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Nach dem Studium - Tipps für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben

Die letzte Prüfung ist erfolgreich geschrieben, das Examen bestanden. Ein Grund zu feiern! Doch ganz gleich, wie lange jemand studiert hat, nach dem Abschluss ist Eigeninitiative gefragt. Denn nun muss sich der frisch gebackene Absolvent mit Jobsuche und dem Schreiben von Bewerbungen beschäftigen. Vielleicht sollen es aber doch zuerst ein Auslandsaufenthalt oder die Gründung einer eigenen Firma sein? Mit dem akademischen Abschluss in der Tasche hat der Absolvent auf jeden Fall die besten Voraussetzungen, einen guten Job zu finden. Allerdings sollte er dafür seine gesamte Energie in die Arbeitssuche stecken, denn auch Akademiker sind vor Arbeitslosigkeit nicht gefeit.

Die klassische Festanstellung

Die meisten Absolventen bevorzugen nach dem Studium noch immer den klassischen Weg: fester Job, regelmäßiges Einkommen, Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Ob dieser Weg auch der richtige ist, hängt unter anderem vom Studiengang ab. Absolventen mit technischen Abschlüssen haben meist keine Schwierigkeiten, sofort einen festen Arbeitsplatz zu bekommen. Bei BWL, Jura und den Geisteswissenschaften sieht es schon etwas anders aus. In diesen Bereichen werden oft praktische Erfahrungen gefordert, die die Absolventen noch nicht haben. Fehlten die Praktika im Studium, haben sie aber auch die Möglichkeit, sich zunächst für einen Praktikumsplatz zu bewerben und so den Weg in ein Unternehmen zu finden. Aber auch mit einer aussagekräftigen, ordentlichen Bewerbung können Absolventen ihre Chancen auf den Traumjob verbessern.

Die Selbstständigkeit als Alternative

Natürlich gibt es unter den Hochschulabsolventen auch viele Individualisten. Sie haben Ideen, wollen Neues ausprobieren, ihr eigener Chef sein. Die Existenzgründung liegt da nahe. Und zahlreiche Erfolgsgeschichten haben mit der Gründung einer eigenen Firma begonnen. Wichtig dabei ist aber, dass vor dem Start geklärt wird, ob sich die Dienstleistung oder das Produkt auf dem Markt überhaupt verkaufen lässt. Zu Beginn muss es auch nicht sofort ein Unternehmen mit mehreren Angestellten sein. Auch die Ausübung einer freiberuflichen Tätigkeit ist denkbar.

In jedem Fall müssen alle Selbstständigen, ob oder Großunternehmer, andere Verpflichtungen erfüllen als Angestellte. Die jungen Geschäftsleute müssen sich von Anfang an mit Steuererklärungen, Buchhaltung und Krankenkassenbeiträgen beschäftigen. Umso wichtiger sind eine gute Vorbereitung und für Gewerbetreibende ein ordentlicher Businessplan.

Arbeitslosigkeit - War alles umsonst?

Wer unmittelbar nach dem Studium keinen Job findet oder sich selbstständig macht, ist zunächst einmal auf staatliche Hilfe angewiesen. Es sei denn, er hat wohlhabende Eltern. Es wäre ein großer Fehler, wenn sich ein frisch gebackener Akademiker nun aber auf die faule Haut legt. Denn jetzt hat er ausreichend Zeit, um sich voll und ganz der Arbeitssuche zu widmen.

Er sollte Beratungsgespräche bei der Agentur für Arbeit wahrnehmen, Messen besuchen, im Internet und in Zeitungen nach vakanten Stellen suchen, gegebenenfalls an Seminaren und Weiterbildungskursen teilnehmen sowie nach Praktikumsplätzen Ausschau halten. Auch das Registrieren bei einer Jobbörse und das Anlegen eines Bewerberprofils sind ratsam. Auf derartige Job-Pools greifen viele Unternehmen zurück, wenn sie auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sind. Gleichermaßen ist es so möglich, das eigene Netzwerk auszubauen und wichtige Kontakte zu Firmen zu knüpfen.

Auch wenn die Enttäuschung zunächst groß ist - es ist keine Schande, nach dem Studium erst einmal arbeitslos zu sein. Nicht jedem gelingt ein sofortiger Einstieg ins Berufsleben. Selbst gute Noten sind kein Garant dafür, dass es sofort mit dem Traumjob klappt. Tendenziell besteht auf dem Arbeitsmarkt für Naturwissenschaftler, Maschinenbauer und Ingenieure eine größere Nachfrage. Sozial- und Geisteswissenschaftler müssen hingegen oft länger suchen. Der Großteil aller Hochschulabsolventen findet aber langfristig eine passende Stelle. Deshalb heißt es: den Kopf nicht in den Sand stecken und fleißig suchen.

Aktiv werden und handeln - so klappt es mit dem Traumjob

Wie bereits erwähnt, muss jeder nach dem Studium sein Glück selbst in die Hand nehmen. Dabei kann es schon einmal bis zu einem Jahr dauern, bis der passende Job gefunden ist. In der Zwischenzeit sollte sich der Hochschulabsolvent ganz klare Ziele setzen, den Tag gut strukturieren und keinesfalls die gesamte Zeit mit „Herumgammeln“ verbringen. Es gilt jetzt, nach geeigneten Jobs zu suchen und individuelle, fehlerfreie Bewerbungen zu schreiben. Ergänzend zur aktiven Stellensuche kann dann zum Beispiel auch eine eigene Homepage erstellt werden, um sich und die erlangten Fertigkeiten noch besser zu präsentieren. Dann klappt es auch bestimmt bald mit dem Traumjob.


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