Jobangebote für Sozialwissenschaftler (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Sozialwissenschaftler

Datenbasis: 180 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.710 € 3.677 € 5.024 €
Baden-Württemberg 2.924 € 3.489 € 4.978 € Jobs Sozialwissenschaftler
Bayern 3.224 € 4.194 € 6.230 € Jobs Sozialwissenschaftler
Berlin 2.656 € 3.598 € 6.378 € Jobs Sozialwissenschaftler
Brandenburg 2.064 € 2.801 € 3.827 € Jobs Sozialwissenschaftler
Bremen 2.508 € 3.743 € 4.193 € Jobs Sozialwissenschaftler
Hamburg 2.874 € 3.900 € 5.329 € Jobs Sozialwissenschaftler
Hessen 3.272 € 3.958 € 6.033 € Jobs Sozialwissenschaftler
Mecklenburg-Vorpommern 1.992 € 2.703 € 3.693 € Jobs Sozialwissenschaftler
Niedersachsen 2.473 € 3.355 € 4.584 € Jobs Sozialwissenschaftler
Nordrhein-Westfalen 2.546 € 3.563 € 4.839 € Jobs Sozialwissenschaftler
Rheinland-Pfalz 2.591 € 3.515 € 4.803 € Jobs Sozialwissenschaftler
Saarland 2.577 € 3.497 € 4.778 € Jobs Sozialwissenschaftler
Sachsen 2.084 € 2.828 € 3.864 € Jobs Sozialwissenschaftler
Sachsen-Anhalt 2.356 € 3.031 € 4.599 € Jobs Sozialwissenschaftler
Schleswig-Holstein 2.380 € 3.229 € 4.412 € Jobs Sozialwissenschaftler
Thüringen 2.117 € 2.873 € 3.925 € Jobs Sozialwissenschaftler

Sozialwissenschaften - Sozialwissenschaftler:

1. Gehalt

Als Sozialwissenschaftler liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.677 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 180 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.710 € beginnen, Sozialwissenschaftler in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.024 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.229 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.489 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Sozialwissenschaftler in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.385 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.573 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.735 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.565 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.385 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.627 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.580 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.560 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.840 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Sozialwissenschaftler wird, wer das Studium der Sozialwissenschaften erfolgreich durchlaufen hat. Da sich Sozialwissenschaftler unter anderem auch in der Journalismus-Branche betätigen, ist eine denkbare Ausbildung im Vorfeld eines Studiums z.B. die zum/zur Journalisten /-in.

Zwar ist rechtlich kein bestimmter zuvor erreichter Schulabschluss vorgeschrieben, allerdings zeigt sich in der Praxis, dass meist nur Bewerber mit Hochschulreife Aussichten auf einen Ausbildungsplatz haben. Häufig bestehen zusätzlich Altersgrenzen: Bewerber dürfen dann z.B. nicht älter als 28 Jahre sein. Fachschulen bieten Lehrgänge im Fachbereich Journalismus entweder in Voll- oder in Teilzeit an. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Ausbildung als Fernlehrgang zu absolvieren. Je nach Schule und Ausbildungsmodell variiert damit die Gesamtdauer der Ausbildung.

Die Abschlussprüfung besteht aus einem praktischen sowie einem theoretischen Teil und wird am Ende der Ausbildung vor einer schulinternen Kommission abgelegt. Die Arbeit eines Journalisten ist vielfältig. Dementsprechend umfassend sind die Inhalte, die während der Ausbildung vermittelt werden. So eignet sich der Auszubildende unter anderem folgende Kompetenzen an:

  • Presserechtliche Grundlagen kennen und berücksichtigen,
  • verschiedene journalistische Formen der Darstellung unterscheiden und anwenden,
  • sachgerechte Recherchearbeit,
  • die Funktion der Bereiche Marketing, Werbung, Anzeigenmarkt nachvollziehen und darin arbeiten.

Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit als Journalist /-in ist ohne Zweifel ein überdurchschnittlich sicherer Umgang mit der deutschen Sprache. Beim Schreiben von Texten ist nicht nur eine äußerst präzise Ausdrucksweise bedeutend. Ebenso wichtig ist eine den Leser ansprechende Darstellung des zu vermittelnden Inhalts. Ferner sind grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Politik, Geschichte und Soziologie unverzichtbar. Selbst wenn er/sie die eigenen Texte nur in deutscher Sprache verfasst, bei der Recherche greift der/die Journalist /-in häufig auf Material in Englisch zurück. Folglich sollte auch hier ein fundiertes Grundwissen vorhanden sein. Alternativ zur Ausbildung zum/zur Journalisten /-in kann der Beruf des /-r Redakteurs /-in oder des /-r Video-Journalisten /-in erlernt werden.

3. Studium

Um ein Studium der Sozialwissenschaften aufnehmen zu dürfen, ist nicht zwingend die allgemeine Hochschulreife erforderlich. An einigen Universitäten reicht die fachgebundene Hochschulreife aus, an Fachhochschulen generell die Fachhochschulreife. Teilweise werden zusätzlich die Englischkenntnisse der Bewerber in internen Testverfahren geprüft.

Die Sozialwissenschaften umfassen die Disziplinen Soziologie, Politologie und Demografie. Häufig wählen Studenten die Sozialwissenschaften als eines von zwei Fächern innerhalb eines Lehramt-Studiums. Doch auch diejenigen, die nicht auf Lehramt studieren, haben die Möglichkeit, Sozialwissenschaften mit anderen Studiengängen zu kombinieren. Beliebt sind hier Geschichte, Theologie, Geographie, Germanistik oder Anglistik. Darüber hinaus sind duale Studienformen möglich. Die Bezeichnung des Studiengangs kann von Hochschule zu Hochschule variieren. Manchmal spricht man von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, woanders wiederum von Kultur, Individuum, Gesellschaft oder einfach Gesellschaftswissenschaften. Doch egal welchen Namen der Studiengang trägt, zunächst einmal unterscheiden sich die grundlegenden Studieninhalte kaum. Obligatorisch sind unter anderem:

  • Individuum und Gesellschaft,
  • Politische Theorien, Soziologische Theorien,
  • Politisches System der Bundesrepublik Deutschland,
  • Institutionen, Normen, Werte,
  • Demografie,
  • Mikrosoziologie,
  • Methoden empirischer Sozialforschung,
  • Internationale Beziehungen,
  • Vergleichende Politikwissenschaft,
  • Datenanalyse im Bereich der Sozialwissenschaft.

Die wichtigste Voraussetzung für ein Studium der Sozialwissenschaft ist sicherlich das Interesse an politisch-gesellschaftlichen sowie historischen Zusammenhängen und Fragestellungen. Da allerdings die empirischen Forschungsmethoden einen bedeutenden Teil der Lehre ausmachen, sind auch mathematische Fähigkeiten unverzichtbar. Besonders mit den mathematischen Teildisziplinen Stochastik und lineare Algebra sollte der/die Student /-in vertraut sein. Im Bereich der Sozialwissenschaften wird viel hinterfragt und diskutiert. Aus diesem Grund wird eine präzise Ausdrucksweise sowohl beim Sprechen als auch beim Verfassen von Texten vorausgesetzt. Da dies nicht nur auf Deutsch geschieht, sind auch gute Englischkenntnisse unbedingt erforderlich. Hinzu kommt, dass Fachlektüre oftmals in englischer Sprache verfasst ist. Auf das 6-8-semestrige Bachelorstudium kann ein Masterstudiengang folgen. Neben den naheliegenden Fächern Sozialwissenschaften, Soziologie oder Politikwissenschaften sind hier auch Spezialisierungen z.B. in Form des Studiengangs Gender Studies möglich.

4. Tätigkeit

Der Sozialwissenschaftler und die Sozialwissenschaftlerin (Uni) finden ihr Arbeitsumfeld in der öffentlichen Verwaltung, in der Markt- und Meinungsforschung, bei Parteien und Verbänden, in Parlamenten und Universitäten oder Fachhochschulen. Weitergehend eröffnen sich Beschäftigungsmöglichkeiten in sozialwissenschaftlichen Archiven und Bibliotheken oder in Zeitungsredaktionen und Verlagen sowie in Werbe- und Kommunikationsabteilungen verschiedenster Wirtschaftsunternehmen. Ihre Aufgaben umfassen die Studie von Menschen und deren gesellschaftlichen Umgebung. Dabei stellen sie Zusammenhänge gemessen an Normen und Werten auf und stellen Erklärungsansätze zur Diskussion.

Bei kaum einer Studienrichtung ist das Spektrum der möglichen Berufsfelder so vielseitig wie bei den Sozialwissenschaften. Häufig kommen Sozialwissenschaftler zum Einsatz, wenn es darum geht, gesellschaftliche Strukturen und Handlungen innerhalb einer Gesellschaft zu analysieren. Eine beliebte Branche ist in diesem Zusammenhang ist der Journalismus. Hier verfassen sie nach der entsprechenden Recherche Beiträge für Funk, Fernsehen und Internet. Aber auch für Tätigkeiten im Personalwesen sind Sozialwissenschaftler besonders geeignet. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie ein Verständnis dafür haben, wie sich Menschen innerhalb einer Gesellschaft verhalten. Aus diesem Grund arbeiten Sozialwissenschaftler ebenso im Bereich der Arbeitsplatzgestaltung. Sie tragen dazu bei, dass Arbeitsplätze und -prozesse optimiert oder generell die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Ein weiteres beliebtes Betätigungsfeld ist die Erwachsenenbildung. Hier geben sie zum einen die erworbenen inhaltlichen Kompetenzen im Bereich der Sozialwissenschaften weiter. Zum anderen ist der Referent oder Dozent in diesem Fall aufgrund seines sozialwissenschaftlichen Studiums bestmöglich qualifiziert für diese Lehraufgabe.