Jobangebote für Sozialhelfer / Sozialbetreuer (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Sozialhelfer / Sozialbetreuer

Datenbasis: 59 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.575 € 2.043 € 3.180 €
Baden-Württemberg 1.918 € 2.488 € 3.873 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Bayern 1.676 € 2.174 € 3.384 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Berlin 1.474 € 1.912 € 2.976 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Brandenburg 1.200 € 1.556 € 2.422 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Bremen 1.513 € 1.963 € 3.055 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Hamburg 1.671 € 2.167 € 3.373 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Hessen 1.823 € 2.365 € 3.681 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Mecklenburg-Vorpommern 1.300 € 1.686 € 2.624 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Niedersachsen 1.582 € 2.052 € 3.194 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Nordrhein-Westfalen 1.742 € 2.056 € 3.809 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Rheinland-Pfalz 1.549 € 2.009 € 3.127 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Saarland 1.498 € 1.943 € 3.024 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Sachsen 1.211 € 1.571 € 2.445 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Sachsen-Anhalt 1.187 € 1.540 € 2.397 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Schleswig-Holstein 1.383 € 1.794 € 2.792 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer
Thüringen 1.231 € 1.597 € 2.486 € Jobs Sozialhelfer / Sozialbetreuer

Sozialhelfer / Sozialbetreuer:

1. Gehalt

Als Sozialhelfer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.043 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 59 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.575 € beginnen, Sozialhelfer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.180 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.794 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.488 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Sozialhelfer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.742 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.923 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.161 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.953 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.023 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.148 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.002 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.539 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.488 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum/zur Sozialhelfer /-in oder Sozialassistenten /-in ist in Deutschland landesrechtlich geregelt. In verschiedenen Bundesländern gelten unterschiedliche Voraussetzungen. Interessierte Schulabgänger erkundigen sich vor Ort, welche Anforderungen aktuell Gültigkeit haben und wie die Ausbildung strukturiert ist.

Die Ausbildungsdauer ist abhängig von Schulabschluss und Bundesland. Sie beträgt mit Allgemeiner Hochschulreife ein Jahr, mit Realschulabschluss zwei und mit Hauptschulabschluss drei Jahre. Die Lehre wird als geregelte Ausbildung an Berufsfachschulen durchgeführt.

Sozialassistenten /-innen helfen bei der Pflege und Betreuung von Kindern, Jugendlichen und allen beeinträchtigten Menschen.

Ausbildungsinhalte von Sozialhelfer /-innen umfassen unter anderen die Themen

  • Sozialpädagogisches Handeln,
  • Sprache und Verständigung,
  • Sport inklusive Spiele und Nutzung von Geräten,
  • Religion und/oder Ethik,
  • Deutsch (plus eventuell Fremdsprache),
  • Informatik/EDV,
  • Politik.

Manche Bundesländer setzen zwingend eine abgeschlossene Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Sozialhelfer /-in voraus, um eine Zulassung zu einer Erzieherausbildung zu erhalten. Schüler /innen mit dem Berufswunsch Erzieher /-in sollten die jeweiligen landesrechtlichen Bedingungen rechtzeitig prüfen.

Das erworbene theoretische Wissen wenden angehende Sozialhelfer /-innen bei Praktika an. Sie machen Erfahrungen mit berufstypischen Arbeitsabläufen und erhalten einen Überblick über die Organisation in der jeweiligen Einrichtung. Praxisinhalte sind neben weiteren Hauswirtschaft, Nahrungsmittelzubereitung/Ernährungslehre als auch Hygiene. Praktikumsplätze gibt es beispielsweise

  • in Alten- und Pflegeheimen,
  • bei der Behindertenhilfe,
  • in der Krankenpflege (stationär oder mobil).

Sozialassistenten /-innen, die sich im Anschluss an die Berufsfachschule weiterbilden möchten, haben die Wahl zwischen höherqualifizierenden Lehrgängen oder einem Hochschul- bzw. Fachhochschulstudium. Ein denkbarer nächster Schritt mittels Lehrgang ist die Prüfung zum/zur Haus- und Familienpfleger /-in. Auch der Titel „Fachwirt /-in Sozialdienste“ kann erworben werden.

Zu einem Bachelorabschluss führt der Studiengang „Gesundheitsmanagement“. Das Studieren dieses Fachs bildet eine/n Sozialhelfer /-in zu einem Präventionsspezialisten fort. Studienabsolventen /innen erarbeiten und realisieren Konzepte für gesundheitsfördernde Maßnahmen und Verhaltensmuster in den Bereichen Bewegung, Ernährung sowie Entspannung/Stressbewältigung. Erreichbar ist für Sozialassistenten /-innen sogar der Schritt in die Selbstständigkeit, zum Beispiel mit einem eigenen Pflegedienstangebot.

3. Studium

Um in der Sozialhilfe tätig zu werden, können Interessent /-innen Hochschulabschlüsse erwerben. Ein möglicher Studiengang ist Pflegemanagement. Für diesen Studiengang ist ein Abitur oder die Fachhochschulreife erforderlich. Einige Fernuniversitäten, die Pflegemanagement als Studium anbieten, nehmen Schüler /-innen auf, die eine Einstufungsprüfung erfolgreich ablegen. Fernuniversitäten sind in der Regel gebührenpflichtig.

Pflegemanagement zu studieren bietet sich für alle im Gesundheitswesen oder in der pflegerischen Versorgung bereits wirkenden Menschen an. Sie sollten eine Karriere in Form einer Führungsrolle anstreben. Der Studiengang eignet sich für Hebammen. Er dauert etwa sieben Semester.

Die persönlichen Eigenschaften für dieses Studium sind Einfühlungsvermögen, Freude am Umgang mit Menschen plus psychische Belastbarkeit. Nötig ist ebenso Interesse an wirtschaftlichen Themen und Management.

Der Kerninhalt im Pflegemanagement liegt in:

  • ambulanter und mobiler Pflege,
  • Geriatrie und Gerontologie (in Form von Pflege und Assistenz),
  • Gesundheitsvorsorge (Prävention)
  • Medizinpädagogik,
  • Pflegeorganisation,
  • Pflegewissenschaften,
  • Betriebswirtschaftslehre inklusive Kalkulation/Abrechnung

Detaillierte Kenntnisse erwerben die Studenten /-innen im Weiteren in den Fächern:

  • Didaktik
  • Disease Management Program (DMP)
  • Forschung
  • Gesundheitsökonomie und –politik
  • Krankenhausmanagement
  • Krankenhausinformationssysteme und Praxissoftware
  • Öffentliches Gesundheitswesen
  • Qualitätsmanagement
  • Sozialmanagement

Wer gerne einen Mastertitel als Studienabschluss erreichen möchte, schreibt sich für das Studium „Health Care Management“ ein. Studenten /-innen erlernen, wie ein Betrieb in der Gesundheitsbranche wirtschaftlich effektiv funktioniert. Sie erfahren, wie Marketing in diesem Bereich bestmöglich angewendet wird und wie ein Manager seine Position erfolgreich erfüllt. Zur Einschreibung für diesen Studiengang ist ein vorheriges Bachelorstudium vonnöten. Die Studienzeit beläuft sich auf ca. vier Semester. Sie ist abhängig von der Art des Studiums. Es kann in Vollzeit oder berufsbegleitend in Teilzeit erledigt werden.

Das Studium zum Master „Health Care Management“ beleuchtet im Detail das Gesundheitswesen und den Gesundheitsmarkt. Ebenso erläutert es die Gesundheitswirtschaft und /-politik. Unterschiedliche Managementstrategien stehen auf dem Lehrplan.

Dazu gehören

  • Qualitätsmanagement,
  • Personalwirtschaft und Entgeltsysteme,
  • Kosten-/Leistungsrechnung,
  • Prozessmanagement,
  • Personalentwicklung/-führung.
4. Tätigkeit

Der Beruf Sozialhelfer /-in ist in einer sozialen Gesellschaft unverzichtbar. Sozialassistenten /-innen, wie sie auch genannt werden, unterstützen die Arbeit von Kindergartenpflegekräften, Erziehern, Lehrern und Eltern bei der Hauswirtschaft, Pflege und Erziehung. Sie helfen aber nicht nur Kindern oder Jugendlichen. Angehörige dieser Berufsgruppe unterstützen hilfsbedürftige Menschen. Die Ursachen für die Hilfsbedürftigkeit können dabei im Alter, in Behinderungen, Erkrankungen oder psychischen Problemen begründet liegen. Sie begleiten dann den Alltag, erledigen Einkäufe, kochen Mahlzeiten und pflegen Wäsche und Wohnung. Zudem achten sie auf die Einhaltung von Arztterminen und auf die pünktliche Einnahme von Medikamenten.

Neben der Körperpflege übernehmen Sozialhelfer /-innen auch eine seelische Betreuung als aufmerksame Gesprächspartner und Begleiter bei Beschäftigung und Bewegung. Sie leisten Kindern Hilfe bei Hausaufgaben und gestalten sinnvolle Freizeitprogramme. Betreuten Personen geben sie Impulse, sich selbst zu verwirklichen oder zu erinnern.

Sozialassistenten /-innen arbeiten in

  • Kindergärten,
  • Jugendheimen,
  • Jugendämtern,
  • Seniorenheimen,
  • Sozialämtern,
  • Krankenhäusern,
  • Pflegeeinrichtungen (privat oder kirchlich),
  • privaten Haushalten
  • Beratungsstellen.

Die Arbeit findet im Schichtdienst statt, denn auch an Wochenenden oder Feiertagen benötigen bedürftige Menschen Pflege und Hilfestellung.