Jobangebote für Dreher / in (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Dreher / in

Datenbasis: 231 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.936 € 2.856 € 4.069 €
Baden-Württemberg 2.245 € 3.332 € 4.906 € Jobs Dreher / in
Bayern 2.116 € 3.121 € 4.356 € Jobs Dreher / in
Berlin 1.811 € 2.672 € 3.807 € Jobs Dreher / in
Brandenburg 1.552 € 2.290 € 3.263 € Jobs Dreher / in
Bremen 1.798 € 2.652 € 3.778 € Jobs Dreher / in
Hamburg 2.054 € 3.030 € 4.317 € Jobs Dreher / in
Hessen 1.712 € 2.775 € 4.012 € Jobs Dreher / in
Mecklenburg-Vorpommern 1.423 € 2.099 € 2.990 € Jobs Dreher / in
Niedersachsen 1.821 € 2.410 € 3.184 € Jobs Dreher / in
Nordrhein-Westfalen 2.240 € 2.831 € 3.955 € Jobs Dreher / in
Rheinland-Pfalz 2.618 € 2.780 € 3.271 € Jobs Dreher / in
Saarland 2.091 € 3.084 € 4.394 € Jobs Dreher / in
Sachsen 1.804 € 2.120 € 2.592 € Jobs Dreher / in
Sachsen-Anhalt 1.459 € 2.153 € 3.067 € Jobs Dreher / in
Schleswig-Holstein 1.615 € 2.383 € 3.395 € Jobs Dreher / in
Thüringen 1.665 € 2.451 € 2.986 € Jobs Dreher / in

Dreher / Dreherin:

1. Gehalt

Als Dreher liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.856 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 231 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.936 € beginnen, Dreher in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.069 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.383 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.332 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Dreher in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.410 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.777 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.882 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.905 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.833 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.016 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.738 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.371 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.841 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des/der Drehers /-in heißt eigentlich CNC-Dreher /-in. Es ist kein anerkannter Ausbildungsberuf, sondern eine Weiterbildung in Anschluss an einer Ausbildung in der spananhebenden Metallbearbeitung. Zugang finden Interessenten zum Beispiel über den Ausbildungsberuf des/der Zerspanungsmechaniker /-in. Der Ausbildungsberuf umfasst dreieinhalb Jahre und ist in Industrie und Handwerk anerkannt.

Zerspannungsmechaniker /-innen fertigen Präzisionsbauteile an. Diese sind aus Metall und werden durch die sogenannten spanenden Verfahren hergestellt. Damit sind Drehen, Fräsen, Bohren oder Schleifen gemeint. Während dieser Arbeit sind sie in der Regel an CNC-Werkzeugmaschinen tätig. In der Ausbildung lernen die Auszubildenden zum Beispiel

  • wie die Eigenschaften von Werkstoffen und ihre Veränderungen einzuschätzen sind. Sie können Werkstoffe auswählen und sie handhaben.
  • Werkstücke und Bauteile herzustellen sowie die Betriebsbereitschaft der erforderlichen Maschinen sicherzustellen.
  • die Auswertung von Unterlagen aus der Steuerungstechnik und die Anwendung der Daten.
  • Informationsbeschaffung in Bezug auf den Auftrag. Diese Informationen können Sie prüfen und umsetzen.
  • Terminpläne zu erstellen. In diesen Terminplänen sind Arbeitsabläufe und Teilaufgaben integriert. Wirtschaftliche Aspekte sind dabei zu beachten.
  • Fertigungsaufträge zu analysieren und ihre technische Umsetzbarkeit realistisch einzuordnen.
  • das Programmieren der Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme. Sie testen, verändern und modifizieren die Programme so lange, bis sie optimal laufen.
  • das Einstellen von Fertigungsparametern. Sie können Fertigungsparameter einstellen und entsprechende Tests durchlaufen lassen.
  • das Anfertigen von Werkstücken aus unterschiedlichen Materialien.
  • Die Anwendung innerbetrieblicher Qualitätssicherungssysteme. Die Auszubildenden lernen auch, Mängel systematisch aufzuspüren, dieses zu dokumentieren und zu eliminieren.

Auszubildende in der Zerspanungstechnik lernen in der Berufsschule in unterschiedlichen Lernfeldern. Die wichtigsten erstrecken sich auf diese Bereiche:

  • Anfertigung von Bauelementen,
  • Herstellen von Baugruppen,
  • Wartung technischer Systeme,
  • Inbetriebnahme steuerungstechnischer Systeme,
  • Anwendung handgeführter Werkzeuge,
  • Anwendung spanender Fertigungsverfahren,
  • Anwendung von Feinbearbeitungsverfahren,
  • Optimierung von Fertigungsprozessen,
  • Organisation und Planung rechnergestützte Fertigung,
  • Planung und Umsetzung eines Einzelfertigungsauftrags,
  • Organisation und Überwachung von Serienanfertigung.
3. Studium

Mit einer Hochschulzugangsberechtigung bietet sich für Dreher /-innen das Studium der Produktionstechnik an. Dieses wird grundständig angeboten. Neben einem reinen Hochschulstudium können Interessenten auch einen dualen Studiengang belegen. Dieser kann Ausbildungsbetrieben oder Praxis integrieren sein. Während der Ausbildung ist das Studium der Produktionstechnik eine ideale Ergänzung. Als Zugangsvoraussetzungen gilt mindestens Hochschulreife für die Universität und Fachhochschulreife für Fachhochschulen. Alternativ sind in Abhängigkeit vom Bundesland auch gleichwertig anerkannte Abschlüsse zulässig. Um erfolgreich Produktionstechnik studieren zu können, sind die Schulfächer Mathematik, Physik, Informatik, Englisch sowie Wirtschaft und Recht wichtig.

Im Rahmen des Studiums werden Kenntnisse und Fertigkeiten in folgenden Bereichen vermittelt:

  • Konstruktion/Antriebe,
  • Automatisierungstechnik,
  • Elektrotechnik,
  • Energielehrer und Energieverfahren,
  • Fabrikplanung,
  • Betrieb einer Fabrik,
  • Informatik,
  • Fertigung,
  • Unternehmenskommunikation,
  • Messtechnik/Steuertechnik/Regeltechnik,
  • Mathematik und Physik,
  • technische Mechanik,
  • Werkstoffkunde,
  • Werkzeugmaschinen,
  • Projektmanagement.

Nach einer Studiendauer von durchschnittlich 6 bis 8 Semestern folgt ein Studienabschluss als 1. berufsqualifizierenden Hochschulabschluss. Dieser ist der Bachelor. In Zusammenarbeit mit einer Hochschule in Paris kann man in München den internationalen Studiengang Produktion und Automatisierung (deutsch-französisch) durchlaufen. Der Abschluss erfolgt mit dem Titel Bachelor of Engineering. Nach erfolgreichem Abschluss können Absolventen in der Wirtschaft tätig werden. Sie sind in der Produktionsplanung und -steuerung zu finden und arbeiten auch häufig bei der Qualitätssicherung oder im Qualitätssicherungsmanagement. Selbst als freiberufliche Qualitätsmanager oder technischer Sachverständiger können Bachelor auf Engineering der Fachrichtung Produktionstechnik arbeiten. Wer in eine Führungsposition einsteigen will, sollte den Masterstudiengang anschließen. Dieser empfiehlt sich in den Fachrichtungen Produktionstechnik, Technologiemanagement oder Ingenieurwissenschaften.

Als Alternative zum Studium der Produktionstechnik stehen die Fächer Automatisierungstechnik, Robotik, Mechatronik oder Elektrotechnik auf dem Programm. Die Gemeinsamkeit besteht darin, dass sich alle Studiengänge mit automationstechnischen Systemen befassen. Inhalt des Studium ist, Produktionsprozesse unter Zuhilfenahme von Automatisierung effizienter zu gestalten.

4. Tätigkeit

Dreher /-innen arbeiten in Industriebetrieben im Bereich Metallverarbeitung oder Metallbau. Sie sind im Maschinen- und Werkzeugbau zu finden, sind in der kunststoffverarbeitenden Industrie zu Hause und beschäftigen sich mit Schienenfahrzeugen, Kraftfahrzeugen oder Luft- und Raumfahrzeugen. Auch die artverwandten Techniken des Bohrens und Fräsens werden von ihnen beherrscht. Ihre Aufgaben und Tätigkeiten bestehen darin, dass sie die anstehenden Arbeitsschritte auf Grundlage eingereichter Pläne vorausplanen. Sie legen die Bearbeitungsverfahren fest und wählen die geeigneten Maschinen und Werkzeuge aus.

Dreher /-innen richten die gewählten Maschinen für den Fertigungsprozess ein und stellen die Bearbeitungsprogramme her. Sie passen vorhandene an und testen diese am Computer. Danach müssen die Maschinen und Geräte mit den erforderlichen Drehköpfen und Werkzeugen ausgestattet werden. Hinzu kommt, dass Dreher /-innen aus Skizzen, Plänen und Zeichnungen alle erforderlichen Informationen wie Maße und Bearbeitungsparameter entnehmen müssen und diese auf die Maschinen übertragen. Sie geben die Werte in die Steuerungsprogramme ein und überprüfen die Funktionsfähigkeit. Danach spannen sie die Werkstücke in die Drehmaschine ein und führen einen Probelauf durch. In diesem Zuge müssen bestimmte Arbeitsschritte oder Programmierungen gegebenenfalls angepasst werden. Erst danach fertigen sie das eigentliche Werkstück an. Dieses wird zum Schluss nach Güte und Qualität beurteilt und bei Bedarf nachbearbeitet.

Die Ausbildung zu diesem Beruf wird seit 2002 nicht mehr angeboten, abgelöst wurde sie durch den Beruf des Feinmechanikers. Handwerkliches Geschick ist für diese Tätigkeit unabdingbar.