*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Sportwissenschaftler

Datenbasis: 73 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.933 € 2.500 € 3.636 €
Baden-Württemberg 1.942 € 2.500 € 2.890 € Jobs Sportwissenschaftler
Bayern 2.057 € 2.661 € 3.870 € Jobs Sportwissenschaftler
Berlin 2.142 € 2.344 € 2.498 € Jobs Sportwissenschaftler
Brandenburg 1.472 € 1.904 € 2.769 € Jobs Sportwissenschaftler
Bremen 1.857 € 2.402 € 3.493 € Jobs Sportwissenschaftler
Hamburg 2.051 € 2.652 € 3.857 € Jobs Sportwissenschaftler
Hessen 2.238 € 2.894 € 4.209 € Jobs Sportwissenschaftler
Mecklenburg-Vorpommern 1.421 € 1.838 € 2.673 € Jobs Sportwissenschaftler
Niedersachsen 1.764 € 2.281 € 3.317 € Jobs Sportwissenschaftler
Nordrhein-Westfalen 1.922 € 2.798 € 5.337 € Jobs Sportwissenschaftler
Rheinland-Pfalz 1.764 € 2.282 € 3.319 € Jobs Sportwissenschaftler
Saarland 1.838 € 2.377 € 3.457 € Jobs Sportwissenschaftler
Sachsen 1.487 € 1.923 € 2.797 € Jobs Sportwissenschaftler
Sachsen-Anhalt 1.490 € 1.927 € 2.803 € Jobs Sportwissenschaftler
Schleswig-Holstein 1.697 € 2.195 € 3.192 € Jobs Sportwissenschaftler
Thüringen 1.511 € 1.954 € 2.842 € Jobs Sportwissenschaftler

Sportwissenschaftler / Sportwissenschaftlerin:

1. Gehalt

Als Sportwissenschaftler liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.500 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 73 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.933 € beginnen, Sportwissenschaftler in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.636 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.195 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.500 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Sportwissenschaftler in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.344 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.344 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.442 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.630 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.921 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.928 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.483 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.919 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.503 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Um Sportwissenschaftler zu werden, durchlaufen Interessenten ein Hochschulstudium. Einen Bachelortitel im Fach Sport können Studenten mit oder ohne Lehramtsoption erwerben. Sportwissenschaftler geben Sportunterricht. Sie helfen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen beim Erwerb sportlicher Fertigkeiten und körperlicher Fitness. Sportwissenschaftler arbeiten zudem im Sportmanagement, in der Forschung oder als Journalisten.

Für die Aufnahme des Studiums weisen Interessenten bei der Einschreibung einige Zugangsvoraussetzungen nach. Zunächst belegen sie ihre praktische Affinität zu Sport. Als Nachweis gelten mindestens 33 Notenpunkte aus drei praktischen Sportkursen. Diese Punkte können Interessenten in den letzten vier Halbjahren des Abiturs, in der sogenannten Qualifikationsphase, erwerben. Schüler, die das Fach Sport als Leistungskurs absolvieren, benötigen einen Leistungsstand von wenigstens 30 Notenpunkten. Alternativ akzeptieren viele Universitäten einen bestandenen Sporteignungstest einer Hochschule, der jünger als zwei Jahre ist. Zusätzlich müssen potentielle Studenten ihre Sporttauglichkeit bescheinigen. Sie benötigen ein ärztliches Attest, das nicht älter als ein Jahr ist. Manche Hochschulen führen trotz dieser Nachweise einen Eignungstest durch. Andere Universitäten verzichten darauf.

Sportwissenschaftler müssen selbst sportlich und fachlich immer auf dem Laufenden bleiben. Sie besuchen Seminare und Workshops für Fachfortbildungen. Interessante Fortbildungsthemen für Sportwissenschaftler sind:

  • Gesundheitstraining,
  • Sportmanagement,
  • Bäderwesen,
  • Sportphysiotherapie,
  • Sportrehabilitation,
  • Freizeitwirtschaft und Animation,
  • Tourismus,
  • Erwachsenenbildung,
  • Kommunikative Kompetenz,
  • Psychologie,
  • Rechnungswesen.

Spezialisierungsfortbildungen erweitern das Berufsbild von Sportwissenschaftlern. Als Lehrkraft für besondere Aufgaben übernehmen sie an Hochschulen und Akademien Dozententätigkeiten. In wirtschaftlichen Betrieben und Organisationen wirken sie als Sportökonomen. Mit einschlägigen Vorkenntnissen übernehmen Sportwissenschaftler als Lehrkraft den Unterricht im Behindertensport. Der Verbleib an einer Hochschule als wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Forschungsreferent ist für die Wissenschaftler ebenfalls denkbar.

Strebsame Sportwissenschaftler, die sich beruflich höher qualifizieren möchten, nehmen ein weiterführendes Studium auf. Zu naheliegenden Studienfächern zählen:

  • Sportpsychologie,
  • Gesundheitssport,
  • Sportwissenschaft – weiterführend,
  • Sportökonomie,
  • Sporttechnik.
3. Studium

Für eine berufliche Karriere als Sportwissenschaftler erarbeiten Interessenten ein Studium. Das Fach Sportwissenschaft endet in der Regel nach sechs Semestern mit einem Bachelortitel. Zahlreiche Universitäten kombinieren Sportwissenschaft mit einem weiteren Fach zu einem Lehramtsstudiengang. Im Bachelorstudium Sportwissenschaft erlangen die Studenten tiefgreifendes Grundlagenwissen. Die Studierenden erwerben ein kritisches Verständnis elementarer Theorien, Prinzipien und Methoden, die dem Bereich Sport sein besonderes Profil verleihen. Sie behandeln die Themen Bildung und Bewegung.

Der Fokus des sportwissenschaftlichen Studiums liegt darauf, Experten im Feld Bewegung Bildung und Sport auszubilden. Die Fachkräfte werden befähigt, in unterschiedlichen bildungsbezogenen Institutionen Bewegungs- und Sportangebote zu planen, zu entwickeln, durchzuführen, zu bewerten und zu evaluieren.

Die Studenten lernen, wie sie sportbezogene Bildungsangebote zielgruppengerecht erstellen. Folglich haben sie Unterricht in der Funktion von

  • Verbänden,
  • Vereinen,
  • Krankenkassen,
  • Schulen,
  • Kindertagesstätten,
  • Forschungseinrichtungen,
  • Unternehmen.

Künftige Sportwissenschaftler beschäftigen sich damit, wie sie Bewegung als Medium für die Vermittlung von Bildungsinhalten an Olympiastützpunkten einsetzen. Außerdem vermittelt der Studiengang Kompetenzen in folgenden Gebieten:

  • Funktion des menschlichen Bewegungsapparates,
  • Morphologie,
  • Sport als soziales Phänomen,
  • Das Verstehen und Erfahren individueller Bewegungsformen,
  • Das Erlernen von Sportspielen,
  • Organisationslehre,
  • Gesundheitslehre,
  • Leistungssport.

Wer weniger bestrebt ist, künftig durch Sportunterricht seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und sich mehr für die Ökonomie im Bereich Sport interessiert, kann alternativ den Studiengang Gesundheitsmanagement absolvieren. Im Fach Gesundheitsmanagement werden zunächst wirtschaftswissenschaftliche Fächer behandelt:

Die Studenten behandeln managementbezogene Fächer wie Rhetorik und Unternehmensführung. Sie beschäftigen sich mit Informationssystemen und lernen, Präsentationen zu halten. Eine medizinische und technische Grundlagenausbildung steht ebenfalls auf dem Studienplan. Studienabsolventen haben vielseitige Karrieremöglichkeiten. Sie finden Beschäftigung bei allen öffentlichen oder privaten Einrichtungen des Gesundheitswesens. Auch die Pharmaindustrie und der Arzneimittelhandel sind beliebte Arbeitgeber.

4. Tätigkeit

Studierte Sportwissenschaftler finden in erster Linie Anstellungen bei Sportzentren, Sportschulen und anderen Schulen, professionellen Sportmannschaften, Sportvereinen, Sportämtern, Fitnessstudios, Rehabilitationskliniken, Krankenhäusern, Sporthotels, Krankenkassen und Sportmagazinen.

In sämtlichen Bildungseinrichtungen übernehmen Sportwissenschaftler die pädagogische Herausforderung der Erziehung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Es erfolgt dabei nicht nur die Erziehung von Bewegung, sondern vielmehr die Erziehung durch Bewegung. Die Wissenschaftler vermitteln in ihrem Unterricht sportliche Erlebnisse und Erfahrungen, die zur Umsetzung und Anwendung im alltäglichen Leben dienlich sind. Die sportlichen Lehrkräfte erfüllen sozialpsychologisch-erzieherische Aufgaben. Die Teilnahme am Sportunterricht steigert das Selbstwertgefühl von Teilnehmern. Sportliche Leistungen werden von Sportwissenschaftlern gefördert. Soziales Verhalten verbessern die Wissenschaftler durch die Integration von Einzelpersonen in Sportgruppen. Dazu eignen sich in erster Linie Mannschaftsspiele.

Sportwissenschaftler trainieren einzelne Personen und komplette Mannschaften. Sie übernehmen gesundheitsfördernde Anliegen zur sportmedizinischen Prävention. An sportwissenschaftlichen Einrichtungen oder Hochschulen obliegt Sportwissenschaftlern die Übernahme von Forschungsaufgaben. Die Wissenschaftler sind sowohl im Breitensport als auch im Spitzensport zu finden. Sie optimieren Trainingsmethoden und bearbeiten verwaltende Angelegenheiten.

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