Jobangebote für Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin

Datenbasis: 56 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.807 € 2.413 € 3.819 €
Baden-Württemberg 1.988 € 2.655 € 4.202 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Bayern 1.818 € 2.462 € 3.987 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Berlin 1.801 € 2.405 € 3.806 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Brandenburg 1.376 € 1.838 € 2.909 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Bremen 1.740 € 2.324 € 3.678 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Hamburg 1.938 € 2.588 € 4.096 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Hessen 1.791 € 2.392 € 3.786 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Mecklenburg-Vorpommern 1.328 € 1.774 € 2.808 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Niedersachsen 1.801 € 2.136 € 3.084 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Nordrhein-Westfalen 2.089 € 2.433 € 3.251 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Rheinland-Pfalz 1.777 € 2.373 € 3.756 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Saarland 1.719 € 2.295 € 3.632 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Sachsen 1.390 € 1.856 € 2.937 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Sachsen-Anhalt 1.362 € 1.819 € 2.879 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Schleswig-Holstein 1.725 € 2.303 € 3.645 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin
Thüringen 1.412 € 1.886 € 2.985 € Jobs Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin

Technischer Systemplaner / Technische Systemplanerin:

1. Gehalt

So systematisch, wie Technische Systemplaner technische Systeme planen, so systematisch gehen sie vermutlich auch ans Werk, wenn es um das Thema Gehalt geht. Fürs Hintergrundwissen geben wir hier einen informativen Überblick darüber, was Technische Systemplaner verdienen bzw. verdienen können.

Im deutschlandweiten Schnitt liegt das Einkommen von Technischen Systemplanern bei 2.413 € monatlich. Umgerechnet entspricht das einem Jahresgehalt von 28.956 €. Abweichungen sowohl nach unten als auch nach oben sind selbstverständlich an der Tagesordnung. So bekommt das hintere Viertel der Gehaltsrangliste höchstens 1.807 €, das vordere Viertel aber auch mindestens 3.819 €. All diese Angaben beruhen auf 56 Datensätzen, die wir in den vergangenen Jahren erhoben und ausgewertet haben.

Neben Tarifverträgen, die für einen Teil der Technischen Systemplaner zur Anwendung kommen, existieren eine ganze Reihe weiterer Faktoren, die die Höhe des Gehalts beeinflussen können. Um die geht es in den folgenden Absätzen.

Mögliche Gehaltsentwicklung eines Technischen Systemplaners

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung starten die frischgebackenen Technischen Systemplaner im Schnitt mit einem Einstiegsgehalt in Höhe von 2.278 €. In der Regel steigt in den folgenden Jahren mit wachsender Erfahrung auch der Lohn. Die Statistik für den Technischen Systemplaner zeigt aktuell folgende Zahlen:

  • 25 Jahre = 2.283 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.645 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.756 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.469 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.433 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.225 Euro brutto

Die Tatsache, dass dieser Ausbildungsberuf noch recht jung ist und demnach kaum von älteren Arbeitnehmern ausgeübt wird, sorgt für untypische Schwankungen. Im Allgemeinen wird auch beim Technischen Systemplaner das Gehalt im Laufe der Karriere nicht wieder sinken.

Fort- und Weiterbildungen, zum Beispiel zum Techniker oder zum Konstrukteur, ebnen in der Regel den Weg zu verantwortungsvolleren und damit auch besser bezahlten Positionen. Auch ein Studium ist bei vorhandener Hochschulzugangsberechtigung möglich und finanziell lohnend.

Ganz unabhängig vom Grad der Ausbildung besteht, wie in den meisten Berufen, auch bei Technischen Systemplanern ein Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen. Allerdings ist dieser im Vergleich zu anderen Berufen eher gering: Kommt ein Technischer Systemplaner durchschnittlich auf 2.458 €, sind es bei einer Technischen Systemplanerin im Schnitt 2.319 €.

Das bewirkt die Firmengröße

Für die meisten Berufe und Branchen ist es typisch, dass sich mit steigender Mitarbeiteranzahl auch die gezahlten Gehälter erhöhen. Für Technische Systemplaner sieht das wie folgt aus:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.324 Euro brutto
  • 501 bis 1.000 Mitarbeiter 2.505 Euro brutto
  • über 1.000 Mitarbeiter = 2.844 Euro brutto

Es lohnt sich ganz offenbar, bei der Jobsuche sein Glück vor allem bei großen Konzernen zu versuchen – zumindest aus finanzieller Sicht.

Der regionale Gehaltsplan

Auch das Bundesland, in welchem ein Technischer Systemplaner angestellt ist, beeinflusst den Verdienst. So sind die Gehälter in der Regel in Baden-Württemberg (2.655 €), Hamburg und Hessen deutlich höher als beispielswiese in Mecklenburg-Vorpommern (1.774 €), Sachsen-Anhalt oder Brandenburg. Ein Grund für diese Gehaltsunterschiede sind die regional unterschiedlich hohen Lebenshaltungskosten.

Sie möchten es noch genauer wissen?
Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Technischer Systemplaner bzw. Technische Systemplanerin handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Die offiziell anerkannte Ausbildung zum Technischen Systemplaner dauert in der Regel 3,5 Jahre und wird als duale Ausbildung zum einen Teil im Ausbildungsbetrieb und zum andern Teil in der Berufsschule absolviert. Die große Mehrheit der Azubis in diesem Beruf hat entweder einen mittleren Schulabschluss oder die Hochschulreife, aber auch mit einem Hauptschulabschluss oder sogar ganz ohne Abschluss ist es möglich, eine Ausbildung zum Technischen Systemplaner zu machen.

Der Beruf des Technischen Systemplaners ist unterteilt in drei Fachrichtungen: „Versorgungs- und Ausrüstungstechnik“, „Stahl- und Metallbautechnik“ sowie „Elektrotechnische Systeme“. In allen Fachrichtungen lernen die Azubis u.A. diese Inhalte kennen:

  • Beurteilen von Werkstoffen und Korrosionsschutzverfahren
  • Erstellen technischer Unterlagen
  • Anfertigen von Skizzen
  • Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken
  • Arbeitsplanung und -organisation
  • Erstellen und Anwenden technischer Dokumente
  • Rechnergestützt Konstruieren
  • Unterscheiden von Werkstoffen
  • Unterscheiden von Fertigungsverfahren und Montagetechniken
  • Ausführen von Berechnungen

Außerdem werden den Azubis der drei Fachrichtungen der Technischen Systemplanung natürlich Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt, die speziell auf ihre Fachrichtung zugeschnitten sind.

Wer nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung und mit etwas Berufserfahrung die nächsten Karriereschritte machen möchte, sollte sich mit dem Thema Weiterbildung beschäftigen. Für Technische Systemplaner bieten sich besonders die Weiterbildungen zum Techniker, zum Technischen Fachwirt oder zum Konstrukteur an. Bei den erforderlichen Zugangsvoraussetzungen ist auch ein Studium denkbar.

Weitere Informationen und das Ausbildungsgehalt als Technische/-r Systemplaner/-in hier.

3. Studium

Für ausgebildete Technische Systemplaner bieten sich diverse Studiengänge, wie Maschinenbau (z. B. mit dem Schwerpunkt Konstruktionstechnik), Energie- und Gebäudetechnik oder Umweltingenieurwesen zur Weiterbildung an.

Fokus dieses Kapitels ist jedoch das so genannte duale Studium, also eine Kombination aus wissenschaftlichem Studium und praktischer Berufsausbildung. Dies bietet den Vorteil, dass nicht zwei separate Ausbildungen hintereinander durchlaufen werden müssen, sondern beide ineinander verwoben, aufeinander abgestimmt und zeitgleich absolviert werden können. Das spart Zeit. Einige Fachhochschulen bieten diese Studienform auch für den Beruf des Technischen Systemplaners an – z. B. für die Studiengänge Maschinenbau und Energie- und Gebäudetechnik.

Ein duales Studium der Energie- und Gebäudetechnik in Kombination mit der Ausbildung zum Technischen Systemplaner dauert 9 Semester, also 4,5 Jahre. In dieser Zeit laufen Theorie an der Hochschule und Praxis im Betrieb und ggf. an der Berufsschule parallel.

In den ersten drei Semestern geht es im Studium der Energie- und Gebäudetechnik um die mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen. Dabei stehen folgende Fächer auf dem Stundenplan:

  • Mathematik
  • Physik
  • Technische Mechanik
  • Strömungslehre
  • Wärmeübertragung
  • Elektrotechnik
  • Konstruktionstechnik

Nachdem die Basics gelernt wurden gilt es, sich durch die Belegung von Wahlpflichtmodulen auf einen Schwerpunkt zu konzentrieren. Dieser kann z. B. Technische Gebäudeausrüstung (Klimatechnik, Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Regelungstechnik), Elektrische Gebäudeausrüstung (Gebäudesystemtechnik, Gebäudevernetzung, Brandtechnik, Alarmtechnik) oder Green Building Engineering (Energieeffizienz, Nutzung regenerativer und erneuerbarer Energien, Gebäudezertifizierung) sein.

Am Ende des Ausbildungszeitraums stehen die Ausbildungsabschlussprüfungen an der IHK und die Bachelorarbeit (oft in enger Zusammenarbeit mit dem Betrieb) an der Hochschule. Wer beides besteht darf sich nicht nur Technischer Systemplaner, sondern eben auch Bachelor of Engineering oder Bachelor of Science nennen. Die Berufsaussichten für Absolventen gelten als äußerst gut. Schließlich haben sie bereits reichlich praktische Erfahrung gesammelt.

4. Tätigkeit

Die Einsatzorte eines Technischen Systemplaners können sehr breit gefächert sein. Ob in der Baubranche, in der Gebäudetechnik, in der produzierenden Industrie, im Maschinenbau, im Stahlbau, im Anlagenbau, in der technischen Gebäudeausrüstung oder in Ingenieurbüros – Technische Systemplaner werden überall dort gebraucht, wo es darum geht aus Ideen, detailgetreue Pläne werden zu lassen.

Technische Systemplaner erstellen diese Pläne und Zeichnungen zwar auch per Hand, heutzutage aber vor allem am Computer mit so genannten CAD-Programmen. Mit diesen lassen sie dreidimensionale Grafiken entstehen, die später anderen Personen, die die Pläne umsetzen sollen, als Vorlage dienen. Aus diesem Grund sind Präzision und Sorgfalt zentrale Eigenschaften eines Technischen Systemplaners. Schließlich kommt es auf jeden Millimeter an. Denn kleinste Zeichen-, Mess- oder Rechenfehler können dazu führen, dass die Umsetzung des Plans scheitert. Neben Präzision und Sorgfalt sind räumliches Vorstellungsvermögen, eine ruhige Hand, technisches Interesse, eine hohe Konzentration und mathematische Fähigkeiten wichtige Voraussetzungen für die Ausübung dieses Berufs.