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Karriere Vornamen: Lola-Joy wird nicht Ärztin, aber Freya vielleicht schon!

Karriere Vornamen: Lola-Joy wird nicht Ärztin, aber Freya vielleicht schon!

Vornamen machen Leute – so könnte man denken, wenn man sich die Ergebnisse einer Studie anschaut, bei der 750 Vornamen untersucht wurden. Wer den richtigen Vornamen hat, wird Karriere machen können. Schade für all diejenigen, die keinen Karriere-Namen bekommen haben. Lässt sich tatsächlich anhand des Vornamens vorhersagen, ob die Person Erfolg haben wird oder nicht?

Studienergebnisse: Mit diesen Namen lässt sich Karriere machen

Endmark ist eine Namensagentur, die eine Studie über Vornamen durchführte. Bei den 750 Namen wurde untersucht, ob die Vornamen mit dem Nachnamen kompatibel seien, ob die Vornamen international verständlich und ob sie einprägsam sind.

Laut Resultate sollen sich die Karrierechancen erhöhen, wenn man einen kurzen Vornamen besitzt. Dagegen haben es die Menschen mit Doppelnamen schwerer, wobei es dann keine Rolle spielt, ob der Vorname oder Nachname ein Doppelname ist.

Schon in der Schule werden Kinder aufgrund ihrer Vornamen mit Vorurteilen belastet, wie erziehungswissenschaftliche Untersuchungen herausfanden. Lehrer nehmen Kinder als verhaltensauffällig und leistungsschwach wahr, wenn sie Namen wie Chantal, Kevin, Angelina oder Maurice tragen. Die Vornamen Alexander, Sophie, Jakob, Marie oder Maximilian werden mit Leistungsstärke und braven Verhalten verbunden. Es konnte nachgewiesen werden, dass Kinder wegen der Assoziation mit ihren Vornamen schlechtere Bildungschancen erhielten. Später wiederholt sich dies bei Bewerbungen, denn auch die Personaler sind nicht frei von Vorurteilen.

Für eine Karriere sprechen laut Studienergebnisse folgende Namen:

  • Maximilian
  • Simon
  • Jakob
  • Lukas
  • Alexander
  • Hannah
  • Marie
  • Sophie
  • Charlotte

Personen mit diesen Namen machen eher selten Karriere:

  • Kevin
  • Maurice
  • Justin
  • Angelina
  • Mandy
  • Chantal

Ob nun eine Angelina Karriere machen wird oder nicht, wird sicherlich noch von anderen Faktoren abhängen und nicht ausschließlich vom Vornamen. Allerdings kann jeder einmal für sich überprüfen, welche Person er vor seinem inneren Auge sieht, wenn er verschiedene Vornamen hört. Wie sieht ein Kevin aus? Wie stellst Du Dir eine Chantal vor? Wen wirst Du kennenlernen, wenn Dir ein Maximilian oder ein Paul vorgestellt werden soll? Meist schwingt eben auch die Idee der namensgebenden Eltern mit, so dass Vorlieben für Schauspieler, Sportler oder Musiker erkennen kann.

Jeder wird mit einem Vornamen gewisse Persönlichkeitsmerkmale verbinden und somit wird auch die Vorstellung einer Person im Hinblick auf den Vornamen bei den Entscheidungen der Personaler eine Rolle spielen. Ein Kevin wird es sicherlich schwerer haben, eine Chance zum Jobgespräch zu bekommen, als ein Alexander.

Lässt sich der berufliche Erfolg der Kinder durch die Namensgebung beeinflussen?

Vielleicht möchten nun einige werdende Eltern die zukünftige Karriere ihrer Sprösslinge beeinflussen, indem sie sich für einen Vornamen der Studienergebnisse entscheiden. Was aber, wenn der Vorname für eine Fernsehserie, eine Comigfigur oder ähnlichem genutzt wird? Denken wir an Alf: Dieser Vorname war bis zum Ausstrahlen der amerikanischen Serie „Alf“ ganz normal und niemand hätte sich über den Namen lustig gemacht. Nachdem der Außerirdische in der Serie in die deutschen Wohnzimmer flimmerte, wurde der Vorname Alf mit dieser komischen Figur verbunden.

Kevin war zu Beginn der neunziger Jahre ein beliebter Vorname. Heute wird dieser Name mit Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung gebracht. Mit den Namen Kevin und Chantal wird heute direkt an eine Person der Unterschicht gedacht. Wenn das die Eltern von Kevin und Chantal gewusst hätten, sie hätten sich bestimmt für einen anderen Vornamen entschieden.

Vornamen werden mit einer Gesellschaftsschicht in Zusammenhang gebracht und davon wird sich kaum jemand freimachen können. Damit aus dem Trendnamen nicht irgendwann eine negative Ableitung entstehen kann, entscheiden sich heute viele Eltern für traditionelle Vornamen wie Christian oder Julia. Auch Psychologen empfehlen Eltern, sich eher für zeitlose statt für moderne Vornamen zu entscheiden.

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