Jobangebote für Industriefachwirt / Industriefachwirtin (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
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Gehalt Industriefachwirt / Industriefachwirtin

Datenbasis: 39 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.441 € 3.222 € 4.229 €
Baden-Württemberg 2.457 € 3.877 € 5.486 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Bayern 2.675 € 2.967 € 4.742 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Berlin 2.284 € 3.015 € 3.957 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Brandenburg 1.859 € 2.454 € 3.221 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Bremen 2.346 € 3.096 € 4.064 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Hamburg 2.589 € 3.418 € 4.486 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Hessen 3.121 € 4.120 € 5.408 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Mecklenburg-Vorpommern 1.795 € 2.369 € 3.109 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Niedersachsen 2.227 € 2.940 € 3.859 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Nordrhein-Westfalen 2.470 € 3.260 € 4.279 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Rheinland-Pfalz 2.401 € 3.169 € 4.159 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Saarland 2.321 € 3.064 € 4.022 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Sachsen 1.877 € 2.478 € 3.252 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Sachsen-Anhalt 1.840 € 2.429 € 3.188 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Schleswig-Holstein 2.143 € 2.829 € 3.713 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin
Thüringen 1.908 € 2.518 € 3.305 € Jobs Industriefachwirt / Industriefachwirtin

Industriefachwirt / Industriefachwirtin:

1. Gehalt

Als Industriefachwirt liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.222 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 39 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.441 € beginnen, Industriefachwirte in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.229 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.829 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.877 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Industriefachwirt in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.820 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.204 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.645 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.424 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.170 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.718 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.887 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.204 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.797 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Weiterbildung zum Industriefachwirt bzw. zur Industriefachwirtin ist deutschlandweit einheitlich. Hier stehen zwei Themenbereiche im Fokus: 1. der Erwerb betriebswirtschaftlicher Qualifikationen und 2. der Erwerb handlungsspezifischer Qualifikationen. Diese Themen spiegeln sich auch in den Ausbildungsinhalten. Darin sind die folgenden Themen enthalten: VWL, BWL, Rechnungswesen, Recht, Steuern, Unternehmensführung, Finanzwirtschaft, Produktionsprozesse, Marketing, Vertrieb und Wissenstransfer.

Grundvoraussetzung für eine Weiterbildungsmaßnahme ist eine abgeschlossene Berufsausbildung. Um auch fachlich die Weiterbildung zum /zur Industriefachwirt /-in bestehen zu können, muss eine anerkannte Ausbildung in einem kaufmännischen oder verwaltenden Beruf absolviert worden sein. Dabei fällt die Wahl schwer, denn die Liste der kaufmännischen Ausbildungsberufe ist lang. Auf ihr stehen unter anderem die Ausbildung zum /zur Bürokaufmann /-frau sowie die Ausbildung zum /zur Kaufmann /-frau für Bürokommunikation, Büromanagement, Dialogmarketing, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Groß- und Außenhandel, Marketingkommunikation, Spedition und Logistikdienstleistung, Tourismus und Freizeit, Versicherungen und Finanzen.

Auch gibt es Alternativen zur Weiterbildung zum /zur Industriefachwirt /-in, wie beispielsweise die folgenden Weiterbildungen

  • zum/ zur Betriebswirt /-in für Produktionswirtschaft
  • zum/ zur Betriebswirt /-in für Unternehmensführung
  • zum/ zur Betriebswirt /-in für Controlling
  • zum/ zur Betriebswirt /-in für Rechnungswesen
  • zum/ zur Betriebswirt /-in für Personalwirtschaft
  • zum/ zur Industrie-Betriebswirt /-in
  • zum/ zur Praktischen Betriebswirt /-in
  • zum/ zur Fachwirt /-in für Controlling
  • zum /zur Fachwirt /-in für Wirtschaft

Die Liste zeigt, dass sowohl die Form der Weiterbildung (Fachwirt /Betriebswirt) entscheidend ist, wie auch die Fachrichtung. Industrie-Fachwirte /-innen und Industrie-Betriebswirte /-innen sind dabei noch die branchenneutralste Weiterbildungsvariante.

Die Schwerpunkte Produktionswirtschaft und Unternehmensführung sind auf das Management und die Führung des Unternehmens ausgerichtet, die Schwerpunkte Controlling und Rechnungswesen auf das Finanzwesen und die Buchhaltung. Unabhängig vom Schwerpunkt vereint eine Tatsache alle genannten Weiterbildungen: Gute Noten in Wirtschaft und Mathematik sowie ein gutes betriebswirtschaftliches Verständnis sind Grundvoraussetzung.

3. Studium

Um als Industriefachwirt /-in arbeiten zu können oder sich als Berufsangehöriger weiter zu qualifizieren kann Industriebetriebswirtschaft studiert werden. Dieses gibt es als Bachelor- und Masterstudium. Die darunter fallenden Studiengänge heißen Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Industrie und/ oder Handel, Industriemanagement, Management und Vertrieb sowie Wirtschaftsindustrie. Studiengänge in der weiterführenden Industriebetriebswirtschaft sind beispielsweise das International Industrial Management oder Industrial and Network Economics.

Die folgenden Themen stehen dabei jeweils auf dem Lehrplan:

  • Grundstudium der Industriebetriebswirtschaft: BWL, Bilanzwesen, Steuern, Finanzbuchhaltung, Investitionen, Informationstechnologie, Kosten- und Leistungsrechnung, Marketing, Materialwirtschaft, Mathematik, Organisation, Personalmanagement, Projektmanagement, Wirtschaftsenglisch, Privatrecht; optionale Module: Cross Cultural Management, Dienstleistungen, E-Business, Informationsmanagement, Leadership and Strategic Management, International Trade, Wirtschaftspsychologie, Vertrieb, Unternehmensberatung
  • weiterführendes Studium der Industriebetriebswirtschaft: Business Planning, Finanzwesen, Informationstechnologie, internationales Management, Marketing, Operation Management, Organisationen

Alternative, grundlegende und auch weiterführende Studienfächer sind: Management, BWL, Unternehmensführung und -beratung, Handelsbetriebswirtschaft, Internationale Wirtschaft, Logistik (Supply-Chain-Management), Wirtschaftswissenschaften.

Ein Absolvent der vorgenannten Studiengänge hat in der Praxis große Chance auf eine Führungsposition in einem Unternehmen. Er qualifiziert sich zu einem Großteil durch theoretisches Know-how. Industriefachwirte /-innen punkten mit Praxiswissen, denn sie haben nach einer klassischen Ausbildung eine Weiterbildungsmaßnahme erfolgreich abgeschlossen.

Im Trend liegt die Kombination von Theorie und Praxis heute stärker denn je. Eine Reaktion darauf findet sich im Dualen Studium, denn dabei kann ein Studium der Industriebetriebswirtschaft mit einer Ausbildung zum /zur Kaufmann /-frau für Büromanagement oder zum /zur Industriekaufmann /-frau kombiniert werden. So erhält der /die Duale Student /-in sowohl Praxiswissen aus der Arbeit im Betrieb wie auch durch das Studium an einer Dualen Hochschule. Nach einem Dualen Bachelor-Studiengang kann ein weiterführendes Masterstudium angeschlossen oder alternativ ein fachspezifisches Masterstudium absolviert werden. Grundsätzlich gilt: Ein fachspezifisches Studium ist dann sinnvoll und empfehlenswert, wenn die berufliche Richtung bereits feststeht.

4. Tätigkeit

Industriefachwirte /-innen werden in allen Wirtschaftszweigen gebraucht, denn sie sind gut ausgebildete, verantwortungsvolle Führungskräfte, die im Einkauf, im Marketing, in der Produktion, im Vertrieb oder im Finanz- und Rechnungswesen Führungs- und Fachaufgaben übernehmen.

Ihr Aufgabenbereich erstreckt sich über die folgenden Tätigkeiten:

  • Warenwirtschaft: Ermittlung des Warenbedarfs, Einkauf, Lagerung, Kostenkontrolle, Warenannahme und -prüfung, ggf. Reklamationsmanagement
  • Produktionsprozess: Planung der einzelnen Produktionsschritte, Steuerung des Produktionsprozesses, Optimierung der Abläufe, Kapazitätsplanung sowie Festlegung der Produktions- und Durchlaufzeiten, Terminüberwachung, Sicherung des Qualitätsstandards, Kontrolle von Wartungsplänen und Reparaturen
  • Personalwirtschaft: Erstellung von Personal- und Einsatzplänen, Koordination des Personaleinsatzes, Personalsuche bzw. Auswahl von Bewerbern, Personalakten führen, Gehaltsabrechnungen initiieren, Aus- und Weiterbildung gewährleisten, Schulung, Briefing und Einarbeitung neuer Mitarbeiter
  • Kundenberatung, Vertrieb und Marketing: Kundenakquise und Controlling, Kalkulation von Preisen, Angebotsvergleich und -zuschlag, Veranlassung und Kontrolle von Formularen, Reklamationswesen, Analyse von Markt und Konkurrenz, Planung und Durchführung von Verkaufsaktionen
  • Finanzen und Buchführung: Kontrolle und Begleichung von Rechnungen, Erstellen von Rechnungen, Buchungsvorgänge anlegen, Finanzbedarf ermitteln, Finanzabschlüsse tätigen, Controlling-Instrumente nutzen

Das Gehalt von Industriefachwirten hängt sehr entscheidend davon ab, in wie groß der Betrieb ist, in dem sie angestellt sind und welche Aufgabenbereiche dort übernommen werden. Es gibt durchaus Manager oder Managerinnen, die gelernte Industriefachwirte oder Industriefachwirtinnen sind, je nachdem, wie das Unternehmen die speziellen Qualifikationen zu nutzen weiß. Grundsätzlich fällt das Einstiegsgehalt aber eher moderat aus und kann sich dann nach oben entwickeln, wenn entsprechende Kriterien erfüllt werden. Die Berufsbezeichnung Industriefachwirt oder Industriefachwirtin ist dazu zu unspeziell um genaue Gehaltsangaben zu machen - es muss immer individuell betrachtet werden.