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Zynismus als Vorstufe zum Burn-Out

Für viele ist der Zynismus das erste Anzeichen für Unzufriedenheit im Job. Zwischendurch ein wenig meckern und mosern, wie viel zu tun ist, wie viel Stress man hat oder wie gefragt man ist, weil man von Meeting zu Meeting hetzt, gehört irgendwie zum guten Ton. Es zeigt, dass es ohne einen nicht geht und wie enorm wichtig man doch ist.
Es zeigt aber vor allem, dass man nichts delegiert, sondern lieber alles selbst machen will und mit dem daraus resultierenden Stress kokettiert. Doch aus dem Meckern kann schnell ein Burn-Out werden.

Anzeichen, für einen eventuell drohenden Burn-Out gibt es viele. Besonders, wer bereits einige Jahre mit seinen Kollegen zusammenarbeitet, kann schnell erkennen, wann es in eine falsche Richtung läuft.

Besonders auffällig ist es, wenn jemand einst für seinen Job gebrannt hat und mit Leidenschaft dabei war und mit der Zeit nur noch selten gut gelaunt und ständig am meckern ist. Man sagt, „nur wer wirklich entflammt war, kann auch ausbrennen“. Es gibt viele Gründe, wieso es zu einem Burn-Out kommen kann. Es sind nicht nur Top-Manager mit 60-Stunden-Woche, die daran erkranken, sondern auch Berufsanfänger. Oftmals spielen Unterforderung, Frust und am Ende die Resignation eine Rolle.

Doch der Prozess ist schleichend und der Burn-Out kann verhindert werden, wenn die Anzeichen rechtzeitig erkannt werden. Es ist durchaus "gut", wenn sich jemand noch die Mühe macht, zu meckern. Schlimmer sind da die Kollegen, die nur noch körperlich anwesend sind. Wenn Sie einen Kollegen haben, der ständig durch zynische Sprüche auffällt, so können Sie ihm anbieten, ihm etwas abzunehmen. Manchmal macht es auch Sinn, den Vorgesetzten darauf aufmerksam zu machen. Oftmals reicht es schon, die Belastung etwas zu reduzieren. In den wenigsten Fällen merken die Betroffenen selbst, was vor sich geht. Viele sind zudem zu stolz, andere zu bitten, ihnen zu helfen oder etwas abzunehmen. Daher sollte gerade im Team der eine auch auf den anderen achten und nicht nur auf sich selbst.

Die Zahl der Erkrankungen hat sich zwischen 2004 und 2010 verneunfacht. Diese Zahlen gaben die Krankenkassen bekannt. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass nicht jeder zum Arzt geht und die Dunkelziffer so um einiges höher liegt.

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Quellen: Burnout Hilfe Online, Heise
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