*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice

Datenbasis: 23 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.646 € 1.966 € 2.848 €
Baden-Württemberg 1.895 € 2.263 € 3.278 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Bayern 1.592 € 1.901 € 2.754 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Berlin 1.670 € 1.995 € 2.890 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Brandenburg 1.254 € 1.498 € 2.170 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Bremen 1.582 € 1.889 € 2.736 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Hamburg 1.746 € 2.085 € 3.020 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Hessen 1.906 € 2.276 € 3.297 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Mecklenburg-Vorpommern 1.210 € 1.445 € 2.093 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Niedersachsen 1.671 € 1.996 € 2.891 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Nordrhein-Westfalen 2.049 € 2.165 € 2.496 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Rheinland-Pfalz 1.618 € 1.933 € 2.800 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Saarland 1.432 € 1.710 € 2.477 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Sachsen 1.266 € 1.512 € 2.190 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Sachsen-Anhalt 1.241 € 1.482 € 2.147 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Schleswig-Holstein 1.445 € 1.726 € 2.500 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Thüringen 1.286 € 1.536 € 2.225 € Jobs Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice

Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice:

1. Gehalt

Als Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.966 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 23 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.646 € beginnen, Fachkräfte für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.848 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.726 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.263 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.975 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.935 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.934 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.901 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.886 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.084 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.968 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.099 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.901 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zur Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice findet in dualer Form statt. Das bedeutet, dass die Auszubildenden zum einen im ausbildenden Betrieb mitarbeiten und zum anderen eine Berufsschule besuchen. Insgesamt umfasst die Ausbildung drei Lehrjahre.

Während dieser Zeit eignen sich die Auszubildenden alle für ihre spätere Tätigkeit notwendigen Fertigkeiten an. Dazu gehört beispielsweise:

  • die Verpackung und Lagerung von Möbeln, Küchen und elektrischen Geräten,
  • das Montieren und Anpassen von Möbel- und Küchenteilen,
  • die Installation elektrischer Anschlüsse, der Einbau elektrischer Geräte sowie die Prüfung mechanischer und elektrotechnischer Funktionen,
  • die Errichtung von Lüftunsgwegen,
  • das Einhalten von Vorschriften zur Verkehrssicherheit beim Be- und Entladen von Fahrzeugen.

Im Beruf aber vor allem schon während der Ausbildung müssen die Fachkräfte Rechnungen zum Beispiel zu Materialbedarf und Materialkosten aufstellen. Grundwissen in Mathematik ist daher unerlässlich. Ansonsten handelt es sich vorrangig um einen handwerklichen Beruf. Die Montage von Möbeln und komplexen Küchensystemen erfordert ein großes Maß an handwerklich-technischem Geschick.

3. Studium

Ein Studienfach, in dem ebenfalls das Material Holz im Mittelpunkt steht, ist die Holztechnik. Der Studiengang wird sowohl an Fachhochschulen als auch an einigen Universitäten angeboten. Allerdings ist zur Aufnahme eines solchen Hochschulstudiums eine allgemeine Zugangsberechtigung, also zum Beispiel ein Abiturzeugnis, notwendig.
Der Studienverlauf an einigen Hochschulen sieht vor, dass bereits während des grundständigen Studiums eine Spezialisierung vorgenommen wird. Diese kann beispielsweise in den Bereichen Möbelbau, Holzbiologie oder Anlagenautomaisierung erfolgen. Unabhängig davon, ob sich der/die Student /-in für eine solche Spezialisierung entscheidet, sind folgende Module auf dem Stundenplan zu finden:

  • Werkstoffkunde Holz,
  • Chemie,
  • Elektrotechnik,
  • Energietechnik,
  • Informationstechnik,
  • Technische Mechanik und Maschinenkunde,
  • Maschinen zur Holzbearbeitung,
  • Statik und Festigkeitslehre,
  • Automatisierungstechnik,
  • Fertigungstechnik, Holzwerkstofftechnik,
  • Betriebswirtschaftslehre, Management,
  • Produktmanagement und Produktentwicklung.

In den meisten Fällen dauert das grundständige Studium sechs bis acht Semester. Dann ist mit dem Bachelor ein erster berufsqualifizierender Abschluss erreicht. Wer allerdings vorhat, die akademische Ausbildung fortzusetzen, kann ein weiterführendes Masterstudium aufnehmen. Zwar ist es naheliegend dies erneut im Fach Holztechnik zu tun, es bestehen aber durchaus Alternativen. So kann der Master beispielsweise in den Fächern Verfahrenstechnik oder Werkstoffwissenschaft /Werkstofftechnik abgelegt werden.

All diesen Studiengängen weisen die Gemeinsamkeit auf, dass sie einige naturwissenschaftliche Kenntnisse voraussetzen. Neben der Mathematik, die die Grundlage für jedes technische Studium darstellt, sind vor allem physikalische Themengebiete wie Mechanik, Energie und die Lehre von den Körpern hervorzuheben. Im Umgang mit Mitteln zum Schutz und zur Behandlung von Holz ist Grundwissen in Chemie ebenfalls von Vorteil.

4. Tätigkeit

Die hauptsächliche Aufgabe von Fachkräften für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice besteht darin, Küchen und andere Möbel zum Kunden zu liefern und vor Ort aufzubauen. Insbesondere bei der Montage von Küchen fällen besondere Arbeiten wie der Einbau elektronischer Geräte an. Zwar dürfen die Fachkräfte keine Versorgungsanschlüsse wie Strom oder Wasser neu installieren, die elektrischen Küchengeräte und Dunstabzugshauben schließen sie aber an den Stromkreislauf, die Wasserversorgung und Lüftungskanäle an. Und auch die nicht-elektrischen Küchenbestandteile wie Schränke werden nicht nur aufgestellt, sondern gegebenenfalls an die Gegebenheiten angepasst. Die Lieferung aller Waren lassen sich die Berufsangehörigen quittieren und zurück im Lager erstellen aus den gewonnenen Daten die Rechnungen.

Außerdem sind sie für das fachgerechte Verpacken und Transportieren von Möbeln zuständig. Dabei ist vor allem darauf zu achten, dass das Ladegut nicht beschädigt wird. Kommt es zu Beschwerden oder Reklamationen, nehmen die Fachkräfte Kontakt zum Kunden auf und suchen gemeinsam mit diesem nach einer Lösung. Zudem sind sie berechtigt, Rechnungen zu prüfen und Zahlungen entgegenzunehmen.

Die Fachkraft für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice findet ihr Arbeitsumfeld bei Unternehmen des Küchen- und Möbelhandels sowie bei Möbelspeditionen. Oftmals arbeiten sie auch in Möbellagern mit. Egal, an welchem Ort sie eingesetzt werden, sie sind stets gefordert, sowohl eigenständig als auch im Team effizient zu arbeiten.