Jobangebote für Chirurg / Facharzt für Chirurgie (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Chirurg / Facharzt für Chirurgie

Datenbasis: 46 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 4.002 € 5.956 € 11.419 €
Baden-Württemberg 5.544 € 6.527 € 7.258 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Bayern 4.116 € 5.933 € 7.222 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Berlin 4.298 € 5.615 € 7.039 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Brandenburg 3.049 € 4.537 € 8.698 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Bremen 3.845 € 5.723 € 10.972 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Hamburg 4.245 € 6.318 € 12.113 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Hessen 4.189 € 6.234 € 11.952 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Mecklenburg-Vorpommern 2.942 € 4.378 € 8.394 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Niedersachsen 3.651 € 5.434 € 10.418 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Nordrhein-Westfalen 4.049 € 6.026 € 11.553 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Rheinland-Pfalz 4.429 € 6.591 € 12.636 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Saarland 3.326 € 4.950 € 9.490 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Sachsen 3.078 € 4.581 € 8.783 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Sachsen-Anhalt 3.016 € 4.489 € 8.606 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Schleswig-Holstein 3.514 € 5.230 € 10.027 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie
Thüringen 3.127 € 4.654 € 8.923 € Jobs Chirurg / Facharzt für Chirurgie

Chirurg / Chirurgin |Facharzt /-ärztin für Chirurgie:

1. Gehalt

Als Chirurg liegt das deutschlandweite Gehalt bei 5.956 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 46 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 4.002 € beginnen, Chirurgen in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 11.419 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 5.230 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 6.527 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Chirurg in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.882 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.762 Euro brutto
  • 35 Jahre = 5.338 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.945 Euro brutto
  • 45 Jahre = 7.390 Euro brutto
  • 50 Jahre = 7.727 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 6.398 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 5.510 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 6.591 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Um nach dem Medizinstudium ein Facharzt werden zu können, muss sich der ausgebildete Mediziner als Assistenzarzt in eine praktische und fachliche Weiterbildung begeben. Fachärzte der Chirurgie haben meistens Humanmedizin oder Zahnmedizin studiert. Sie arbeiten in Krankhäusern und Hochschulkliniken, geben Diagnosen und behandeln chirurgische Erkrankungen.

Die Weiterbildung zum Facharzt Chirurgie bzw. zur Fachärztin für Chirurgie dauert etwa sechs Jahre. In dieser Zeit verbringt der Mediziner zwei Jahre in der Station eines Krankenhauses. Die restlichen Ausbildungsjahre kann er frei wählen und sich in einem speziellen Gebiet der Chirurgie wie Innere Medizin oder Pathologie spezialisieren. Während der Weiterbildung muss der Assistenzarzt einen umfangreichen Katalog an Operationen und Untersuchungen durchführen, die ihn anschließend zum/zur Facharzt /-ärztin Chirurgie qualifizieren. Dieser Katalog ist durch eine Weiterbildungsordnung der Ärztekammer definiert. Nach der Weiterbildung kann der Facharzt sich durch eine Fortbildung weiter spezialisieren, zum Beispiel auf plastische Operationen, Kiefer- und Gesichtschirurgie oder Handchirurgie.

Inhalte der Weiterbildung zum/zur Facharzt /-ärztin für Chirurgie

  • operative Eingriffe und Versorgung bei Erkrankungen, Verletzungen, Infektionen und Fehlbildungen,
  • operative Behandlungen, Risikoeinschätzung und Prognosestellung,
  • endoskopische und minimal-invasive Operationsverfahren,
  • funktionelle und instrumentelle Untersuchungen,
  • radiologische Befundkontrolle,
  • Ultraschalluntersuchungen,
  • Wundversorgung und Verbände,
    • Reposition von Frakturen.

In der Weiterbildung lernt der Arzt alle Aspekte der zu behandelnden Leiden unter Berücksichtigung aller medizinischen und ethischen Folgen der Krankheit. Ziel der Weiterbildung ist es, dass der/die Chirurg /-in selbstständig und eigenverantwortlich chirurgische Erkrankungen versorgen und beurteilen kann und über fundierte chirurgische Kenntnisse und Fertigkeiten verfügt.

Um die Weiterbildung und anschließend den Beruf ausüben zu können, muss die Person Mitglied in einer der Landesärztekammern sein. Wer sich über seine Facharztweiterbildung noch nicht sicher ist, der kann an Workshops und Informationsveranstaltungen teilnehmen, die von Kliniken angeboten werden. Dort kann der Interessent mit Fachärzten reden und Behandlungstechniken kennenlernen. Die Teilnahme ist in der Regel kostenlos. Der Workshop wird vom Verband der Ärzte organisiert.

3. Studium
Der Beruf des Facharztes /-ärztin für Chirurgie ist anspruchsvoll, spannend, aber auch belastend und anstrengend. Vor Beginn des

Medizinstudiums sollte sich die Person in einem Praktikum mit der medizinischen Versorgung vertraut machen und dann entscheiden, ob das Medizinstudium der richtige Weg ist. Die Zulassung setzt Abitur und einen bestimmten Numerus clausus voraus. Humanmedizin kann an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule studiert werden. Die Studieninhalte des Medizinstudiums sind durch die Approbationsordnung für Ärzte und durch die Studienordnung der jeweiligen Universität geregelt. Die Regelstudienzeit beträgt zwischen sechs und sieben Jahren und das Studium beginnt jeweils zum Wintersemester. Das Medizinstudium gliedert sich in drei Bereiche, das Vorklinische Studium, das die ersten zwei Studienjahre umfasst, ein Klinisches Studium von ebenfalls zwei Jahren und ein praktisches Jahr.

Im Medizinstudium erarbeitet sich der Student unter anderem:

  • naturwissenschaftliche Grundlagen der Medizin und des menschlichen Körpers,
  • klinisches Fachwissen in theoretischer und praktischer Hinsicht,
  • Wissen über Krankheitsbilder und deren Heilung,
  • Medizingeschichte und Epidemiologie,
  • Kenntnisse der Inneren Medizin, Chirurgie, Allgemeinmedizin und Hygiene,
  • Fächer wie Biochemie, Physik, Chemie, Biologie, Anatomie, Soziologie und Physiologie.
  • Praktika, Krankenpflegedienste und die Famulatur geben Einblick in die Klinische Medizin und die ärztliche Patientenversorgung.

Der Student schließt das Medizinstudium mit einer ärztlichen Prüfung ab, bei der er sein Wissen über Krankheitsbilder, Beschwerden, Symptome und Befunde unter Beweis stellt. Die Prüfung geht über mehrere Tage und der Student muss 320 Fragen beantworten. Wenn der Student alle Prüfungen bestanden hat, erhält er die Approbation zum Arzt. Nun kann eine Weiterbildung zum/zur Facharzt /-ärztin Chirurgie absolviert werden. Eine Doktorarbeit ist nicht zwingend vorgeschrieben. Will der Facharzt für Chirurgie allerdings später als Professor arbeiten, muss er eine Doktorarbeit schreiben. Die medizinische Promotion geht meist über zwei Semester und wird in Vollzeit durchlaufen.

4. Tätigkeit

Facharzt /-ärztin für Chirurgie ist ein Traumberuf für viele Mediziner, obwohl dieser eine hohe Arbeitsbelastung mit sich bringt. Überstunden sind an der Tagesordnung. Die Aufgaben eines Chirurgen sind vielfältig. Der Facharzt hat sich deshalb auf einen Bereich in der Chirurgie spezialisiert, wie Viszeralchirurgie oder Unfallchirurgie.

Fachärzte /-innen für Chirurgie erkennen Erkrankungen und Verletzungen und führen operative Behandlungen durch. Sie beraten Patienten, erklären welche chirurgischen Eingriffe nötig sind, und nehmen entsprechende Vor- und Nachuntersuchungen vor. Dabei können Chirurgen selbstständig sein und eine Praxis leiten oder als Angestellte in einer Klinik, im Rettungswesen, in der Rehabilitation oder der Forschung arbeiten. Zum Arbeitsalltag gehört durch die Dokumentation der chirurgischen Eingriffe relativ viel Büroarbeit.

Die wichtigsten Voraussetzungen für einen/eine Facharzt /-ärztin für Chirurgie sind eine ruhige Hand und ein ausgezeichnetes Sehvermögen, Konzentrationsfähigkeit, Belastbarkeit, Einfühlungsvermögen und sehr gute Fachkenntnisse sowie viel praktische Erfahrung. Es sollte selbstverständlich sein, dass ein/e Chirurg/-in sich ständig weiterbildet, die fachlichen Kompetenzen erweitert und auf den neuesten Stand bringt. Das Ärztegesetz verpflichtet sogar zu den Fortbildungen.