*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker

Datenbasis: 341 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.837 € 2.539 € 3.460 €
Baden-Württemberg 1.935 € 2.670 € 4.171 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Bayern 2.060 € 2.666 € 3.406 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Berlin 1.618 € 2.101 € 3.963 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Brandenburg 1.921 € 2.111 € 2.648 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Bremen 1.907 € 2.636 € 3.592 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Hamburg 1.980 € 2.613 € 2.730 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Hessen 2.037 € 2.553 € 3.536 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Mecklenburg-Vorpommern 1.666 € 1.862 € 1.977 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Niedersachsen 1.894 € 2.604 € 3.832 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Nordrhein-Westfalen 1.886 € 2.539 € 3.595 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Rheinland-Pfalz 1.640 € 2.600 € 4.056 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Saarland 2.261 € 2.366 € 2.701 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Sachsen 1.413 € 1.953 € 2.661 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Sachsen-Anhalt 1.572 € 1.951 € 2.656 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Schleswig-Holstein 1.613 € 2.230 € 3.039 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker
Thüringen 1.594 € 1.918 € 2.544 € Jobs Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker

Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker / Karosserie- u. Fahrzeugbaumechanikerin:

1. Gehalt

Als Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.539 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 341 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.837 € beginnen, Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.460 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.230 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.670 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.325 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.513 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.668 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.643 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.603 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.613 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.483 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.695 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.927 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Als Karosserie bezeichnet man den Aufbau auf dem Fahrgestell eines Kraftfahrzeuges. Fahrzeugbauchmechaniker Karosserie produzieren oder reparieren Fahrzeugteile. Wer sich für diese Beschäftigung interessiert, sollte gerne schrauben und ölverschmierte Finger nicht scheuen. Betriebe aus Industrie, Handel und Handwerk offerieren für Schulabgänger Ausbildungen zum/zur Fahrzeugbaumechaniker /-in Karosserie. Bewerber bringen einen Hauptschulabschluss oder einen mittleren Schulabschluss mit. Die Ausbildungszeit beträgt in Abhängigkeit vom Ausbildungsbetrieb drei oder dreieinhalb Jahre. Unternehmen wünschen gute Noten in den Fächern Mathematik, Physik und Technik/Werken. Die klassische Ausbildung absolvieren Lehrlinge im Betrieb bei regelmäßigem Besuch einer Berufsschule.

Die Ausbildungsinhalte für Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker sind umfangreich. Der praktische Teil überwiegt den theoretischen Unterricht. Die Auszubildenden erlernen

  • die Produktion von Karosserieteilen,
  • die Herstellung von Fahrzeugbauteilen,
  • die Bedienung von Bearbeitungsmaschinen,
  • die Umformung von Feinblechen,
  • wie sie Bauteile, - gruppen und Systeme demontieren, reinigen, reparieren, montieren,
  • die Herstellung von Schraubverbindungen,
  • die Generierung elektrischer Anschlüsse,
  • die Erneuerung von Korrosionsschutz,
  • wie sie Räder auswuchten,
  • den Einbau von Fahrzeugverglasungen,
  • wie sie Bauteile unterschiedlicher Werkstoffe verkleben oder löten,
  • wie sie Kunststoffe und Leichtmetalle schweißen,
  • die Prüfung der störungsfreien Funktion von elektrischen Leitungen, Bauteilen, Sicherungen, Längen, Werkstücken,
  • die Feststellung von Schäden oder Funktionsstörungen an Fahrzeugsystemen mittels technischer Hilfsgeräte,
  • die Inbetriebnahme und Wartung von fahrzeugtechnischen Systemen wie Klimaanlagen, Hochvoltsystemen, Druckluftsystemen, Energieversorgungssystemen,
  • die Beachtung von Sicherheitsvorschriften,
  • Maßnahmen zur Unfallverhütung,
  • Kommunikation mit Kunden,
  • das richtige Messen, Prüfen und Einstellen von Fahrzeugteilen wie etwa Bremsen.

Die Automobilindustrie entwickelt sich rasant weiter. Durch Anpassungsweiterbildungen halten Karosserie-Fahrzeugbaumechaniker ihre Expertise auf dem neuesten Stand. Für Führungspositionen qualifizieren sie sich anhand der Prüfung zum/zur Meister /-in Karosserie- und Fahrzeugbau. Mechaniker, die das Abitur haben, studieren für den beruflichen Aufstieg das Fach Fahrzeugtechnik.

Details zum Gehalt in der Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in.

3. Studium

Die Karriere als Fahrzeugbaumechaniker /in Karosserie beginnen Hochschulzugangsberechtigte mit einem Studium. Hochschulen und Fachhochschulen haben Studiengänge im Bereich Fahrzeugtechnik im Angebot. Das Thema Fahrzeugtechnik behandelt die allgemeine Gestaltung, Konstruktion und den Betrieb von Fahrzeugen und ihren Bestandteilen. Das Studium beschränkt sich nicht auf PKWs und LKWs sondern setzt sich auch mit Schienenfahrzeugen, Arbeitsmaschinen, Nutzfahrzeugen und Fahrrädern auseinander.

Studieninteressenten verfügen über Grundkenntnisse in Mathematik und Physik. Außerdem beschäftigt sich Fahrzeugtechnik mit Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik. Das Studieren des praktischen Einsatzes von Fahrzeugen ist ein Kernthema. Dabei geht es um die Erforschung, wie Fahrzeuge sicherer gemacht werden können. Studenten untersuchen die Optimierung von Fahrdynamik. Im Feld der Fahrzeugtechnik entwickeln die Studierenden Systeme, die dem Fahrer helfen sollen, ein Fahrzeug zu steuern.

Zu Beginn des Studiums erlangen die Studenten Grundwissen aus Informatik, technischer Chemie, Maschinenbau und Elektrotechnik. Mithilfe dieses Grundwissens spezialisieren sich die Studierenden auf die Konstruktion von Motoren oder das Eisenbahnwesen. Während der gesamten Studienzeit sind die Studenten in Werkstätten tätig. Diese sind meist Bestandteil der Hochschule. Hier üben Studenten die praktische Anwendung der theoretischen Projekte. Sie setzen Simulationssoftware ein und messen Fahrdynamik und Bremskraft.

Als weltweit führender Wirtschaftszweig wird die Fahrzeugtechnik auch in Zukunft den Bedarf der Menschen nach Mobilität garantieren. Die Änderungen in Technik und Forschung erfolgen extrem schnell. Der Konflikt zwischen dem Wunsch nach Mobilität und der Endlichkeit der herkömmlichen Energien liegt hierbei im Focus. Studenten der Fahrzeugtechnik sind in der Lage, die Wechselwirkungen und Zusammenhänge komplexer System zu analysieren. Sie betrachten bei alldem den Fahrer, das Fahrzeug und die Umwelt. Die Studenten kennen sich aus mit

  • Fahrwerktechnik,
  • Verbrennungsmotoren,
  • mobilhydraulischen Systemen,
  • der Methode der finiten Elemente (FEM).

Einige Autohersteller haben ein duales Studium im Programm. Der Vorteil für Studenten ist, dass sie mit ihrer beruflichen Tätigkeit Gehalt verdienen und die Theorie geradewegs in die Praxis umsetzen können. Duale Studiengänge sind neben Fahrzeugtechnik denkbar in Mechatronik, Maschinenbau oder Elektromobilität.

4. Tätigkeit

Fahrzeugbaumechaniker Fachrichtung Karosserie finden Arbeit bei

  • Fahrzeug- und Nutzfahrzeugherstellern,
  • Zulieferbetrieben der Automobilindustrie,
  • namhaften Fahrzeugausstattern oder –umrüstern,
  • KFZ-Werkstätten,
  • Restaurationsbetrieben (beispielsweise für Oldtimer),
  • Logistikunternehmen oder Speditionen mit eigenem Fuhrpark
  • oder im Großhandel als Berater.

Die Berufsangehörigen bearbeiten Metalle, nicht-Metalle und Kunststoffe. Sie sind versiert im Sägen, Bohren und Schleifen. Die Handhabung entsprechender Werkzeuge und Maschinen ist für die Mechaniker kein Problem. Fahrzeugbaumechaniker Karosserie besitzen zeichnerisches Verständnis. Sie lesen und verstehen Schalt- und Anordnungspläne. Mit Hilfe von Rechenfähigkeiten und EDV-Programmen erstellen Mechaniker Schadenskalkulationen und Kostenvoranschläge. Sie sind Könner auf den Gebieten Elektronik und Hydraulik.

Zu den Aufgaben von Fahrzeugbaumechanikern Karosserie gehört die Reparatur von Unfallwagen ebenso wie das Tuning eines „normalen“ Serien-PKW. Im Bereich der Bautechnik gestalten Mechaniker einfache Transporter in Rettungsfahrzeuge, Behindertenfahrzeuge mit Hebebühne oder gepanzerte Geldtransporter um. Möglich ist sogar der Bau einer rollenden Imbissbude. Alle Um- und Aufbauten sowie die Ausstattung des Fahrzeuginneren obliegt einem/r Karosserie-Fahrzeugbaumechaniker /-in.

Das Gehalt kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.