Jobangebote für Sozialwirt (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Sozialwirt

Datenbasis: 33 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1.646 € 2.820 € 4.401 €
Baden-Württemberg 2.136 € 2.820 € 3.587 € Jobs Sozialwirt
Bayern 1.751 € 3.002 € 4.685 € Jobs Sozialwirt
Berlin 1.540 € 2.639 € 4.118 € Jobs Sozialwirt
Brandenburg 1.249 € 2.140 € 3.340 € Jobs Sozialwirt
Bremen 1.581 € 2.710 € 4.229 € Jobs Sozialwirt
Hamburg 1.756 € 3.009 € 4.696 € Jobs Sozialwirt
Hessen 1.905 € 3.265 € 5.095 € Jobs Sozialwirt
Mecklenburg-Vorpommern 1.210 € 2.073 € 3.235 € Jobs Sozialwirt
Niedersachsen 1.501 € 2.573 € 4.015 € Jobs Sozialwirt
Nordrhein-Westfalen 1.665 € 2.853 € 4.453 € Jobs Sozialwirt
Rheinland-Pfalz 1.618 € 2.774 € 4.329 € Jobs Sozialwirt
Saarland 1.565 € 2.682 € 4.185 € Jobs Sozialwirt
Sachsen 1.265 € 2.169 € 3.386 € Jobs Sozialwirt
Sachsen-Anhalt 1.240 € 2.126 € 3.318 € Jobs Sozialwirt
Schleswig-Holstein 1.445 € 2.477 € 3.866 € Jobs Sozialwirt
Thüringen 1.286 € 2.204 € 3.440 € Jobs Sozialwirt

Sozialwirt:

1. Gehalt

Als Sozialwirt liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.820 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 33 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.646 € beginnen, Sozialwirte in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.401 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.477 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.820 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Sozialwirt in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.261 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.182 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.392 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.907 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.702 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.875 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.820 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.290 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.194 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf bzw. der Titel des/der Sozialwirts /-in setzt in der Regel ein Studium voraus. Allerdings besteht darüber hinaus die Möglichkeit, eine entsprechende Qualifikation durch eine praktische Ausbildung zu erlernen. Dieser Weg der Weiterbildung bietet sich vor allem für jene an, die bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung im Gesundheits- oder Sozialbereich vorweisen können. Auch einige Jahre Berufserfahrung sind von Vorteil.

Es handelt sich nicht um eine Ausbildung im klassischen Sinne. Vielmehr durchläuft der/die angehende Betriebswirt /-in im Sozialwesen eine Weiterbildungsmaßnahme, die von privaten Bildungseinrichtungen angeboten wird. In den meisten Fällen fallen daher Gebühren an. Je nach Hochschule kann der Student zwischen einer Ausbildung in Vollzeit, Teilzeit oder in Form eines Fernstudiums auswählen. So ist es etwa möglich, sich berufsbegleitend weiterzubilden. In Kauf genommen werden muss dann allerdings, dass häufig Unterricht am Wochenende stattfindet. Je nach Studienmodell variiert auch die Gesamtdauer der Ausbildung.

Die Ausbildung vermittelt Inhalte in verschiedensten betriebswirtschaftlichen Bereichen. Dabei wird stets ein Bezug zum Sozialwesen hergestellt. Auf dem Stundenplan nicht fehlen dürfen:

  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Volkswirtschaftslehre,
  • Management,
  • Qualitätsmanagement,
  • Informationsmanagement,
  • Sozialmarketing,
  • Recht.

Da ein betriebswirtschaftlicher Schwerpunkt vorliegt, sind gute mathematische Kenntnisse erforderlich. Ferner sollte ein grundlegendes Interesse an Fragestellungen in den Bereichen Wirtschaft und Recht bestehen. Am Ende der Ausbildung müssen Auszubildende eine Prüfung vor einer Kommission ablegen.. Diese setzt sich aus Lehrpersonen der Bildungseinrichtung zusammen. Die Prüfung besteht meist aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Die Ausbildung zum/zur Betriebswirt /-in im Sozialwesen ebnet neue Wege. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung empfiehlt sich ein Studium. Ähnlich wie im Sozialwesen können Interessierte eine entsprechende Weiterbildung alternativ im Bereich des Erziehungswesens oder des Gesundheitswesens absolvieren. Ein weiterer Ausbildungsberuf in dieser Branche ist der des /-r Sozialversicherungsfachwirts /-in.

3. Studium

Sozialwirte bzw. Sozialökonomen haben meist ein Studium der Sozialökonomie absolviert. Hierbei handelt es sich um einen Studiengang, der betriebswirtschaftliche sowie volkswirtschaftliche Inhalte mit Aspekten der Soziologie und Rechtswissenschaft verbindet. Oftmals bereits im Bachelorstudium, spätestens aber im Master erfolgt eine Spezialisierung auf einen dieser Bereiche.

Auch auf dem Stundenplan eines/einer Sozialökonomiestudenten /-in spiegelt sich diese Fächerkombination wieder:

  • Betriebswirtschaftslehre: Absatz, Steuern, Unternehmen,
  • Volkswirtschaftslehre: Makroökonomie, Märkte, Volkswirtschaften,
  • Jura: öffentliches Recht und Zivilrecht (Grundlagen),
  • Internationale Aspekte: Europäisierung/Globalisierung, internationales Recht, internationale Kommunikation, Sprachen,
  • Verhaltenswissenschaften: Methoden der Empirik, Statistik, Personal und Organisation, Massenmedien und Kommunikation,
  • Sozialökonomie: Soziologie, Sozialpsychologie,
  • methodische Grundlagen: Mathematik, Statistik, empirische Forschung, Grundlagen der Informatik, Datenanalyse (entsprechende Computersysteme).

Sowohl die allgemeine Hochschulzulassung als auch unter Umständen eine Berufsausbildung mit angeschlossener Weiterbildung berechtigen dazu, ein Studium im Bereich Sozialökonomie aufzunehmen. Einige Universitäten bzw. Hochschulen veranstalten interne Auswahlverfahren. Darin prüfen sie unter anderem Mathematik- und Englischfähigkeiten.

Ähnlich wie in der Weiterbildung zum/zur Betriebswirt /-in im Sozialwesen ist auch hier ein grundlegendes Interesse an wirtschaftlichen wie rechtlichen Themen empfehlenswert. Auch im Bereich der Politik und der Sozialkunde sollte Allgemeinwissen vorhanden sein. Während des Studiums ist eine bestimmte Zahl an Leistungspunkten, sogenannten Credits, zu erbringen. Hinzu kommen Klausuren, Hausarbeiten, Referate und ähnliches. Werden Prüfungen nicht bestanden, können sie meist einmal wiederholt werden.

Das Bachelorstudium dauert im Schnitt sieben Semester. Daran kann sich ein Masterstudium anschließen. Dies geschieht entweder wieder im Bereich Sozialökonomie, oder aber in verwandten Fachbereichen wie Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften. Bereits bezüglich des Bachelors bestehen nennenswerte Studienalternativen zum Studiengang Sozialökonomie. Neben Soziologie und Sozialwissenschaften sind hier vor allem Sozialmanagement oder Politikwissenschaften zu erwähnen. Sollen verwaltungstechnische Aufgabenfelder im Fokus stehen, sind die Studiengänge Staats- und Verwaltungswissenschaften sowie Verwaltungsmanagement/Public Management eine Überlegung wert. Werden hingegen konkrete soziale Tätigkeiten angestrebt, bietet sich Soziale Arbeit an.

4. Tätigkeit

Der Sozialwirt oder die Sozialwirtin findet ein Arbeitsumfeld in sozialen Einrichtungen wie etwa Heimen oder Beratungsstellen, in Krankenhäusern und Krankenkassen, bei Sozial- und Gesundheitsämtern sowie bei Sozialversicherungsträgern. Angehörige dieser Berufsgruppe fungieren als Sachbearbeiter für Fälle sowohl mit sozialem als auch betriebswirtschaftlichem Hintergrund. Sozialwirte übernehmen in der Regel Managementaufgaben in sozialen Einrichtungen.

Sei es im Personalwesen, im Controlling oder im Marketing - überall ist das betriebswirtschaftliche Fachwissen der Sozialwirte sehr gefragt. Sie organisieren und planen sämtliche Abläufe und finanziellen Maßnahmen innerhalb einer Einrichtung und kümmern sich um die Repräsentation in der Öffentlichkeit. Dabei stehen sie für Interviews zur Verfügung und besuchen lokal relevante öffentliche Veranstaltungen.

Aufgrund ihres Wissens im Bereich der Soziologie eignen sich Sozialwirte ebenso für eine Vielzahl anderer Berufsfelder. Sowohl in der wissenschaftlichen Forschung als auch in der praktischen Markt- und Meinungsforschung können sie ihre methodischen und fachlichen Kenntnisse einbringen. Sie führen Datenerhebungen z.B. zum Kaufverhalten durch und analysieren die Daten. Abschließend werden dann wirtschaftlich wie soziologisch vertretbare Schlussfolgerungen gezogen. Ferner stellt auch die Erwachsenenbildung einen beliebten Tätigkeitsbereich von Sozialwirten dar. Sie haben dort die Möglichkeit, ihr erworbenes Wissen hinsichtlich Wirtschaft und Gesellschaft weiterzugeben.

Dank ihrer fundierten betriebswirtschaftlichen Ausbildung sind Sozialwirte aber auch in Bereichen der freien Wirtschaft einsetzbar, die man nicht sofort mit Sozialwesen in Verbindung bringt.

Weitere Gehälter für Sozialwirt