*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Portfoliomanager

Datenbasis: 120 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 4.004 € 5.758 € 9.921 €
Baden-Württemberg 4.406 € 6.336 € 10.917 € Jobs Portfoliomanager
Bayern 5.185 € 6.784 € 10.323 € Jobs Portfoliomanager
Berlin 4.161 € 4.824 € 7.151 € Jobs Portfoliomanager
Brandenburg 3.050 € 4.386 € 7.557 € Jobs Portfoliomanager
Bremen 3.848 € 5.533 € 9.533 € Jobs Portfoliomanager
Hamburg 4.247 € 6.108 € 10.524 € Jobs Portfoliomanager
Hessen 4.594 € 6.550 € 10.823 € Jobs Portfoliomanager
Mecklenburg-Vorpommern 2.944 € 4.233 € 7.293 € Jobs Portfoliomanager
Niedersachsen 3.744 € 5.384 € 9.277 € Jobs Portfoliomanager
Nordrhein-Westfalen 3.259 € 4.933 € 10.009 € Jobs Portfoliomanager
Rheinland-Pfalz 3.938 € 5.663 € 9.757 € Jobs Portfoliomanager
Saarland 3.807 € 5.475 € 9.433 € Jobs Portfoliomanager
Sachsen 3.080 € 4.429 € 7.631 € Jobs Portfoliomanager
Sachsen-Anhalt 3.018 € 4.340 € 7.478 € Jobs Portfoliomanager
Schleswig-Holstein 3.517 € 5.057 € 8.713 € Jobs Portfoliomanager
Thüringen 3.129 € 4.500 € 7.753 € Jobs Portfoliomanager

Portfoliomanager / Portfoliomanagerin:

1. Gehalt

Als Portfoliomanager liegt das deutschlandweite Gehalt bei 5.758 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 120 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 4.004 € beginnen, Portfoliomanager in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 9.921 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 5.057 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 6.336 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Portfoliomanager in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 4.540 Euro brutto
  • 30 Jahre = 5.086 Euro brutto
  • 35 Jahre = 6.042 Euro brutto
  • 40 Jahre = 6.564 Euro brutto
  • 45 Jahre = 7.604 Euro brutto
  • 50 Jahre = 7.467 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 5.462 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 5.729 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 6.042 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Portfoliomanager stellen für ihre Kunden, die in der Regel als Mandanten bezeichnet werden, bestmögliche Anlage- und Investitionsoptionen, sogenannte Portfolios, zusammen. Durch die Streuung von Investments verringern insbesondere Unternehmen finanzielle Risiken. Portfoliomanager führen notwendige Transaktionen an der Börse durch. Wer gerne Finanzmärkte analysiert, Anlagestrategien überwacht und Broker-Kontakte pflegt, liegt in diesem Berufsbild richtig.

Zugang zum Beruf eines/einer Portfoliomanagers /-in erhält nur, wer ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorweisen kann. Für die Tätigkeit am Finanzmarkt bieten sich mehrere Studienfächer zur Qualifikation an:

  • Betriebswirtschaft,
  • Volkswirtschaft,
  • Wirtschaftswissenschaften.

Auch studierte Finanz- und Wirtschaftsmathematiker können eine Karriere als Portfoliomanager /-in aufnehmen. Portfoliomanagement ist ein vielschichtiges Gebiet. Für die Analyse von Aktien der Biotechnologie kann sogar ein Studium der Medizin oder Biologie hilfreich sein.

Portfoliomanager überzeugen sich von weltweiten Investitionen oft persönlich. Sie sind daher viel unterwegs. Gute Fremdsprachenkenntnisse sind für diesen Beruf unbedingt erforderlich. Um beruflich stets auf dem aktuellen Stand zu sein und das Know-how auf dem Laufenden zu halten, besuchen Portfoliomanager Lehrgänge und Seminare zur Weiterbildung. Kosten für Weiterbildungsmaßnahmen wie Teilnahmegebühren und Reisekosten übernimmt in den meisten Fällen der Arbeitgeber oder Mandant. Sogar das Arbeitsamt erstattet Ausgaben für Fortbildungen.

Bei der Auswahl einer Weiterbildung achten Portfoliomanager darauf, dass sie in einem positiven Kontext zum derzeitigen Berufsbild steht. Gespräche mit dem Vorgesetzten, der Personalabteilung oder Mandanten können klären, welche Seminare und Kurse geeignet sind. Weiterbildungen werden als Fernstudium oder im Präsenzunterricht angeboten. In einzelnen Fällen kann Einzelunterricht von Vorteil sein.

Naheliegende Weiterbildungsthemen für Portfoliomanager sind:

  • Business Administration,
  • Finanzdienstleistungen,
  • Versicherungsbetriebswirtschaft,
  • Mathematik (insbesondere Finanz-/Wirtschaftsmathematik),
  • Risikomanagement,
  • Immobilienwirtschaft,
  • Bankrecht,
  • Versicherungsrecht,
  • Warenkunde und Verkauf,
  • Kundenservice,
  • Neukundengewinnung.

Portfoliomanager sollten den sicheren Umgang mit statistischen Programmen beherrschen und Programmierkenntnisse in Excel haben. Die Manager können sich mit einer eigenen Beratungsfirma eine selbstständige Existenz aufbauen. Denkbar ist ebenfalls eine Lehrtätigkeit an Hochschulen.

3. Studium

Für eine berufliche Laufbahn als Pressereferent /-in eignet sich die Vollendung eines Hochschulstudiums. Trefflich ist das Studienfach Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation. Der Studiengang kommt mit dem Titel Bachelor of Arts zum Ende. Studenten erarbeiten den Abschluss in der Regel in einer Zeit von sieben Studiensemestern. Das Thema Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation fällt in den übergreifenden Fachbereich Medien. Die modernen Medien sind jederzeit allgegenwärtig. Sie beeinflussen, erleichtern und verändern den Alltag der Gesellschaft und der Menschen. Aus diesem Grund ist es eine komplexe Herausforderung, mediale Inhalte für die Öffentlichkeit zu produzieren. Eine permanente Verknüpfung verschiedenster Kompetenzen ist dafür unerlässlich. Nur nach Abstimmung zahlreicher Einzelaspekte kann es erfolgreich gelingen, Botschaften zielgerichtet zu vermitteln und die gewünschte Wirkung zu erlangen.

Die Studierenden befassen sich im Fach Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation mit folgendem Stoff:

  • Publizistik,
  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Marktkommunikation,
  • Absatzwirtschaft,
  • Medienanalyse,
  • Teammanagement und Mitarbeiterführung,
  • Medienethik,
  • Projektmanagement,
  • Medienwissenschaften,
  • Medienrecht,
  • Medienforschung,
  • Konzeption von Kampagnen und Initiativen,
  • Gestaltung und Design,
  • Politische Kommunikation und Nachrichtentechnik,
  • Statistik,
  • Befragungsmethoden,
  • Rhetorik,
  • Mediengerechtes Texten.

Ein alternativer, populärerer Studiengang für eine Berufslaufbahn als Pressereferent /-in ist Journalismus. Das Fach wird in zahlreichen Kombinationen an sehr vielen Universitäten ausgeschrieben. Das Studium bietet eine zeitgenössische Ausbildung in den Rubriken Journalismus, Public Relations und Unternehmenskommunikation. Die Studenten beschäftigen sich mit sämtlichen Medien:

  • Printmedien (Zeitungen, Magazine),
  • Fernsehen,
  • Radio,
  • Online (Internet, E-Mail).

Zu beliebten Studieninhalten gehören im Fach Journalismus Politik, Wirtschaft, Sport und Recht. Die Studierenden erwerben Soft Skills und verbessern ihre Kommunikationsfähigkeit. Die meisten Hochschulen richten den Studiengang sehr praktisch orientiert aus. Studenten haben die Chance, bei renommierten Partnern der Medienwelt praktische Semester und Projekte zu realisieren. Manche Universitäten bieten crossmediale Lehrredaktionen. Die Studenten erstellen eigene aktuelle Nachrichten und Beiträge für Fernsehen und Hörfunk in hochschuleigenen Studioanlagen. Studentische Initiativen sind im Medienbereich besonders ausgeprägt: Hochschulzeitungen, -radio und Onlineplattformen laden zur aktiven Mitarbeit ein.

4. Tätigkeit

Portfoliomanager finden Anstellungen bei Kreditinstituten, Zentralbanken und an der Börse. Sie schaffen bei Investmentaktiengesellschaften oder verwalten Fonds von Kapitalanlagegesellschaften. Auch Immobiliengesellschaften sind beliebte Arbeitgeber für Portfoliomanager. Dabei erstellen Portfoliomanager für die Kunden, die sie betreuen, passende Anlagemöglichkeiten und Anlagekombinationen zusammen. Durch die hier entstehende Streuung können Portfoliomanager / Portfoliomanagerinnen finanzielle Risiken senken. Anschließend führen sie nötige Transaktionen, wie etwa an der Börse, durch. Sie analysieren gleichzeitig Finanzmärkte, pflegen Brokerkontakte und überwachen Anlagestrategien. Außerdem sind sie im technischen Sektor beschäftigt. Hier analysieren sie die vorhandenen Kundenwünsche und den Marktbedarf. Sie entwerfen danach entsprechende Lösungen. Der Beruf erfordert systematisches und analytisches Denkvermögen, Teamfähigkeit und eine Begeisterung für Zahlen.

Die Manager haben einen Bildschirmarbeitsplatz, den sie am Schreibtisch oder auf Reisen nutzen. Häufig sind für Portfoliomanager Ziele vorgegeben, in deren Rahmen sie Anlageentscheidungen treffen sollen. Das Finanzvermögen soll sich grundsätzlich durch die Aktivitäten von Portfoliomanagern positiv entwickeln. Zur Entscheidungsfindung bewerten die Manager Informationen, filtern Kriterien und entwickeln Kriterienkataloge für Investitionen. Sie beobachten kontinuierlich die Bewegungen auf den einzelnen Märkten. Dabei analysieren sie Zusammenhänge und Hintergründe der Markttrends und führen Recherchen für Branchen und Unternehmen durch. Portfoliomanager berechnen komplizierte makro- und mikroökonomische Zahlen und Daten. Sie sind Experten für Cashflow- und Ertragskennziffern von Betrieben. Sie berücksichtigen internationale Ereignisse wie Zinssenkungen, Konzernfusionen oder Regierungswechsel und beziehen die Vorkommnisse in ihre Abwägungen mit ein. Anhand vollständiger Datenauswertungen treffen sie Anlageentscheidungen und wickeln zugehörige administrative Vorgänge ab.

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