*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Asset Management

Datenbasis: 506 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.621 € 4.553 € 7.987 €
Baden-Württemberg 2.690 € 3.900 € 6.747 € Jobs Asset Management
Bayern 3.369 € 5.277 € 8.591 € Jobs Asset Management
Berlin 2.413 € 4.004 € 7.713 € Jobs Asset Management
Brandenburg 1.996 € 3.468 € 6.084 € Jobs Asset Management
Bremen 2.519 € 4.375 € 7.675 € Jobs Asset Management
Hamburg 3.008 € 4.796 € 8.389 € Jobs Asset Management
Hessen 3.592 € 5.380 € 9.582 € Jobs Asset Management
Mecklenburg-Vorpommern 1.927 € 3.347 € 5.871 € Jobs Asset Management
Niedersachsen 2.750 € 4.349 € 6.292 € Jobs Asset Management
Nordrhein-Westfalen 2.601 € 4.218 € 6.799 € Jobs Asset Management
Rheinland-Pfalz 2.578 € 4.478 € 7.855 € Jobs Asset Management
Saarland 2.493 € 4.330 € 7.596 € Jobs Asset Management
Sachsen 2.942 € 3.367 € 3.861 € Jobs Asset Management
Sachsen-Anhalt 1.976 € 3.432 € 6.021 € Jobs Asset Management
Schleswig-Holstein 2.302 € 3.998 € 7.013 € Jobs Asset Management
Thüringen 2.048 € 3.558 € 6.242 € Jobs Asset Management

Asset Management:

1. Gehalt

Als Asset Manager liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.553 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 506 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.621 € beginnen, Asset Manager in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 7.987 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.998 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.900 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Asset Manager in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.614 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.069 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.882 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.622 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.288 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.754 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 4.082 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 5.005 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.636 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Ein Asset-Manager bzw. ein Asset-Managerin ist eine Person, die das private und institutionelle Vermögen von Anlegern verwaltet und dieses möglichst gewinnbringend anlegt und nutzt. In Deutschland verwalten derzeit 84 Gesellschaften des Bundesverbands Investment & Asset Management 2 Milliarden Euro Vermögen von privaten und geschäftlichen Anlegern. Das Wort „Asset“ bedeutet Werte, damit sind meistens Aktien oder Immobilien gemeint. Der Asset-Manager trifft alle Vermögensentscheidungen eigenständig für den Anleger.

Um Asset Manager /-in werden zu können gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Neben einem Finanzstudium mit Master kann der/die Interessierte quer einsteigen. Dafür gibt es zertifizierte Fortbildungsprogramme und unternehmensinterne Weiterbildungen sowie Schulungen und Lehrgänge. Eine international anerkannte Weiterbildung, die von der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management angeboten wird, ist das Certified International Investment Analyst Programm. Dieses berufsbegleitende Seminar gliedert sich in drei Abschnitte, die der Teilnehmer mit einer Klausur abschließt. Aber auch Lehrgänge in Aktienanalyse, Analyse von Zinsinstrumenten, Bilanzanalyse, Finanzprodukte und Finanzmathematik und Statistik werden als Weiterbildungsmöglichkeit anerkannt.

In der Regel werden verschiedene finanzielle Fachgebiete vermittelt:

  • Mikro- und Makroökonomik
  • Corporate Finance
  • Investment- und Kreditanalyse
  • Trendkonzepte und Alternative Assets
  • Anlege- und Handelsstrategien sowie Anlegeklassen
  • Risikomanagement und Ratingverfahren
  • Gesetze, Regulierungen und Finanzmarktstrukturen
  • Ethik

Der Interessent lernt in der Fortbildung zum/zur Asset Manager /-in die Konzepte des weltweiten Kapitalmarkts kennen und befasst sich mit europäischen und internationalen Gesetzgebungen. Zudem eignet er sich ein umfassendes Finanzfachwissen an. Da das Umfeld komplexer wird, ist eine systematische Vermittlung spezifischer Anlagerisiken- und Potenzialen eine notwendige Voraussetzung für Asset Manager /-innen.

Die Weiterbildung richtet sich in der Regel an Fach- und Führungskräfte und Hochschulabsolventen, die aus den Bereichen Finanzanalyse, Investment Banking, Versicherungen, Trading & Sales, Corporate Finance und Accounting stammen. Die Ausbildung geht meistens über mehrere Monate und wird blockweise im Präsenzunterricht absolviert.

Übrigens - auch bereits ausgebildete Asset-Manager /-innen die, bereits im Berufsleben stehen, können an der DVFA Seminare besuchen und ihr erlerntes Finanzwissen auffrischen und aktualisieren.

3. Studium

Der Studiengang Asset Management oder auch Master of Finance, ist ein Master-Studium, der auf einem Bachelor-Studium aus dem Finanz- oder Wirtschaftsbereich aufbaut. Interessierte sollten Betriebswirtschaftslehre, Mathematik, Wirtschaftsmathematik, Bankwirtschaft, Finance oder Volkswirtschaftslehre studiert haben, denn der/die Asset Manager /-in müssen sich in Ökonometrie und quantitativen Methoden auskennen und Vorkenntnisse aus dem Kapitalmarkt sowie der Unternehmensbewertung mitbringen. Auch IT-Kenntnisse sind nötig. Im Grunde muss ein/eine Asset Manager /-in dazu in der Lage sein, logisch und analytisch zu denken.

In dem Master Studiengang Asset Management werden alle Inhalte vermittelt, die für eine gute Betreuung und Beratung von privatem und geschäftlichem Vermögen benötigt werden, wie Gesellschafts- und Steuerrecht und Investmentprozesse. Für die Zulassung wird neben einem abgeschlossenen Bachelor-Studium häufig eine Berufserfahrung von mindestens einem Jahr vorausgesetzt. Da der Master international und die Unterrichtssprache Englisch ist, kann auch an einer europäischen Universität im Ausland studiert werden.

Im Einzelnen gliedert sich das Masterstudium in die folgende Bereiche auf:

  • Management of Risk and Opportunities
  • Strategie und Finanzen wie Applied Global Finance
  • Analysefähigkeit von Finanzprodukten und Finanzinformationssysteme
  • Leadership Skills und Ethik
  • Portfolio-Management
  • Marketing

Im Masterstudiengang eignet sich der Studierende praxisorientiertes Wissen anhand von Fallstudien und Projektarbeiten sowie mit Forschungsaufgaben an. Gastredner, ausländische Professoren, Exkursionen und Unternehmensprojekte ermöglichen eine ausgezeichnete akademische Ausbildung. Oftmals wird das Studienangebot mit einem Auslandssemester und Praktikum vervollständigt. Im Studium geht der Studierende der Frage nach, wie er das Kapital von Kunden richtig einsetzen und eine Wertsteigerung mit der besten Rendite erzielen kann. Das Spektrum geht von betriebsinternen Investitionen über externe Anlagemöglichkeiten.

Nach einem erfolgreichen Abschluss verfügt der Studierende über spezifisches Fachwissen und kann Kunden professionell im Vermögens- und Versicherungsbereich beraten. Potenzielle Einstiegsmöglichkeiten als Asset Manager /-in bieten Banken und Sparkassen, Vermögensberatungsstellen, Steuerberater und das Versicherungswesen. Eine weitere Möglichkeit ist es, sich als Asset-Manager /-in selbstständig zu machen.

4. Tätigkeit

Ein Asset-Manager bzw. Asset-Managerin befasst sich mit der Verwaltung von Vermögen (englisch: Asset). Das ist ein sehr spezieller Beruf, der vielfältiges und profundes Fachwissen verlangt. Das Vermögensanlagengeschäft gehört heute zu jeder großen Bank. Es gibt aber auch auf Asset Management spezialisierte weltweit agierende Investmenthäuser, die nicht selten 100 Milliarden Euro an Asset verwalten. Man unterscheidet prinzipiell zwei Arten von Kunden im Vermögensanlagegeschäft: die privaten und die institutionellen Kunden, zu denen Versicherungen und Großunternehmen gehören.

Die Tätigkeiten umfassen, innerhalb eines Richtlinienvertrags, den der Asset-Manager mit Anlegern und Kunden abschließt, die eigenständige Verwaltung von Aktienportfolios und das Management von Vermögen. Dazu muss er/sie abstrakte Finanzinstrumentarien beherrschen, mit Zahlen umgehen können und die Finanzsprache verstehen. Ganz besonders wichtig sind die Einschätzung des Verlustrisikos sowie die Analyse von komplexen Strukturen aus Daten und Zahlen.

Vertrauenswürdigkeit, ein professionelles Auftreten und einwandfreie Umgangsformen muss ein/e Asset-Manager /-in mitbringen. Der Job ist anspruchsvoll und so sieht auch die Arbeitswoche aus. Ein Asset-Manager sollte sich auf eine 50-70 Stundenwoche einlassen können. Dafür handelt es sich um einen sehr interessanten Beruf, der Reisen in ferne Länder ermöglicht, wenn es um Immobilieninvestments in Entwicklungsgebieten geht. Zudem ist das Arbeitsfeld vielfältig und abwechslungsreich.

Eine entsprechende Ausbildung, wie ein abgeschlossenes BWL oder VWL Studium, mit sehr guten Sprachkenntnissen in Englisch, oder aber auch Spanisch, Russisch bzw. Chinesisch, ist erforderlich. Auch das Vermögensanlagengeschäft ist eine globalisierte Welt. Praxiserfahrung in einem renommierten Investmenthaus oder einer Großbank ist Voraussetzung für den Start zu einem guten Einstiegsgehalt.

Die Verdienstmöglichkeiten eines Asset-Managers sind entsprechend weit gesteckt und wachsen mit dem Erfolg. Mit der Reputation als gute/r Asset Manager/-in wächst das Einkommen weiter. So mancher Headhunter ist auf der Suche nach einem erfolgreichen Asset Manager, für eine Großbank, mit einem saftigen Erfolgsbonus.

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