Jobangebote für Montierer (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Montierer

Datenbasis: 1.022 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.823 € 2.632 € 3.988 €
Baden-Württemberg 2.050 € 2.921 € 4.573 € Jobs Montierer
Bayern 1.916 € 2.623 € 4.760 € Jobs Montierer
Berlin 1.587 € 2.213 € 3.115 € Jobs Montierer
Brandenburg 1.666 € 2.144 € 3.612 € Jobs Montierer
Bremen 1.872 € 2.313 € 2.721 € Jobs Montierer
Hamburg 1.876 € 2.338 € 3.470 € Jobs Montierer
Hessen 1.888 € 2.735 € 4.009 € Jobs Montierer
Mecklenburg-Vorpommern 1.371 € 1.981 € 2.934 € Jobs Montierer
Niedersachsen 1.900 € 2.652 € 4.213 € Jobs Montierer
Nordrhein-Westfalen 1.806 € 2.701 € 3.699 € Jobs Montierer
Rheinland-Pfalz 2.113 € 2.890 € 3.988 € Jobs Montierer
Saarland 2.502 € 2.851 € 3.750 € Jobs Montierer
Sachsen 1.741 € 2.081 € 2.675 € Jobs Montierer
Sachsen-Anhalt 1.636 € 2.034 € 4.178 € Jobs Montierer
Schleswig-Holstein 1.909 € 2.613 € 3.502 € Jobs Montierer
Thüringen 1.483 € 1.833 € 4.286 € Jobs Montierer

Montierer / Montiererin:

1. Gehalt

Als Montierer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.632 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.022 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.823 € beginnen, Montierer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.988 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.613 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.921 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Montierer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.465 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.528 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.527 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.650 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.692 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.889 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.441 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.930 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.218 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die einzige Voraussetzung für eine Ausbildung als Montierer ist eine technische Ausbildung. Welche dies sein soll, ist nicht vorgeschrieben, bedingt wohl aber den späteren Einsatz als Montierer/-in. Die meisten Montierer haben eine dieser Ausbildungen absolviert:

  • die zweijährige Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik – mit dem Schwerpunkt Montagetechnik. Während dieser Ausbildung wird vermittelt, wie Werkstücke ausgerichtet, gespannt oder umgeformt werden können. Dabei müssen sowohl Anlagen und Geräte bedient werden, als auch Betriebsmittel richtig eingesetzt und Sicherheitsbestimmungen beachtet werden.
  • die dreijährige Ausbildung zum/zur Fertigungsmechaniker/-in. Die Fertigung von Werkstoffen mit Sägen, Feilen, Drehen und Fräsen sowie die Zuordnung von Hilfs- und Betriebsstoffen steht im Fokus der Ausbildung zum/zur Fertigungsmechaniker/-in.

Nachdem die Berufsbezeichnung „Montierer/-in“ nicht aufzeigt, um welche Branche es sich handelt, können auch diese Ausbildungsberufe als Alternative gewählt werden:

  • Fahrradmonteur/-in
  • Gerätezusammensetzer/-in
  • Maschinenzusammensetzer/-in
  • Teilezurichter/-in
  • Fachkraft für Metalltechnik – mit den Schwerpunkten Konstruktionstechnik, Umform-, Drahttechnik, Zerspanungstechnik
  • Helfer/-in für Maschinenbau, Betriebstechnik
3. Studium

Wer als Montierer/-in arbeitet, hat in der Regel eine Ausbildung absolviert. Oft arbeiten aber auch nur angelernte, technisch und mechanisch versierte Menschen als Montierer/-in. Ein Studium ist für diesen Beruf in keinem Fall nötig. Wer den Beruf des/der Montierers/-in ausübt, um sich zu orientieren, welche Branche für eine Ausbildung oder ein Studium interessant wäre, kann dies tun. Wer Spaß an der Montage und Demontage von Bauteilen hat, wird bei der Suche nach einem passenden Studium auf die Studiengänge Maschinenbau und Produktionstechnik stoßen. Beim grundständigen Maschinenbau-Studium warten diese Ausbildungsinhalte auf die Studenten:

Betriebswirtschaftslehre, Datenverarbeitung, Englisch, Mathematik, Physik, Technisches Zeichnen, Spezialgebiete der Technik (Elektrotechnik, Fertigungstechnik, Konstruktionstechnik, Regelungs- und Steuerungstechnik, Automatisierungstechnik, Netzwerktechnik, Schweißtechnik), Mechanik, Thermodynamik, Werkstoffkunde, Konstruktionssystematik, Produktionsplanung und -steuerung sowie Software-Engineering.

Wer bereits während dem Studium einen Praxisbezug herstellen möchte, dem empfiehlt sich ein duales Studium, bei dem die theoretischen Inhalte des grundständigen Studiums und die praktischen der Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/-in, zum/zur Anlagenmechaniker/-in und zum/zur Konstruktionsmechaniker/-in kombiniert werden können. Im weiterführenden Maschinenbau-Studium stehen dann diese Themen auf dem Stundenplan:

➤ Antriebstechnik, CAE, CAD, Elektronik, Mathematik, Mechanik, Mechatronik, Industrial Marketing, Produktentwicklung und Konstruktion, Robotik, technische Aspekte (der Fahrzeugtechnik, der Fertigungstechnik, der Werkstofftechnik), Maschinenkonstruktion, Simulation von Fertigungsprozessen, Technical Writing und Fügetechniken.

Im grundständigen Studium der Produktionstechnik werden diese Inhalte vermittelt:

➤ Antriebselemente, Automatisierungstechnik, Elektrotechnik, Energietechnik, Fabrikplanung, Fertigung, Informatik, Mathematik, Physik, Projektmanagement, Mechanik, Werkstoffkunde sowie Werkzeugmaschinen.

Auch das Studium der Produktionstechnik wird als duales Studium angeboten, bei dem neben der Theorie auf akademischem Niveau auch Praxiskenntnisse aus der Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/-in, zum/zur Mechatroniker/-in oder zum/zur Zerspanungsmechaniker/-in vermittelt werden. Das weiterführende Studium ist stärker international ausgerichtet und vermittelt vertiefte Kenntnisse in vielen Spezialbereichen: Automatisierungstechnik, Werkzeugmaschinen, Fabrikbetrieb, Mikrotechnik, Produktionsmanagement, Qualitätsmanagement, Geschäftsprozessmanagement, Global Engineering, industrielle Informationstechnik, digitaler Fabrikbetrieb, Werkstoffe der Füge- und Beschichtungstechnik, Lasermaterialbearbeitung, Technologiemanagement, Technologien der virtuellen Produktentstehung sowie Mikro- und Nanotechnologie.

Ähnliche Studiengänge, die eine Alternative sein könnten sind: Konstruktionstechnik, Mechanik, Verfahrenstechnik, Fahrzeugtechnik, Automatisierungstechnik, Mechatronik, Robotik oder Verpackungstechnik.

4. Tätigkeit

Montierer arbeiten überall dort, wo produziert oder gefertigt wird, denn oft ist es nicht möglich, komplette Baugruppen zu produzieren, sondern nur Bauteile, die dann von dem/der Montierer/-in zusammengefügt werden. So finden Montierer auch in allen Wirtschaftsbereichen eine Anstellung. Sie arbeiten dabei streng nach Zeit- und Durchführungsvorgaben, achten auf die Qualität der montierten Produkte und führen eine abschließende Prüfung durch. Bei den zu montierenden Einzelteilen kann es sich um Bestandteile von elektrischen Geräten, Metallkonstruktionen oder Fahrzeugen handeln. Ihr Arbeitsort ist dabei meist die Produktionshalle, nicht selten verdienen sie auch ihr Gehalt direkt am Förderband.

Um die Einzelteile, die sie zusammensetzen, auch richtig zu montieren, lesen sie entsprechende Dokumentationen genau durch. Dann sind sie fähig, selbstständig zu montieren, Kleinbauteile zu komplettieren oder gar komplette Geräte und Maschinen herzustellen. Neben der Montage und Demontage kontrollieren sie regelmäßig die Qualität der Werkstücke und führen an den benutzten Maschinen und Werkzeugen Wartungs- und Pflegearbeiten durch.

Neben einer raschen Auffassungsgabe erfordert diese Tätigkeit auch genaues Arbeiten, handwerkliches Geschick und die Fähigkeit, sich rasch auf eine andere Produktionsart einzustellen – wenn beispielsweise die Serienproduktion auf eine andere Produktvariante umgestellt wird oder ein neuer Kundenauftrag vorliegt, der in kurzer Zeit bewerkstelligt werden muss.