*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Telefonist / Telefonistin

Datenbasis: 236 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.521 € 1.959 € 3.035 €
Baden-Württemberg 1.515 € 2.228 € 3.403 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Bayern 1.346 € 1.959 € 3.213 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Berlin 1.686 € 1.889 € 1.985 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Brandenburg 1.221 € 1.349 € 2.743 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Bremen 1.461 € 1.882 € 2.916 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Hamburg 1.736 € 1.856 € 2.803 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Hessen 1.545 € 1.858 € 2.745 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Mecklenburg-Vorpommern 1.251 € 1.611 € 2.496 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Niedersachsen 1.431 € 1.935 € 2.409 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Nordrhein-Westfalen 1.576 € 2.116 € 3.227 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Rheinland-Pfalz 1.317 € 1.953 € 2.872 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Saarland 1.446 € 1.863 € 2.886 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Sachsen 1.202 € 1.548 € 2.398 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Sachsen-Anhalt 1.077 € 1.387 € 2.149 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Schleswig-Holstein 1.644 € 1.731 € 2.667 € Jobs Telefonist / Telefonistin
Thüringen 1.189 € 1.531 € 2.372 € Jobs Telefonist / Telefonistin

Telefonist / Telefonistin:

1. Gehalt

Als Telefonist liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.959 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 236 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.521 € beginnen, Telefonisten in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.035 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.731 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.228 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Telefonist in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.903 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.901 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.923 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.953 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.008 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.092 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.902 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.092 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.563 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Wie die Berufsbezeichnung korrekt erahnen lässt, nehmen Telefonisten eingehende Telefongespräche an und leiten diese bei Bedarf an die richtige Kontaktperson weiter. Wer Telefonist /-in werden möchte, muss in der Regel eine kaufmännische Ausbildung vorweisen. Ein passender Ausbildungsgang für Schüler und Quereinsteiger ist Kaufmann /-frau Dialogmarketing. Industrie-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen fast aller Branchen bieten solche Ausbildungsplätze an. Die Lehrzeit währt generell drei Jahre.

Kaufleute im Dialogmarketing lernen den Verkauf von Dienstleistungen und Produkten auf dem Gebiet des Tele- und Direktmarketings. Sie können Kapazitäten bereitstellen, Kundendialoge organisieren und den Erfolg von Methoden des Dialogmarketings messen. Viele Ausbildungsbetriebe stellen Lehrlinge mit einem mittleren Bildungsabschluss ein. Neben guten deutschen Sprachkenntnissen sind Englischkenntnisse für Bewerber um einen Ausbildungsplatz vorteilhaft. Die Ausbildung funktioniert nach dem klassischen System. Die Lehrlinge arbeiten aktiv im Ausbildungsbetrieb mit und besuchen in gleichmäßigem Turnus eine Berufsschule. In der Ausbildung befassen sich künftige Kaufleute für Dialogmarketing u. A. mit:

  • Der Führung von Inbound- und Outbound-Gesprächen,
  • Der Bewertung und Handhabung unterschiedlicher Kundentypen,
  • Der Analyse von Kundenwünschen,
  • Der Erfassung und Bearbeitung von Kunden- und Auftragsdaten während eines Gespräches,
  • Dem Umgang im Falle von Reklamationen und Kündigungen,
  • Der Anwendung betriebseigener Kommunikationsanlagen und einschlägiger Software,
  • Der Eingabe, Pflege und Sicherung von Daten in Datenbanken,
  • Der Kundenneugewinnung,

Fortbildungen, mit denen Telefonisten beruflich weiterkommen, bieten sich zu den Themen Produkt- und Warenkunde, Verkaufstraining und –techniken, Markt- und Kundenberatung sowie Marketing an.

3. Studium

Ein Hochschulstudium verspricht gute Erfolgschancen im Berufsfeld von Telefonisten. Wer das Abitur oder eine Fachhochschulreife besitzt, wählt ein Bachelorstudium des Fachs Marketing. Diese Studienrichtung zählt zum Oberbegriff der Betriebswirtschaftslehre und somit zu den Wirtschaftswissenschaften. Die Betriebswirtschaftslehre definiert Marketing als Teil eines gesamten unternehmerischen Prozesses. Der vorgenannte Prozess beginnt beim Einkauf und führt über die Herstellung von Waren oder Dienstleistungen bis hin zur Vermarktung derselben. Die Zielsetzung des Marketings ist hierbei, Pläne zu entwickeln, die die Chancen für den Verkauf analysieren, Ziele definieren und Strategien ausarbeiten. Die erarbeiteten Strategien setzen die Studenten mithilfe verschiedener Methoden und Verfahrensweisen um, sie beschäftigen sich mit dem sogenannten Marketing-Mix. Zum Abschluss führen die Studenten Erfolgskontrollen bei sämtlichen realisierten Maßnahmen durch.

Das Studium des Fachs Marketing ist vielseitig. Es untergliedert sich in mehrere Bereiche. Die ersten Semester vertiefen die Grundlagen in den Disziplinen

  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Wirtschaftsrecht,
  • Volkswirtschaftslehre,
  • Rechnungswesen.

Die Studenten erwerben Kompetenzen in verschiedenen Softwareanwendungen wie Textverarbeitungsprogramme und Tabellenkalkulationen. Im späteren Studienverlauf konzentrieren sich die Lehrveranstaltung der Fachrichtung Marketing auf Marktforschung, Management in der Unternehmenskommunikation, Public Relations und Marketingplanung. Das Fachgebiet Marketing ist außerordentlich eng mit Kommunikation verknüpft. Daher offerieren viele Hochschulen in diesem Bereich Sprachkurse. Einige Universitäten haben Auslandssemester im Programm, in denen Studierende das gelernte Wissen in neuen beruflichen Umgebungen anwenden.

Ein Vollzeitstudium schließen Studenten des Fachs Marketing nach sechs Vollzeitsemestern mit dem Bachelortitel ab. Sie sind Experten für Forschung und Analyse und kennen sich mit Marketinginstrumenten aus. Außerdem haben sie Fertigkeiten in Agenturarbeit und können Informationen Cross Media verarbeiten. Studienabsolventen sind fit in Kommunikation und Präsentation. Sie können Aufgaben im Finanzmanagement erfüllen. Informatik ist für sie so gängig wie Kampagnenmanagement.

Studierte Marketingfachkräfte übernehmen vielfältige Aufgaben in beinahe allen Wirtschaftszweigen. Als Produktmanager verantworten sie die Phasen des Entstehungszyklus eines Produktes. Mediaplaner organisieren und realisieren Medienkampagnen zur optimalen Erreichung des Zielpublikums. Marktforscher ermitteln die relevantesten Daten für Marketingstrategien.

4. Tätigkeit

Telefonisten gibt es in Betrieben aller Wirtschaftsbranchen. Sie finden Beschäftigungsverhältnisse in Industriebetrieben oder in der öffentlichen Verwaltung. Sie arbeiten bei Handelsunternehmen oder Interessenvertretungen. Ebenso sind Verbände und Organisationen beliebte Arbeitgeber für Telefonisten. In größeren Firmen und Behörden besetzen Telefonisten eine eigene Telefonzentrale. Sie nehmen Telefonate entgegen, schreiben Nachrichten auf, erteilen Informationen und Auskünfte oder übernehmen telefonische Terminvereinbarungen. Einige Telefonisten nehmen Bestellungen auf oder erfassen Daten in internen Kundendatenbanken.

In den meisten Betrieben erledigen Telefonisten allgemeine Büro- und Organisationsaufgaben. Sie betreuen beispielsweise den Postein- und -ausgang, erledigen Schriftverkehr per E-Mail und verschicken und empfangen Telefaxe. Nicht selten obliegt Telefonisten die Verwaltung von Büromaterialien. Sie verantworten die Bestellung, Lagerhaltung und Ausgabe von Bürohilfsmitteln jeglicher Art. Telefonisten, die in einem Empfangsbereich tätig sind, begrüßen und bewirten Gäste und Besucher. Bei Bedarf stellen sie Besucherausweise aus und begleiten Personen durch den Betrieb zu den richtigen Ansprechpartnern.