Jobangebote für Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin

Datenbasis: 13 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.139 € 2.804 € 4.792 €
Baden-Württemberg 2.286 € 2.775 € 3.385 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Bayern 2.276 € 2.984 € 5.100 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Berlin 2.002 € 2.624 € 4.484 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Brandenburg 1.629 € 2.136 € 3.650 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Bremen 2.055 € 2.694 € 4.604 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Hamburg 2.269 € 2.974 € 5.083 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Hessen 2.139 € 2.804 € 4.792 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Mecklenburg-Vorpommern 1.572 € 2.061 € 3.522 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Niedersachsen 1.951 € 2.558 € 4.372 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Nordrhein-Westfalen 2.164 € 2.837 € 4.848 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Rheinland-Pfalz 2.104 € 2.758 € 4.713 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Saarland 2.034 € 2.666 € 4.556 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Sachsen 1.645 € 2.157 € 3.686 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Sachsen-Anhalt 1.613 € 2.114 € 3.613 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Schleswig-Holstein 2.089 € 2.739 € 4.681 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin
Thüringen 1.671 € 2.191 € 3.744 € Jobs Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin

Europa-Sekretär / Europa-Sekretärin:

1. Gehalt

Als Europa-Sekretär liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.804 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 13 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.139 € beginnen, Europa-Sekretäre in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.792 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.739 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.775 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Europa-Sekretär in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.775 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.730 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.739 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.189 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.649 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.561 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.688 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.821 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.940 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des/der Europa-Sekretär /-in ist landläufig eher unter der Bezeichnung Fremdsprachensekretär /-in bekannt. Die Ausbildung findet in Vollzeit statt und umfasst einheitlich zwei Lehrjahre. Neben theoretischem und praktischem Unterricht an der Berufsfachschule gehören Praktika, häufig auch im Ausland, zum Programm. So können die Auszubildenden nicht nur das angeeignete Wissen umsetzten und Praxiserfahrungen sammeln, sondern erhalten bestenfalls auch einen Einblick in fremde Kulturen sowie die Arbeitsabläufe in anderen Ländern.

Die Unterrichtsinhalte gliedern sich in zwei Hauptbereiche. Zum einen beschäftigen sich die Auszubildenden eingehend mit fachbezogenen Themen. Darüber hinaus werden sie in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch oder Sozialkunde unterrichtet. Zu den fachspezifischen Themen gehören zum Beispiel:

  • Korrespondenz, Übersetzen und Dolmetschen in einer ersten Fremdsprache, in der Regel in Englisch,
  • Korrespondenz und Übersetzen in einer zweiten Fremdsprache, meist in Französisch oder Spanisch,
  • Textverarbeitung: Spalten, Tabellen, Formatierung, Schreib- und Gestaltungsregeln, normgerechte Gestaltung von geschäftlicher Korrespondenz in den verschiedenen Sprachen,
  • Berufliche Kommunikation: Vorbereiten einer Präsentation, Methoden der Gesprächsführung,
  • Büroassistenz: Planung von Projekten und Dienstreisen, Verwaltung von Datenbanken, Betriebsorganisation, Präsentationstechniken,
  • Rechnungswesen: Zinsrechnung, Preiskalkulationen, Umgang mit fremden Währungen, Aufstellen von Bilanzen und Jahresabschlussberichten,
  • Wirtschaftslehre: rechtliche Bestimmungen, Geld- und Zahlungsverkehr, Markt und Marketing, Außenwirtschaft und Außenwirtschaftspolitik.

Natürlich macht die Aufnahme einer Ausbildung zum/zur Europa-Sekretär /-in nur Sinn, wenn ein ausgeprägtes Sprachtalent vorliegt. Das Beherrschen der englischen Sprache sowie mindestens einer weiteren Sprache wie Spanisch oder Französisch wird vorausgesetzt. Von Vorteil ist es sogar, wenn der/die Auszubildende weitere Sprachen, zum Beispiel Italienisch oder auch Polnisch, spricht. Jedoch sind nicht nur Fremdsprachenkenntnisse sondern auch ein souveräner Umgang mit der deutschen Sprache von zentraler Bedeutung. Insbesondere wenn es darum geht Übersetzungen anzufertigen oder Texte auszuarbeiten benötigen angehende Europa-Sekretäre ein Gespür für Grammatik, Satzbau und Sprachstil.

Der Beruf des Europa-Sekretärs ist nur einer von vielen Berufen, bei denen das Übersetzen und Dolmetschen im Vordergrund steht. Alternativ zu nennen sind beispielsweise die Berufe Fremdsprachenkorrespondent /-in und Wirtschaftsdolmetscher /-in.

3. Studium

Verfügt der/die Fremdspracheninteressierte über eine Hochschulzugangsberechtigung, steht ihm/ihr ein Studium im Fach Wirtschaftssprachen offen.
Der Studiengang vereint Aspekte aus den Disziplinen Sprach- und Kommunikationswissenschaften, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftswissenschaften. Hinzu kommt die Vermittlung von umfangreichen sprachpraktischen Fertigkeiten. Konkret setzt sich der Stundenplan der Studenten aus folgenden Modulen zusammen:

  • Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre,
  • Volkswirtschaftslehre,
  • Unternehmenskommunikation,
  • Wirtschaftsrecht,
  • Allgemeine Sprachgrundlagen,
  • Sprachbeherrschung in Wort und Schrift,
  • Textanalyse,
  • Textrezeption und Textproduktion,
  • Sprachvergleich,
  • Interkulturelle Kommunikation,
  • Globale Kommunikation,

Abgerundet wird das Programm durch zusätzliche Wahlpflichtmodule wie zum Beispiel: Marktmanagement, Rechtskulturen, Entwicklungszusammenarbeit, Business Auditing.

Wie auch in anderen Studiengängen sind Praktika während des Studiums empfehlenswert. Zudem ist es gerade bei diesem Studienfach von Vorteil, Auslandssemester zu absolvieren. Auf diese Weise können sich die Studenten ein Bild von der jeweiligen fremden Kultur machen und die eigenen Sprachkenntnisse vertiefen.

Im Schnitt dauert das Studium der Wirtschaftssprachen sieben Semester. Ein weiterführender Master wird in diesem Fach bislang nicht angeboten. Allerdings besteht die Möglichkeit, nach dem Bachelorabschluss einen Fachwechsel vorzunehmen. Zur Auswahl stehen dazu unter anderem die Studiengänge Fremdsprachendidaktik, Internationale Wirtschaft und Interkulturelle Kommunikation. Will sich der/die Student /-in hingegen explizit auf eine Sprache bzw. auf ein Land und dessen Kultur spezialisieren, sind Fächer wie Anglistik oder Japanologie eine Option.

Kenntnisse in aufkommenden Wirtschaftssprachen wie Japanisch oder Chinesisch werden zwar zu Beginn des Studiums nicht vorausgesetzt, aber sie können ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal sein. Unverzichtbar sind hingegen sehr gute sprachliche Fertigkeiten in Englisch sowie in einer weiteren Fremdsprache. Dabei geht nicht nur darum, grammatikalische Regeln zu beherrschen und über einen breiten Wortschatz zu verfügen. Vielmehr wird außerdem Wert auf eine gute Ausdrucksfähigkeit und ein hervorragendes Sprachverständnis gelegt. Da das Studium der Wirtschaftssprachen außerdem zahlreiche wirtschaftliche Elemente beinhaltet, ist entsprechendes Vorwissen in Wirtschafts- und Sozialkunde sowie in Politik vorteilhaft.

4. Tätigkeit

Zunächst einmal übernehmen Europa-Sekretäre alle Arbeiten, die in einem Sekretariat anfallen. Allerdings liegt ihr besonderer Arbeitsschwerpunkt dabei auf den Angelegenheiten, die gute Sprachkenntnisse in Deutsch, Englisch, Französisch und/oder Spanisch erfordern. Der anspruchsvolle Beruf kann dann innerhalb der EU ausgeübt werden. So führen sie beispielsweise Telefonate oder den üblichen Schriftverkehr mit Partnerunternehmen oder Kunden im Ausland. Zudem gehört es zu ihren Aufgaben, fremdsprachige Protokolle und Berichte zu verfassen.

Auch bei der Planung und Vorbereitung von Dienstreisen ins Ausland sind die Fremdsprachenkenntnisse der Sekretäre gefragt. Sie nehmen Kontakt zu Fluggesellschaften und Hotels auf und koordinieren die Termine vor Ort. Haben die Mitglieder der Geschäftsführung Fragen zur fremden Kultur oder Sprache, stehen die ausgebildeten Europa-Sekretäre ihnen beratend zur Seite.
Steht der Empfang von Gästen aus dem Ausland an, fungieren die Sekretäre als Dolmetscher und Vermittler. Ebenso obliegt ihnen der organisatorische Ablauf solcher Veranstaltungen.
Im Regelfall gibt es außerdem in jedem Fremdsprachensekretariat einen/einen Chefsekretär /-in, der/die leitende Funktionen wahrnimmt.