Jobangebote für Substitut (Warenhandel) (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Substitut (Warenhandel)

Datenbasis: 19 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.627 € 2.592 € 3.173 €
Baden-Württemberg 1.680 € 2.677 € 3.277 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Bayern 1.802 € 2.870 € 3.513 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Berlin 1.522 € 2.425 € 2.969 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Brandenburg 1.239 € 1.974 € 2.416 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Bremen 1.564 € 2.491 € 3.049 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Hamburg 1.726 € 2.750 € 3.366 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Hessen 1.883 € 3.000 € 3.672 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Mecklenburg-Vorpommern 1.196 € 1.905 € 2.332 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Niedersachsen 1.485 € 2.365 € 2.895 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Nordrhein-Westfalen 1.953 € 2.662 € 2.882 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Rheinland-Pfalz 1.627 € 2.592 € 3.173 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Saarland 1.547 € 2.465 € 3.018 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Sachsen 1.252 € 1.994 € 2.441 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Sachsen-Anhalt 1.227 € 1.954 € 2.392 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Schleswig-Holstein 1.429 € 2.276 € 2.786 € Jobs Substitut (Warenhandel)
Thüringen 1.180 € 1.880 € 2.301 € Jobs Substitut (Warenhandel)

Substitut / Substitutin (Warenhandel):

1. Gehalt

Als Substitut (Warenhandel) liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.592 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 19 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.627 € beginnen, Substituten (Warenhandel) in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.173 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.276 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.677 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Substitut (Warenhandel) in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.592 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.685 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.509 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.528 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.529 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.662 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.116 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.509 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.160 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Den Beruf Substitut /-in, Stellvertreter/-in, gibt es in zwei Branchen. Zum einen werden Direktionsassistenten /-innen als Substitut /-in bezeichnet. Sie unterstützen und entlasten die Geschäftsleitung im Management größerer Unternehmen. Als Voraussetzung gilt der Abschluss einer kaufmännischen Ausbildung oder Sekretariatsausbildung. Direktionsassistenten /-innen sind meist im Büro in Betrieben aller Wirtschaftszweige tätig.

Weiter verbreitet und geläufiger ist der zweite Bereich für Substitute /-innen. Sie sind im Warenhandel beschäftigt und vertreten hier Abteilungs- oder Filialleiter /-innen. Um im Warenhandel Substitut /-in zu werden ist eine erfolgreich abgeschlossene Lehre im kaufmännischen Bereich, vorzugsweise als Kaufmann /-frau im Einzelhandel erforderlich. Diese Ausbildung ist ein anerkannter Ausbildungsgang, der im Allgemeinen drei Jahre dauert. Junge Schulabgänger, die mindestens einen Hauptschulabschluss erreicht haben, absolvieren ihn je nach Betrieb

  • im Einzelhandelsunternehmen,
  • in Modehäusern,
  • im Supermarkt,
  • in Baumärkten,
  • in Tankstellen,
  • im Versandhandel.

Anhand des Ausbildungsbetriebes variieren die Ausbildungsinhalte. Schwerpunkte sind unter anderem

  • Beratung und Verkauf,
  • Warenwirtschaft,
  • Marketing.

Ein/e Substitut /-in Warenhandel sollte bereits in der Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann /-frau über ein mündliches Ausdrucksvermögen mit Potenzial verfügen, um Kunden schlüssig zu beraten. Auch fundierte Rechenfertigkeiten zur Kalkulation von Preisen sind für Interessenten /-innen dieses Berufes unverzichtbar. Ein gutes Gedächtnis für Gesichter, Namen und Zahlen ist außerdem vorteilhaft.

Substituten /innen stehen weiterführende Qualifikationen offen. Sie können sich beispielsweise fortbilden zum/zur Abteilungs- oder Filialleiter /-in. Anschließend ist es möglich, eine Höherqualifikation zum/zur Einkaufsleiter /-in oder Storemanager /-in mit Verantwortung für mehrere Filialen zu vollziehen. Studiengänge, berufsbegleitend oder in Vollzeit, sind für Substitute /-innen eine Alternative. Studenten /-innen können sich zum/zur Handelsfachwirt /-in, Betriebswirt /-in oder Marketingexperte /-in spezialisieren. Wer ambitioniert ist, ein größeres Warenhaus selbstständig zu übernehmen, sollte ein Studium in Betracht ziehen. Führungskräfte im Einzelhandel verdienen ordentlich. Häufig bieten Firmen neben dem festen Gehalt Prämien und Zielerreichungsboni.

3. Studium

Ausgebildete Einzelhandelskaufleute, die als Substitut /-in Warenhandel tätig werden möchten, haben die Perspektive, direkt bei einem Handelsunternehmen ein betriebliches berufsbegleitendes Studium aufzunehmen. Es gibt beispielsweise Firmen, die einen einjährigen Substitutenkurs anbieten. In diesem erlernen die Studenten /-innen alle Themen, die ausschlaggebend sind für eine anschließende Beschäftigung als Führungskraft. Das theoretische Lernen wird im Verkaufshaus durch die praktische Anwendung unterstützt. Realisierbar ist hierbei, je nach Unternehmenszweig, eine Ausbildung im Ausland. Interessenten /-innen, die qualifizierte Sprachkenntnisse vorweisen und kulturell interessiert sind, mögen diese Chance nutzen.

Die Inhalte der Fortbildung zum/zur Substitut /-in vertiefen Kenntnisse in

  • Einkauf und Beschaffung,.
  • Kalkulation,.
  • Kosten- und Leistungsrechnung,.
  • Marketingstrategien und Werbung,.
  • Preisfindung,.
  • Sortimentsgestaltung und Warenpräsentation,.
  • Verkauf inklusive Verkaufsförderung und Verkaufsgespräch..

Darüber hinaus benötigen Substitute /-innen Kompetenzen in folgenden Fächern:

  • Buchführung und Buchhaltung,.
  • Einzelhandel und Handelsrecht,.
  • Lagerwirtschaft und Logistik,.
  • Personalwesen,.
  • Reklamationsbearbeitung und Kundenbetreuung.

Neben der vorgenannten dualen Ausbildung gewährt ein Studium an einer Fernschule mit Abschluss Handelsfachwirt den Einstieg ins Berufsleben als Substitut /-in. Ein solcher Ausbildungsweg kostet Gebühren, die teilweise durch die Agentur für Arbeit erstattet werden. Die Voraussetzungen für die Aufnahme eines Fernstudiums und der Zulassung zur Abschlussprüfung zum/zur Substitut /-in ist eine abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen Bereich oder mehrjährige entsprechende Berufspraxis. Dies variiert bei den Studienanbietern. Interessenten /-innen sollten diesen Punkt vorab prüfen. Bei einem wöchentlichen Arbeitsaufwand von 10 bis 12 Stunden dauert das Fernstudium 18 Monate. In der ersten Studienzeit lernen die Studenten /-innen mittels Lehrbriefen zu Hause. Präsenzunterricht erfolgt später als Prüfungsvorbereitungskurs. Nach der erfolgreich bestandenen IHK-Prüfung dürfen die Studenten /-innen die Berufsbezeichnung "Geprüfte/r Handelsfachwirt/in (IHK)" führen.

Das Studium vermittelt Grundlagenwissen in Volks- und Betriebswirtschaftslehre. Es beinhaltet weitreichendes, branchenübergreifendes Fachwissen in relevanten betrieblichen Funktionsebenen sowie Schlüsselqualifikationen. Die Lehrbriefe befassen sich mit Unternehmensführung, Handelsmarketing, Personalmanagement, Beschaffung und Logistik. Studenten /-innen haben die Option, eigene Schwerpunkte zu wählen und individuell bedeutsame Spezialisierungen zu verwirklichen.

4. Tätigkeit

Auf den Warenhandel spezialisierte Substitute /-innen wirken in Unternehmen des Groß- und Einzelhandels. Sie vertreten in Abwesenheit den/die Leiter /-in einer Filiale oder Abteilung. Substitute /-innen sind verantwortlich für die Pflege und Lagerung von Ware. Das Spektrum reicht vom Backwarenfachhandel bis zum Juwelier. Die Koordination von Verwaltungsaufgaben gehört ebenso in den Tätigkeitsbereich eines/einer Substituten /-in wie das Führen des Verkaufspersonals und das Schreiben und Einhalten von Dienstplänen.

Stellvertreter /-innen im Warenhandel bestellen Ware, nehmen Lieferungen entgegen und beaufsichtigen die Einlagerung. Sie präsentieren und dekorieren Verkaufsprodukte in Verkaufsräumen oder Schaufenstern. Je nach Branche entscheiden Substitute /-innen über Werbe- und Rabattaktionen. Sie sind häufig der erste Ansprechpartner für Kunden und ihr Ziel ist es, Waren zu verkaufen. Höflichkeit, ein angenehmes Erscheinungsbild und rhetorische Fähigkeiten gehören daher zum Alltag eines/einer Substituten /in. Außerdem bedienen Substitute /innen Maschinen zur sachgerechten Lagerung und Auszeichnung von Waren und nutzen die im Unternehmen verwendete Software.