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5 Fehler, die dich in der Probezeit scheitern lassen

5 Fehler, die dich in der Probezeit scheitern lassen

Unser Alltag ist schnelllebig geworden. So auch das Berufsleben. Nicht selten kommt es vor, dass Unternehmen den neuen Mitarbeiter oder die neue Mitarbeiterin bereits in der Probezeit wieder entlassen. Zwar ist die Bereitschaft, neue Arbeitnehmer einzustellen, generell gestiegen, jedoch ist auch die Bereitschaft, ungeeigneten Mitarbeitern in der Probezeit zu kündigen, angestiegen. Einer Umfrage zufolge sind 40 Prozent der befragten Firmen zu diesem Schritt bereit.

Scheitern in der Probezeit ist keine Schande

Die Gründe hierfür sind vielfältig. Längst nimmt man sich nicht mehr so viel Zeit, jemanden umfassend einzuarbeiten. Ein Problem ist auch, dass vielen Akademikern die praktische Erfahrung fehlt. Das verlängere die Einarbeitungszeit enorm. Außerdem komme es nicht selten vor, dass Bewerber lediglich im Vorstellungsgespräch ihre Fähigkeiten gut verkaufen können und sich schließlich einfach als ungeeignet entpuppen. Auch ein schwieriges Verhältnis zu den Kollegen oder Vorgesetzten kann schnell zu einer Trennung führen.

Doch welche Fehler lassen sich als Bewerber recht einfach vermeiden?

5 Fehler, die dich in der Probezeit scheitern lassen

Fehler 1

Zu den schlimmsten Fehlern, die gemacht werden können, zählt, unsichtbar zu sein und in der Masse unterzugehen. Wer arbeiten will, sollte mit seinem Arbeitsumfeld kommunizieren, um Aufgaben bitten und Interesse zeigen. Zu erwarten, dass die anderen auf einen selbst zukommen, führt in den seltensten Fällen zu einem befriedigenden Arbeitsalltag.

Fehler 2

Auch, wenn man natürlich nicht allein durch Fragen auffallen sollte: Aufgaben ohne Rückfragen zu erledigen ist keine gute Idee und kann ziemlich schief gehen. Hat man Fragen, ist es ein Muss, diese zu klären. Außerdem ist man dazu berechtigt, selbst, wenn es so wirkt, als ob diejenigen, die einen einarbeiten, kaum Zeit im Tagesgeschäft haben.

Fehler 3

Ein Fehler ist es auch, fleißig zu arbeiten, aber die Ergebnisse nicht zu kommunizieren. Halte vom ersten Tag an deine Arbeitsergebnisse fest und informiere regelmäßig deine Vorgesetzten entweder mündlich oder per Mail über sie. Selbst, wenn du es gewohnt bist, selbständig zu arbeiten und nicht dazu aufgefordert wurdest. Zusätzlich kann es nicht schaden, für sich selber schriftlich fest auch die Schwierigkeiten festzuhalten, um diese gegebenenfalls konstruktiv anzubringen.

Fehler 4

Keine Dienstwege einhalten. Auch, wenn einem bereits die eine oder andere Person sympatischer ist, als eine andere, ist es am Anfang sehr wichtig, die offiziellen Dienstwege einzuhalten, um seinen Kollegen nicht auf den Schlips zu treten und sich möglicherweise bei Führungskräften unbeliebt zu machen.

Fehler 5

Neue Mitarbeiter, die offen und kontaktfreudig sind und sich von Anfang an in das bestehende Team integrieren sind bei allen Chefs gern gesehen. Allerdings darf die Grenze zu einem Mitarbeiter, der mehr am Firmentratsch interessiert ist, als an seiner Arbeit, nicht überschritten werden. Ohnehin empfiehlt es sich viel eher, besonders am Anfang seinen Kollegen mehr zuzuhören, um über die Beziehungen in der Firma Bescheid zu wissen, als selbst gleich seine Meinung zu allem preiszugeben oder gar zu lästern.

Selbst, wenn man sich keine Fehler leistet, kann es natürlich immer passieren, dass es "einfach nicht passt" und das Arbeitsverhältnis beendet werden muss. Gleiches gilt für dich als Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerin in der Probezeit, denn auch die Firma kann bei dem Arbeitnehmer durchfallen. Fühlst du dich ausgesprochen unwohl in der Firma oder mutest du dir die Arbeit nicht für längere Zeit zu, hast auch die Möglichkeit, dich relativ schnell von der Firma zu trennen und nach einer passenderen Stelle zu suchen.

Kündigung im Lebenslauf nicht erwähnen?

Letztendlich sollte ein Scheitern in der Probezeit im Lebenslauf nicht kaschiert werden, zumindest nicht, wenn es sich bei der Kündigung in der Probezeit um ein einmaliges Ereignis handelt. In diesem Fall kann es im Lebenslauf erwähnt werden. Sollte jedoch auch der zweite Job nicht über die Probezeit hinaus andauern, sollte man sich und seine Fähigkeiten dringend genauer hinterfragen, um die Gründe herauszufinden und es auf Dauer besser zu machen. Dazu sollte man dringend ein ausführliches Feedback vom Arbeitgeber einholen und genau nachhaken, welcher der Hauptgrund für die Kündigung war.

Weiterführende Infos zum Thema:

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Quellen:
Computerwoche, Focus