Jobangebote für Logistikplaner (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Logistikplaner

Datenbasis: 32 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.582 € 4.207 € 5.654 €
Baden-Württemberg 3.938 € 4.274 € 5.501 € Jobs Logistikplaner
Bayern 3.033 € 4.166 € 5.718 € Jobs Logistikplaner
Berlin 2.416 € 3.936 € 5.290 € Jobs Logistikplaner
Brandenburg 1.967 € 3.205 € 4.307 € Jobs Logistikplaner
Bremen 2.481 € 4.043 € 5.434 € Jobs Logistikplaner
Hamburg 2.739 € 4.463 € 5.998 € Jobs Logistikplaner
Hessen 3.236 € 5.273 € 7.087 € Jobs Logistikplaner
Mecklenburg-Vorpommern 1.898 € 3.093 € 4.157 € Jobs Logistikplaner
Niedersachsen 2.356 € 3.838 € 5.158 € Jobs Logistikplaner
Nordrhein-Westfalen 3.478 € 4.258 € 4.980 € Jobs Logistikplaner
Rheinland-Pfalz 2.294 € 3.738 € 5.024 € Jobs Logistikplaner
Saarland 2.456 € 4.001 € 5.377 € Jobs Logistikplaner
Sachsen 1.923 € 3.134 € 4.212 € Jobs Logistikplaner
Sachsen-Anhalt 1.946 € 3.171 € 4.262 € Jobs Logistikplaner
Schleswig-Holstein 2.267 € 3.694 € 4.965 € Jobs Logistikplaner
Thüringen 2.018 € 3.288 € 4.419 € Jobs Logistikplaner

Logistikplaner / Logistikplanerin:

1. Gehalt

Ein Logistikplaner verdient in Deutschland durchschnittlich 4.207 €, basierend auf 32 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 2.582 € und können teilweise bis zu 5.654 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Logistikplaner bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 3.694 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 4.274 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Logistikplaner Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 3.709 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.028 Euro brutto
  • 35 Jahre = 5.029 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.371 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.882 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.175 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.441 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.768 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.221 Euro brutto

Der Stundenlohn richtet sich in der Regel nach der konkreten beruflichen Qualifikation. Umfassende Kenntnisse in der Logistikplanung führen nach der Einarbeitungsphase zu einem attraktiven Gehalt. Kommt Personalverantwortung hinzu, kann sich der Verdienst weiter positiv entwickeln. Die allgemeinen beruflichen Perspektiven sind bezüglich Weiterentwicklung und Gehalt als ausgesprochen gut anzusehen.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Der/die Logistikplaner /-in ist ein Beruf, den Personen ausüben können, die sich über ein Studium oder eine Weiterbildung zum/zur Fachwirt /-in für Logistiksysteme ausgebildet haben. Wer sich für diese Tätigkeit interessiert, aber kein Abitur hat, sollte die Fachwirtweiterbildung anstreben. Bewerber benötigen gute Kenntnisse in Mathematik, Wirtschaft und Recht.

Die Weiterbildung erfordert zudem eine kaufmännische Ausbildung im Logistikbereich und einschlägige Berufserfahrung. Der Unterricht findet in der Bildungseinrichtung statt. Die Dauer der Ausbildung variiert zwischen drei und acht Monaten in Vollzeit und zwischen 14 und 16 Monaten in Teilzeit. Die Teilnahme an der Weiterbildung erfolgt freiwillig. Die Fachwirtprüfung lässt sich auch ohne den Lehrgang absolvieren.

In der Weiterbildung lernen die Teilnehmer logistische Anforderungen zu analysieren, zu ermitteln und zu bewerten und diese in den Wertschöpfungsprozess einzubinden. Sie befassen sich mit der Entwicklung und Planung von logistischen Lösungen und gestalten die Dokumentation und Kommunikation im logistischen Netzwerk. Darüber hinaus eignen sie sich Kenntnisse in der Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit an und erhalten Kriterien, die für die Personalauswahl wichtig sind. Die Weiterbildung vermittelt verschiedene Methoden der Lern- und Arbeitsmethodik. Fremdsprachenunterricht ist nicht in den Lehrgang integriert. Insgesamt umfasst die Weiterbildung 90 Unterrichtsstunden.

Die Inhalte der Ausbildung zum/zur Fachwirt /-in für Logistiksysteme sind:

  • Logistische Anforderungen,
  • Analyse und Bewertung von Logistiksystemen,
  • Planung und Entwicklung von logistischen Lösungen,
  • Umsetzung und Weiterentwicklung von logistischen Lösungen,
  • Kommunikation,
  • Personalführung,
  • Lern- und Arbeitsmethodik.

Am Ende des Lehrgangs findet bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer die Abschlussprüfung statt. Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen und mündlichen Prüfung und fragt Bereiche der Logistiksysteme und Logistikprozesse ab. Die Teilnehmer müssen zudem eine Präsentation durchführen.

Die Fachwirte für Logistiksysteme können anschließend als Logistikplaner /-in in einem Betrieb für Logistikdienstleistungen oder einer logistischen Abteilung eines Unternehmens arbeiten. Alternativ haben sie auch die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen.

3. Studium

Wer anstatt einer Ausbildung studieren will, kann über ein Betriebswirtschaftsstudium mit Fachrichtung Logistik, Zugang zum Beruf des Logistikplaners erhalten. Der Studiengang ist generell mit einem Numerus Clausus zulassungsbeschränkt. Für die Zulassung benötigen Bewerber ein Abitur oder Fachabitur, je nachdem ob der Studiengang an einer Universität oder Fachhochschule angeboten wird. Einige Hochschulen verlangen von den Bewerbern den Nachweis eines Vorpraktikums.

Die Studiendauer des Bachelorstudiengangs beträgt sieben Semester. Ein Praxissemester und ein Auslandssemester sind in das Studium integriert. Der betriebswirtschaftliche Studiengang mit Fachrichtung Logistik beschäftigt sich mit den Geschäftsfeldern der Transport-, Speditions- und Logistikbetriebe. Die Studierenden erhalten Kernkompetenzen im Wirtschaftsbereich und beschäftigen sich mit logistischen Zusammenhängen. Sie lernen Bereiche, wie die Land-, Luft- und Seeverkehrswege kennen, und befassen sich mit den Anforderungen der Dienstleistungsbranche und des logistischen Managements. Das Studium vermittelt branchenaktuelle logistische, wirtschaftliche und verkehrsbetriebliche Inhalte. Daneben stehen praktische Fächer, wie Verkaufstraining und Personalentwicklung auf dem Stundenplan.

Schwerpunkte des Studiums sind Rechnungswesen, Wirtschaftsrecht, Spedition, Logistik und Lagerwirtschaft. Unterrichtet wird in deutscher und englischer Sprache, damit sich die Studierenden auf die Tätigkeiten im internationalen Waren- und Güterverkehr vorbereiten können.

Die wichtigsten Fächer des Studiengangs Betriebswirtschaft mit Fachrichtung Logistik sind:

  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Rechnungswesen,
  • Marketing,
  • Mikro- und Makroökonomie,
  • Wirtschaftspolitik,
  • Volkswirtschaftslehre,
  • Speditionssoftware,
  • Logistikplanung,
  • Lagerwirtschaft,
  • Güterverkehrswirtschaft,
  • Verkehrspolitik,
  • Logistikcontrolling,
  • Supply Chain Monitoring,
  • Versicherungswesen,
  • Zollrecht,
  • Qualitäts- und Entsorgungsmanagement,
  • Englisch,
  • Informations- und Kommunikationssysteme.

Im letzten Studiensemester schreiben die Studierenden eine wissenschaftliche Bachelorthesis. Anschließend können die Absolventen ein praxisorientiertes Masterstudium besuchen und sich in einem Bereich der internationalen Logistik spezialisieren. Zudem lernen sie, mit Instrumenten und Kennzahlensystemen aus Beschaffung, Produktion und Distribution umzugehen und Wertschöpfungsketten zu betrachten.

4. Tätigkeit

Logistikplaner kümmern sich um systematische Prozesse in der Logistik. Die Aufgaben im Bereich der Logistik sind vielfältig und breit gefächert. Die Logistikplaner sorgen dafür, dass die bestellten Produkte zum vereinbarten Termin beim Kunden ankommen. Sie stellen zudem sicher, dass die Produkte in der gewünschten Qualität vorhanden sind und die Lieferbereitschaft des Unternehmens stets gewährleistet ist. Sie planen den Materialfluss, die Logistikkosten und übernehmen die Investitionsplanung. Geeignete Informations- und Steuerungssysteme unterstützen Lagerlogistiker dabei. Kenntnisse über moderne Lagersysteme sind hierbei Grundvoraussetzung für eine zukunftsweisende berufliche Qualifikation.

Logistikplaner verändern Strukturen und Ressourcen in der Logistik und ändern Prozesse, um Transport- und Lagerkosten zu minimieren und Bestandskosten zu reduzieren. Damit tragen sie einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bei. Je nach Branche betragen die Lagerkosten in einem Unternehmen über 15 Prozent der gesamten Kosten. Diese Lagerkosten zu optimieren und zu minimieren ist im Bereich der Lagerlogistik das oberste Ziel des Logistikplaners / der Logistikplanerin. Auch entwickeln sie neue Logistikkonzepte und richten moderne Lagersysteme ein. Sie verbessern Lagerkapazitäten und optimieren den Wareneingang, die Verpackung und den Versand.

Berechnungen zum Stundensatz, zu Investitionen und zum Flächenbedarf eines Lagers gehören unmittelbar zum Aufgabenbereich. Statistische Berechnungen zur Lagerumschlagshäufigkeit, Kalkulationen mit Stundensatz - Berechnungen werden von dem verantwortlichen Lagerlogistiker vorbereitet und der Geschäftsleitung zur Begutachtung und Entscheidung vorgelegt.

Bei ihrer Tätigkeit müssen die Berufsangehörigen sicherstellen, dass Lager- und Transportvorschriften sowie Unfall- und Umweltschutzbestimmungen eingehalten werden. In einigen Fällen kümmern sie sich auch um den Personaleinsatz. Die Logistikplaner sind eigenständig tätig. Für die erfolgreiche Ausübung des Berufs benötigen sie gute kommunikative Fähigkeiten, Kontaktfreude, Fremdsprachenkenntnisse und Verhandlungsgeschick. Sie sind meistens im Büro am Computer tätig. Eine große Flexibilität und Improvisation ist in diesem Beruf unabdingbar.