Jobangebote für Produktionsingenieur (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Produktionsingenieur

Datenbasis: 1.136 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 3.277 € 4.709 € 7.444 €
Baden-Württemberg 3.597 € 4.963 € 7.405 € Jobs Produktionsingenieur
Bayern 3.473 € 4.843 € 7.811 € Jobs Produktionsingenieur
Berlin 3.255 € 4.475 € 7.053 € Jobs Produktionsingenieur
Brandenburg 2.978 € 3.544 € 5.532 € Jobs Produktionsingenieur
Bremen 3.554 € 4.717 € 8.678 € Jobs Produktionsingenieur
Hamburg 3.492 € 4.772 € 9.146 € Jobs Produktionsingenieur
Hessen 3.418 € 5.181 € 8.165 € Jobs Produktionsingenieur
Mecklenburg-Vorpommern 3.264 € 3.560 € 5.251 € Jobs Produktionsingenieur
Niedersachsen 3.429 € 5.502 € 7.905 € Jobs Produktionsingenieur
Nordrhein-Westfalen 3.111 € 4.715 € 7.778 € Jobs Produktionsingenieur
Rheinland-Pfalz 3.343 € 4.356 € 6.481 € Jobs Produktionsingenieur
Saarland 3.970 € 4.857 € 6.716 € Jobs Produktionsingenieur
Sachsen 2.397 € 3.759 € 5.924 € Jobs Produktionsingenieur
Sachsen-Anhalt 1.877 € 3.770 € 5.966 € Jobs Produktionsingenieur
Schleswig-Holstein 3.637 € 4.996 € 7.227 € Jobs Produktionsingenieur
Thüringen 2.656 € 4.118 € 5.731 € Jobs Produktionsingenieur

Produktionsingenieur / Produktionsingenieurin:

1. Gehalt

Das Produktionsingenieur Gehalt liegt durchschnittlich bei 4.709 € brutto pro Monat. Entscheidend für unsere Produktionsingenieur Gehaltsstatistik ist die Anzahl der Datensätze von 1.136. In der ersten Spalte der Gehaltstabelle befinden sich die Gehälter nach dem 1. Quantil (Q1) und das bedeutet, dass 25% der Gehälter unter diesem Wert liegen. In der letzten Spalte unserer Tabelle besagt das 3. Quantil (Q3), dass 25% der Gehälter über diesem Wert liegen. Alle Gehaltsangaben sind monatlich und in Brutto.

Möchten Sie genau wissen, was Sie als Produktionsingenieur verdienen können, haben Sie die Möglichkeit einen individuellen Gehaltsvergleich durchzuführen. In unserem Fragebogen werden alle relevanten Gehaltsfaktoren für Ihre detaillierte Gehaltsanalyse abgefragt. Wesentliche Gehaltsfaktoren für die Ermittlung der Gehaltshöhe sind:

  • Ihre Branche
  • Anzahl Mitarbeiter im Unternehmen
  • Ihre Ausbildung
  • Bundesland
  • Alter
  • Personalverantwortung ja/nein

Das Gehalt als Produktionsingenieur in Abhängigkeit vom Alter

  • 25 Jahre = 4.070 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.258 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.760 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.319 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.554 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.905 Euro brutto

Das Gehalt als Produktionsingenieur in Abhängigkeit von der Anzahl der Mitarbeiter

Die Firmengröße ist einer der relevanten Gehaltsfaktoren für die Gehaltshöhe. Pauschal lässt sich sagen, je größer das Unternehmen, desto höher das Gehalt. In einigen speziellen Branchen muss das allerdings nicht immer der Fall sein. Je nach Erfahrung, sowie Angebot und Nachfrage kann das Gehalt eines Mitarbeiters in einer kleinen Firma durchaus höher sein als in einem großen Unternehmen. Für diese Gehaltsstatistik wirkt sich die Firmengröße folgendermaßen aus:

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.906 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.372 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.533 Euro brutto

Gehaltsfaktor Bundesland

Der Standort des Unternehmens ist ebenfalls ein ganz wichtiger Faktor für die Gehaltsbemessung. Im nördlichsten Bundesland Schleswig-Holstein beträgt das Durchschnittsgehalt als Produktionsingenieur 4.996 € brutto. Im Nachbarbundesland Hamburg verdient man durchschnittlich 4.772 € brutto. Im Süden wie zum Beispiel Bayern sind die Gehälter generell etwas höher, in diesem Fall beträgt es 4.843 €. Im Osten Deutschlands bewegen sich die Gehälter für Sachsen-Anhalt hingegen bei 4.996 € und Berlin bei 4.475 €. Unsere Gehaltsstatistik basiert auf insgesamt 1.136 Datensätze.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Der/die Produktionsingenieur /-in ist ein technischer Beruf, der ein Studium der Produktionstechnik erfordert. Die Berufsbezeichnung ist geschützt. Mehrjährige Fachpraxis und die Mitgliedschaft in der Länderingenieurkammer sind Voraussetzung für den Titel „Beratende/r Produktionsingenieur /-in“.

Personen, die keine Hochschulzugangsberechtigung haben, können alternativ eine Ausbildung zum/zur Techniker /-in für Maschinentechnik absolvieren. Die staatlich geregelte Ausbildung dauert in Vollzeit zwei Jahre. Azubis können sie auch in Teilzeit durchlaufen. Bewerber benötigen einen Hauptschul- oder Realschulabschluss sowie gute Kenntnisse in den Fächern Physik, Mathematik, Informatik und technisches Zeichnen.

Die Ausbildung vermittelt die Organisation, Überwachung und Auswertung von Produktionsprozessen und Werkstätten. Die Azubis lernen Aufträge zu bearbeiten, technische Unterlagen anzufertigen und auszuwerten, Werkstoffe auszuwählen und Betriebsmittel zu entwerfen und zu konstruieren. Des Weiteren beschäftigen sie sich mit maschinenbau- und anlagentechnischen Systemen für die Montage und Fertigung und Prüfung von Bauteilen. Sie lernen, Kosten zu ermitteln und zu minimieren, Angebotskalkulationen zu erstellen und Informations- und Kommunikationstechniken einzusetzen. Weiterhin erhalten die Azubis Kenntnisse, um Konstruktionszeichnungen und –pläne lesen und anfertigen zu können. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem Projektmanagement, Informatik, Programmierung, Arbeitspädagogik, Englisch und Qualitätsmanagement.

Die Inhalte der Ausbildung zum/zur Techniker /-in für Maschinentechnik sind:

  • Mathematik,
  • Deutsch,
  • Englisch,
  • Wirtschaft und Recht,
  • Politik,
  • Berufs- und Arbeitspädagogik,
  • Projektmanagement,
  • Technische Unterlagen,
  • Werkstoffprüfung und Auswahl,
  • Bauteilfestigkeit,
  • Informationstechniken,
  • Automatisierungsvorgänge,
  • Elektrotechnik,
  • Werkstofftechnik,
  • Kostenermittlung,
  • Prozessqualität,
  • Programmierung,
  • Informatik,
  • Unternehmensführung,
  • Existenzgründung.

Die Azubis müssen am Ende der Ausbildung eine Abschlussprüfung ablegen, die Bereiche der Werkstofftechnik, der technischen Mechanik und der Elektrotechnik abfragt. Zusätzlich wird eine Facharbeit mit Präsentation verlangt.
Nach der Ausbildung können die Techniker mit ihrem Abschluss ohne Hochschulzugangsberechtigung ein Studium der Produktionstechnik beginnen und sich zum Produktionsingenieur weiterbilden.

3. Studium

Wer über ein Abitur verfügt, kann anstatt einer Ausbildung direkt mit dem Produktionstechnikstudium beginnen. Der Bachelorstudiengang setzt in der Regel ein Vorpraktikum voraus. An einigen Hochschulen ist der Studiengang mit einem NC zulassungsbeschränkt. Die Studiendauer beträgt sechs bis sieben Semester.

Das Studium der Produktionstechnik ist breit gefächert und bereitet auf Führungsaufgeben in der produzierenden Metall- und Kunststoffindustrie vor. Der Studiengang umfasst technische, organisatorische und wirtschaftliche Inhalte und vermittelt profunde Managementkenntnisse und Betriebsführung. Schwerpunkt des Studiengangs ist die Gestaltung der Produktionsfertigung unter wirtschaftlichen und ökologischen Blickwinkeln. Die Studenten erhalten ingenieurswissenschaftliche Grundlagen und befassen sich mit der Handhabungstechnik, der Robotertechnik, der Fördertechnik, der Metallbearbeitung und der Kunststoffformgebung. Im Labor wenden sie verschiedene Maschinen praktisch an. Für die Gestaltung von Produktionsprozessen nutzen sie Simulationen und CAD-Programmierung. Die Studierenden absolvieren zudem ein Praktikum, das sie auf die spätere Tätigkeit im Produktionsunternehmen vorbereitet und ihnen Einblick in die internationale Arbeitswelt ermöglicht.

Der Studiengang ist modular aufgebaut und unterteilt sich in Vorlesungen in der Hochschule, externe und interne Praktika, Gruppenarbeiten, Experimente und Übungen, deren Inhalte und Schwierigkeitsgrad sich nach dem zu erwartenden Ausbildungsniveau der Studenten richten. Nach dem Grundstudium haben die Studierenden die Möglichkeit, sich in einem Bereich, wie Kunststofftechnik, Automatisierungstechnik, Fertigungstechnik, Sensorik oder Lasertechnik zu spezialisieren.

Die wichtigsten Fächer des Studiengangs Produktionstechnik sind:

  • Informatik,
  • Physik,
  • Werkstofftechnologie,
  • Chemie,
  • Technische Mechanik,
  • Mathematik,
  • Konstruktion,
  • Kunststoffverarbeitung,
  • Fertigungstechnik,
  • Qualitätssicherung,
  • Businessenglisch,
  • Betriebswirtschaft,
  • Metalltechnik,
  • Produktionsorganisation,
  • Projektmanagement,
  • Automatisierungstechnik,
  • Informatik,
  • Werkstofftechnik,
  • Elektrotechnik,
  • Mess- und Prüftechnik,
  • Umweltschutz,
  • Wirtschaft- und Arbeitsrecht.

Im letzten Semester verfassen die Studenten eine wissenschaftliche Bachelorarbeit. Diese qualifiziert für das anschließende, dreisemestrige Masterstudium. Dieses ist notwendig, um den Titel „Produktionsingenieur“ zu erhalten. Im Master vertiefen die Absolventen ihr Fachwissen und beschäftigen sich mit der Produktionsherstellung und Produktionsplanung. Sie arbeiten an Forschungsprojekten mit und entwickeln moderne Produktionsverfahren. Darüber hinaus erhalten die Studenten wichtige logistische Kenntnisse und befassen sich mit der Unternehmensorganisation.

4. Tätigkeit

Produktionsingenieure planen Fertigungsschritte und Arbeitsmethoden und verbessern Produktionsprozesse. Sie sorgen dafür, dass diese schneller, effizienter und billiger werden. Um das zu erreichen, berechnen sie den Material- und Maschinenbedarf sowie die Personal- und Arbeitskapazitäten. Die Produktionsingenieure arbeiten mit speziellen ERP-Programmen und digitalen Produktionssimulationen. Sie kümmern sich darum, dass die Arbeitskräfte und Produktionsmittel optimal eingesetzt werden. Außerdem stellen sie die Einhaltung der Liefertermine sicher. Die Produktionsingenieure realisieren neue Anlagen und Produktionsverfahren, organisieren Schulungen von Mitarbeitern und erstellen Arbeitspläne und Begleitdokumentationen. Auch kalkulieren sie Kosten, führen Investitionsrechnungen und entwerfen Produktionsserien mithilfe von E-Manufacturings.

Zu ihren Aufgaben gehört auch das in Betrieb nehmen von Maschinen und das Analysieren von Fertigungs- und Qualitätsproblemen. Die Tätigkeiten erfordern von den Produktionsingenieuren eigenverantwortliches Arbeiten und analytisches Denken sowie Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt. Sie arbeiten häufig in Testlabors und Prüfständen. Ihre Arbeitszeit richtet sich nach dem Produktionsrhythmus des Unternehmens. Schichtarbeit ist in der Regel normal.