*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Meteorologe

Datenbasis: 299 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2.506 € 3.975 € 6.742 €
Baden-Württemberg 2.985 € 4.162 € 5.652 € Jobs Meteorologe
Bayern 2.648 € 4.011 € 5.348 € Jobs Meteorologe
Berlin 2.431 € 3.671 € 9.200 € Jobs Meteorologe
Brandenburg 1.908 € 3.028 € 5.135 € Jobs Meteorologe
Bremen 2.408 € 3.819 € 6.478 € Jobs Meteorologe
Hamburg 3.174 € 5.126 € 11.938 € Jobs Meteorologe
Hessen 2.426 € 5.393 € 8.712 € Jobs Meteorologe
Mecklenburg-Vorpommern 1.672 € 2.653 € 4.500 € Jobs Meteorologe
Niedersachsen 3.235 € 4.266 € 10.543 € Jobs Meteorologe
Nordrhein-Westfalen 2.512 € 3.786 € 6.756 € Jobs Meteorologe
Rheinland-Pfalz 2.005 € 3.251 € 3.543 € Jobs Meteorologe
Saarland 2.383 € 3.780 € 6.411 € Jobs Meteorologe
Sachsen 1.927 € 3.057 € 5.185 € Jobs Meteorologe
Sachsen-Anhalt 1.888 € 2.996 € 5.082 € Jobs Meteorologe
Schleswig-Holstein 2.200 € 3.491 € 5.920 € Jobs Meteorologe
Thüringen 2.387 € 3.184 € 5.684 € Jobs Meteorologe

Meteorologe:

1. Gehalt

Als Meteorologe liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.975 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 299 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.506 € beginnen, Meteorologen in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.742 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.491 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.162 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Meteorologe in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.509 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.785 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.064 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.897 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.491 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.531 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.393 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.491 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.822 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Bezeichnung Dipl.-Meteorologe tragen Absolventen des Studiengangs der Meteorologie. Man spricht der Einfachheit halber von Meteorologen und Meteorologinnen. Dipl.-Meteorologen können mit ihrem Abschluss ein weiterführendes Studienfach wie zum Beispiel Geophysik, Meteorologie oder Umweltwissenschaften studieren. Entscheiden Sie sich für Geophysik dann erwartet Sie im Anschluss an das grundständige Studium eine 2 bis 4-semestrige Studienzeit. Die Inhalte erstrecken sich dabei auf Pflichtmodule wie zum Beispiel:

  • Allgemeine Geophysik,
  • Digitale Bearbeitung geophysikalischer Daten,
  • Feldmessung,
  • Seemessung,
  • Geophysikalische Grundlagen,
  • Numerische Geophysik,
  • Theoretische Geophysik,
  • Mathematisch-physikalische Grundlagen.

Neben den genannten Pflichtmodulen müssen die Studenten eine Auswahl zwischen den Wahlpflichtmodulen treffen. Zu diesem gehören

  • Geomodellierun
  • g,
  • Geoinformatik,
  • Oberflächennahe Geophysik,
  • Petroleum Geophysik,
  • Seismik,
  • Theorie und Modellierung elastischer Wellen.

Nach dem Nachweis des Bestehens des vorangegangenen grundständigen Studiums sowie dem Vorliegen von 300 Punkten können die Studenten eine Modulprüfung ablegen, die aus Klausuren, mündlichen Prüfungen, Hausarbeiten, Referaten und Projekten besteht. Hinzu kommt das Einreichen der Master Thesis. Auf Grundlage der umfangreichen Unterlagen kommt es zu einem Kolloquium oder einer Disputation. Am Ende erhalten die Absolventen ein Abschlusszeugnis, in denen alle Ergebnisse der Modulprüfung und auch der Master Thesis verzeichnet sind.

Nun eröffnet sich die Perspektive zum Einstieg ins Berufsleben. Sie können in die freie Wirtschaft gehen und in den Tätigkeitsbereichen Datenerhebung, Datenanalyse, Laboranalyse oder Rohstoffgewinnung arbeiten. Außerdem steht Ihnen der Weg als freiberuflicher Umweltgutachter offen. Sollten Absolventen eine wissenschaftliche Laufbahn an einer Hochschule anstreben, ist eine Promotion vonnöten. Um als Hochschulprofessor zu arbeiten, muss eine Habilitation vorliegen. Als Alternative zum Studienfach Geophysik bieten sich außerdem Geowissenschaften, Geoökologie, Geotechnologie, Meteorologie, Rohstoffingenieurwesen und Verwertungstechnik an. Allen Studienfächern ist gemeinsam, dass sie sich mit den physikalischen Vorgängen auf der Erdoberfläche befassen und auch die Elemente der Geosphäre betrachten. Hinzu kommt, dass in allen Bereichen Daten erhoben und ausgewertet werden.

3. Studium

Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts etablierte sich die Meteorologie und schaffte es, als eigenständige, wissenschaftlich anerkannte Disziplin Einzug an Hochschulen zu halten. Die Meteorologie beschäftigt sich mit der Physik und Chemie der Atmosphäre. Uns allen bekannt sind die Anwendungsgebiete Wettervorhersage und Klimatologie. Studenten des Studienfaches Meteorologie in grundständiger Form erarbeiten sich die Grundlagen hinsichtlich der physikalischen Zusammenhänge unserer Atmosphäre. Außerdem beschäftigen sie sich mit den praktischen Anwendungsmöglichkeiten der Meteorologie. Gelegentlich wird das Studienfach nicht als Meteorologie ausgeschrieben, sondern es wird als Meteorologie und Klimatologie bezeichnet. Die Studieninhalte der Meteorologie befassen sich unter anderem mit diesen Pflichtmodulen:

  • Aerosol- und Wolkenphysik,
  • Datenverarbeitung,
  • Einführung in die Meteorologie,
  • Hydrodynamik,
  • Mathematik,
  • Physik,
  • Statistik,
  • Sinoptische Meteorologie,
  • Thermodynamik,
  • Turbulenz und Grenzschicht,
  • Klimaphysik,
  • Instrumente und Messmethoden.

Außerdem stehen einige Wahlpflichtmodule auf dem Programm. Dazu gehören Einführung in die Programmierung, globale Zirkulationsmodelle sowie Atmosphärenlehre. Die Studiendauer beträgt zwischen 6 und 8 Semestern und endet mit der Bachelorprüfung. Diese kann erst absolviert werden, wenn mindestens 180 Punkte im grundständigen Studiengang gesammelt werden konnten. Mit einem Abschluss des grundständigen Studiums Meteorologie können die Absolventen in die freie Wirtschaft einsteigen. Die bevorzugten Tätigkeitsfelder liegen dabei in der Datenerhebung, in der Datenanalyse oder in der Beratung als Meteorologe. Außerdem sind sie als Gutachter oder Sachverständige tätig.

Gutachter und Sachverständiger haben zur Aufgabe, bestimmte Objekte zu überprüfen und dazu Stellung zu nehmen. Außerdem ist in ihrer Verantwortung, Messgeräte hinsichtlich ihrer Einhaltung von Normen zu prüfen. Typisches Tätigkeitsfeld ist dabei eine Arbeit als Umweltgutachter. Als Alternative zum Studium steht zum Beispiel die Umweltinformatik oder die Umweltwissenschaft auf dem Programm. Den Studienfächern ist gemeinsam, dass sie sich mit Ökologie, Klimatologie und Umweltrecht beschäftigen und außerdem Umwelterscheinungen erfassen und untersuchen.

4. Tätigkeit

Meteorologen arbeiten in der Datenerhebung, als Gutachter, als Lehrer an Hochschulen, in der Verfahrensentwicklung oder wissenschaftlichen Forschung. Sie finden Beschäftigung in Forschungsinstituten, arbeiten für den öffentlichen Dienst (deutscher Wetterschutzdienst, Umweltschutz, Wasseramt, Schifffahrtsamt, geophysikalischer Beratungsdienst), werden von technischen Überwachungsvereinen beschäftigt und bei Versicherungen angestellt bzw. arbeiten freiberuflich für sie. Im Kommunikationsbereich arbeiten Meteorologen auch bei Fernseh- und Rundfunksendern sowie bei Zeitungen.

Ihre Kernkompetenzen bestehen darin, dass sie meteorologische Daten aufnehmen und verarbeiten können. Sie sind in der Lage die Daten zu erforschen, ein Gutachten aus ihnen zu entwickeln oder sachverständige Aussagen zu machen. Ihre Kernkompetenz liegt oft auf der Klimatologie sowie der Meteorologie. Arbeiten Sie bei Fernsehsendern, sind sie als „Wettermann“ oder „Wetterfrau“ zu sehen. Innerhalb kürzester Zeit geben sie den Zuschauern einen Überblick über die aktuelle und zukünftige Wetterlage. Dabei sind sie verantwortlich für die Darstellung der aufbereiteten Daten. Diese müssen übersichtlich und schnell verständlich über den Bildschirm laufen. Dasselbe gilt für Meteorologen, die beim Radio arbeiten. Hier liegt die Schwierigkeit darin, in wenigen Sätzen die komplexe Arbeit leicht verständlich zu formulieren.

Das Einstiegsgehalt im öffentlichen Dienst liegt bei 3.300 Euro brutto im Monat. Der Verdienst kann mit den Berufsjahren auf 4.400 Euro steigen. Ist der Meteorologe bei einem Unternehmen angestellt, kann das Gehalt zwischen 3.300 und 5.000 Euro liegen.

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