*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Personal Trainer

Datenbasis: 14 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.691 € 2.876 € 3.906 €
Baden-Württemberg 1.861 € 3.165 € 4.299 € Jobs Personal Trainer
Bayern 1.797 € 3.056 € 4.150 € Jobs Personal Trainer
Berlin 1.582 € 2.691 € 3.655 € Jobs Personal Trainer
Brandenburg 1.288 € 2.191 € 2.976 € Jobs Personal Trainer
Bremen 1.625 € 2.764 € 3.754 € Jobs Personal Trainer
Hamburg 1.794 € 3.051 € 4.144 € Jobs Personal Trainer
Hessen 1.957 € 3.329 € 4.521 € Jobs Personal Trainer
Mecklenburg-Vorpommern 1.243 € 2.114 € 2.871 € Jobs Personal Trainer
Niedersachsen 1.543 € 2.624 € 3.564 € Jobs Personal Trainer
Nordrhein-Westfalen 1.711 € 2.910 € 3.952 € Jobs Personal Trainer
Rheinland-Pfalz 1.663 € 2.828 € 3.841 € Jobs Personal Trainer
Saarland 1.608 € 2.735 € 3.715 € Jobs Personal Trainer
Sachsen 1.301 € 2.212 € 3.004 € Jobs Personal Trainer
Sachsen-Anhalt 1.275 € 2.168 € 2.944 € Jobs Personal Trainer
Schleswig-Holstein 1.485 € 2.526 € 3.431 € Jobs Personal Trainer
Thüringen 1.322 € 2.248 € 3.053 € Jobs Personal Trainer

Personal Trainer:

1. Gehalt

Als Personal Trainer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.876 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 14 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.691 € beginnen, Personal Trainer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.906 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.526 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.165 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Personal Trainer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.344 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.542 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.248 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.970 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.110 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.906 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.344 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.222 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.160 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Gesundheit und Fitness sind für ein erfülltes Leben in der Gesellschaft von hoher Bedeutung. Wer sich für Fitness und Fachwissen interessiert, findet in dieser Branche gute Berufsmöglichkeiten, beispielsweise als Personal Trainer /-in. Sport ist ein wichtiger Ausgleich besonders für Menschen in bewegungsarmen Berufen. Qualifizierte Personal Trainer /-innen sind sehr gefragt.

Um Personal Trainer zu sein erwerben Sportbegeisterte die Fitnesstrainer B und A Lizenz. Die Voraussetzungen für eine solche Ausbildung sind ein Nachweis über den Abschluss eines Ersthelferkurses sowie eine Bescheinigung über 60 eigene Trainingstermine zu je 45 Minuten. Diese Trainingstermine leistet der/die Interessent /-in in einem Fitnessstudio der eigenen Wahl ab. So ist sichergestellt, dass Lehrlinge für die Ausbildung zum Fitnesstrainer selbst fit sind.

Die Lehrzeit dauert 12 Monate. Die Lizenz erarbeiten Studenten meist nebenberuflich. Im Durchschnitt wendet der Auszubildende sieben Wochenstunden für die Bearbeitung der Studienbriefe auf.

Die Ausbildungsinhalte setzen sich aus diesen Themen zusammen:

  • Bewegungslehre,
  • Trainingslehre,
  • Anatomie und Physiologie,
  • Leistungsdiagnostik,
  • Ernährungsempfehlungen.

Ein/e Fitnesstrainer /-in lernt in der Ausbildung neben der Erarbeitung von Trainingsplänen die Kommunikation im Fitnessstudio. Kenntnisse in Erster Hilfe müssen auf dem aktuellen Stand sein. Als sportliche Praxis stehen die Fächer

  • Koordinations- und Ausdauertraining,
  • Schnelligkeitstraining,
  • Geräteübungen,

auf dem Lehrplan. Außerdem erfahren künftige Personal Trainer /-innen in der Ausbildung zum Fitnesstrainer, wie Workouts bei Erkrankungen zu gestalten sind und wie beispielsweise Personengruppen mit Einschränkungen effizient trainieren.

Personal Trainer /-innen können sich weiterbilden. Fortbildende Lehrgänge bieten zum Beispiel einen Titel als Sporttherapeut /-in. Einige Interessenten /-innen bilden sich zum Physio-Fitnesstrainer weiter. Die Spezialisierung von Physio-Fitnesstrainern liegt im Schwerpunkt Rehabilitationstraining. Eine alternative Wahl ist die Qualifizierung zum Ernährungscoach. Ernährungsberater haben gute Berufschancen. Neben allgemeiner Fitness ist gesundes Essen eine wesentliche Säule in ganzheitlichen Wellness-Programmen. Der Schritt in eine freiberufliche Beratung von Kunden durch Fitnessstudio- und Hausbesuche, Workshops oder Kochkurse liegt mit diesem Abschluss greifbar nah.

3. Studium

Wer gerne Sport treibt und das Hobby als Personal Trainer /-in zum Beruf machen möchte, kann ein Hochschulstudium absolvieren. Gut geeignet ist der Studiengang Sport auf Lehramt. Hier werden die Studenten /-innen sportlich aktiv und müssen zunächst eine Aufnahmeprüfung bestehen. Interessierte Schulabgänger /-innen erkundigen sich rechtzeitig vor Ort, welcher Art die Prüfung ist. Entsprechend bereiten sie ihr Training darauf vor.

Ein Sportstudium gliedert sich in einen sporttheoretischen und einen Sportpraxis Teil. Die sportliche Praxis macht etwa ein Fünftel der Studieninhalte aus. Diese sind unter anderen:

  • Mannschaftssportarten: Volleyball, Handball
  • und Einzelsportarten: Leichtathletik, Turnen, Schwimmen

Sportlehramtsstudenten /-innen lernen schwerpunktmäßig pädagogische Methoden, die sie im Sportunterricht anwenden. Der Bewegungsapparat und Körperaufbau wird ebenso erläutert wie soziale und gesellschaftliche Thematiken. Theoretische Studienfächer sind:

  • Sport als Prävention,
  • Trainingswissenschaft,
  • Sportpsychologie,
  • Psychomotorik,
  • Sportmanagement,
  • Motopädagogik.

Sportstudenten /-innen entscheiden während des Studiums, ob sie an Grundschulen, Haupt- oder Realschulen, Gymnasien oder Gesamtschulen unterrichten möchten. Für eine Lehrtätigkeit an Schulen ist ein Staatsexamen oder der Master-Studienabschluss vonnöten. Darauf folgt ein zweijähriges Referendariat. Während dieser Zeit können Studenten /-innen bereits als Personal Trainer aktiv werden.

Eine weitere Studienausbildung für Personal Trainer /-innen ist Sportmedizin. Sportmedizin beinhaltet Anatomie, Biochemie und Physiologie und setzt die entsprechenden medizinischen Fragestellungen in den direkten Zusammenhang mit Sport. Studierende beschäftigen sich mit internistischer Sportmedizin sowie Sportorthopädie. Sportmediziner arbeiten mit Freizeit- und Leistungssportlern. Ausschlaggebend ist dabei, wie der individuelle Körper auf Bewegungsbelastung reagiert. Größe, Gewicht, Alter und Blutdruck spielen hier neben der Sportart eine tragende Rolle.

Einige Universitäten verlangen als Grundlage für ein Sportmedizinstudium entweder ein vorheriges klassisches Medizinstudium oder ein Studium der Sportwissenschaften. Andere Hochschulen bieten Sportmedizin als Dualen Ausbildungsgang an. Da in diesem Studium Prävention ein wichtiges Thema ist, eignet es sich gut, um als Personal Trainer /-in tätig zu werden und Menschen durch Bewegung gesund zu erhalten.

4. Tätigkeit

Personal Trainer -/innen sind im Fitnessbereich tätig und begleiten dort Einzelpersonen oder Gruppen. Sie vermitteln die individuell passenden Trainingsmethoden und –intervalle. Nach Kundenwunsch steigert das Training die körperliche Ausdauer oder dient zur Prävention oder Rehabilitation. Die Motivation des Kunden bei den Workouts/Trainingseinheiten steht dabei im Vordergrund. Das reine körperliche Training ist aber nicht alles: zusätzlich berät ein/e Personal Trainer /-in über eine ganzheitliche gesunde und aktive Lebensform und erteilt Ernährungs- und Gesundheitstipps.

Personal Trainer arbeiten mit ihren Klienten in Fitnessstudios, auf Sportplätzen, in Turnhallen oder im freien Gelände. Sie binden Sport- oder alltägliche Geräte für Übungszwecke ein. Dabei vermeiden sie Fehlbelastungen und gewährleisten wohltuende Fitness. Die Zielerreichungskontrolle von Trainingsplänen gehört zu ihren Aufgaben. Dazu analysieren sie Soll- und Ist-Abweichungen.

Personal Trainer /-innen sind flexibel und mobil. Ein Kunde wünscht Training zu Hause, der nächste ein Workout in der Mittagspause am Arbeitsplatz. Für alle Gelegenheiten hat der/die Personal Trainer /-in das richtige Programm parat. Effektives Zeitmanagement ist für Personal Trainer /-innen elementar.

Das Gehalt ist individuell durch den Trainer oder Trainerin selbst festzulegen, sofern dieser selbständig tätig ist. Aufgrund der sehr persönlich gelagerten Beratung und eventuellen längeren Anfahrtswegen bewegt sich der Stundenlohn auf höherem Niveau. Der Stundensatz berücksichtig die Art der Beratung, den Umfang sowie die persönlichen Wünsche des zu Beratenden. Ist der Personal Trainer in einem Fitnessstudio tätig, so wird das Gehalt zumeist einem Fitnesstrainer gleichgestellt oder angeglichen. Aufgrund der vorangegangenen Ausbildung und der Zusatzqualifizierung zum Personal Trainer ist das Einstiegsgehalt im Vergleich zur ursprünglichen Ausbildung häufig höher.