*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Produktionsleiter

Datenbasis: 8.458 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.929 € 4.613 € 7.812 €
Baden-Württemberg 3.234 € 4.882 € 8.004 € Jobs Produktionsleiter
Bayern 2.942 € 4.551 € 7.910 € Jobs Produktionsleiter
Berlin 2.869 € 4.562 € 8.625 € Jobs Produktionsleiter
Brandenburg 2.540 € 3.711 € 7.384 € Jobs Produktionsleiter
Bremen 3.070 € 4.808 € 6.833 € Jobs Produktionsleiter
Hamburg 2.754 € 4.954 € 8.066 € Jobs Produktionsleiter
Hessen 3.119 € 4.866 € 8.211 € Jobs Produktionsleiter
Mecklenburg-Vorpommern 2.454 € 3.328 € 6.985 € Jobs Produktionsleiter
Niedersachsen 2.886 € 4.396 € 7.770 € Jobs Produktionsleiter
Nordrhein-Westfalen 2.955 € 4.591 € 7.682 € Jobs Produktionsleiter
Rheinland-Pfalz 2.950 € 4.424 € 7.933 € Jobs Produktionsleiter
Saarland 2.674 € 4.574 € 7.573 € Jobs Produktionsleiter
Sachsen 2.524 € 4.020 € 7.031 € Jobs Produktionsleiter
Sachsen-Anhalt 2.587 € 3.536 € 6.223 € Jobs Produktionsleiter
Schleswig-Holstein 2.879 € 4.195 € 6.796 € Jobs Produktionsleiter
Thüringen 2.674 € 4.059 € 7.143 € Jobs Produktionsleiter

Produktionsleiter / Leiter Produktion:

1. Gehalt

Als Produktionsleiter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.613 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 8.458 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.929 € beginnen, Produktionsleiter in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 7.812 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.195 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.882 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Produktionsleiter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.506 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.003 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.477 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.775 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.945 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.105 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.792 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 5.116 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 6.530 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Man kann Produktionsleiter bzw. Leiter Produktion und Fertigung werden, indem man eine Ausbildung im handwerklichen oder mechanischen Bereich absolviert und eine entsprechende Weiterbildung besucht, die darauf vorbereitet, Verantwortung zu tragen und ein Team zu führen. Produktionsleiter haben in der Regel in der Branche gelernt, in der sie auch später eine leitende Position ausfüllten.

Der Beruf erfordert der sowohl kaufmännisches wie auch technisches Fachwissen. Da die Berufsangehörigen in nahezu allen Handelszweigen tätig sein können, in denen etwas produziert wird, kann die Art der Ausbildung auch nicht eindeutig genannt werden. Sie hängt vielmehr von den Anforderungen des gewählten Handelszweigs ab. So kann eine rein kaufmännische Ausbildung mit entsprechender Berufspraxis in einem produzierenden Unternehmen ebenso in zu dieser Position führen, wie eine technische Ausbildung.

Ein möglicher Karriereeinstieg kann die Ausbildung zum/zur Industriekaufmann /-frau sein. Dies ist ein von der Industrie- und Handelskammer anerkannter Ausbildungsberuf, der weite Verbreitung findet und deshalb auch in nahezu allen Branchen Ausbildungs- und Arbeitsplätze bietet. Industriekaufleute sind im Allgemeinen für die Steuerung, das Controlling und die Umsetzung der betriebswirtschaftlichen Abläufe verantwortlich. Im Rahmen der Ausbildung lernen die Berufsanfänger unter anderem Grundlagen der Materialwirtschaft, Grundlagen der Produktionswirtschaft und Prozessüberwachung sowie –optimierung. Diese Ausbildung stellt im Allgemeinen eine gute Basis für den Zugang zu dem Beruf Leiter Produktion und Fertigung dar.

Manche Branchen, die sehr spezifische Produkte herstellen, erfordern fachbezogen ausgebildetes Personal. Dann wird die Leitungsfunktion von Technikern, gelernten Handwerkern oder Maschinenbaufachleuten besetzt, weil diese durch ihren Einblick in praktische Arbeitsabläufe einen geschulten Blick auf die Stärken und Schwächen von Arbeitsstrukturen haben. Wer eine eher handwerklich orientierte oder technische Ausbildung durchlaufen hat, kann die kaufmännischen Grundlagen, die Themenbereiche Management und Personal auch in berufsbegleitenden Seminaren lernen. Da eine Reihe größerer Unternehmen auch auf internationaler Ebene tätig sind, sind zusätzliche Weiterbildungen in Fremdsprachen – insbesondere in Englisch – ebenfalls empfehlenswert.

3. Studium

Wie auch bei der Ausbildung, lässt sich kein eindeutiges Studium definieren, dass Bewerber speziell für den Job als Produktionsleiter qualifiziert. Auch hier ist die Wahl des passenden Studiums davon abhängig, in welcher Branche jemand diese Leitungsfunktion übernehmen möchte und welche Anforderungen das Produkt stellt.

Grundsätzlich ist für diesen Beruf kein Studium nötig, da die Position auch allein mit dem nötigen Fachwissen, der Berufserfahrung und der persönlichen Eignung erreicht werden kann. Nichtsdestotrotz ist ein Studium natürlich immer Mittel der Wahl, um sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten. Außerdem setzen größer Unternehmen oftmals einen Studienabschluss für die Stellenprofile auf der Führungs- und Leitungsebene voraus. Bewerber mit einem Studienabschluss haben oftmals die Nase vorn und können in Gehaltsverhandlungen von einer besseren Ausgangssituation in die Gehaltsverhandlungen starten.

Die Wahl kann auf ein allgemeines Betriebswirtschaftliches Studium fallen, welches sich immer für eine Führungsposition qualifizierend auswirkt. Besonders große Produktionsunternehmen setzen jedoch bei der Besetzung dieser Stelle ein entsprechendes Technisches Studium voraus. Automobilunternehmen erwarten in der Regel ein abgeschlossenes Studium im Bereich Maschinenbau. Unternehmen, die im Bereich Werkstofftechnik tätig sind, erwarten wiederum ein abgeschlossenes Studium im Bereich Kunststofftechnik, Verfahrenstechnik o.ä. Naturwissenschaftliche Studiengänge wie Chemie können sich bezahlt machen, wenn man beispielsweise in der Arzneimittelindustrie tätig wird oder in Chemiekonzernen.

Wer noch keine konkrete Branche im Blick hat und sich daher mit der Wahl des Studiums unsicher ist, ist grundsätzlich mit einem technischen Studiengang gut beraten, z.B. Elektrotechnik und Informationstechnik, Metalltechnik, oder Energietechnik. Diese Studiengänge können als modern strukturierte Bachelor-Studiengänge belegt werden. Fachhochschulen bieten dabei eine praxisnähere Ausbildung an, als die eher theoretisch ausgelegten Universitäten.

4. Tätigkeit

Produktionsleiter /-innen arbeiten im produzierenden Gewerbe und verantworten dort in der Regel den reibungslosen Ablauf der Produktion der Ware, die im Unternehmen gefertigt wird. Sie sind fachliche Ansprechpartner, was die Produktionsart sowie das Produkt angeht und kennen sich sowohl mit der Bedienung der Maschinen aus, als auch mit den Qualitätsstandards, die beim jeweiligen Produkt eingehalten werden müssen. Sie müssen stets die Effizienz der Produktionim Auge behalten und gegebenenfalls Optimierungsmöglichkeiten aufzeigen und durchführen.

Die Kontrolle der Produktionsdaten gehört ebenso zum Aufgabenbereich. Müssen Korrekturen vorgenommen werden, sind diese vom/von der Leiter /-in Produktion/Fertigung in die Wege zu leiten und zu überwachen. Darüber hinaus liegen die Personalplanung, Personalführung und Bedarfsermittlung in der Hand der Leiter.

Oft arbeiten Produktionsleiter /-innen ähnlich wie die Mitarbeiter /-innen im Team im Schichtbetrieb. Dies ist insbesondere in den Branchen der Fall, die rund um die Uhr produzieren. Je kleiner das Unternehmen ist, desto häufiger übernehmen Produktionsleiter /-innen auch die Aufgaben der Produktionsplanung und -steuerung und stehen dann auch für die optimale Auslastung der Maschinen sowie die Produktion innerhalb von Budget- und Zeitgrenzen gerade. In größeren Betrieben wird die Planung und Steuerung seitens der Disposition übernommen.

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