Jobangebote für CNC-Dreher / in (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt CNC-Dreher / in

Datenbasis: 1.275 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.061 € 2.962 € 4.230 €
Baden-Württemberg 2.435 € 3.332 € 4.435 € Jobs CNC-Dreher / in
Bayern 2.189 € 2.985 € 4.114 € Jobs CNC-Dreher / in
Berlin 1.794 € 2.312 € 4.732 € Jobs CNC-Dreher / in
Brandenburg 1.526 € 1.996 € 2.842 € Jobs CNC-Dreher / in
Bremen 1.980 € 2.846 € 4.064 € Jobs CNC-Dreher / in
Hamburg 1.535 € 2.567 € 3.714 € Jobs CNC-Dreher / in
Hessen 2.377 € 3.174 € 4.319 € Jobs CNC-Dreher / in
Mecklenburg-Vorpommern 1.764 € 2.105 € 3.901 € Jobs CNC-Dreher / in
Niedersachsen 2.091 € 2.700 € 3.814 € Jobs CNC-Dreher / in
Nordrhein-Westfalen 2.335 € 3.215 € 4.253 € Jobs CNC-Dreher / in
Rheinland-Pfalz 2.387 € 3.255 € 4.009 € Jobs CNC-Dreher / in
Saarland 2.282 € 3.117 € 4.133 € Jobs CNC-Dreher / in
Sachsen 1.791 € 2.172 € 2.713 € Jobs CNC-Dreher / in
Sachsen-Anhalt 1.684 € 2.134 € 3.441 € Jobs CNC-Dreher / in
Schleswig-Holstein 2.170 € 2.882 € 4.095 € Jobs CNC-Dreher / in
Thüringen 1.696 € 1.982 € 3.001 € Jobs CNC-Dreher / in

CNC-Dreher / CNC Dreherin:

1. Gehalt

Als CNC-Dreher liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.962 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.275 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.061 € beginnen, CNC-Dreher in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.230 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.882 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.332 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als CNC-Dreher in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.734 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.908 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.965 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.988 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.125 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.137 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.871 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.163 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.155 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der CNC-Dreher / die CNC-Dreherin ist mit der Betreuung, Bedienung und Überwachung von computergesteuerten Drehmaschinen betraut. Die Abkürzung CNC bezieht sich hierbei auf die englische Bezeichnung „computer numeric controlled“, was übersetzt so viel wie „von einem Computer gesteuert“ bedeutet. Diese allgemeine Bezeichnung umfasst vielzählige Möglichkeiten der maschinellen Materialverarbeitung. CNC-Dreher /-innen finden meist Einsatz in der Metallverarbeitung.

Der frühere Status eines anerkannten Ausbildungsberufes CNC-Dreher /-in ist aufgrund der Komplexität der Einsatzmöglichkeiten nicht mehr gegeben. Vielmehr kann der Beruf in Form von Weiterbildungsseminaren, berufsbegleitenden Ausbildungen oder vergleichbaren Angeboten erfolgen.

Als Ausbildungsberuf wurde der CNC-Dreher / CNC-Dreherin von dem Beruf des Zerspanungsmechanikers abgelöst. Die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker bzw. zur Zerspanungsmechanikerin erfolgt über 3,5 Jahre und beinhaltet im Wesentlichen folgende Ausbildungsinhalte:

  • Werkstoffeigenschaften
  • Technik und Bedienung von Werkstoffmaschinen
  • Funktionssicherung von Werkstoffmaschinen
  • CNC
  • Steuerungstechnik
  • Auswertungsverfahren
  • Analyse von Fertigungsaufträgen
  • Spanabhebende Fertigungsverfahren
  • Qualitätssicherung etc.

So ist das Tätigkeitsfeld des CNC-Drehers / der CNC-Dreherin zum einen ein Teilbereich des Ausbildungsberufes des Zerspanungsmechanikers. Alternativ kann auf Basis eines anderen technischen Berufs – vorwiegend in der Metallindustrie – auch speziell eine Ausbildung zum CNC-Dreher bzw. zur CNC-Dreherin erfolgen.

Eine entsprechende Schulung wird nicht selten von den Herstellern der Werkstoffmaschinen angeboten. Interessenten sollten sich deshalb im Vorfeld über die Qualität der Weiterbildung informieren und zum Beispiel Kontakt zu ehemaligen Absolventen aufnehmen oder auf einschlägigen Bewertungsportalen im Internet recherchieren. Sollte Interesse für ein Seminar dieser Art bestehen, ist außerdem darauf zu achten, dass das schulende Unternehmen einen qualifizierten Schulungsnachweis ausstellt.

Bei einer Schulung zum CNC-Dreher / zur CNC-Dreherin ist es wichtig, dass grundlegende Kenntnisse über die Systematik der Maschine vermittelt werden.

Schulungsinhalte sind in der Regel:

  • Theorie über Zerspanung
  • Messtechnik
  • Fertigungstechnische Grundlagen wie Schnittgeschwindigkeit
  • Bedienung der Maschine
  • Bedienung und Erstellung von CNC-Programmen
  • Maschinensteuerung
  • Drehfräsen und CNC-Drehen mit angetriebenen Werkzeugen
  • Fräsbearbeitung
  • Grafisches Programmieren von CAD-ähnlichen Programmen
  • Optische Vermessung
3. Studium

Auf Basis des Ausbildungsberufes des Zerspanungsmechanikers bzw. der Zerspanungsmechanikerin bietet sich ein Studium der Metall- und Maschinentechnik an. Auch der Fachbereich Maschinenbau ist für CNC-Dreher /-innen durchaus interessant.

Das Studium des Maschinenbaus kann als Basis als Bachelor-Studium absolviert werden. Im Anschluss wird optional in einem Aufbaustudium der Master erworben, der auf dem Arbeitsmarkt für Wettbewerbsvorteile sorgt. Beide Studien bestehen aus Modulen, die je nach Schwerpunktsetzung kombiniert werden können.

Grundlegende Schwerpunkte des Studiums Maschinenbau sind:

  • Mathematik
  • Informatik
  • Physik
  • Technische Mechanik
  • Mess- und Regelungstechnik
  • Grundladen der Hydraulik & Pneumatik
  • Grundlagen der Elektrotechnik etc.
  • Maschinenakustik
  • Kolbenkraftmaschinen
  • Wärmeübertragung
  • Fertigungsmittelkonstruktion et.

Besonders interessant und über den Schwerpunkt der Metalltechnik hinausgehend könnte auch der Studiengang Metall- und Maschinentechnik auf Lehramt für berufsbildende Schulen sein. Dies setzt natürlich voraus, dass der Student neben seiner technischen Ausbildung auch die Affinität zu einer ausbildenden und lehrenden Tätigkeit hat. Didaktik, Pädagogik und verwandte Fächer sind dann ebenfalls Bestandteil des Studiums. Es handelt sich hierbei um einen Master-Studiengang. Dieses Studium wird an vielen Universitäten und auch Fachhochschulen angeboten. Wie es bei den Master-Studiengängen üblich ist, besteht das Lehrangebot aus einer Kombination von Pflicht- und Wahlmodulen.

Ziel ist der Erwerb der fachlichen, berufsfelddidaktischen, methodischen und sozialen Kompetenzen für wissenschaftliches Arbeiten in der Metall- und Maschinentechnik sowie für die Tätigkeit im pädagogischen Bereich.

Das Masterstudium umfasst in der Regel folgende Inhalte:

  • Produktionstechnik
  • Gebäudeenergietechnik
  • Versorgungstechnik
  • Unterrichtsplanung
  • Durchführung von Unterricht vor dem Hintergrund
  • Berufsdidaktik etc.

Entsprechende Wahlmodule ermöglichen wiederum eine individuelle Schwerpunktsetzung. Dies können beispielsweise folgende Seminare sein:

  • Gestaltung eines kompetenzorientierten Unterrichts
  • Wissenschaftstheorie
  • Berufsspezifische Forschung
  • Fahrzeugtechnik/ Kraftfahrzeuge
  • Fahrzeugtechnik/ Schienenfahrzeuge
  • Fahrzeugtechnik/ Luftfahrzeugtechnik

Die Kombination aus technischen Lerninhalten und didaktischen Schwerpunkten ist einerseits anspruchsvoll und erfordert ein breites persönliches Spektrum, bietet aber andererseits nach Erwerb des Masters ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld.

4. Tätigkeit

CNC-Dreher /-innen produzieren Drehteile mit computergesteuerten Drehmaschinen für den Bereich Maschinenbau oder anderer Fertigungsprozesse und benötigen dazu Fachwissen in der CNC-Technik und technisches Fachwissen in der Drehtechnik. Dabei beinhaltet die Tätigkeit nicht nur die rein maschinelle CNC-Bedienung, sondern sind auch für die sehr komplexe und individuelle Programmierung der einzelnen Programme, die Einrichtung der Maschinen und die Qualitätsüberwachung verantwortlich.

Anhand von Unterlagen und technischen Zeichnungen legt der CNC-Dreher bzw. die CNC-Dreherin die Arbeitsabläufe zur Produktion der Werkteile für den Fertigungsprozess. Die Erstellung von kleinen Programmen, das Anpassen bereits vorhandener Programme und der Testbetrieb der Arbeitsprogramme an der Maschine sind einige Aufgabenstellungen im Alltag dieses Berufes. Nach dem Herstellen der geforderten Teile werden diese vom CNC-Dreher oder der CNC-Dreherin nachgemessen und geprüft.

Sie finden ihren Einsatz meist in der Metallindustrie oder in Betrieben im Bereich des Metallbaus. Dies muss jedoch nicht ausschließlich so sein. Darüber hinaus können sie auch in anderen Betrieben eingesetzt werden, beispielsweise:

  • im Maschinen- und Werkzeugbau
  • in der Kunststoffindustrie
  • im Fahrzeugbau
  • in der Herstellung von Elektromotoren etc.

Basiert der Beruf des CNC-Drehers bzw. der CNC-Dreherin auf einer Ausbildung zum/r Zerspanungsmechaniker /-in, sind die Einsatzmöglichkeiten umso vielfältiger. Zerspanungsmechaniker sind über die Spezialisierung auf CNC hinaus mit übergeordneten Tätigkeiten wie Planung, Fertigung und Bearbeitung von Bauteilen betraut und können oftmals auch in der Planung maschinellen Einsatzes tätig werden. Nach einem entsprechenden Studiengang ist die Tätigkeit als Ingenieur oder im lehrenden Umfeld möglich. Eine Berufsausbildung in einem Metall verarbeitenden Beruf und Spezialisierungen in der CNC-Technik bieten bei diesem Berufsbild auch Einsteigern eine Chance.