Jobangebote für Zahntechnikermeister (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Zahntechnikermeister

Datenbasis: 72 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.387 € 3.488 € 4.925 €
Baden-Württemberg 3.315 € 3.549 € 4.885 € Jobs Zahntechnikermeister
Bayern 2.702 € 3.597 € 6.782 € Jobs Zahntechnikermeister
Berlin 2.234 € 3.264 € 4.609 € Jobs Zahntechnikermeister
Brandenburg 1.830 € 2.674 € 3.776 € Jobs Zahntechnikermeister
Bremen 2.627 € 3.839 € 5.421 € Jobs Zahntechnikermeister
Hamburg 3.583 € 3.747 € 4.419 € Jobs Zahntechnikermeister
Hessen 3.108 € 4.541 € 6.412 € Jobs Zahntechnikermeister
Mecklenburg-Vorpommern 1.755 € 2.564 € 3.620 € Jobs Zahntechnikermeister
Niedersachsen 2.442 € 3.484 € 4.943 € Jobs Zahntechnikermeister
Nordrhein-Westfalen 2.177 € 3.402 € 6.536 € Jobs Zahntechnikermeister
Rheinland-Pfalz 2.267 € 3.312 € 4.676 € Jobs Zahntechnikermeister
Saarland 2.499 € 3.651 € 5.155 € Jobs Zahntechnikermeister
Sachsen 2.023 € 2.602 € 3.077 € Jobs Zahntechnikermeister
Sachsen-Anhalt 1.799 € 2.629 € 3.712 € Jobs Zahntechnikermeister
Schleswig-Holstein 2.096 € 3.063 € 4.325 € Jobs Zahntechnikermeister
Thüringen 1.866 € 2.726 € 3.849 € Jobs Zahntechnikermeister

Zahntechnikermeister / Zahntechnikermeisterin:

1. Gehalt

Als Zahntechnikermeister liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.488 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 72 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.387 € beginnen, Zahntechnikermeister in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.925 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.063 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.549 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Zahntechnikermeister in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.387 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.597 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.752 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.400 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.410 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.581 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.444 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.980 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.345 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Arbeit des Zahntechniker-Meisters gehört zur Kategorie der Weiterbildungs-Berufe. Folglich absolvieren Personen mit dem entsprechenden Titel zunächst eine grundlegende Ausbildung, an die sich eine Fortbildung anschließt. Im Rahmen der Aus- und Weiterbildung lernt der angehende Zahntechniker-Meister das notwendige Fach- und Führungswissen, um verantwortungsvolle Aufgaben in der Herstellung und Reparatur von Zahn-Ersatz zu übernehmen.

Die Weiterbildung zum Zahntechniker-Meister gilt als Voraussetzung für die Selbstständigkeit. Außerdem befähigt der Meisterbrief, die Ausbildung anderer Personen im entsprechenden Beruf zu übernehmen. Vor der Zulassung zur vorgestellten Weiterbildung absolvieren am Beruf interessierte Menschen eine Lehre zum Zahntechniker. Sie nimmt drei Jahre und sechs Monate in Anspruch. Nach der erfolgreich abgelegten Gesellen-Prüfung stellt der Zahntechnik-Meister die nächsthöhere Position im Berufsfeld dar.

Wie bei Meisterprüfungen üblich, besteht keine Pflicht zur Teilnahme an vorherigen Lehrgängen und Kursen. Dennoch empfiehlt es sich, entsprechende Vorbereitungs-Seminare an einer zugehörigen Einrichtung zu besuchen. Die Weichen stellenden Kurse an einer Meisterschule dauern in Vollzeit ungefähr ein Jahr. Hierbei stehen Unterrichts-Einheiten im Umfang von wöchentlich je 40 Stunden auf dem Lehrplan. Die Inhalte untergliedern sich in der Regel auf die nachfolgend genannten Module:

  • Fachpraxis,
  • Fachtheorie,
  • Sozial- und Rechtswesen,
  • Wirtschafts- und Rechnungswesen,
  • Arbeits- und Berufspädagogik.

Die abschließende Meisterprüfung findet vor der Industrie- und Handelskammer statt. Die IHK verlangt hierfür vom Prüfling eine Gebühr.

3. Studium

Der Zugang zum Beruf des Zahntechniker-Meisters erfolgt über den beschriebenen Weg der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Legt die Person den Leistungsnachweis erfolgreich ab, erhält sie einen Meisterbrief. Anschließend übernimmt sie entsprechende Fach- und Führungsaufgaben oder entscheidet sich für die Selbstständigkeit. Hierfür reicht der erwähnte Meisterbrief aus. Folglich besteht kein Bedarf an einem Studium, um die Tätigkeit als Zahntechniker-Meister auszuüben.

Dennoch besitzen ausgebildete Zahntechniker-Meister die Option, ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität zu beginnen. Es stellt eine Möglichkeit der Aufstiegs-Weiterbildung dar. In dieser Hinsicht bietet sich beispielsweise der Studiengang der Dental-Technologie an. Die Dozenten vermitteln den Studierenden die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse über die Produktion und dem Einsatz dentaler Werkstoffe.

Die folgenden Themen stehen auf dem Lehrplan:

  • Moderne Fertigungsverfahren für Keramiken, Kunststoffe und dentale Legierungen,
  • Konstruktion von herausnehmbarem und festem Zahn-Ersatz,
  • Auslegung von Zahn-Ersatz,
  • Konstruktion von Anlagen und Werkzeugen aus dem Bereich der Zahnmedizin und Zahntechnik,
  • Auswahl geeigneter Werkstoffe,
  • Werkstoffprüfung,
  • Qualitäts-Management.

Durch Vorlesungen aus den Bereichen der Mathematik und der Naturwissenschaften in Kombination mit ingenieurwissenschaftlichen Veranstaltungen erhalten die Studierenden vielseitige Kompetenzen.

Eine Besonderheit stellt das Angebot der Steinbeis Hochschule in der Nähe von Stuttgart dar. Die Bildungseinrichtung bietet angehenden Zahntechniker-Meistern die Chance, ihre Weiterbildung mit einem berufsbegleitenden Studium zu kombinieren. Der zugehörige Studiengang trägt den Namen "Dentale Technologie und Management". Das speziell an Zahntechniker gerichtete Studium dauert drei Jahre und endet mit dem Abschluss "Bachelor of Science".

Die Vorlesungen stammen aus drei Themengebieten. Im zahnmedizinischen Teil vertiefen die Studierenden ihr Fachwissen in der Diagnostik, in den Strukturen des Kau-Organs oder in der Materialien-Kunde. Die Veranstaltungen aus dem Methoden-Abschnitt behandeln Themen wie die Statistik oder das wissenschaftliche Arbeiten. Im Grundlagen-Block befassen sich die Vorlesungen mit dem Projekt-Management, dem Marketing, der Unternehmens-Führung, dem Personalwesen, dem Finanz-Management oder der Volkswirtschaftslehre.

4. Tätigkeit

Der Zahntechnikermeister bzw. die Zahntechnikermeisterin hat eine Meisterprüfung abgelegt und verantwortet die Führung von Teams und Auszubildenden in Dentallabors, in Zahnkliniken und Zahnarztpraxen aber auch in der Dentalindustrie. Sie können selbst Lehrlinge ausbilden, sorgen für die Qualitätssicherung, den Wissenstransfer und leiten den organisatorischen Ablauf in ihrem Bereich. Mit dem Meistertitel können sich Zahntechniker auch selbstständig machen und einen eigenen Handwerksbetrieb führen. Das Einstiegsgehalt eines Zahntechnikermeisters liegt bei 3.000 Euro brutto. Je nach Größe des Unternehmens kann das jährliche Gehalt eines Zahntechnikermeisters auf über 40.000 Euro klettern. Selbstständige Zahntechnikermeister erzielen ein deutlich höheres Einkommen.