*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Immobilienbewerter

Datenbasis: 192 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.540 € 4.120 € 6.684 €
Baden-Württemberg 2.818 € 5.288 € 8.128 € Jobs Immobilienbewerter
Bayern 3.418 € 4.194 € 6.632 € Jobs Immobilienbewerter
Berlin 2.052 € 3.996 € 7.299 € Jobs Immobilienbewerter
Brandenburg 1.935 € 3.138 € 5.091 € Jobs Immobilienbewerter
Bremen 2.441 € 3.959 € 6.423 € Jobs Immobilienbewerter
Hamburg 2.504 € 4.215 € 8.609 € Jobs Immobilienbewerter
Hessen 2.543 € 4.588 € 8.289 € Jobs Immobilienbewerter
Mecklenburg-Vorpommern 1.867 € 3.029 € 4.914 € Jobs Immobilienbewerter
Niedersachsen 2.630 € 3.766 € 5.108 € Jobs Immobilienbewerter
Nordrhein-Westfalen 2.788 € 4.276 € 6.494 € Jobs Immobilienbewerter
Rheinland-Pfalz 4.065 € 4.475 € 4.655 € Jobs Immobilienbewerter
Saarland 2.415 € 3.918 € 6.356 € Jobs Immobilienbewerter
Sachsen 2.079 € 3.372 € 5.470 € Jobs Immobilienbewerter
Sachsen-Anhalt 1.914 € 3.105 € 5.037 € Jobs Immobilienbewerter
Schleswig-Holstein 2.231 € 3.618 € 5.870 € Jobs Immobilienbewerter
Thüringen 2.169 € 3.518 € 5.707 € Jobs Immobilienbewerter

Immobilienbewertung:

1. Gehalt

Das Immobilienbewerter Gehalt liegt durchschnittlich bei 4.120 € brutto pro Monat. Entscheidend für unsere Immobilienbewerter Gehaltsstatistik ist die Anzahl der Datensätze von 192. In der ersten Spalte der Gehaltstabelle befinden sich die Gehälter nach dem 1. Quantil (Q1) und das bedeutet, dass 25% der Gehälter unter diesem Wert liegen. In der letzten Spalte unserer Tabelle besagt das 3. Quantil (Q3), dass 25% der Gehälter über diesem Wert liegen. Alle Gehaltsangaben sind monatlich und in Brutto.

Möchten Sie genau wissen, was Sie im Immobilienbewertungswesen verdienen können, haben Sie die Möglichkeit einen individuellen Gehaltsvergleich durchzuführen. In unserem Fragebogen werden alle relevanten Gehaltsfaktoren für Ihre detaillierte Gehaltsanalyse abgefragt. Wesentliche Gehaltsfaktoren für die Ermittlung der Gehaltshöhe sind:

Das Gehalt im Immobilienbewertungswesen in Abhängigkeit vom Alter

  • 25 Jahre = 3.169 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.662 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.126 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.469 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.254 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.204 Euro brutto

Das Gehalt für Immobilienbewerter in Abhängigkeit von der Anzahl der Mitarbeiter

Die Firmengröße ist einer der relevanten Gehaltsfaktoren für die Gehaltshöhe. Pauschal lässt sich sagen, je größer das Unternehmen, desto höher das Gehalt. In einigen speziellen Branchen muss das allerdings nicht immer der Fall sein. Je nach Erfahrung, sowie Angebot und Nachfrage kann das Gehalt eines Mitarbeiters in einer kleinen Firma durchaus höher sein als in einem großen Unternehmen. Für diese Gehaltsstatistik Immobilienbewerter wirkt sich die Firmengröße folgendermaßen aus:

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.803 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.704 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.693 Euro brutto

Gehaltsfaktor Bundesland für Immobilienbewertungswesen

Der Standort des Unternehmens ist ebenfalls ein ganz wichtiger Faktor für die Gehaltsbemessung. Im nördlichsten Bundesland Schleswig-Holstein beträgt das Durchschnittsgehalt für Immobilienbewerter 3.618 € brutto. Im Nachbarbundesland Hamburg verdient man als Immobilienbewerter durchschnittlich 4.215 € brutto. Im Süden wie zum Beispiel Bayern sind die Gehälter generell etwas höher, in diesem Fall beträgt es 4.194 €. Im Osten Deutschlands bewegen sich die Gehälter für Sachsen-Anhalt hingegen bei 4.194 € und Berlin bei 4.194 €. Unsere Gehaltsstatistik basiert auf insgesamt 192 Datensätze.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Zugang zur Tätigkeit als Immobilienbewerter bzw. Immobiliensachverständiger erhalten Bewerber über eine einschlägige Weiterbildung. Verschiedene Bildungsträger bieten die Fortbildung an, die durch individuelle interne Vorschriften geregelt ist. Lehrgänge sind daher von unterschiedlicher Dauer. Ebenso gibt es verschiedene Gefüge der Weiterbildung. Möglich sind ein Fernstudium, eine Vollzeit- oder eine Teilzeitausbildung. Für die Zulassung zur Qualifikation als Immobiliensachverständiger gelten einige Voraussetzungen, beispielsweise:

  • ein vollendetes Studium einer technischen oder wirtschaftlichen Fachrichtung an einer Hochschule sowie eine mindestens dreijährige anschließende Berufspraxis in der Bau- und Immobilienwirtschaft oder
  • eine zuvor abgeschlossene Weiterbildung zum/zur Betriebswirt /-in für Immobilien plus eine wenigstens fünfjährige entsprechende Berufstätigkeit oder
  • eine zumindest acht Jahre währende praktische Arbeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft, in der Kreditwirtschaft oder als Makler /-in oder bei einer Versicherung.

Wer in der Immobilienbranche beruflich Fuß fassen möchte, absolviert nach der Schulzeit eine klassische Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann /-frau. Die Lehrzeit beträgt im Regelfall drei Jahre. Betriebe stellen vorzugsweise Bewerber mit einer Hochschulreife ein. Während der Lehre befassen sich angehende Immobilienkaufleute u.A. mit der Kalkulation von Mietpreisen einschließlich der Planung und Umsetzung von Mietpreisveränderungen, der Erstellung und Prüfung von Rechnungen sowie der Beurteilung von Immobilien hinsichtlich ihrer Lage, Beschaffenheit und Nutzungsmöglichkeiten.

Für Immobiliensachverständige bieten sich zum beruflichen Fortkommen Seminare und Lehrgänge an. Spezialisierungsweiterbildungen kommen zu folgenden Themen infrage:

  • Bausachverständigenwesen und Baugutachten,
  • Kommunikative Kompetenzen,
  • IT-Anwendungen,
  • Kundenservice, Customer Relation Management.
3. Studium

Ein Hochschulstudium ist eine erfolgversprechende Ausgangsbasis für eine berufliche Laufbahn in der Immobilienbewertung. Wer eine Hochschulzugangsberechtigung besitzt, schreibt sich für ein Studium des Immobilien- und Facility-Managements ein. In dieser Studienrichtung lernen die Studenten, wie sie Immobilien bewerten, Konzepte für Finanzierungen entwickeln und den Neubau von Immobilien zu managen. Sie befassen sich zudem mit der Instandhaltung von bestehenden Immobilien, insbesondere in technischer Hinsicht. Kernpunkte des Studienfachs sind diverse Gebäude wie

  • Schulen,
  • Einkaufszentren,
  • Wohnhäuser,
  • Bürokomplexe,
  • Krankenhäuser,
  • Bahnhöfe.

Bewerber für die Studienrichtung Immobilien- und Facility-Management sollten sich für komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge begeistern und eine Affinität zur Immobilienbranche mitbringen. Das Studienfach endet mit einer Bachelorarbeit, die die meisten Studenten nach einem Vollzeitstudium von drei Jahren verfassen.

4. Tätigkeit

Mitarbeiter in der Immobilienbewertung werden als Immobiliensachverständige bezeichnet. Die spezialisierten Sachverständigen erstellen wirtschaftliche Gutachten für die Bewertung von bebauten und auch unbebauten Grundstücken, von Gebäuden sowie von Pachten und Mieten.

Immobiliensachverständige sind angestellt bei

  • Immobiliengutachtern,
  • Immobilienvermittlern,
  • Immobilienhandelsgesellschaften.

Im Auftrag von Unternehmen oder Privatpersonen bewerten und beurteilen die Fachkräfte unter anderem forst- und landwirtschaftliche Grundstücke oder für den Straßenbau gedachte Flächen auf ihren wirtschaftlichen Wert hin. Immobiliensachverständige begutachten Immobilien aller Art. Sie betrachten Häuser, Wohnungen, Gewerbekomplexe und Sportzentren und ermitteln Versicherungswerte, Beleihungswerte oder Mietwerte. Wenn Immobiliensachverständige ein Mietwertgutachten generieren, bestimmen sie die ortsübliche zu zahlende Miete und kontrollieren, ob der festgesetzte Mietzins angemessen ist. Mitarbeiter in der Immobilienbewertung erstellen Verkehrswertgutachten beim An- und Verkauf von Grundstücken oder Immobilien. Sie definieren den sogenannten Marktwert von Gebäuden und Flächen. Bei diesen Prozessen berücksichtigen die Sachverständigen die Lage des Objektes und vorhandene Belastungen wie Lärmeinwirkungen, grundbuchamtliche Eintragungen oder Kontaminationen des Bodens.

Immobiliensachverständige unterstützen private Kunden bei Vermögensauseinandersetzungen. Sie erstellen Wertermittlungsgutachten bei Erbfällen, bei Scheidungen oder im Falle von Zwangsenteignungen. Bei Bauvorhaben kooperieren Immobiliensachverständige mit Architekten und Wirtschaftsingenieuren.