Industriekaufmann/-frau Ausbildung

Interessiert man sich für eine kaufmännische Berufsausbildung mit guten Aussichten für die weitere Karriere, so ist die Ausbildung zum Industriekaufmann eine gute Wahl. In diesem Beruf kann man in kleineren wie auch in größeren Unternehmen eingesetzt werden, wo man für die Planung und Umsetzung allerlei kaufmännischer Tätigkeiten zuständig ist. Die Budgetplanung gehört also ebenso dazu wie der Einkauf von Waren und der Vertrieb, die Personalwirtschaft und ähnliches. Ziel der Ausbildung ist es dabei, alle Bereiche ausführlich kennen zu lernen, um besonders flexibel eingesetzt werden zu können. Die Beratung und Betreuung von Kunden, die Analyse des Marktes und die Bedarfsermittlung gehören ebenso zu den Ausbildungsinhalten. Später im Beruf ist man dann je nach Größe des Unternehmens für alle diese Aufgaben oder auch nur für einzelne Bereiche zuständig.

Ausbildungsgehalt Industriekaufmann/-frau

In der Industrie und dem Handel
Ausbildungsdauer: 36 Monate

1. Lehrjahr
West / Ost
2. Lehrjahr
West / Ost
3. Lehrjahr
West / Ost
984 € / 924 € 1045 € / 979 € 1123 € / 1040 €
(Quellenangabe: BIBB)

Das sollte man über die Ausbildung zum Industriekaufmann wissen

Ein Interesse für kaufmännische Aspekte, ein sicherer Umgang mit Zahlen und gute Fremdsprachenkenntnisse sind unerlässlich, um in dieser Arbeit erfolgreich zu sein. Schon bei der Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz werden deshalb Schüler mit Mittlerer Reife oder Abitur bevorzugt. Bei einer Ausbildungsdauer von drei Jahren lernt man dann im Betrieb wie auch in der Berufsschule. Neben Rechnungswesen und Betriebswirtschaftslehre stehen auch Wirtschaftsenglisch, Computerprogramme und Büroorganisation auf dem Lehrplan. Wer sehr gute Schulnoten oder einen Abschluss der Höheren Handelsschule hat, kann die Ausbildungsdauer oft auch auf 2,5 oder 2 Jahre verringern. Die Abschlussprüfung findet dann vor der Industrie- und Handelskammer statt.

Wer keine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht hat, kann unter Umständen dennoch zur Prüfung zugelassen werden, wenn er über eine langjährige Berufserfahrung in diesem Feld verfügt. Mindestens 4,5 Jahre im Beruf sind dabei vorzuweisen. Möchte man nach der Ausbildung mehr Gehalt verdienen oder einen größeren Verantwortungsbereich übernehmen, so kann man nach seiner Zeit als Azubi noch verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen. Neben dem Ausbilder sind auch der Fachkaufmann, der Bilanzbuchhalter, der Fachwirt und der Betriebswirt mögliche Aufstiegschancen. Darüber hinaus kommt an einer Hochschule auch ein Studium der Wirtschaftswissenschaften als weitere Qualifikation in Frage.

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