*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Maler- und Lackierermeister

Datenbasis: 142 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.904 € 2.674 € 3.924 €
Baden-Württemberg 1.899 € 2.656 € 4.097 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Bayern 1.546 € 2.858 € 3.905 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Berlin 1.782 € 2.502 € 3.672 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Brandenburg 1.405 € 1.973 € 2.895 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Bremen 1.829 € 2.569 € 3.770 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Hamburg 2.445 € 2.877 € 3.807 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Hessen 2.848 € 3.266 € 4.009 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Mecklenburg-Vorpommern 1.400 € 1.966 € 2.885 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Niedersachsen 1.737 € 2.440 € 3.581 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Nordrhein-Westfalen 1.616 € 2.704 € 3.703 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Rheinland-Pfalz 1.873 € 2.630 € 3.859 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Saarland 1.632 € 2.292 € 3.363 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Sachsen 1.544 € 2.168 € 3.181 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Sachsen-Anhalt 1.435 € 2.016 € 2.958 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Schleswig-Holstein 1.496 € 2.101 € 3.083 € Jobs Maler- und Lackierermeister
Thüringen 1.488 € 2.090 € 3.067 € Jobs Maler- und Lackierermeister

Maler- und Lackierermeister / Maler- und Lackierermeisterin:

1. Gehalt

Als Maler- und Lackierermeister liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.674 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 142 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.904 € beginnen, Maler- und Lackierermeister in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.924 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.101 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.656 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Maler- und Lackierermeister in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.403 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.660 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.687 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.942 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.710 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.782 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.573 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.042 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.525 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Maler- und Lackierermeister /-in ist eine Weiterbildung, die dazu befähigt, Führungspositionen innerhalb größerer Betriebe einzunehmen oder ein eigenes Unternehmen zu leiten.

Die Voraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung zum/zur Maler- und Lackierermeister /-in ist die erfolgreich absolvierte Gesellenprüfung als Maler und Lackierer /-in oder Stuckateur /-in. Bundesweit bieten viele Meisterschulen Vorbereitungskurse zur Meisterprüfung an, die je nach zeitlicher Intensität 6 Monate bis 2 Jahre in Voll- oder Teilzeit dauern. Die Prüfungsanwärter wählen ihren fachlichen Schwerpunkt aus einem der folgenden Gebiete:

  • Gestaltung und Instandhaltung,
  • Kirchenmalerei und Denkmalpflege,
  • Bauten- und Korrosionsschutz,
  • Fahrzeuglackierung.

Die Weiterbildung zum/zur Maler- und Lackierermeister /-in gliedert sich gemäß den Inhalten der Meisterprüfung in vier Teilbereiche. Im fachpraktischen Teil führt der Prüfling ein Meisterprüfungsprojekt in seinem Schwerpunktgebiet durch (zum Beispiel Kirchenmalerei und Denkmalpflege) und stellt dieses innerhalb des Fachgesprächs zur Meisterprüfung dar. Im fachtheoretischen Teil erlangen die Anwärter Wissen in den Bereichen von Technik und Gestaltung, der Abwicklung von Aufträgen und der Betriebsführung und Betriebsorganisation. Darüber hinaus müssen die Meisterschüler im dritten Teil der Ausbildung Kenntnisse in betriebswirtschaftlichen, kaufmännischen und rechtlichen Gebieten nachweisen. Hier geht es darum, Unternehmen bezüglich ihrer Wettbewerbsfähigkeit beurteilen zu können, Gründungs- und Übernahmeaktivitäten vorzubereiten und durchzuführen und Unternehmensführungsstrategien zu entwickeln.

Schließlich stellen die Schüler ihre berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse unter Beweis, die zum Ausbilden von Gesellen befähigen sollen. So sollten die angehenden Maler- und Lackierermeister Ausbildungsvoraussetzungen festlegen und Ausbildungen planen können, Ausbildungen vorbereiten und die Einstellung von Auszubildenden durchführen können. Sie lernen, Gesellen auszubilden und die Ausbildungen abzuschließen.

Wenn die Schüler ihr Wissen der aufgeführten Fachbereiche in praktischer, mündlicher und schriftlicher Form innerhalb der bundesweit einheitlich geregelten Meisterprüfung nachgewiesen haben, erhalten sie von der Handwerkskammer den Meisterbrief. Für die Anmeldung zur Meisterprüfung ist der Besuch der vorbereitenden Weiterbildungskurse gesetzlich nicht vorgeschrieben.

3. Studium

Maler- und Lackierermeister, die durch ein Studium ihre Kompetenzen ausbauen und ihre Karrierechancen verbessern wollen, können dies durch ein Studium im Bereich des Chemie-Ingenieurswesens erreichen. Den Studiengang „Farbe und Lack“ schließen die Studenten nach sechs Semestern mit dem akademischen Grad des Bachelor ab. Das Studium umfasst die folgenden Teilfachgebiete:

  • Chemie,
  • Physik,
  • Mathematik,
  • Lacktechnologie,
  • Beschichtungstechnik,
  • Korrosions- und Bautenschutz,
  • Umweltschutz,
  • Gestaltung.

Absolventen des Studienganges Chemieingenieurswesen Farbe und Lack haben berufliche Perspektiven in der farbenherstellenden Industrie, wobei sie sowohl in der Entwicklung im Labor als auch in der Anwendungstechnik tätig sein können. Auch bei Lackrohstoffherstellern der chemischen Industrie, in der Kleb- und Dichtstoffindustrie, bei Herstellern von Druckfarben, in der Kunststoffindustrie und bei Automobilherstellern sind die Absolventen aufgrund ihrer breit gefächerten Ausbildung gefragt. Des Weiteren können sie in Designstudios, an beruflichen Schulen und im öffentlichen Dienst arbeiten. Schließlich haben sie die Möglichkeit, die im Studium erlernten Inhalte im Maler- und Lackiererhandwerk anzuwenden und ihr Wissen zum Beispiel im eigenen Betrieb zu nutzen.
Ein alternativer Studiengang für Maler und Lackierer, die gerne in der Planung oder Bauleitung tätig sein wollen, ist das Bauingenieurswesen. In diesem Falle gibt es auch duale Studiengänge, die eine Ausbildung zum Maler und Lackierer mit dem Bachelor-Studiengang des Bauingenieurs verbinden.

4. Tätigkeit

Maler¬ und Lackierermeister arbeiten praktisch innerhalb ihres Fachbereiches: Im Bereich Bauten- und Korrosionsschutz sanieren und schützen sie Gebäude und Gebäudeteile, indem sie Anstriche auftragen, Fugen abdichten und Korrosions- und Brandschutzmaßnahmen durchführen. Im Bereich Gestaltung und Instandhaltung streichen, bekleiden und beschichten sie Wände, Decken, Fassaden und Böden durch Farben und Gestaltungselemente. Im Fachgebiet der Kirchenmalerei und Denkmalpflege rekonstruieren und sanieren sie Teile historischer Gebäude, indem sie Wandbemalungen, Fassadenornamente, Skulpturen und Profile restaurieren und erneuern.

Als Handwerksmeister leiten sie darüber hinaus Fachkräfte an und bilden Gesellen aus. Sie übernehmen die Verhandlung mit Lieferanten, erstellen Angebote und übernehmen den Schriftverkehr mit Kunden. Als Selbstständige kalkulieren sie für ihren eigenen Betrieb Ausgaben und Einnahmen, treffen Entscheidungen bezüglich Investitionen und Personalauswahl und planen langfristig die betriebliche Entwicklung. In dieser Position müssen selbstständige Maler und Lackierermeister über die handwerkliche Dienstleistung hinausgehend zusätzlich die betriebswirtschaftliche Entwicklung, die Marketingstrategien und die Personal- und Standortentwicklung ihres Betriebes im Blick haben.

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