*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Produktioner

Datenbasis: 350 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.028 € 3.184 € 5.199 €
Baden-Württemberg 2.168 € 3.406 € 5.248 € Jobs Produktioner
Bayern 2.512 € 3.466 € 5.540 € Jobs Produktioner
Berlin 2.148 € 3.115 € 4.549 € Jobs Produktioner
Brandenburg 1.445 € 2.269 € 3.705 € Jobs Produktioner
Bremen 1.949 € 3.060 € 4.997 € Jobs Produktioner
Hamburg 2.047 € 3.179 € 5.351 € Jobs Produktioner
Hessen 2.084 € 3.558 € 5.670 € Jobs Produktioner
Mecklenburg-Vorpommern 1.491 € 2.341 € 3.823 € Jobs Produktioner
Niedersachsen 1.669 € 2.635 € 3.906 € Jobs Produktioner
Nordrhein-Westfalen 1.901 € 3.161 € 4.432 € Jobs Produktioner
Rheinland-Pfalz 1.994 € 3.131 € 5.112 € Jobs Produktioner
Saarland 1.929 € 3.028 € 4.944 € Jobs Produktioner
Sachsen 1.953 € 2.242 € 2.345 € Jobs Produktioner
Sachsen-Anhalt 1.490 € 2.339 € 3.819 € Jobs Produktioner
Schleswig-Holstein 1.924 € 2.518 € 2.865 € Jobs Produktioner
Thüringen 1.807 € 2.837 € 4.632 € Jobs Produktioner

Produktioner / Produktionerin:

1. Gehalt

Als Produktioner liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.184 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 350 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.028 € beginnen, Produktioner in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.199 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.518 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.406 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Produktioner in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.603 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.865 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.298 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.355 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.629 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.915 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.060 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.402 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.418 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Produktioner werden vor allem in der Medienbranche verstärkt eingesetzt. Die nötigen Kompetenzen für eine solche Tätigkeit können sich Interessierte in Form von Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Werbung, Mulitmedia oder Mediengestaltung aneignen. Denkbar wäre beispielsweise ein Lehrgang zum/zur Werbe- und Mediengestalter /-in.
Jedoch ist zu beachten, dass an einem solchen Kurs nur teilnehmen darf, wer bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen und Berufspraxis gesammelt hat. Einige Fachschulen testen darüber hinaus die praktischen, theoretischen und gestalterischen Fähigkeiten der Bewerber in einer internen Aufnahmeprüfung.

Diejenigen, die einen Platz erhalten haben, besuchen dann in Voll- oder Teilzeit den Unterricht an der jeweiligen Fachschule. Es handelt sich keinesfalls um eine rein theoretische Ausbildung. Der klassische Unterricht wird durch zahlreiche praktische Übungen und Projekte ergänzt. Wie viel Zeit für die Weiterbildungsmaßnahme eingeplant werden muss, hängt davon ab, ob ganztags oder nur in den Abendstunden sowie am Wochenende gelernt wird. Die Zusatzausbildung gliedert sich in eine Grundstufe und eine Fachstufe. Inhaltlich stehen in erster Linie folgende Themenbereiche auf dem Programm:

  • Buchführung und Kalkulation,
  • das Erstellen von Präsentationsmappen sowie das Vorstellen von Gestaltungskonzepten,
  • die Konfiguration von Computernetzwerken und deren Einsatz im Rahmen betriebswirtschaftlicher Arbeitsabläufe,
  • die Analyse von Bildkonzeptionen und das Ausarbeiten von Text- und Bildlayouts,
  • das Erzeugen von Grafiken und die Aufbereitung von Bildern und Texten sowohl für Print- als auch für Nonprint-Medien,
  • das Erstellen und Gestalten von Internetseiten unter anderem mit Hilfe von Video- und Audioinhalten,
  • die Analyse und der Entwurf von Raumkonzepten,
  • die Gestaltung von Printmedien anhand verschiedener Verfahrenstechniken und Werkstoffe.

Neben all diesen fachbezogenen Inhalten werden die Kursteilnehmer auch mit übergreifenden Inhalten aus den Fächern Deutsch, Englisch und Berufs- und Arbeitspädagogik konfrontiert. Am Ende des Lehrgangs müssen die Teilnehmer eine Abschlussprüfung bestehen. Diese enthält in jedem Fall einen schriftlichen Aufgabenteil. Je nach Bundesland kommt eine mündliche oder praktische Prüfung oder die Präsentation einer Facharbeit hinzu.

3. Studium

Verfügt der/die Interessierte über eine Hochschulzugangsberechtigung, ist ebenso der Gang zur Universität möglich. Vor allem der Studiengang Mediendesign/Medienkunst bietet sich in diesem Fall an. Das Fach umfasst Aspekte aus den Bereichen Gestaltung und Multimedia sowie Medienwirtschaft und Strategien der Kommunikation und Information. Im Schnitt benötigen die Studenten für das grundständige Studium sieben bis acht Semester. Während dieser Zeit setzten sie sich unter anderem mit diesen Themen auseinander:

  • Gestaltungsgrundlagen,
  • Gestaltung audiovisueller Medien,
  • Gestaltung von Printmedien,
  • Gestaltung von interaktiven Medien,
  • Journalismus und Public Relation,
  • Steuerungstechniken,
  • Medienwirtschaft,
  • Mediendidaktik, -psychologie,
  • Informationsdesign,
  • Medien- und Designtheorie,
  • 3-D-Design,
  • Methodenlehre,
  • Präsentation und Media English.

Je nach Universität und Hochschule variiert das Angebot an weiterführenden Wahlpflichtmodulen. Häufig angeboten werden:

  • Multimedia,
  • Management für Medienunternehmen,
  • Vertrieb,
  • E-Business,
  • Wirtschaftspsychologie.

Für Studenten, die die akademische Ausbildung mit fundierter Praxiserfahrung kombinieren möchten, empfiehlt sich ein duales Studienmodell. Trotz zahlreicher betriebswirtschaftlicher Komponenten handelt es sich bei Mediendesign/Medienkunst um ein stark künstlerisch geprägtes Studienfach. Aus diesem Grund ist ein ausgeprägtes Talent sowohl in Kunst als auch in Musik dringend erforderlich. Die Studenten müssen ein gewisses Gespür dafür haben, wie Farben und Formen oder Klänge zusammenwirken. Nicht zu vernachlässigen sind aber ebenso die Kenntnisse in den Bereichen Wirtschaft und Recht, die die Studenten mitbringen sollten. Außerdem ist insbesondere bei der digitalen Bildbearbeitung und bei der Gestaltung digitaler Medien Wissen im Fach Informatik sehr wichtig. Da die Medienbrache mehr und mehr international ausgerichtet ist, gelten gute Englischkenntnisse ebenfalls zu den Grundvoraussetzungen.

Wer sich für die Medienbrache insgesamt interessiert, sollte sich alternativ über die Studiengänge Medienproduktion und Medienwissenschaft informieren. Zudem könnte ein Studium der Medien- und Multimediatechnik eine sinnvolle Option darstellen. Sollen hingegen die Aspekte Design und Gestaltung im Vordergrund stehen, sind die Fächer Computervisualistik, Fotografie und Gamedesign möglicherweise eine Überlegung wert.

4. Tätigkeit

Das Repertoire an Werbemitteln, die heutzutage eingesetzt werden, ist vielfältig. Es reicht von herkömmliche Broschüren und Plakaten über Verpackungen bis hin zu moderner digitaler Technik. All diese Artikel bedürfen einer wohl organisierten Anfertigung. Diese Aufgabe übernehmen in der Regel Produktioner. Sie unterstützen die Herstellung von Werbemitteln aller Art und besitzen fundierte Kenntnisse in den verschiedenen Werbemitteln, wie Broschüren, Plakaten oder Verpackungen; aber auch Direkt-Mailings, E-Commerce und Online-Publishing gehören zu ihrem Aufgabengebiet. Produktioner/Produktionerinnen benötigen umfassende Kenntnisse der verschiedenen Druckverfahren und -weiterverarbeitungstechniken, sowie gute Computerkenntnisse in den verschiedenen Publishing-Programmen, Bildbearbeitungssoftware und Autorensystemen. Preiskalkulationen, Terminkoordination und Qualitätskontrolle gehören ebenso zu ihrem Tätigkeitsfeld wie die Organisation von Produktion und Versand.

Zu Beginn der Produktionskette gilt es Hersteller und Zulieferer zu kontaktieren und die benötigten Mengen an Material zu ordern. Ebenso betreuen und koordinieren sie das Bedrucken der Werbeprodukte. Bei all diesen Tätigkeiten müssen die Fachleute stets die termingerechte Fertigstellung des Auftrags im Blick haben.

In Bezug auf digitale Werbetechnik kommen weitere Aufgaben auf die Produktioner zu. So bringen sie ihr Fachwissen beispielsweise ein, wenn es darum geht, Werbung gezielt in sozialen Netzwerken zu platzieren. Darüber hinaus werden Produktioner damit beauftragt, neue Kunden zu akquirieren. Zu diesem Zweck organisieren sie unter anderem den Versand diverser Werbemittel.

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