Jobangebote für Dokumentationsassistent / in (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Dokumentationsassistent / in

Datenbasis: 256 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.132 € 3.140 € 4.853 €
Baden-Württemberg 2.960 € 3.662 € 4.941 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Bayern 2.451 € 3.919 € 6.532 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Berlin 2.233 € 2.771 € 4.537 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Brandenburg 1.624 € 2.392 € 3.697 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Bremen 2.472 € 3.174 € 3.983 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Hamburg 2.093 € 3.174 € 6.157 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Hessen 2.058 € 3.235 € 4.591 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Mecklenburg-Vorpommern 2.334 € 2.570 € 3.857 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Niedersachsen 1.806 € 2.681 € 3.603 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Nordrhein-Westfalen 2.176 € 3.010 € 5.418 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Rheinland-Pfalz 2.522 € 3.025 € 3.602 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Saarland 2.100 € 3.093 € 4.780 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Sachsen 1.945 € 2.505 € 4.303 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Sachsen-Anhalt 1.531 € 2.066 € 2.512 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Schleswig-Holstein 1.872 € 2.757 € 4.261 € Jobs Dokumentationsassistent / in
Thüringen 1.919 € 2.659 € 3.866 € Jobs Dokumentationsassistent / in

Dokumentationsassistenz:

1. Gehalt

Als Dokumentationsassistent liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.140 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 256 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.132 € beginnen, Dokumentationsassistenten in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.853 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.757 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.662 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Dokumentationsassistent in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.448 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.097 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.125 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.140 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.093 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.254 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.858 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.174 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.505 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der klassische Weg zur Anstellung als Dokumentationsassistent /-in führt über eine zweijährige Ausbildung an einer Berufsfachschule. Dort wird die Ausbildung zum/zur Assistent /-in für technische Kommunikation und Dokumentation absolviert. Dabei stehen die folgenden Ausbildungsinhalte auf dem Stundenplan:

  • berufsspezifische, technische Richtlinien (DIN, ISO, EN, UVV, VDI),
  • Beschaffung, Auswahl, Bearbeitung, Präsentation von Informationen,
  • Erstellung von Teil- und Gesamtzeichnungen (Maschinentechnik, Gerätetechnik, Automatisierungstechnik, Elektrotechnik, Gebäudetechnik, usw.),
  • Anfertigung von zielgruppenorientierten Produktbeschreibungen (von der Fachinformation zum Marketinginstrument),
  • Kommunikationsdesign für technische Dokumentationen,
  • Analyse von Arbeitsaufträgen unter Berücksichtigung entsprechender Software,
  • Software-Anwendung zur Textverarbeitung, zur Kalkulation, zur Datenbankerstellung, zur Bildbearbeitung,
  • Grundlagen in Typografie, Schriftsatz, Layout, Webseitengestaltung (Internet- und Intranet-Gestaltung).

Dokumentationsassistenten haben sowohl die Möglichkeit, sich im Beruf weiter zu qualifizieren (beispielsweise in den Fächern technische Redaktion oder Medienrecht) als auch die Weiterbildung zum/zur Fachwirt /-in für Informationsdienste anzuschließen. Eine alternative Ausbildung ist die dreijährige Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste. Diese ist als duale Ausbildung angelegt und erfolgt sowohl in der Berufsschule als auch im Ausbildungsbetrieb. Auf dem Lehrplan stehen dabei die folgenden Fächer:

  • Recherche in Datenbanken und Netzen,
  • Beschaffung, Erwerb, Erfassung und Erschließung von Medien, Informationen und Daten,
  • Sicherung, Verwaltung, Strukturierung, Erfassung und Pflege von Informationsträgern,
  • Information, Beratung, Betreuung von Kunden und Nutzern,
  • Informationsquellen zur Beschaffung von Daten, Medien und Fakten,
  • Medienbearbeitung.

Auch bei dieser Ausbildung kann die Weiterbildung zum/zur Fachwirt /-in für Informationsdienste den beruflichen Aufstieg ermöglichen. Eine Spezialform des Berufs stellt der /die medizinische /-r Dokumentationsassistent /-in dar. Zwei bis drei Jahre dauert die entsprechende Ausbildung, die an einer Berufsfachschule absolviert wird. Dabei werden diese Lehrinhalte vermittelt:

  • Recherche und Präsentation von Daten,
  • Erstellung von Formularen und Schriftstücken,
  • Erstellung, Pflege und Abfrage von Datenbanken,
  • Verschlüsselung von Diagnosen und Behandlungen,
  • Auswertung medizinischer Daten,
  • Abrechnung medizinischer Leistungen,
  • Planung, Durchführung und Auswertung von Studien,
  • Beratung, Betreuung und Schulung von Kunden.
3. Studium

Der Weg zum/zur Dokumentationsassistent /-in führt über eine der eingangs dargestellten Ausbildungen. Wer nach einer Ausbildung Karriere machen möchte, kann dies mit einer Weiterbildung zum/zur Fachwirt /-in oder alternativ mit einem Studium. Das Studium des Informationsmanagements liegt dem Beruf dabei am nächsten und wird in der grundständigen und in der weiterführenden Variante angeboten. Die folgenden Fächer stehen dabei auf dem Stundenplan:

➤ grundständiges Informationsmanagement-Studium: Computervisualistik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftswissenschaften, Informatik der Systeme, Englisch, Mathematik, Praktische Informatik, Recht, betriebliche Anwendungs- und Kommunikationssysteme, Computer Supported Cooperative Work, E-Tailing und E-Services, IT-Sicherheit, Medienbetriebslehre, Public Management, Simulation, Wirtschaftspolitik.

➤ weiterführendes Informationsmanagement-Studium: Digitale Kommunikation, E-Business Management, Forschungsmethoden, internationale Wirtschaftsbeziehungen, internationales Management, betriebliche Informationssysteme, Netzökonomie, Unternehmensführung, Anwendungssysteme in Wirtschaft und Verwaltung , Finanz- und Volkswirtschaft, Kommunikationssysteme und Sicherheit, Marketing und Empirische Forschung.

Alternative Studienfächer zum klassischen Informationsmanagement-Studium sind: Informatik, Wirtschaftsinformatik, Verwaltungsinformatik und E-Services. Hierbei liegt der inhaltliche Fokus klar auf der Hard- und Softwareentwicklung. Die Analogie zum/zur medizinischen /-r Dokumentationsassistenten lässt sich im Studiengang der medizinischen Informatik erkennen. Stärker auf das Thema Dokumentation fokussieren sich die Studiengänge Bibliotheks- und Informationswissenschaft sowie Archivwissenschaft, die ebenfalls eine Studienalternative darstellen. Diese Themen lernen Studenten der Bibliotheks- und Informationsdienste

➤ im grundständigen Studium: Benutzungsmanagement, Bibliotheksmarketing, Datenbanken, Informatik, Medienerschließung, (IT-gestützte) Informationsaufbereitung, Medientheorie, Methoden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft, Typologie und Strukturen des deutschen Bibliotheks- und Informationswesens, computergestützte Katalogisierung, nationalbibliographische Kontrolle, Öffentlichkeitsarbeit, Buchhandel, Verlagswirtschaft, Unterhaltungsmedien, Bibliotheksarbeit mit Kindern und Jugendlichen, Entwicklung audiovisueller Medien, internationales Bibliotheks- und Informationswesen, Multimediadatenbanken, Theorie und Aufbau von Informationsdatenbanken,

➤ im weiterführenden Studium: Bibliotheksbau und -einrichtung, digitale Bibliotheken, Dokumentationssprachen, Führung und Kommunikation, Informationswirtschaft, Informationsmärkte, Gesetzeslehre (Informations-, Medien- und Urheberrecht), Organisation und Personalführung, Ressourcenmanagement, Bibliometrie, Infometrie, Scientometrie, digitale Langzeitarchivierung, Informationsmanagement, Kulturmanagement, Medienwissenschaft, Musikinformationsmanagement, Public Management, Bibliotheksmanagement.

Eine weitere Alternative ist es, die Ausbildung zum Beamten im gehobenen Dienst zu machen – mit dem Schwerpunkt Bibliotheks- und Dokumentationsdienst.

4. Tätigkeit

Der klassische Dokumentationsassistent bzw. die Dokumentationsassistentin be- und verarbeitet Informationen. Er/sie ist angestellt bei Behörden und Wirtschaftsbetrieben aber auch bei Medienunternehmen. Bei ihrer Tätigkeit bauen sie Datenbanken auf, rufen angeforderte Daten ab und leiten diese entsprechend weiter. In Bibliotheken gehört zu den Aufgaben eines Dokumentationsassistenten die Zusammenstellung von Informationen aus Büchern, Zeitungen und Zeitschriften. Häufig arbeiten sie dabei mit wissenschaftlichen Mitarbeitern zusammen.

In diese Berufsgruppe fallen allerdings auch die Assistenten der technischen Kommunikation und Dokumentation. Hier erstellen die Berufsangehörigen Anleitungen und Beschreibungen für Produkte eines Unternehmens. Sie können sowohl in der Industrie als auch direkt bei Softwareunternehmen tätig sein. In der Regel fertigen Dokumentationsassistenten hier Bedienungsanleitungen und Montageanleitungen an. Sie erstellen Handbücher zu Schulungszwecken und sind dabei Redakteur und Layouter in einem. Neben der Informationsbeschaffung kommt es dabei auf die Archivierung und die zielgruppengerechte Präsentation an.

Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste kümmern sich bei Fachinformationszentren, an Hochschulen, in Agenturen und bei Instituten um die Beschaffung, Aufbereitung, Pflege und Verwaltung von Daten. Dabei nutzen sie in erster Linie Recherchequellen wie Datenbanken oder kontaktieren Experten zum jeweiligen Thema. Spezialisten im medizinischen Bereich sind hingegen medizinische Dokumentationsassistenten, die in Kliniken, Praxen, Krankenhäusern, der Pharmazie sowie bei Krankenkassen Anstellung finden. Sie sorgen dafür, dass medizinische Daten und Befunde für alle Betroffenen immer umfassend vorliegen.

Das Einstiegsgehalt liegt im Durchschnitt bei rund 1.900 Euro brutto im Monat. Mit entsprechender Berufspraxis steigt das Gehalt auf 2.200 Euro. Im Bereich der chemischen Industrie kann das Einkommen zwischen 2.200 und 2.500 Euro liegen.