*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Biologisch-technische Assistenz BTA

Datenbasis: 500 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.901 € 2.588 € 3.702 €
Baden-Württemberg 2.101 € 2.787 € 4.202 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Bayern 2.034 € 2.554 € 3.902 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Berlin 1.649 € 2.409 € 3.634 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Brandenburg 1.639 € 2.140 € 3.003 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Bremen 1.901 € 2.182 € 2.603 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Hamburg 2.067 € 2.547 € 3.465 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Hessen 2.314 € 3.089 € 5.834 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Mecklenburg-Vorpommern 1.397 € 1.902 € 2.721 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Niedersachsen 1.793 € 2.560 € 3.493 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Nordrhein-Westfalen 1.814 € 2.431 € 3.760 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Rheinland-Pfalz 1.791 € 2.448 € 3.536 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Saarland 1.954 € 2.660 € 3.805 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Sachsen 1.462 € 1.990 € 2.847 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Sachsen-Anhalt 1.816 € 1.996 € 2.411 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Schleswig-Holstein 1.913 € 2.787 € 4.009 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA
Thüringen 1.485 € 2.022 € 2.892 € Jobs Biologisch-technische Assistenz BTA

Biologisch-technische Assistenz:

1. Gehalt

Als Biologisch-technische Assistent liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.588 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 500 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.901 € beginnen, Biologisch-technische Assistenten in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.702 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.787 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.787 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Biologisch-technische Assistent in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.377 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.604 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.824 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.131 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.141 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.125 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.433 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.516 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.120 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Biologisch-technische Assistenten durchlaufen eine 2-jährige Ausbildung und arbeiten in einem Labor. Sie bereiten Tierversuche, Pflanzenversuche Zellkulturversuche und Versuche mit Mikroorganismen vor. Außerdem führen Sie die Versuche durch. Als Zugangsvoraussetzungen gilt ein mittlerer Bildungsabschluss als obligat. Die Ausbildungsinhalte erstrecken sich auf diese Lernfelder:

  • Untersuchungsverfahren in biologischen, biochemischen, chemischen und chemisch-physikalischen Umfeld,
  • Techniken der biochemischen Analyse,
  • Probenentnahme bei biologischen Untersuchungen,
  • Planung, Durchführung und Auswertung von Analysen,
  • Auswahl geeigneter Arbeitsmethoden (Spektroskopie, Tomographie, Elektrochemie, Thermoanalyse),
  • Auswertung und Dokumentation von Messergebnissen,
  • Erstellung von Untersuchungsprotokollen,
  • Einsatz von Informationsmedien,
  • Konservierung biologischer Materialien und Dauerpräparate,
  • physiologische Examination von Pflanzen und Tieren,
  • Kulturisolierung und Identifikation von Mikroorganismen,
  • Präparieren von Tieren,
  • Handhabung von Kulturen (Zellen und Gewebe),
  • Handhabung von isolierten Organen.

Interessenten für die Ausbildung zum/zur biologisch-technischen Assistent /-in benötigen Geschick und eine ausgereifte Augen-Hand-Koordination. Das kommt ihnen bei der Kontrolle von Zellen unter dem Mikroskop und beim Abfüllen chemischer Substanzen zugute. Wichtig sind außerdem Sorgfalt, Aufmerksamkeit und Beobachtungsgenauigkeit, die regelmäßig bei der Betrachtung von Versuchsabläufen gefordert sind. Technisches Verständnis im Umgang mit der Laboreinrichtung sowie Verantwortungsbewusstsein zur Handhabung von Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen sind ebenfalls erforderlich. Neben der praktischen Ausbildung im Betrieb, die in Form von praktischen Einheiten oder Praktika erfolgt, werden die Auszubildenden im Unterricht in verschiedene Lernbereiche eingeführt. Typische Unterrichtsfächer sind:

  • Deutsch,
  • Englisch,
  • Sozialkunde,
  • Mathematik,
  • technische Physik,
  • BWL,
  • Biologie,
  • Mikrobiologie,
  • Informatik,
  • Biotechnologie,
  • Chemie,
  • Umweltschutz und Ökologie,
  • Bionik.

Die Prüfung am Ende der Ausbildung wird in einen schriftlichen und einen praktischen sowie mündlichen Teil aufgegliedert. Schriftliche Prüfungsfächer umfassen Biologie, Chemie, Mathematik sowie Wirtschaft und Sozialkunde. Praktische Prüfungsaufgaben kommen aus den Bereichen Biologie, Chemie, Mikrobiologie und Biotechnologie. Die mündliche Prüfung kann sich auf die berufliche aber auch auf berufsübergreifenden Lernbereiche erstrecken.

3. Studium

Für biologisch-technische Assistenten empfiehlt sich das Studium der Biotechnologie. Im Rahmen des Grundstudiums werden wissenschaftliche Grundlagen in Mathematik, Physik und Chemie sowie Gentechnik und Bioverfahrenstechnik vermittelt. Biotechnologie ist an manchen Hochschulen dual aufgebaut. Das bedeutet, dass sich praktische Phasen mit theoretischen Phasen ergänzen. Das Studienfach Biotechnologie heißt unter Umständen Bioingenieurwesen, Biotechnik, Bio-Nanotechnologie, Bioverfahrenstechnik, Molekulare Biotechnologie oder Pflanzenbiotechnologie. Studenten, die Biotechnologie studieren wollen, brauchen für Universitäten das Abitur, für Fachhochschulen die Fachhochschulreife. Um das Studium erfolgreich absolvieren zu können, sind Vorkenntnisse in Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Englisch und Informatik sehr hilfreich. Im Rahmen des Studiums werden folgende Inhalte vermittelt:

  • Allgemeine und anorganische Chemie,
  • Biochemie,
  • Physik,
  • Elektrotechnik,
  • Mess- und Regelungstechnik,
  • Energietransport, Impulstransport und Stofftransport,
  • Mikrobiologie,
  • Genetik,
  • Konstruktion und Werkstoffe,
  • Algebra,
  • Chemie,
  • Messmethodik,
  • medizinische Biotechnologie.

Als Wahlpflichtmodule können Studenten zwischen Fächern wie Informationstechnik, Programmierung, Wirtschaftswissenschaften und anderen Bereichen wählen. Das Studium dauert grundständig 6-8 Semester und schließt mit dem Bachelor ab. Zum Sammeln internationaler Erfahrungen kommt die Hochschule Bremen mit den Partnerhochschulen in Brasilien, Frankreich, Schweden, Großbritannien und den Niederlanden infrage. Der Studiengang nennt sich „Internationaler Studiengang technische und angewandte Biologie“ und schließt mit dem Bachelor auf Science ab. Mit einem abgeschlossenen Grundstudium der Biotechnologie haben die frischgebackenen Bachelors die Möglichkeit, direkt ins Berufsleben einzusteigen. In der freien Wirtschaft bieten sich Tätigkeitsfelder wie Laboranalyse, Produktionsplanung, Vertrieb und Verkauf an. Doch auch Tätigkeitsfelder im Bereich Gutachter- und Sachverständigentätigkeit, Management Unternehmensführung, Verfahrens- und Produktentwicklung sowie Wartung, Instandhaltung und Kundendienst sind denkbar. Als weiterführende Studienfachfächer stehen Biochemie, Biomechanik, Bioökonomie, Biotechnologie, Chemieingenieurwesen, Pharmatechnik und Verfahrenstechnik zur Verfügung.

Als Studienalternativen für Biotechnologiestudenten sind grundständige Studiengänge wie Biologie, Biowissenschaften, Agrarbiologie, Biochemie und chemische Biologie denkbar. Die Gemeinsamkeiten erstrecken sich auf die Analyse und Messung von Laboruntersuchungen, auf das Aufbauen von Versuchsapparaturen, das Durchführen von Versuchen und die Dokumentation von Resultaten.

4. Tätigkeit

Biologisch-technische Assistenten führen Versuche an Tieren, Pflanzen, mit Zellkulturen und Mikroorganismen durch. Das Thema biologische Vielfalt spielt eine wesentliche Rolle. Ihre Aufgaben erstrecken sich auf das Untersuchen von Stoffwechselvorgängen sowie den Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Organismus. Dabei betrachten sie natürliche und synthetische Stoffe, die das Versuchsobjekt beeinflussen. Biologisch-technische Assistenten werden von Tierärzten, Medizinern, Pharmazeuten und Biologen angeleitet. Sie arbeiten unter Maßgabe pharmakologischer und toxikologischer Fragestellungen. In den Laboren führen sie Untersuchungen aus und geben die Ergebnisse an die Auftraggeber weiter.

Manche biologisch-technische Assistenten arbeiten auch im Freiland. Das geschieht zum Beispiel dann, wenn Studien im Rahmen von ökologischen Forschungsvorhaben anstehen. Ein wichtiger Bestandteil der Tätigkeit von biologisch-technischen Assistenten ist die Probenentnahme. Biologisches Material wie Gewebe, Ausscheidungen, Pflanzen und Mikroorganismen sowie Versuchstiere stehen auf dem Programm. Sie sind in der Lage pflanzliche und tierische Zellkulturen selbstständig heranzuziehen. Außerdem sind sie für die Betreuung der Versuchsobjekte zuständig.

Der biologisch-technische Assistent oder die biologisch-technische Assistentin arbeiten vorwiegend an Universitäten, in Forschungsinstituten oder bei Unternehmen der Biotechnologie. Sie dokumentieren Versuche und führen Experimente durch, für die Bereiche Medizin, Gesundheit, Umweltschutz oder der Forstwirtschaft. Das Durchschnittsgehalt liegt bei den biologisch-technischen Assistenten bzw. den biologisch-technischen Assistentinnen, bei einem Einkommen von etwa 20.000 EUR im Jahr, bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden. Dabei ist der Verdienst u. a. abhängig von der Qualifikation, der Berufserfahrung und dem eingesetzten Bereich.

Gehaltsvergleich.com möchte dir in Zukunft neue Jobs direkt im Browser anzeigen.
Nein Danke
Alles klar