*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Industriemechatroniker

Datenbasis: 67 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.963 € 2.754 € 3.922 €
Baden-Württemberg 2.380 € 2.945 € 5.045 € Jobs Industriemechatroniker
Bayern 2.021 € 2.756 € 3.397 € Jobs Industriemechatroniker
Berlin 1.786 € 2.505 € 3.567 € Jobs Industriemechatroniker
Brandenburg 1.347 € 1.890 € 2.692 € Jobs Industriemechatroniker
Bremen 1.886 € 2.646 € 3.768 € Jobs Industriemechatroniker
Hamburg 2.082 € 2.921 € 4.160 € Jobs Industriemechatroniker
Hessen 2.272 € 3.188 € 4.540 € Jobs Industriemechatroniker
Mecklenburg-Vorpommern 1.443 € 2.024 € 2.882 € Jobs Industriemechatroniker
Niedersachsen 2.321 € 2.477 € 2.904 € Jobs Industriemechatroniker
Nordrhein-Westfalen 2.432 € 2.896 € 3.620 € Jobs Industriemechatroniker
Rheinland-Pfalz 1.879 € 2.636 € 3.754 € Jobs Industriemechatroniker
Saarland 1.867 € 2.619 € 3.730 € Jobs Industriemechatroniker
Sachsen 1.510 € 2.118 € 3.016 € Jobs Industriemechatroniker
Sachsen-Anhalt 1.480 € 2.076 € 2.956 € Jobs Industriemechatroniker
Schleswig-Holstein 1.724 € 2.419 € 3.445 € Jobs Industriemechatroniker
Thüringen 1.534 € 2.152 € 3.065 € Jobs Industriemechatroniker

Industriemechatroniker / Industriemechatronikerin:

1. Gehalt

Als Industriemechatroniker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.754 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 67 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.963 € beginnen, Industriemechatroniker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.922 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.419 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.945 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Industriemechatroniker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.610 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.858 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.745 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.116 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.076 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.289 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.754 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.636 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.215 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Industriebetriebe vieler Wirtschaftszweige bilden Industriemechatroniker aus. Die Ausbildung findet nach klassischem dualem System statt. Die Lehrlinge wirken aktiv im Ausbildungsbetrieb mit. Parallel besuchen sie turnusmäßig den Unterricht an einer Berufsschule. Die Lehrzeit für Mechatroniker in der Industrie dauert regulär dreieinhalb Jahre. Sie endet mit einem anerkannten IHK-Abschluss. Bewerber um einen Ausbildungsplatz sollten einen mittleren Schulabschluss vorweisen. Einige Ausbildungsunternehmen erwarten ein Mindestalter von 16 Jahren.

Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen tragen für Industriemechatroniker dazu bei, dass sie sich beruflich fortentwickeln und leitende Positionen übernehmen können. Geeignete Weiterbildungsthemen für die Mechatroniker sind:

  • Robotik und Handhabungstechnik,
  • SPS-Technik und Programmierung,
  • Automatisierungstechnik,
  • Normen wie Sicherheits- und Prüfbestimmungen in elektrischen Anlagen,
  • Qualitätstechnik und Qualitätsprüfung.
3. Studium

Wer eine Hochschulzugangsberechtigung besitzt, absolviert für einen beruflichen Werdegang im Bereich Industriemechatronik ein Studium. Das gleichnamige Mechatronik-Studium kombiniert die Disziplinen Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau. Diese drei Bereiche ermöglichen den Umbau von simplen mechanischen Systemen zu intelligenten Maschinen wie Industrierobotern. Das Studium der Mechatronik ist umfangreich und anspruchsvoll. Es dauert in Vollzeit rund sieben Semester. Neben guten Englischkenntnissen benötigen Interessenten ein außerordentliches technisches Verständnis.

Studienabsolventen haben positive Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt. Sie können beispielsweise an der Produktion von High-Tech-Produkten mitwirken und finden Anstellungen in der Automobilindustrie oder bei Herstellern für medizinische Geräte. Die ersten Semester des Mechatronik-Studiums vermitteln fundierte technische und physikalische Grundlagen. Studenten besuchen Vorlesungen in den Rubriken Physik, Mathematik, Elektrotechnik und Informatik. Im weiteren Verlauf des Studiums befassen sie sich mit Antriebstechnik und Strategien für die Lösung komplexer Problemstellungen. Sie werden zu Fachleuten für Regelungs- und Sensortechnik, kennen sich mit Werkstoffkunde und Konstruktion aus und haben Fachwissen auf dem Gebiet der Mikroprozessortechnik. Studenten der Mechatronik analysieren elektrische Maschinen und erforschen mechatronische Systeme. Sie üben in hochschuleigenen Labors die praktische Anwendung ihrer Expertise.

4. Tätigkeit

Als Industriemechatroniker bzw. Industriemechatronikerin haben Sie eines der interessantesten Berufsfelder überhaupt entdeckt. Dieser Beruf wird überwiegend in industriellen Produktionsunternehmen eingesetzt. Der Beruf des Industriemechatronikers / der Industriemechatronikerin wurde erst 1998 ins Leben gerufen. Hintergrund war der fließende Übergang von Mechanik und Elektronik in industriellen Fertigungsstraßen. So mussten bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten immer eine Fachkraft jeweils für die Elektronik und die Mechanik angefordert werden.

Mechatroniker bauen elektrische, mechanische und elektronische Bauteile. Die Komponenten montieren sie zu komplexen Gesamtsystemen, die sie mit Steuerungssoftware versehen. Sie werden in der Produktion und in der Instandhaltung eingesetzt. Ihre Aufgabengebiete umfassen sowohl elektrotechnische Tätigkeiten als auch mechanische Tätigkeiten. Sie programmieren speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), verlegen Versorgungsleitungen, nehmen Neuanlagen in Betrieb, führen Wiederholungsprüfungen durch, erledigen Aufgaben in der Zerspanungstechnik mittels Drehen und Fräsen, montieren Komponenten, liefern Systeme zum Kunden, montieren Sicherheitstechnik und kennen sich mit pneumatischen Anlagen aus. Ihre Einsatzgebiete sind demnach im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobilindustrie (Zuliefererbetriebe und Fertigungsbetriebe), in der Elektroindustrie, in der Schwerindustrie und im Handwerk (bsp. KFZ Mechatroniker). Beginnen Sie direkt nach der Schule mit einer Ausbildung als Industriemechatroniker / Industriemechatronikerin so dauert die Ausbildung 3,5 Jahre.

Ihr Gehalt hängt vom aktuellen Tarif ab. Ansonsten müssen Sie als Lohn mit einem Stundensatz rechnen, welcher durch etwaige Zuschläge erhöht wird.

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