*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt User Experience, Konzept, UX

Datenbasis: 427 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.577 € 3.833 € 5.838 €
Baden-Württemberg 2.782 € 3.865 € 5.754 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Bayern 2.566 € 4.211 € 6.509 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Berlin 2.694 € 4.032 € 5.696 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Brandenburg 1.963 € 2.920 € 4.447 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Bremen 2.476 € 3.683 € 5.610 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Hamburg 2.576 € 3.717 € 5.859 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Hessen 2.956 € 4.467 € 7.654 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Mecklenburg-Vorpommern 1.895 € 2.818 € 4.292 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Niedersachsen 1.849 € 3.190 € 6.393 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Nordrhein-Westfalen 2.439 € 3.418 € 5.499 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Rheinland-Pfalz 2.358 € 3.573 € 5.428 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Saarland 3.061 € 4.130 € 4.400 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Sachsen 2.367 € 3.256 € 5.042 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Sachsen-Anhalt 1.942 € 2.889 € 4.400 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Schleswig-Holstein 2.263 € 3.366 € 5.127 € Jobs User Experience, Konzept, UX
Thüringen 2.258 € 3.359 € 5.116 € Jobs User Experience, Konzept, UX

User Experience, Konzept, UX:

1. Gehalt

Das User Experience Manager Gehalt liegt durchschnittlich bei 3.833 € brutto pro Monat. Entscheidend für unsere User Experience Manager Gehaltsstatistik ist die Anzahl der Datensätze von 427. In der ersten Spalte der Gehaltstabelle befinden sich die Gehälter nach dem 1. Quantil (Q1) und das bedeutet, dass 25% der Gehälter unter diesem Wert liegen. In der letzten Spalte unserer Tabelle besagt das 3. Quantil (Q3), dass 25% der Gehälter über diesem Wert liegen. Alle Gehaltsangaben sind monatlich und in Brutto.

Möchten Sie genau wissen, was Sie als User Experience Manager verdienen können, haben Sie die Möglichkeit einen individuellen Gehaltsvergleich durchzuführen. In unserem Fragebogen werden alle relevanten Gehaltsfaktoren für Ihre detaillierte Gehaltsanalyse abgefragt. Wesentliche Gehaltsfaktoren für die Ermittlung der Gehaltshöhe sind:

  • Ihre Branche
  • Anzahl Mitarbeiter im Unternehmen
  • Ihre Ausbildung
  • Bundesland
  • Alter
  • Personalverantwortung ja/nein

Das Gehalt als User Experience Manager in Abhängigkeit vom Alter

  • 25 Jahre = 3.162 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.533 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.160 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.712 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.775 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.022 Euro brutto

Das Gehalt als User Experience Manager in Abhängigkeit von der Anzahl der Mitarbeiter

Die Firmengröße ist einer der relevanten Gehaltsfaktoren für die Gehaltshöhe. Pauschal lässt sich sagen, je größer das Unternehmen, desto höher das Gehalt. In einigen speziellen Branchen muss das allerdings nicht immer der Fall sein. Je nach Erfahrung, sowie Angebot und Nachfrage kann das Gehalt eines Mitarbeiters in einer kleinen Firma durchaus höher sein als in einem großen Unternehmen. Für diese Gehaltsstatistik wirkt sich die Firmengröße folgendermaßen aus:

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.386 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.011 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.882 Euro brutto

Gehaltsfaktor Bundesland

Der Standort des Unternehmens ist ebenfalls ein ganz wichtiger Faktor für die Gehaltsbemessung. Im nördlichsten Bundesland Schleswig-Holstein beträgt das Durchschnittsgehalt als User Experience Manager 3.366 € brutto. Im Nachbarbundesland Hamburg verdient man durchschnittlich 3.717 € brutto. Im Süden wie zum Beispiel Bayern sind die Gehälter generell etwas höher, in diesem Fall beträgt es 4.211 €. Im Osten Deutschlands bewegen sich die Gehälter für Sachsen-Anhalt hingegen bei 3.366 € und Berlin bei 4.032 €. Unsere Gehaltsstatistik basiert auf insgesamt 427 Datensätze.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Konzeption eines User Experience Designs ist noch ein sehr neuer Bereich, der sich durch die Mischung aus IT-Inhalten und grafischen Elementen ergibt und dem Ruf nach anwendungsorientierten und nutzerfreundlichen Nutzeroberflächen technischer Geräte Rechnung trägt. Vor diesem Hintergrund hat sich auch der Studiengang Mensch-Maschine-Interaktion/Interfacedesign entwickelt, der der häufigste Zugang zur Tätigkeit als Interfacedesigner/-in ist. Einen entsprechenden Ausbildungsberuf gibt es nicht, wohl aber Ausbildungsberufe, die in weiten Stück zu diesem Beruf qualifizieren.

Dies ist zum einen die Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/-in. Die dreijährige, duale Ausbildung wird in den Ausbildungsrichtungen Anwendungsentwicklung und Systemintegration angeboten. Wer sich hier bereits in Richtung Interfacedesign orientieren möchte, sollte die Ausbildungsrichtung Anwendungsentwicklung wählen, bei der diese Themen im Fokus stehen:

  • Anwendung von Programmiermethoden, -sprachen und Programmierlogik,
  • Controlling, Betriebsabrechnung,
  • Dokumentation von Anwendungslösungen,
  • Entwurf, Anpassung und Konfiguration von Datenmodellen,
  • Information und Beratung von Kunden,
  • Unterscheidung von Anwendungsbereichen, Betriebssystemen und Netzwerkarchitekturen.

Bei der Ausbildungsrichtung Systemintegration hingegen steht die Vernetzung von Software- und Hardwarekomponenten zu komplexen Systemen im Fokus. In der Regel wird an eine abgeschlossene Ausbildung dann eine Weiterbildung im Bereich Softwareentwicklung angehängt, um später als UX-Interface-Konzeptionierer arbeiten zu können.

Eine andere Zugangsoption ergibt sich für Kommunikationsdesigner und Mediengestalter mit dem Schwerpunkt Bild und Ton. Wer diesen Fokus setzt, kann das Thema User Experience von der grafischen Seite angehen, wird aber dann auch eher in der grafischen Umsetzung eingesetzt und weniger in der Konzeptionellen.

3. Studium

Mensch-Maschine-Interaktion/Interfacedesign. So nennt sich der Studiengang der dafür qualifiziert, eine besonders gewinnbringende Form der User Experience zu kreieren. Im grundständigen Studium stehen diese Themen auf dem Lehrplan:

  • Algorithmen, Datenstrukturen, Statistik,
  • Darstellung, Entwurf, Gestaltung,
  • Instruktionspsychologie, Kommunikationssysteme, Computergrafik,
  • Interfacedesign, Invention Design,
  • Psychologische Ergonomie, Softwareergonomie, Usability.

Die grundständige Studienvariante wird auch als Duales Studium angeboten, bei dem die theoretischen Inhalte des grundständigen Studiums vermittelt werden und im praktischen Teil Themen aus der Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/-in.

In der weiterführenden Studienvariante steht mit den folgenden Themen die Vertiefung der Grundlagen im Fokus sowie die Vermittlung neuer Inhalte, wie diese Aufstellung zeigt:

  • Computergestütztes Lernen,
  • Informationswirtschaft, Controlling,
  • Medienwissenschaft (Ästhetik, Management, Gesellschaft, Sicherheit und Recht),
  • Sozialpsychologie, Interaction,
  • Statistik,
  • Usability, User Experience Design, Gestaltung.

Dieses Studium vermittelt zielgerichtet Inhalte, die für Konzept und Design eines anwenderorientierten Systems nötig sind. Dabei gibt es keine klare Tendenz, ob die konzeptionelle oder die kreative Design-Seite stärker betont wird. Wer hier bereits vor dem Beginn des Studiums eine klare Tendenz hat, der kann sich auch auf einen spezielleren Studiengang einlassen.

Alternativen im Bereich Design sind die Studiengänge Computervisualistik, Gamedesign/Interactiondesign, Design und Mediendesign. Wer sich auf die Konzeption konzentrieren möchte, kann einen Studiengang wählen, der sich stärker an der Hard- und Softwareentwicklung orientiert. Möglich sind hier diese Studiengänge: Computerlinguistik, E-Services, internetbasierte Systeme, Informatik, Medieninformatik, Technische Informatik, Softwaretechnik.

4. Tätigkeit

Interfacedesigner haben die Aufgabe, die Benutzeroberflächen von digitalen Geräten sowie Soft- und Hardwaresystemen so zu konzipieren, dass sie nutzerfreundlich sind. So sind sie dafür zuständig, dass Smartphones und Navigationsgeräte, aber auch Webseiten und Computerspiele so gestaltet sind, dass sie den Anforderungen der Zielgruppe entsprechen.

Dafür teilen sich die Interfacedesigner oft in zwei Bereiche: In die Konzeptionsstarken, die auch die körperlichen und kognitiven Fähigkeiten der Zielgruppe berücksichtigen und das kulturelle sowie soziale Umfeld in die Gesamtkonzeption einbeziehen. Sie recherchieren Trends und sind auch mit der betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Seite betraut. Die kreativen Köpfe hingegen, die die zweite Gruppe der Interfacedesigner darstellen, sind für die gestalterische Umsetzung des Designs zuständig. Im Einzelnen gehören diese Aufgaben zu ihrem Tätigkeitsbereich:

  • Analyse der Anforderungen (technisch, ergonomisch, ästhetisch),
  • Beachtung von Gestaltungsgrundsätzen, Dokumentation in Handbüchern und Styleguides,
  • Durchführung und Auswertung von Usability-Tests,
  • Information und Beratung,
  • Konzeption und Gestaltung von Hard- und Software-Menüs sowie Eingabeelementen,
  • Programmierung, Anleitung, Überprüfung,
  • Übertragung von CI- und CD-Grundlagen auf die Anwendung,
  • Umsetzung der rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen.