*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Luftsicherheitsassistent

Datenbasis: 5 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1.605 € 1.791 € 2.360 €
Baden-Württemberg 1.766 € 1.971 € 2.598 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Bayern 1.709 € 1.906 € 2.512 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Berlin 1.502 € 1.675 € 2.208 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Brandenburg 1.223 € 1.364 € 1.798 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Bremen 1.542 € 1.720 € 2.268 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Hamburg 1.702 € 1.899 € 2.503 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Hessen 1.858 € 2.072 € 2.732 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Mecklenburg-Vorpommern 1.180 € 1.316 € 1.735 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Niedersachsen 1.465 € 1.634 € 2.154 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Nordrhein-Westfalen 1.625 € 1.812 € 2.389 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Rheinland-Pfalz 1.578 € 1.761 € 2.322 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Saarland 1.526 € 1.702 € 2.244 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Sachsen 1.235 € 1.377 € 1.816 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Sachsen-Anhalt 1.210 € 1.350 € 1.779 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Schleswig-Holstein 1.410 € 1.573 € 2.073 € Jobs Luftsicherheitsassistent
Thüringen 1.254 € 1.399 € 1.845 € Jobs Luftsicherheitsassistent

Luftsicherheitsassistent:

1. Gehalt

Als Luftsicherheitsassistent liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.791 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 5 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.605 € beginnen, Luftsicherheitsassistenten in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.360 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.573 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 1.971 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Luftsicherheitsassistent in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.636 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.675 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.675 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.332 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.007 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.899 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.791 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.841 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.331 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des/der Luftsicherheitsassistenten /-in ist ebenso unter den Bezeichnungen Luftsicherheitsbeauftragte /-r, Luftsicherheitsfachkraft oder Luftsicherheitskontrollkraft bekannt. Als Voraussetzung für eine solche Tätigkeit gilt in der Regel der Abschluss einer Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, diesen Abschluss zu erlangen. Entweder findet die Ausbildung in dualer Form statt. Dann kommt zur Mitarbeit im Betrieb der Besuch einer Berufsschule hinzu. Allerdings ist es auch möglich, die Ausbildung auf rein schulischem Wege zu absolvieren. Darüber hinaus bieten Bildungswerke Lehrmodelle speziell für Menschen mit Behinderung an.

Die duale Ausbildung umfasst drei Jahre. Während dieser Zeit beschäftigen sich die Auszubildenden vor allem mit folgenden Sachgebieten:

  • Der Handlungsrahmen von Sicherheitsdiensten und die entsprechenden rechtlichen Bestimmungen,
  • das Identifizieren von Waffen und deren Wirkungsweise sowie die Beurteilung des jeweiligen Gefahrenpotenzials,
  • Maßnahmen zur präventiven Gefahrenabwehr,
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen und das Einleiten weiterer Schritte,
  • das ordnungsgemäße Melden und Dokumentieren von Unfällen und Zwischenfällen,
  • das Überprüfen und Überwachen von Brandschutzvorschriften,
  • der direkte Kontakt zum Kunden sowie das Aufklären über Sicherheitsbestimmungen und Sicherheitsdienstleistungen,
  • die Planung des Personal- und Sachmitteleinsatzes,
  • die betriebliche Kosten- und Leistungsrechnung, das Erstellen von Rechnungen.

In der Berufsschule werden neben weiteren fachbezogenen Inhalten auch Fächer wie Sozial- und Wirtschaftskunde gelehrt. Die Praxis zeigt, dass die ausbildenden Betriebe meist Bewerber mit Hauptschulabschluss oder mittlerer Reife einstellen. Zu den Schulfächern, die für eine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit von Bedeutung sind, gehört zunächst einmal die deutsche Sprache. Da der Beruf einige verwaltende Tätigkeiten beinhaltet, müssen die Auszubildenden sowohl die Rechtschreibung als auch Satzbau und Ausdruck beherrschen. Im Gespräch mit dem Kunden sind gute Deutschkenntnisse ebenfalls wichtig. Jedoch sollten die angehenden Fachkräfte auch im Bereich der Physik ein gewisses Grundlagenwissen mitbringen. So fällt es ihnen leichter, Kontrollinstrumente zu bedienen und technische Hilfsmittel hinsichtlich ihrer Funktionsfähigkeit zu untersuchen.

3. Studium

Liegt nicht nur ein mittlerer Bildungsabschluss vor, sondern sogar eine Hochschulzugangsberechtigung, ist ein Studium im Fach Sicherheitsmanagement möglich. Teilweise müssen die Bewerber jedoch im Vorfeld interne Auswahlverfahren der Hochschulen durchlaufen.

Der Studiengang ist äußerst facettenreich. Er vermittelt zum einen Wissen aus den Bereichen Brand-, Katastrophen- und Zivilschutz, sowie zur Sicherheit bei der Arbeit und im Betrieb. Außerdem beinhaltet er aber ebenso Themen wie Recht, Betriebswirtschaft, Personalführung oder Risikomanagement. Konkret setzt sich das grundständige Studium aus folgenden Modulen zusammen:

  • Arbeits-, Brand- und Umweltschutz,
  • Rechtliche Grundlagen,
  • Zivilrecht,
  • Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen des Sicherheitsmanagement,
  • Fremdsprache Englisch,
  • Arbeitsrecht,
  • Grundlagen der Risikoanalyse und der Sicherheitstechnik,
  • Konflikt und Kriminalität im gesellschaftlichen Wandel,
  • Selbst- und Konfliktmanagement,
  • Sicherheit und Risiko im gesellschaftlichen Kontext (auf privater und staatlicher Ebene),
  • Grundlagen der Kommunikation,
  • Personalmanagement,
  • Marketing und Management in Sicherheitsunternehmen.

Bei den genannten Modulen handelt es sich um Pflichtmodule, die belegt werden müssen. Darüber hinaus haben die Studenten die Möglichkeit, in Form von Wahlpflichtmodulen eigene Schwerpunkte zu setzen. Zur Auswahl steht hierzu zum Beispiel:

  • Gesundheits- und Arbeitsschutz,
  • Bautechnischer Explosionsschutz,
  • Öffentlichkeitsarbeit im Katastrophenschutz,
  • Toxikologie und Gefahrstoffe.

Häufig ist es hilfreich, bereits während des Studiums einen Einblick in die Praxis zu erhalten. Aus diesem Grund wird empfohlen, Praktika zu absolvieren oder sogar Praxissemester einzuplanen. Für den Bachelorabschluss benötigen die Studenten im Schnitt sieben Semester. Wer danach das Studium fortsetzen möchte, kann dies in Form eines Masters im Fach Sicherheitsmanagement tun. Alternativ kann ein Wechsel hin zu Sicherheitstechnik erfolgen.

Die Sicherheitstechnik ist ein Studienfach, welches bei Interesse anstelle des beschriebenen Faches bereits im Rahmen des Bachelors belegt werden kann. Außerdem denkbar ist ein grundständiges Studium der IT-Sicherheit. Soll hingegen der Rettungsdienst im Vordergrund stehen, bietet sich das Studienfach Sanitäts- und Rettungswesen an.

4. Tätigkeit

Sicherheitsassistenten sind in erster Linie für den Schutz von Personen zuständig. Im Bereich der Luftfahrt beginnt dieser Schutz bereits am Boden mit der Überprüfung des Reisegepäcks.

Zunächst durchleuchten die Fachleute die Koffer und Taschen mit speziellen Röntgengeräten. Stellen sie dabei Auffälligkeiten fest, öffnen sie das Gepäck und kontrollieren den Inhalt im Einzelnen. Jedoch werden vor dem Beladen des Flugzeugs nicht nur Reisegepäck und Frachtgut überprüft. Die Fluggäste müssen sich ebenso einer Kontrolle unterziehen. Mit Hilfe von Metalldetektoren prüfen die Luftsicherheitsassistenten, ob die Passagiere möglicherweise Waffen mit sich führen. Zuletzt wird das Handgepäck mittels Röntgengeräten auf gefährliche Gegenstände hin untersucht.

Des Weiteren werden Sicherheitsassistenten dazu eingesetzt, die diversen Sicherheitsmaßnahmen zu organisieren und zu koordinieren. So erstellen sie beispielsweise Dienstpläne und treten dafür ein, dass das Personal regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen darf. Außerdem sind die Fachleute dafür zuständig, dass der Luftsicherheitsplan strikt eingehalten wird und neue Bestimmungen in die Tat umgesetzt werden. Um mit internationalen Fluggästen angemessen kommunizieren zu können sind sehr gute Englischkenntnisse von Nöten.

Luftsicherheitsassistenten können ein recht hohes Durchschnittsgehalt erwarten, da die Arbeit Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsschichten mit sich bringt.

Weitere Gehälter für Luftsicherheitsassistent