Jobangebote für Karosseriebauer (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
  • Aktuelle Jobs inkl. Gehaltsangaben kostenlos per E-Mail erhalten - jetzt anmelden:
    Bitte geben Sie eine E-Mail-Adresse ein
    Wo suchen Sie nach einem Job?
     
    Wir suchen für Sie auf:
    monster experteer jobware xing stellenanziegende stepstone
    stellenonline heyjobs absolventa azubide hijob
    Es gelten unsere Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung. Sie erhalten regelmäßig neue Jobangebote direkt in Ihr Postfach. Der Jobletter kann jederzeit über den Abmeldelink abbestellt werden.
  • Fast geschafft...

    Bitte prüfen Sie nun Ihren Posteingang und bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse

    Fenster schließen

Gehalt Karosseriebauer

Datenbasis: 43 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.657 € 2.377 € 3.847 €
Baden-Württemberg 1.792 € 2.670 € 3.850 € Jobs Karosseriebauer
Bayern 1.796 € 2.494 € 2.942 € Jobs Karosseriebauer
Berlin 1.404 € 2.014 € 3.260 € Jobs Karosseriebauer
Brandenburg 1.262 € 1.811 € 2.931 € Jobs Karosseriebauer
Bremen 1.592 € 2.284 € 3.696 € Jobs Karosseriebauer
Hamburg 1.810 € 2.596 € 4.201 € Jobs Karosseriebauer
Hessen 1.918 € 2.751 € 4.452 € Jobs Karosseriebauer
Mecklenburg-Vorpommern 1.060 € 1.521 € 2.462 € Jobs Karosseriebauer
Niedersachsen 1.505 € 2.159 € 3.494 € Jobs Karosseriebauer
Nordrhein-Westfalen 1.677 € 2.405 € 3.892 € Jobs Karosseriebauer
Rheinland-Pfalz 1.571 € 2.254 € 3.648 € Jobs Karosseriebauer
Saarland 1.575 € 2.260 € 3.658 € Jobs Karosseriebauer
Sachsen 1.274 € 1.828 € 2.958 € Jobs Karosseriebauer
Sachsen-Anhalt 1.249 € 1.792 € 2.900 € Jobs Karosseriebauer
Schleswig-Holstein 1.967 € 2.208 € 2.892 € Jobs Karosseriebauer
Thüringen 1.295 € 1.858 € 3.007 € Jobs Karosseriebauer

Karosseriebauer / Karosseriebauerin:

1. Gehalt

Als Karosseriebauer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.377 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 43 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.657 € beginnen, Karosseriebauer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.847 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.208 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.670 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Karosseriebauer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.911 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.179 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.851 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.441 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.368 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.519 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.368 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.454 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.837 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Wer Karosseriebauer/-in werden will, hat die Möglichkeit, einen Ausbildungsberuf zur/zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in zu machen. Körperlich beeinträchtigte Menschen können den Ausbildungsberuf Karosseriebearbeiter/-in gemäß § 66 Berufsbildungsgesetz absolvieren. Als Zugangsvoraussetzungen für den Beruf des/der Karosseriebauer/-in ist kein spezieller Schulabschluss vorgeschrieben. Allerdings zeigt die Praxis, dass Ausbildungsbetriebe Bewerber mit mittlerem Bildungsabschluss und mit Hauptschulabschluss gleich häufig anstellen. Allerdings kommen Personen ohne Hauptschulabschluss kaum zum Zuge, genauso wie Bewerber mit Hochschulreife. Die Ausbildung zum/zur Karosseriebauer/-in dauert 3,5 Jahre und bietet zwei Schwerpunktmöglichkeiten:

  • Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker /-in Fachrichtung Karosserie-Instandhaltungstechnik,
  • Karosserie-und Fahrzeugbaumechaniker/-in, Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik.

Die Ausbildungsinhalte sind recht ähnlich. Im Ausbildungsbetrieb erlernen die Auszubildenden unter anderem

  • das Herstellen von Karosserie-Fahrzeugbauteilen,
  • das Herstellen elektrische Anschlüsse und Schraubverbindungen,
  • das Verglasen von Fahrzeugen,
  • das Verkleben diverser Werkstoffe in der Karosserie,
  • die Prüfung elektrischer Einheiten auf Funktionalität,
  • die Inbetriebnahme von Klimaanlagen, Druckluftsystemen und Energieversorgungseinheiten,
  • die Montage und Demontage von Innenverkleidungen, Längssystemen und Rahmenteilen und

Im theoretischen Unterricht in der Schule eignen sich Auszubildende zum/zur Karosseriebauer/-in Kenntnisse in den berufsspezifischen Fächern an. Inhaltlich geht es dabei darum, Fahrzeuge zu warten und zu inspizieren sowie diverse Schäden instand zu setzen. Hinzu kommen allgemeinbildende Schulfächer wie Deutsch, Sozialkunde und Wirtschaftskunde. Die Ausbildung zum/zur Karosseriebauer /-in lässt sich auch zum Teil im Ausland absolvieren. Hierzu können Auszubildende ein Auslandspraktikum im Rahmen des Programms „EuroSkill-plus“ anstreben. Dabei werden sie für 4 Wochen Minimum in England, Frankreich oder Spanien zur Sprachschule geschickt und ein begleitendes Betriebspraktikum steht auch auf dem Programm.

3. Studium

Für Fahrzeugbauer bietet sich das Studium der Fahrzeugtechnik an. Im Rahmen des Studiums eignen sich die Studenten grundlegendes Wissen zum Maschinenbau, zur Elektrotechnik und zur technischen Mechanik an. Auch weite Teile der Mathematik und Physik gehören zum Studieninhalt. Duale Studiengänge und Lehramtsstudiengänge sind gleichermaßen im Angebot. Wer Fahrzeugtechnik studieren will, kann diesen Studiengang auch unter anderen Bezeichnungen finden:

  • Automobilproduktion,
  • Fahrzeugbau,
  • Fahrzeugtechnik,
  • Fahrzeug-in Antriebstechnik,
  • Maschinenbau und Kfz-Sachverständigenwesen.

Als Zugangsvoraussetzungen an Universitäten ist die allgemeine Hochschulreife erforderlich, für ein Studium an der Fachhochschule oder Berufsakademie reicht die Fachhochschulreife aus. Die Studiendauer beträgt in der Regel zwischen 6 und 8 Semestern und schließt mit einem Bachelor ab. Auch im Rahmen dieses Studiums ist es möglich, bereits internationale Erfahrungen zu sammeln. Die Hochschule in Karlsruhe arbeitet mit der nationalen Hochschule für Mechanik und Mikrotechnik in Besancon zusammen. Dort können deutsche Studenten den deutsch-französischen Studiengang Fahrzeugtechnologie (binational) belegen. Das Studium befasst sich unter anderem mit diesen Inhalten:

  • Elektrotechnik,
  • Grundlagen des CAD,
  • Messtechnik,
  • Fahrzeugelektronik,
  • Festigkeitslehre,
  • Mechanik,
  • Informatik,
  • Mathematik,
  • Physik,
  • Wärmetechnik,
  • Werkstoffe und Fertigung.

Die Prüfung erfolgt mittels Bachelorthesis. Studenten mit einem erfolgreichen Abschluss können nun in die freie Wirtschaft einsteigen und in den Bereichen Kraftfahrzeugtechnik, Konstruktion, Verkauf und Vertrieb aktiv werden. Auch freiberufliche Kraftfahrzeugsachverständige gehen aus diesem Studium hervor. Mögliche Tätigkeitsfelder beziehen sich auch auf die Bereiche Management , Unternehmensführung, Produktionsplanung, Qualitätssicherung, Überwachung und Steuerung von Verkehrsbetrieben sowie Verfahrens- und Produktentwicklung. Wer nicht sofort arbeiten, sondern weiter studieren möchte, der sollte sich als weiterführende Studiengänge diese Studienfächer näher anschauen:

  • Automobilwirtschaft,
  • Elektromobilität,
  • Fahrzeugtechnik,
  • Raumfahrttechnik.

Die genannten Studienfächer sind übrigens auch grundsätzlich als Alternative zum grundständigen Studienfach zu sehen. Die Gemeinsamkeiten liegen darin, dass inhaltlich das Thema Fahrzeuge und fahrzeugtechnische Komponenten sowie Technologien zur Metallbearbeitung, zur Elektro- und Automatisierungstechnik auf dem Stundenplan stehen.

4. Tätigkeit

Karosseriebauer finden ein Arbeitsumfeld in Unternehmen der Automobilindustrie, ebenso in Autowerkstätten oder Versicherungen. In der erzeugenden Industrie sind sie in Produktionsstraßen an der Fertigung von Karosserien und Fahrzeugaufbauten beteiligt, in Werkstätten setzen sie diese überwiegend instand. Außerdem gehört das Einbauen von Inneneinrichtungen und Extras wie etwa Klimaanlagen zu ihren Aufgaben. Bei Versicherungen eröffnet sich ein Tätigkeitsfeld als Gutachter, wobei Schäden, deren monetäre Bewertung sowie Ursache festzustellen sind.

Karosseriebauer haben die Aufgabe, nach einem Unfall die Schäden an einem Kfz festzustellen. Sie sind dafür verantwortlich, Fahrgestell, Fahrwerk und Karosserie instand zu setzen. Sie können Störungen in der Elektrik, in der Mechanik, in der Pneumatik sowie Hydraulik erkennen und beheben. Karosseriebauer warten Fahrzeuge und stellen diese hinsichtlich ihrer Mechanik und Elektrik ein. Hinzu kommt, dass die Berufsangehörigen die Oberflächen von Fahrzeugen bearbeiten. Sie prüfen die Funktionsfähigkeit innerhalb des Fahrzeugs, grenzen die Bauteile ab, die zu reparieren sind, dokumentieren ihre Prüfergebnisse und planen die erforderlichen Arbeitsschritte.

Ein wichtiger Teil der Tätigkeit ist, dass Karosseriebauer neben PKWs auch Busse und Spezialfahrzeuge bearbeiten. Sie rüsten die Fahrzeuge mit Heizung und Kühlungssystem aus, sie bauen Antriebssysteme ein und sind für den korrekten Einbau von Sicherheits- und Assistenzsystemen zuständig. Auch das Justieren der Systeme fällt in ihren Aufgabenbereich. Als Mitarbeiter von Automobilwerken überprüfen Sie Basismodelle auf ihre Einsatzfähigkeit als Transport- oder Arbeitsmittel.

Das Gehalt kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.