Jobangebote für Parkettleger (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Parkettleger

Datenbasis: 48 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.685 € 2.082 € 3.043 €
Baden-Württemberg 1.854 € 2.291 € 3.348 € Jobs Parkettleger
Bayern 1.783 € 2.227 € 2.459 € Jobs Parkettleger
Berlin 1.577 € 1.948 € 2.847 € Jobs Parkettleger
Brandenburg 1.446 € 1.787 € 2.612 € Jobs Parkettleger
Bremen 1.619 € 2.001 € 2.925 € Jobs Parkettleger
Hamburg 1.788 € 2.209 € 3.229 € Jobs Parkettleger
Hessen 1.950 € 2.410 € 3.522 € Jobs Parkettleger
Mecklenburg-Vorpommern 1.238 € 1.530 € 2.236 € Jobs Parkettleger
Niedersachsen 1.538 € 1.900 € 2.777 € Jobs Parkettleger
Nordrhein-Westfalen 1.705 € 2.107 € 3.080 € Jobs Parkettleger
Rheinland-Pfalz 1.546 € 1.910 € 2.792 € Jobs Parkettleger
Saarland 1.602 € 1.980 € 2.894 € Jobs Parkettleger
Sachsen 1.385 € 1.711 € 2.501 € Jobs Parkettleger
Sachsen-Anhalt 1.270 € 1.569 € 2.293 € Jobs Parkettleger
Schleswig-Holstein 1.479 € 1.828 € 2.672 € Jobs Parkettleger
Thüringen 1.317 € 1.627 € 2.378 € Jobs Parkettleger

Parkettleger:

1. Gehalt

Als Parkettleger liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.082 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 48 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.685 € beginnen, Parkettleger in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.043 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.828 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.291 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Parkettleger in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.003 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.101 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.960 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.052 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.372 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.605 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.082 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.426 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = - Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Holzböden geben Räumen ein besonderes Ambiente. Sie strahlen Behaglichkeit und Wärme aus. Parkettleger haben einen Beruf, der niemals aus der Mode kommen wird. Wer gerne beruflich mit Holz arbeiten möchte, beginnt eine dreijährige anerkannte Ausbildung zum/zur Parkettlegerin. Handwerkliche Betriebe bieten diesen dualen Ausbildungsgang an.

In der Ausbildung lernen Azubis schwerpunktmäßig:

  • Zuschneiden und präzises Verlegen von Parkettelementen,
  • Spachteln und Schleifen von Beton und Estrichen zur Herstellung einer glatten Oberfläche für Bodenbeläge,
  • Verwendung von Lacken, Wachs und Ölen zur Versiegelung von Parkettböden,
  • Design von Fußböden mit traditionellen oder selbst kreierten Mustern,
  • Kundenorientierte Auswahl und Zusammenstellung von Parketts nach Holzart, Maserungen, Formen und Farben.

Bewerber für den Ausbildungsberuf als Parkettleger bringen mindestens einen Hauptschulabschluss mit. Gute Noten in Mathematik und Werken/Technik sind dabei von Vorteil. Außer sollten sie praktisch und kreativ veranlagt sein.

Zur beruflichen Höherqualifikation besuchen Parkettleger einschlägige Fortbildungen. Führungspositionen übernehmen sie nach erfolgreich abgeschlossener weiterführender Prüfung zum/zur Parkettlegermeister /-in. Wer eine Hochschulzugangsberechtigung besitzt nimmt ein Studium im Fach Holztechnik auf. Gut ausgebildete Parkettleger können sich mit einem eigenen Handwerksbetrieb selbstständig machen.

Weitere Informationen und das Ausbildungsgehalt als Parkettleger /-in hier.

3. Studium

Wen Holz als Baustoff zu einer beruflichen Karriere als Parkettleger /-in inspiriert, findet Zugang zu dem Berufsfeld durch ein Hochschulstudium. Ein passendes Studienfach ist Holzwirtschaft. Das Studium befasst sich mit der wirtschaftlichen Verwendung von Holz. Holz ist in der modernen Gesellschaft immer noch ein wichtiger Rohstoff. Er wird beim Bau von Gebäuden und der Produktion von Papier benötigt. Die Herstellung von Musikinstrumenten und Möbelstücken ist ohne Holz undenkbar. Holz ist ein bedeutender Energieträger. Holzwirtschaft ist ein weit gefächertes Forschungsfeld. Es ist eng verbunden mit Naturwissenschaften, Wirtschaft und Technik. Die Forstwissenschaft, die sich mit der Nutzung der Wälder beschäftigt, ist für die Holzwirtschaft ebenfalls wichtig.

Studenten der Holzwirtschaft erlernen die Umwandlung von Holz in diverse Endprodukte. Dazu gehören unter anderen Schnittholz und Holzdübel. Im Anfangsstadium behandeln Studierende die Themen

  • Ingenieurwissenschaften,
  • Verfahrenstechnik,
  • Chemie,
  • Mathematik,
  • Holztechnik,
  • Produktionstechnik,
  • Möbelherstellung.

Viele Hochschulen offerieren den Studenten der Holzwirtschaft die Spezialisierung in einer bestimmten Kategorie. Mögliche Rubriken, die sich dazu eignen sind

  • Möbelbau,
  • Innenausbau,
  • Holzbiologie,
  • Anlagenautomatisierung.

Durchführbar ist für Studenten auch die Vertiefung von Sachkenntnissen im wirtschaftlichen Bereich. Hier stehen Marketing und Unternehmensführung im Mittelpunkt. Einen Bachelorabschluss erwerben Vollzeitstudenten nach einer Regelstudienzeit von etwa sieben Semestern. Die Studenten verfügen über Kompetenzen in

  • Holzverarbeitung,
  • Oberflächenbehandlung,
  • Parkettlegen,
  • Holzschutz und –pflege,
  • Qualitätsprüfung und –sicherung,
  • Raumgestaltung,
  • Restaurierungsarbeiten.

Für Berufstätige ist alternativ ein Teilzeitstudium denkbar. Verschiedene Bildungsinstitute bieten berufsbegleitende Studiengänge an. Manchmal sind nebenberufliche Studiengänge kostenpflichtig. Nach Absprache übernehmen Arbeitgeber oder Arbeitsamt die anfallenden Gebühren. Bis zum Bachelorabschluss benötigen Teilzeitstudenten je nach Vorbildung und Berufserfahrung zwischen vier und sieben Semester. Studienabsolventen der Holzwirtschaft oder Holztechnik sind Experten in allen technischen und wirtschaftlichen Fragen, die für eine Position in der Holzwirtschaft unerlässlich sind. Sie kennen sachgerechte Fertigungsverfahren und beachten ökologische Einflüsse. Die Studierenden kalkulieren Kosten für Beschaffung, Verarbeitung und den Wiederverkauf von Holz und Holzprodukten.

4. Tätigkeit

Der Parkettleger oder die Parkettlegerin sind Fachleute für Holzfußböden. Ihre Aufgaben beinhalten die Verlegung und Restauration von Parkettfußböden. Dabei beherrschen Parkettleger und Parkettlegerinnen verschiedene Arten und Muster der Verlegung. Darüber hinaus befassen sie sich mit der Behandlung und Oberflächenpflege von Parkett. Parkettleger und Parkettlegerinnen finden ihr Arbeitsumfeld in Parkettlegebetrieben oder in Fachgeschäften für Bodenbeläge. Sie fertigen nach Kundenwünschen entsprechendes Parkett in ihrem Betrieb her und verlegen es dann bei den Kunden vor Ort. Beratung über die Handhabung und Pflege gehören dabei auch zu ihren Tätigkeiten. Aus diesem Grund sollten Parkettleger und Parkettlegerinnen neben der handwerklichen Fähigkeit auch Kommunikationsstärke besitzen.

Parkettleger beginnen ihren Arbeitsalltag mit Ablaufplanung und Vorbereitung. Sie richten ihren Arbeitsplatz nach ergonomischen Kriterien ein und sichern ihn. Benötigte Geräte, Werkzeuge und Maschinen halten Parkettleger griffbereit. Sie messen in Kundenräumen Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur und entscheiden über die richtige Verlegungsmethode. Sie nehmen Raummaße und berechnen den Materialbedarf. Parkettleger reinigen und prüfen Untergründe und gleichen diese bei Bedarf mit entsprechenden Hilfsstoffen aus.

Des Weiteren bauen sie Unterbodenkonstruktionen und verlegen Schall- und Wärmedämmstoffe. Die Isolation durch Montage von Feuchtigkeitssperren gehört ebenso in ihr Aufgabengebiet. Mit Kreativität zeichnen sie Muster für die Verlegung von Fischgrät-, Würfel- oder Verbandmustern. Parkettleger können für Ballettstudios und Tanzsäle Schwingbodenkonstruktionen erstellen. Außerdem sind sie in der Lage, andere Bodenbeläge in Wohnungen, Büroräumen, Schulen oder öffentlichen Sälen zu verlegen. Mit Schleifmaschinen und Ziehklingen restaurieren Parkettleger alte Holzböden. Die Restauration von wertvollen Intarsien- und Schmuckböden in Burgen und Schlössern gilt als beruflicher Höhepunkt.