*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Vertriebstrainer

Datenbasis: 162 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.867 € 4.790 € 6.726 €
Baden-Württemberg 2.962 € 5.686 € 7.264 € Jobs Vertriebstrainer
Bayern 2.977 € 4.856 € 7.216 € Jobs Vertriebstrainer
Berlin 3.407 € 5.074 € 5.808 € Jobs Vertriebstrainer
Brandenburg 2.184 € 3.649 € 5.124 € Jobs Vertriebstrainer
Bremen 2.755 € 4.603 € 6.463 € Jobs Vertriebstrainer
Hamburg 3.041 € 5.081 € 7.135 € Jobs Vertriebstrainer
Hessen 2.651 € 5.308 € 12.980 € Jobs Vertriebstrainer
Mecklenburg-Vorpommern 2.107 € 3.521 € 4.944 € Jobs Vertriebstrainer
Niedersachsen 2.259 € 3.774 € 5.299 € Jobs Vertriebstrainer
Nordrhein-Westfalen 2.787 € 4.793 € 6.596 € Jobs Vertriebstrainer
Rheinland-Pfalz 2.820 € 4.711 € 6.615 € Jobs Vertriebstrainer
Saarland 2.430 € 4.060 € 5.701 € Jobs Vertriebstrainer
Sachsen 2.205 € 3.684 € 5.173 € Jobs Vertriebstrainer
Sachsen-Anhalt 2.161 € 3.610 € 5.069 € Jobs Vertriebstrainer
Schleswig-Holstein 2.517 € 4.206 € 5.906 € Jobs Vertriebstrainer
Thüringen 2.240 € 3.743 € 5.256 € Jobs Vertriebstrainer

Vertriebstrainer / Vertriebstrainerin:

1. Gehalt

Als Vertriebstrainer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.790 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 162 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.867 € beginnen, Vertriebstrainer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.726 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.206 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 5.686 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Vertriebstrainer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.418 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.906 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.882 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.854 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.825 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.917 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.888 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.332 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.533 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Um als Vertriebstrainer /-in tätig sein zu können, ist in der Regel eine Aus- oder Weiterbildung im Handel oder Vertrieb notwendig. Einige Bildungseinrichtungen bieten Lehrgänge an, die auf die Prüfung zum/zur Fachberater /-in im Vertrieb vorbereiten. Die Teilnahme an einem solchen Kurs ist aber nicht verpflichtend. Die angehenden Fachberater können sich auch auf anderer Weise auf die Prüfung vorbereiten.

Im Rahmen des Lehrgangs werden vor allem folgenden Themen behandelt:

  • Wirtschaften unter Berücksichtigung von Kosten- und Nutzenaspekten,
  • das Prüfen und Bearbeiten von Rechtsfragen aus der Vertriebspraxis,
  • das Herausarbeiten von Chancen auf dem Markt sowie der gezielte Einsatz von Marketinginstrumenten,
  • das methodische Arbeiten unter Anwendung moderner Informationstechnologien,
  • der effiziente Kontakt zum Kunden.

Bei den Bildungseinrichtungen, die solche Kurse anbieten, handelt es sich meist um Berufsakademien oder Bildungszentren der Industrie- und Handelskammer. Diese entsendet in der Regel auch die Kommission, die die abschließende Prüfung abnimmt. Die Prüfung setzt sich aus mehreren schriftlichen Aufgaben und eine mündlichen Prüfung zusammen. Inhaltlich orientiert sie sich stark an den oben genannten Themenbereichen.

Um überhaupt zur Prüfung zugelassen zu werden, ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten kaufmännischen bzw. verwaltenden Beruf notwendig. Außerdem sollten die Prüflinge mindestens sechs Monate in diesem Beruf tätig gewesen sein.

Der vorbereitende Lehrgang kann in Voll- oder Teilzeit absolviert werden. Während das Teilzeitmodell etwa zehn bis zwölf Monate in Anspruch nimmt, kann der Vollzeitkurs theoretisch in nur zwei Monaten abgeschlossen werden. An manchen Bildungseinrichtungen ist darüber hinaus Fernunterricht möglich.

Die Weiterbildung zum/zur Fachberater /-in für Vertrieb ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die für die Marketingbranche brauchbaren Zusatzqualifikationen zu erwerben. Alternativ kann zum Beispiel die Prüfung zum/zur Betriebswirt für Bereiche wie Absatz und Marketing oder Marketingkommunikation abgelegt werden. Soll ein besonderer Schwerpunkt auf dem Vertrieb liegen, ist zudem eine Ausbildung zum/zur Fachkaufmann /-frau für Vertrieb denkbar.

3. Studium

Mit den Bereichen Marketing und Vertrieb können sich Interessierte auch in Form eines Hochschulstudiums eingehend befassen. Allerdings ist in diesem Fall einen allgemeine Hochschulzugangsberechtigung notwendig. Einige Universitäten und Hochschulen führen außerdem eigene Auswahlverfahren durch. Dann können bereits absolvierte Praktika oder sehr gute Englischkenntnisse ausschlaggebend sein.

Der Studiengang Marketing und Vertrieb umfasst auf der einen Seite Aspekte der allgemeinen Betriebswirtschaft wie Rechnungswesen oder Controlling. Auf der anderen Seite beschäftigen sich die Studenten aber auch mit marketingspezifischen Themen, so zum Beispiel mit dem Marketingmanagement oder der Marktforschung. Konkret setzt sich das Studienprogramm aus folgenden Modulen zusammen:

  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Volkswirtschaftslehre,
  • Einführung in Marketing und Vertrieb,
  • Marketingmanagement,
  • Strategisches Marketing,
  • Internationales Marketing,
  • Marketingkommunikation,
  • Kundenbeziehungsmanagement,
  • Marketinginstrumente,
  • Marktforschung,
  • Werbung, Presse, Public Relation,
  • Controlling,
  • Finanz- und Rechnungswesen,
  • Service- und Selbstmanagement,
  • Wirtschaftsrecht,
  • Technisches Englisch,
  • Mathematik und Statistik,
  • Wirtschaftsinformatik,
  • Datenverarbeitung.

In jedem Fall ist es zu empfehlen, Praktika in den Studienverlauf zu integrieren. Diese ermöglichen einen ersten Einblick in den beruflichen Alltag und bieten unter Umständen die Chance, wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Um den Ansprüchen des Studiums gerecht werden zu können, sollten die Studenten einige Vorkenntnisse mitbringen. Hier ist zum einen die Mathematik zu erwähnen. Doch von ähnlich großer Bedeutung ist Vorwissen in den Bereichen Wirtschaft und Recht. Nur so können Zusammenhänge in der Betriebswirtschaft angemessen eingeschätzt werden. Im Wirtschaftssektor zeigt sich zunehmend ein Prozess der Internationalisierung. Sehr gute Kenntnisse in englischer Sprache werden daher vorausgesetzt. Im Durchschnitt umfasst das Studium im Fach Marketing und Vertrieb sechs bis acht Semester. Ist mit dem Verfassen der Bachelor-Thesis das grundständige Studium abgeschlossen, stellt sich die Frage, ob weiter studiert werden soll. Für ein Masterstudium stehen erneut die Fächer Marketing und Vertrieb zur Auswahl, zusätzlich aber zum Beispiel die Fächer Werbung oder Marketingkommunikation.

4. Tätigkeit

Die kompetente Beratung und Betreuung der Kunden ist für Unternehmen enorm wichtig. Um das Personal dahingehend zu schulen, werden Vertriebstrainer engagiert. Diese bringen den Mitarbeitern beispielsweise verschiedene Verkaufsmethoden und argumentative Strategien bei.
Im Vorfeld solcher Schulungen legen die Fachleute in Abstimmung mit der Firmenleitung fest, welche Kompetenzen in Fokus des Unterrichts stehen sollen. Dementsprechend wählen sie dann das Unterrichtsmaterial aus bzw. passen bereits vorliegende Unterlagen an.

Um den Kursteilnehmern die Lerninhalte möglichst anschaulich und einprägsam präsentieren zu können, setzten Vertriebstrainer diverse didaktische Methoden ein. Sie halten zum Teil monologische Vorträge, binden die Lernenden aber in Form von Diskussionen oder Rollenspielen durchaus aktiv in das Unterrichtsgeschehen ein.
Bestimmte Phasen des Unterrichts, beispielsweise die Simulation eines Kundengesprächs, werden außerdem auf Video aufgezeichnet. Auf diese Weise können Trainer und Lernende gemeinsam Stärken und Schwächen aufdecken. Der/Die Vertriebstrainer /-in ist aufgrund seines/ihres Fachwissens in der Lage, wertvolle Ratschläge zu erteilen.

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