*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)

Datenbasis: 415 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.751 € 4.060 € 6.103 €
Baden-Württemberg 2.591 € 3.507 € 6.478 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Bayern 2.834 € 4.186 € 6.017 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Berlin 2.604 € 3.516 € 6.986 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Brandenburg 2.040 € 3.011 € 4.526 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Bremen 2.900 € 4.280 € 6.434 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Hamburg 3.395 € 4.044 € 5.727 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Hessen 2.616 € 4.266 € 6.676 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Mecklenburg-Vorpommern 2.023 € 2.985 € 4.487 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Niedersachsen 2.725 € 3.320 € 7.055 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Nordrhein-Westfalen 2.837 € 4.068 € 6.496 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Rheinland-Pfalz 2.706 € 3.993 € 6.002 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Saarland 2.616 € 3.861 € 5.804 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Sachsen 2.116 € 3.123 € 4.694 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Sachsen-Anhalt 2.338 € 3.451 € 5.188 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Schleswig-Holstein 2.605 € 3.844 € 5.778 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)
Thüringen 2.638 € 3.336 € 5.326 € Jobs Vorstandsassistenz (kein Sekretariat)

Vorstandsassistent / Vorstandsassistentin (kein Sekretariat):

1. Gehalt

Als Vorstandsassistent ( kein Sekretariat ) liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.060 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 415 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.751 € beginnen, Vorstandsassistenten ( kein Sekretariat ) in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.103 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.844 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.507 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Vorstandsassistent ( kein Sekretariat ) in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.548 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.860 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.060 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.157 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.626 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.447 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.400 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.007 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.882 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Vorstandsassistenten (kein Sekretariat) sind an der Vorbereitung von Leitungsentscheidungen beteiligt. Diesen Beruf können Interessenten /-innen nach Abschluss eines Hochschulstudiums ausüben. Konzerne aus Industrie und Handel erwarten eine entsprechende Qualifikation. Eine herkömmliche Berufsausbildung zur Vorstandsassistenz gibt es nicht.

Wer sich für einen Werdegang als Vorstandsassistent /-in interessiert, bringt folgende Eigenschaften mit:

  • Weitsichtiges Kaufmännisches Denken,
  • Freude an Planung und Organisation,
  • Sorgfältige Erledigung von Verwaltungs- und Büroaufgaben,
  • Gutes Ausdrucksvermögen für Handelskorrespondenz,
  • Sicherheit im Umgang mit Zahlen und Daten,
  • Sachkenntnisse bei der Handhabung moderner Informationstechnologien.

Assistenten /-innen des Vorstandes finden Arbeit in Unternehmen aller Wirtschaftszweige. Je nach Branche ist es von Vorteil, das vorangegangene Studium zu spezifizieren. Interessenten /-innen legen ihren Schwerpunkt je nach persönlicher Präferenz oder Vorbildung beispielsweise auf

  • Assistent /-in Fachrichtung Informationstechnologie,
  • Assistent /-in Bereich Fremdsprachen,
  • Assistent /-in Fachgebiet Personal- und Organisation,
  • Assistent /-in Sparte Betriebs- oder Volkswirtschaft.

Vorausgehende geeignete Studienrichtungen sind vorzugsweise Wirtschaftswissenschaften, Mathematik, Jura oder Informationstechnologie. Betriebe, die Positionen für Vorstandsassistenten /-innen anbieten, beabsichtigen, die Nachwuchskräfte innerhalb weniger Jahre zu Geschäftsführungs- oder Vorstandsmitgliedern auszubilden. Dafür erwarten die Firmen ein nachgewiesenes soziales, gesellschaftliches oder politisches Engagement in Führungsfunktionen. Selbstständigkeit und Eigeninitiative sind Charakterzüge, die von angehenden Vorstandsassistenten /-innen erwartet werden.

Assistenten /-innen des Vorstandes müssen sich beruflich auf dem aktuellen Stand halten und ihr Fachwissen dabei stetig vertiefen. Dazu bieten sich Weiterbildungsmaßnahmen in Form von Lehrgängen oder Workshops an. Kostenpflichtige Seminare werden in der Regel vom Unternehmen übernommen, in Einzelfällen auch vom Arbeitsamt. Die Fortbildung trägt zur Weiterentwicklung des/der Vorstandsassistenten /-in bei, daher verzeichnen beide Seiten einen Gewinn.

Folgende Themen eignen sich als Weiterbildung:

3. Studium

Für die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit als Vorstandsassistent /-in ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium eine ideale Voraussetzung. Manche Unternehmen wünschen einen Masterabschluss oder eine Promotion. Bewerber /-innen erkundigen sich anhand von Stellenausschreibungen nach den geforderten Qualifikationen.

Um einen Mastertitel im Bereich Wirtschaftswissenschaften zu erwerben, ist ein Abschluss auf Bachelorniveau mit einer Studienzeit von mindestens sechs Semestern vonnöten. Den Bachelor können Studierende in Betriebs- oder Volkswirtschaftslehre oder einer gleichartigen Wirtschaftswissenschaft erwerben. Interessenten /-innen, die über herausragende Englisch-Kenntnisse verfügen, haben die Möglichkeit, den Masterabschluss auf Englisch zu absolvieren. Ein Nachweis der Fremdsprachenkenntnisse ist vorgeschrieben. Manche Universitäten beschränken die Zulassung zum Masterstudiengang durch NC-Abschlussnoten, unabdingbare Praktikumserfahrung oder Motivationsschreiben.

Das Masterstudium Wirtschaftswissenschaften gewährt den Studenten /-innen Einblick in nachstehende Themen und Fachgebiete:

  • Finanzmärkte,
  • Innovation,
  • Quantitative Ökonomik,
  • Internationales Management.

Im Studienfach bearbeiten die Studierenden die Grundlagen der Wirtschaftsethik. Sie befassen sich mit Wirtschaftsphilosophie und –geographie. Studenten /-innen erlernen die Wirtschaftsgeschichte und setzen sich mit Wirtschaftsinformatik auseinander. Etwas technischer versiert sind die Fächer Wirtschaftsmathematik und Wirtschaftsingenieurwesen. Mehr Theorie pauken Studenten /-innen der Wirtschaftswissenschaft im Gebiet Wirtschaftsrecht. Weitere Inhalte des Studiums sind Wirtschaftspädagogik und –soziologie.

Eine mögliche Alternative zu einem Hochschulstudium bieten Berufsfachschulen, die eine Weiterbildung zum/zur Vorstandsassistenten /-in offerieren. Fachschulen bereiten auf die staatliche Prüfung zu Assistenten /-innen verschiedener Spezialgebiete vor. Absolventen /-innen einer Fachschule erlernen die Basis einer effizienten kaufmännischen Verwaltung. Sie sind in der Lage, Verträge rechtsgültig abzuschließen und haben Erfahrung mit Rechtsbeziehungen. Die Fachschule vermittelt die Unterstützung bei der Planung und Entscheidung bezüglich sämtlicher Geschäftsprozesse. Die Kontrolle von Arbeitsabläufen gehört zum Lehrplan. Ebenso üben die Studierenden selbstständiges Handeln. Dabei verhalten sie sich kundenorientiert und qualitätsbewusst.

Hochschul- oder Fachschulabgänger /-innen, die sich als Vorstandsassistenten /-innen bewerben wollen, suchen und finden ihr Betätigungsfeld im gehobenen Management. Der Arbeitsmarkt hält für die multifunktionellen Allroundkräfte eine hohe Vermittlungsquote bereit.

4. Tätigkeit
Ein/e Vorstandsassistent /-in ist nicht, wie manchmal irrtümlicherweise angenommen, ein /e besser qualifizierte/r Sekretär /-in. Er oder sie ist eigenverantwortlich an der Vorbereitung von Leitungsentscheidungen beteiligt und muss sich dazu unter anderem auf seine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung berufen.

Die täglichen Aufgaben bestehen insbesondere aus:

  • Auswertung betrieblicher Kalkulation inklusive Entscheidungsvorbereitung,
  • Datenanalyse hinsichtlich Marktbehauptung und –erweiterung,
  • Erforschung neuer betrieblicher Leistungsangebote inklusive Kundenakquise,
  • Anwendung und Durchsetzung rechtlicher Richtlinien bei betrieblichen Abläufen und Aufgaben,
  • Vertragsabschlüsse und Überwachung der Vertragserfüllung,
  • Erfassung und Dokumentation von Unternehmensleistungen,
  • Mithilfe bei Jahresabschlüssen und Kosten- und Leistungsrechnung

Und darüber hinaus ergänzungsweise aus:

      Datenbeschaffung, -aufbereitung und Präsentation,
  • Terminkoordination,
  • Organisation von Meetings, Konferenzen oder Messen,
  • Vorbereitung von und Begleitung bei Geschäftsreisen,
  • Erfassung von Protokollen bei Tagungen und Gesprächen,
  • Einhaltung arbeitsrechtlicher Bestimmungen.

Den Beruf des/der Vorstandsassistenten /-in üben Aktive zumeist in Büros aus. Bei ihren Tätigkeiten nutzen sie moderne Büro- und Kommunikationstechniken. Sie sind versiert im Umgang mit Hard- und Software. Die Bereitschaft zu Außeneinsätzen und Dienstreisen ist unerlässlich. Assistenten /-innen des Vorstandes beherrschen Fremdsprachen und streben eine künftige Karriere in der Geschäftsleitung an. Sie sind loyal und diskret, ebenso teamfähig. Vorstandsassistenten /-innen treten souverän und höflich auf. Ihr Arbeitstag ist häufig lang, eine 60-Stunden-Woche keine Seltenheit.

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