Jobangebote für Fachangestellte/r für Bäderbetriebe (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

Datenbasis: 259 Datensätze

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe:

1. Gehalt

Als Fachangestellter für Bäderbetriebe liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.051 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 259 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.558 € beginnen, Fachangestellte für Bäderbetriebe in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.021 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.816 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.261 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Fachangestellter für Bäderbetriebe in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.990 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.193 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.288 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.381 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.401 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.468 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.020 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.043 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.224 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Beim /bei der Fachangestellten für Bäderbetriebe handelt es sich um einen klassischen Ausbildungsberuf, der binnen drei Jahren erlernt werden kann. Während der Ausbildung werden die folgenden Inhalte vermittelt:

  • Wasseraufbereitung, Desinfektion, Reinigung mittels Geräten und Verfahren,
  • Kontrolle und Sicherung der Arbeits- und Bäderhygiene,
  • Ermittlung und Überwachung der Wasserqualität mittels Proben und Messgeräten,
  • Erste-Hilfe- und weitere Rettungsmaßnahmen (Rettungsschwimmen, Herz-Lungen-Wiederbelebung),
  • Anwendung der Badeordnung, der Rechtsnormen, der Verwaltungsvorschriften sowie der Betriebs- und Dienstanweisungen,
  • Durchführung von Schwimmunterricht und Kursen für spezielle Zielgruppen ,
  • Organisation des Badebetriebs (Betreuung der Besucher, Kommunikation),
  • Umweltschutzmaßnahmen.

Voraussetzung für die Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe sind folglich gleich mehrere Bestandteile: Neben einem großen Verantwortungsbewusstsein und einem wachsamen Auge sollte ein /-e Fachangestellte /-r sowohl Eigenschaften eines Sanitäters mitbringen, der sowohl kleine Wunden versorgen kann, als auch Wiederbelebungsmaßnahmen beherrscht. Doch auch technisch versiert muss ein /-e Fachangestellte /-r für Bäderbetriebe sein, um die Prüfung, Wartung und Instandhaltung der technischen Anlagen bewerkstelligen zu können. Ein Grundverständnis in Physik und Chemie kann hilfreich sein, um die Überprüfung der Wasserqualität schneller beherrschen zu können.

Auch für Fachangestellte für Bäderbetriebe gibt es eine Weiterbildungsoption: Die zum/zur Meister /-in für Bäderbetriebe. Darüber hinaus gibt es Weiterbildungen im Beruf, die sportliche oder technische Schwerpunkte haben wie zum Beispiel die beruflichen Weiterbildung in Sanitärtechnik, in Hygienevorschriften, in Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik, in Erster Hilfe oder gar eine sportliche Fachfortbildung.

Dafür sind die alternativen Ausbildungsberufe nur spärlich vorhanden. Mit Fokus auf den hohen Freizeitwert, könnte die Arbeit als Animateur /-in eine Alternative zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe sein. Wem die sportliche Komponente am wichtigsten ist, kann in der Ausbildung zum/zur Sportfachmann /-frau eine mögliche Alternative finden und wer in erster Linie an der technischen Seite des Berufes Interesse hat, kann eine berufliche Möglichkeit als Hauswart /-in oder Haustechniker /-in finden.

Weitere Details zum Gehalt in der Ausbildung als Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe.

3. Studium

Wer Fachangestellte /-r für Bäderbetriebe werden will, absolviert in aller Regel die beschriebene Ausbildung. Wer sich anschließend spezialisieren möchte, muss sich entscheiden, welchen Fokus gelegt werden soll. Im Bereich Sport stehen dabei die folgenden Studienfächer auf der Liste der Möglichkeiten:

  • Gesundheitsförderung /-pädagogik: Gesundheitsmanagement, Life Coaching, Präventionsmanagement ,
  • Gesundheitssport: Bewegung, Ernährung, Gesundheit, Prävention, Sporttherapie, Sportwissenschaft, Sport und Bewegung, Sport und Ernährung, Sportwissenschaft,
  • Physiotherapie: Chiropraktik, Präventions-, Therapie- und Rehabilitationswissenschaften, Therapie- und Gesundheitsmanagement, Sportphysiotherapie,
  • Sportmanagement: Sportmanagement, Kultur-Freizeit-Sportmanagement, International Sports Management, Sportbusiness, Sportökonomie, Sport- und Event-Management, Sportwissenschaft (Organisationsentwicklung, Management),
  • Sportwissenschaft: Bewegungswissenschaft, Leistungs- und Wettkampfsport, Trainingswissenschaft, Bewegungspädagogik, Diagnostik und Training, Coaching, Sportphysiologie, Sporttherapie, Präventions-Rehabilitations-Fitnesssport.

Wer den Fokus auf das Element Wasser legen möchte, der befindet sich schnell in technisch orientierten Studiengänge wie den Folgenden:

  • Energie- und Ressourcenmanagement: Umweltmanagement, Energiewirtschaft, Umwelt- und Betriebswirtschaft,
  • Energietechnik: elektrische Energietechnik, energieeffiziente Systeme, Energiemanagement, Energiesysteme, Energiewirtschaft, Energy Engineering,
  • Nautik: Marine Engineering, Seeverkehr, Ship Management,
  • Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie: Hydrowissenschaften, Landnutzung, Wasserbewirtschaftung, Ressourcenmanagement, Wasserwirtschaft, Water Science, Gewässerschutz, nachhaltiges Management, Water Resources and Environmental Management.

Mit Blick auf die technischen Geräte, die ein /-e Fachangestellte /-r für Bäderbetriebe oftmals bedienen muss, könnte auch ein Studium im Bereich Facility Management eine praktikable Karriereoption darstellen, denn dabei stehen die folgenden Fächer auf dem Lehrplan:

➤ grundständiges Studium: Baukonstruktion, technische Gebäudeausrüstung, Baubetrieb, Facility Management, Betriebswirtschaftslehre, Immobilienökonomie, Gebäudemanagement, Instandhaltungsmanagement, Tragwerkslehre, Statistik, Gebäudemanagement, Brandschutz, Bauphysik, Bauvertragsrecht, Personalmanagement, Qualitätsmanagement,

➤ weiterführendes Studium: Bautechnik, Facility-Management, Informationsmanagement, Management, EDV-Anwendungen, Projektmanagement.

Grundsätzlich gilt auch hier – wie bei den meisten in einer Ausbildung geregelten Lehrberufen: Der Abschluss einer Ausbildung ist ausreichend, um den Beruf des /der Fachangestellten für Bäderbetriebe auszuüben. Wer ein Studium anschließt, wird aber nur selten in die ursprüngliche Berufspraxis zurückkehren.

4. Tätigkeit

Fachangestellte für Bäderbetriebe arbeiten in öffentlichen und privaten Freibädern, Hallenbädern, Seebädern und Strandbädern. Auch in Fitnesszentren mit Schwimmbad, in medizinischen Badeeinrichtungen und Rehabilitationszentren sind Fachangestellte für Bäderbetriebe zu finden. Ihre Grundaufgabe besteht in der Betreuung der Badegäste und der Überwachung der technischen Anlagen.

Verschiedene Einzelaufgaben sind von ihnen zu bewerkstelligen. Sie haben die Aufsicht über die Badegäste (inkl. Rettungsdienst), d.h. sie sind für Information und Aufklärung der Badegäste zuständig, die Überwachung des Verhaltens im Wasser und im Liegebereich und müssen bei etwaigem Fehlverhalten eingreifen. Besondere Aufmerksamkeit ist bei der Beaufsichtigung und Sicherung von Rutschen, Sprunganlagen und Schwimmkanälen erforderlich. Wenn Badegäste sich verletzen, muss der/die Fachangestellte für Bäderbetriebe Erste-Hilfe-Maßnahmen ergreifen.

Ordnung, Sicherheit, Verwaltung gehören ebenfalls in den Aufgabenbereich der Berufsangehörigen. Dazu zählen die regelmäßige Überprüfung der Becken, Gebäude, Freiflächen und Anlagen, die Beseitigung von Störungen, die Kontrolle von Eintrittskarten und aktive Mitarbeit beim Haushaltsplan. Bei Störungen des Badebetriebs (Belästigung, Erregung öffentlichen Ärgernisses, Gewalttätigkeiten, Diebstahl) müssen Fachangestellte für Bäderbetriebe sofort entsprechende Maßnahmen einleiten.

Zu den technische Aufgaben von Fachangestellten für Bäderbetriebe gehört, dass sie die Bädertechnik überprüfen, die Wasserqualität überwachen, Wasseraufbereitungsanlagen kontrollieren und Reinigungsarbeiten durchführen und überwachen. Die Pflege von Gebäuden sowie Außen- und Grünanlagen und in Natur- und Freibädern auch die Überwinterung, Säuberung und Wartung von Rettungsmitteln fallen in den Aufgabenbereich.

Weitere Sonderaufgaben können in Schwimmunterricht, Schwimmsportübungen, Schwimmprüfungen, Wettkämpfe, Tag der offenen Tür, Schwimm- und Übungsgruppen, Wartung von Freizeit- und Fitnessgeräten und der Kontrolle von Nebenanlagen bestehen.

Generell setzt der Beruf als Fachangestellter/r für Bäderbetriebe ein hohe Konzentrationsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein voraus. Sie müssen belastbar und sportlich fit sein.

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