*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Sportmanager

Datenbasis: 277 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2.261 € 2.867 € 4.100 €
Baden-Württemberg 2.349 € 2.878 € 4.278 € Jobs Sportmanager
Bayern 2.203 € 3.074 € 4.443 € Jobs Sportmanager
Berlin 2.251 € 2.893 € 4.306 € Jobs Sportmanager
Brandenburg 1.797 € 2.279 € 3.259 € Jobs Sportmanager
Bremen 2.139 € 2.548 € 3.344 € Jobs Sportmanager
Hamburg 2.241 € 2.867 € 5.577 € Jobs Sportmanager
Hessen 2.402 € 2.951 € 4.082 € Jobs Sportmanager
Mecklenburg-Vorpommern 1.661 € 2.107 € 3.012 € Jobs Sportmanager
Niedersachsen 2.305 € 2.774 € 3.778 € Jobs Sportmanager
Nordrhein-Westfalen 2.262 € 2.872 € 4.211 € Jobs Sportmanager
Rheinland-Pfalz 2.125 € 2.574 € 3.858 € Jobs Sportmanager
Saarland 2.149 € 2.725 € 3.898 € Jobs Sportmanager
Sachsen 1.738 € 2.205 € 3.154 € Jobs Sportmanager
Sachsen-Anhalt 1.705 € 2.161 € 3.091 € Jobs Sportmanager
Schleswig-Holstein 2.094 € 2.882 € 4.999 € Jobs Sportmanager
Thüringen 1.766 € 2.240 € 3.203 € Jobs Sportmanager

Sportmanager:

1. Gehalt

Als Sportmanager liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.867 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 277 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.261 € beginnen, Sportmanager in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.100 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.882 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.878 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Sportmanager in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.685 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.928 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.064 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.460 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.234 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.098 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.821 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.367 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.122 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Sportmanager blicken auf ein Studium im Bereich Sportmanagement und Sportökonomie zurück. Es ist weder eine spezielle Ausbildung im Vorfeld nötig, noch ist der Status eines/ -r Sportmanagers /-in über eine Weiterbildung zu erreichen. Es empfiehlt sich jedoch eine Grundausbildung aus dem Bereich Sport. Hierfür kommen verschiedene Berufsbilder infrage. Einige typische Ausbildungsberufe im Sport vor Aufnahme eines Studiums des Sportmanagements sind:

  • Lehrer/Trainer diverser Sportarten wie Fußball, Fechten, Tanzen, Reiten etc.
  • Fitnesstrainer /-in,
  • kaufmännische Assistenten in der Sportverwaltung,
  • Sport und Fitnesskaufmann /-frau oder
  • Sportassistent.

Der Beruf des/der Sport- und Fitnesskaufmann /-frau ist eine 3-jährige Ausbildung, für die keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben ist. Anwärter mit mittlerem oder höherem Schulabschluss werden bevorzugt eingestellt. Im Rahmen der Ausbildung lernen die Auszubildenden im Betrieb:

  • Angebote für Kunden im Bereich Sport und Fitness auszuarbeiten,
  • Sportevents zu organisieren und durchzuführen,
  • Eingangsschecks und Trainingspläne zu erstellen,
  • Werbekonzepte aufzustellen, deren Kosten zu kalkulieren sowie die Zusammenarbeit mit Medien,
  • die Pflege und Wartung von Sporteinrichtungen und Geräten,
  • Mitgliederwerbung durchzuführen,
  • Berechnung von Gebühren und Beiträgen sowie die Überwachung des Zahlungsverkehrs,
  • Vorbereitung des Jahresabschlusses,
  • Inventur durchführen,
  • betriebliche Kennzahlen auszuwerten.

Die schulischen Lernfelder erstrecken sich in den ersten beiden Ausbildungsjahren darauf, dass die Auszubildenden ihren Betrieb erkunden und vorstellen sowie ihre eigene Berufsausbildung selbstverantwortlich mitgestalten. Auszubildende bekommen Einblick in typische Geschäftsprozesse. Sie analysieren Märkte und wenden Marketinginstrumente an. Hinzu kommt die theoretische Grundlage zur Konzeptionierung von Leistungsangeboten und Marketingstrategien. Sie erfahren professionelle Fundamente zur Beschaffung von Sachleistungen und deren Aufbereitung zum verkaufswirksamen Angebot.

Im dritten Ausbildungsjahr werden diese Kenntnisse vertieft und durch die Mitglieder- und Kundenbetreuung erweitert. Sportkaufleute lernen, wie sie Investitionsentscheidungen vorbereiten, Finanzquellen erschließen und Geschäftsprozesse erfolgreich steuern. Nicht zuletzt haben sie mit personalwirtschaftlichen Aufgaben zu tun. Die Abschlussprüfung erfolgt schriftlich und mündlich und umfasst die Bereiche Wirtschaft und Sozialkunde, Trainingsplanung, Angebotsentwicklung sowie kaufmännische Steuerung von Sport- und Fitnessaktionen.

3. Studium

Das Studium des Sportmanagements vermittelt den Studenten wissenschaftliche und praktische Grundlagen aus dem Bereich Wirtschaft- und Sportwissenschaften. Der Studiengang wird auch unter anderen Bezeichnungen angeboten. Dazu gehören:

  • Betriebswirtschaftslehre Sportmanagement,
  • Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit- und Sportmanagement,
  • International Sports Management,
  • Sportbusiness Management,
  • Sportökonomie,
  • Sport- und Eventmanagement.

Das Studium wird als dualer Studiengang angeboten. Das bedeutet, dass Studenten ausbildungsintegrierend oder praxisintegrierend studieren. Im ausbildungsintegrierenden Studium erwerben die Studenten parallel zum Studienabschluss einen Berufsfachabschluss. Praxisintegrierend bedeutet, dass die Studenten neben ihrem regulären Studium Praxissemester oder Praktika in Betrieben mit sportlichem Hintergrund absolvieren. Die Inhalte des Studiengangs Sportmanagement sind vielfältig. Zu den Pflichtmodulen gehören:

  • Mathematik,
  • Controlling,
  • Betriebswirtschaft,
  • Informatik,
  • Investitionen Finanzierung,
  • Kosten-und Leistungsrechnung,
  • Marketing,
  • sozioökonomische Sportaspekte,
  • sportökonomische Aspekte,
  • Sportrecht,
  • Steuern,
  • Sport, Tourismus und Nachhaltigkeit.

Neben den genannten Pflichtmodulen müssen Studenten sich auf einige Wahlpflichtmodule festlegen. Typische Wahlpflichtmodule sind Rechnungswesen in der Sportorganisation, Finanzwissenschaft, Ökonomie, Statistik, Umweltmanagement. Die Studiendauer beläuft sich auf 6-8 Semester und schließt mit der Bachelorprüfung ab. Da Sport und Sportmanagement ein weltumspannendes Tätigkeitsfeld aufweisen kann, sind Auslandserfahrungen besonders wichtig. Wer diesem Umstand Rechnung trägt, kann an der Hochschule Bad Homburg der Studiengang International Sports Management studieren. Die Hochschule arbeitet mit Partnerhochschulen in England, Frankreich, Niederlande, Spanien, USA, Finnland, China und Südafrika zusammen. Der Abschluss nach dem grundständigen Studium nennt sich dann Bachelor of Arts (B. A.) Mit dem Abschluss als Bachelor können die Absolventen in die Tätigkeitsfelder Sportmanagement, Marketing, Werbung oder Presse-in Öffentlichkeitsarbeit einsteigen. Auch ist die Tätigkeit als freiberuflicher Sportmanager möglich.

Um das grundständige Studium zu erweitern bieten sich die weiterführenden Studienfächer Betriebswirtschaftslehre, Eventmanagement, Sportmanagement oder Sportwissenschaften an. Als Studienalternativen zum Sportmanagement kommen unter Umständen Gesundheitssport und Sportwissenschaft sowie Sporttechnik infrage. Alle genannten Studiengänge befassen sich mit den Bereichen Sportsoziologie, Sportbetrieb und Sporttechnik.

4. Tätigkeit

Der Sportmanager oder die Sportmanagerin haben weitreichende Kenntnisse im Bereich Sport und der Betriebswirtschaft. Sie befassen sich mit Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sowie mit Werbung, Finanzierung und Sponsoring. Sportmanager und Sportmanagerinnen finden ihr Arbeitsumfeld in Sportverbänden- und vereinen, Sportverwaltungen, bei Sportveranstaltern und im Sporttourismus. Sportmanager müssen Kommunikationsfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, betriebswirtschaftliche Kenntnisse, soziale Kompetenzen und Fachkenntnisse im Vereinswesen und über Sportarten besitzen. Außerdem müssen sie repräsentieren können. Ihre Aufgaben bestehen darin, im Bereich der Finanzen des Finanzmanagements, der Finanzkontrolle und Finanzverwaltung sowie der steuerliche Abwicklung für Ordnung zu sorgen.

Sportmanager haben mit Mitarbeiterführung zu tun und kümmern sich um die Aus- und Weiterbildung des Personals. Außerdem sind sie erste Anlaufstelle in Sachen Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring und Marketing. Sportmanager erstellen Angebote, halten den Sportbetrieb aufrecht und kümmern sich darum, dass Sportanlagen zur Verfügung stehen. Sie koordinieren die Vereinsabteilungen, regeln die Zusammenarbeit und Kommunikation untereinander und koordinieren die Aufgabenbereiche.

Es gibt unterschiedliche Typen von Managern. Generalisten sind für kleine Organisationen wichtig, in denen alle Tätigkeiten gefordert werden. Ein Sportmanager, der seinen Schwerpunkt auf die Verwaltung legt, ist ebenfalls in kleinen Organisationen gut aufgehoben. Wer jedoch eher zu den Delegieren gehört, sollte eine Anstellung bei einer großen Organisation mit mehreren Managern anstreben.

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