*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Ingenieure in der Projektabwicklung

Datenbasis: 4.552 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 3.213 € 4.752 € 7.509 €
Baden-Württemberg 3.629 € 5.289 € 7.974 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Bayern 3.458 € 4.897 € 7.756 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Berlin 2.858 € 4.184 € 6.474 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Brandenburg 2.431 € 3.564 € 5.745 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Bremen 3.395 € 4.695 € 7.906 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Hamburg 3.190 € 4.496 € 7.324 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Hessen 3.517 € 4.920 € 7.590 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Mecklenburg-Vorpommern 2.703 € 3.626 € 5.384 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Niedersachsen 3.174 € 4.719 € 7.267 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Nordrhein-Westfalen 3.393 € 4.900 € 7.812 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Rheinland-Pfalz 3.078 € 4.490 € 7.324 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Saarland 3.166 € 5.289 € 7.638 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Sachsen 2.402 € 3.387 € 5.269 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Sachsen-Anhalt 2.533 € 3.521 € 5.584 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Schleswig-Holstein 3.134 € 4.378 € 7.223 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung
Thüringen 2.821 € 4.023 € 5.872 € Jobs Ingenieure in der Projektabwicklung

Ingenieure in der Projektabwicklung:

1. Gehalt

Als Ingenieur in der Projektabwicklung liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.752 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 4.552 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 3.213 € beginnen, Ingenieure in der Projektabwicklung in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 7.509 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.378 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 5.289 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Ingenieur in der Projektabwicklung in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.775 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.057 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.650 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.256 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.612 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.889 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.955 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.760 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.794 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Wer Ingenieur werden will, muss unabhängig vom späteren Einsatzgebiet ein Studium absolvieren. Wer kein Abitur hat, kann sich die Hochschulzugangsberechtigung über eine Aus- und eine Weiterbildung erarbeiten. Eine Ausbildung in einem handwerklich-mechanischen Beruf wie zum Beispiel die Ausbildung zum /zur Feinwerkmechaniker /-in, zum /zur Fluggerätemechaniker /-in, zum /zur Industriemechaniker /-in, zum /zur Konstruktionsmechaniker /-in oder zum /zur Maschinen- und Anlagenführer /-in legt einen guten Grundstein. Anschließend kann eine Weiterbildung folgen.

Die Weiterbildung zum /zur Techniker /-in ist dabei die gängigste, denn hier zeigen sich ähnliche Schwerpunkte, die bereits im Rahmen einer Ausbildung verfolgt werden konnten: Automatisierungstechnik, Anlagentechnik, Betriebstechnik, Entwicklungstechnik, Fertigungstechnik, Konstruktion, Mechatronik, Verfahrenstechnik, Zerspanungstechnik.

Mit einer abgeschlossenen Aus- und Weiterbildung haben die Absolventen nicht nur inhaltlich eine wichtige Basis für die Weiterbildung geschaffen, sondern auch die Hochschulzugangsberechtigung, um ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu absolvieren.

3. Studium

Projektabwicklung impliziert Projektmanagement und damit werden ganz andere Kenntnisse von angehenden Ingenieuren in der Projektabwicklung erwartet, als der Ingenieurstitel vielleicht vermuten lässt. Fachwissen ist wichtig, steht aber erst an zweiter Stelle. Das heißt auch, dass ein Studium des Maschinen- und Anlagenbaus, der Elektrotechnik oder der Verfahrenstechnik zwar durchaus gängig ist und auch Absolventen der Mechatronik, Informatik, Feinwerktechnik und des Bauingenieurwesens zum Ingenieur in der Projektabwicklung werden können, ebenso beliebt sind aber Absolventen des Wirtschaftsingenieurwesens.

Sie verfügen über Ingenieurfachwissen und über betriebswirtschaftliches Wissen, wie ein Blick auf den Stundenplan zeigt:

  • Grundstudium: BWL, Digitaltechnik, Finanzierung, Investition, Elektrotechnik, Maschinenbau, Projektmanagement, Wirtschaftsinformatik, Konstruktionstechnik, Kosten- und Leistungsrechnung, Statistik, Mathematik, Physik, Wechselstrom- und Schaltungstechnik, Werkstoffengineering, Wirtschaftsrecht; optionale Module: Antriebstechnik, Datenbanken, Fertigungstechnik, regenerative Energien, Simulationstechnik, strategisches Marketing, technische Produktentwicklung, Unternehmensbewertung
  • Weiterführendes Studium: Geschäftsprozessmodellierung, Produktengineering, Management, Wertschöpfungsnetzwerke, Wirtschaftsingenieurwesen, Geschäftsprozessmanagement, Wissensmanagement, Workflow Management; optionale Module: Außenhandel, internationales Marketing, IT-Anwendungssysteme, Konstruktionstechnik, Personalführung, Projektmanagement, Investition, Messdatenerfassung, Systemintegration

Wer sich später in einer Führungsposition sieht, der muss auch ein weiterführendes Studium abschließend. Darüber hinaus sind Kenntnisse im Projektmanagement ebenso wichtig wie Praxiskenntnisse. Auch in diesem Bereich werden vermehrt Duale Studiengänge angeboten, die eine Verbindung von Theorie und Praxis schaffen und die Fachkräfte von morgen ausbilden.

4. Tätigkeit

Die meisten Aufträge, die ein Industriebetrieb zu bewältigen hat, werden nach einem bestimmten Fertigungsablauf bearbeitet. Doch es gibt auch Ausnahmen. Immer dann, wenn ein Auftrag nicht mit einem bereits implementierten Ablauf bewerkstelligt werden kann, werden Ingenieure /-innen in der Projektabwicklung aktiv. Sie sind für den neuen Auftrag zuständig und müssen daneben noch die Produktionsprozesse so anpassen und dokumentieren, dass der Auftrag beim nächsten Mal auch technisch abgebildet und bearbeitet werden kann.

Was hier als Neujustierung bestehender Anlagen beschrieben wurde, kann auch Raum für Optimierungen geben. Denn nicht nur bei einem neuen Auftrag, sondern im Grunde genommen auch im laufenden Betrieb sind Anpassungen vorzunehmen, die Produktionszeiten verkürzen, Kosten sparen oder die Qualität verbessern. Wichtigste Ansprechpartner für Ingenieure in der Projektabwicklung sind die Entwicklungsabteilungen, die Feedback über den Praxiseinsatz benötigen, um weiterarbeiten zu können.

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