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So bringt Teamarbeit richtig Spaß – 8 Wege zum erfolgreichen Arbeiten

Ein Team aufzustellen bedeutet nicht, ein paar Mitarbeiter zu einer Gruppe zusammenzufügen und lediglich Aufgaben zu verteilen. Gute Teams zeichnen sich durch verschiedene Merkmale aus, die sich jedoch erst einmal entwickeln müssen. Damit reibungslos gearbeitet werden kann, sind einige Punkte zu beachten.

8 wichtige Punkte, deren Beachtung zum reibungslosen Teamwork führt

Die folgenden Punkte sind Wegbereiter für ein gutes Team. Dabei sind alle Punkte einer gelungenen Arbeitsorganisation zugeschnitten auf Teams gleich wichtig und sollten von den Führungskräften ernst genommen werden.

1. Zeit für die Teamentwicklung geben

Ein gutes Team muss ich erst entwickeln. Das heißt, wenn eine Gruppe von Menschen zusammenkommt und als Team arbeiten soll, muss zunächst jeder Einzelne seine Rolle kennenlernen und die der anderen Mitglieder respektieren.

2. Stärken und Schwächen erkennen und akzeptieren

Jeder Mensch hat bestimmte Stärken und Schwächen, die er zunächst selbst erkennen sollte. Entsprechend der Fähigkeiten wird dann eine Rolle im Team eingenommen. Ein Team funktioniert dann gut, wenn die unterschiedlichen Rollen samt Stärken und Schwächen ineinander greifen. Dazu hilft eventuell die Sichtweise von Meredith Belbin, ein britischer Psychologieprofessor. Er erkannte in seinen Seminaren, dass beste Ergebnisse aus Teams stammten, die aus unterschiedlichen Charakteren mit verschiedenen Fähigkeiten bestanden. So schnitten Teams mit ausschließlich sehr intelligenten Mitgliedern am schlechtesten ab.
Belbin ordnet Stärken und Schwächen bestimmten Rollen zu:

  • Perfektionisten, Macher und Umsetzer nehmen Rollen ein, die handlungsorientiert sind
  • Spezialisten, Beobachter und Erfinder übernehmen Rollen mit Wissensorientierung
  • Wegbereiter, Mitspieler und Koordinatoren sind diejenigen, die kommunikationsorientiert agieren

Das Zusammenwirken dieser Rollen verspricht gute Teamergebnisse. Dazu ist es selbstverständlich erst einmal wichtig, dass sich jedes Teammitglied einschätzen kann. Wo liegen meine besonderen Stärken und wo meine Schwächen? Welche Rolle entspricht meinen Fähigkeiten? Eine Hilfe bei der Einschätzung der eigenen Rolle kann die Tabelle der Rollen Belbins sein:

3. Gemeinsame Auszeiten fördern den Teamgeist

Der Teamgeist sollte gefördert werden, damit sich die Motivation erhält. Dazu bieten sich gemeinsame Auszeiten und Aktivitäten an. Dies können sportliche Events sein, wie ein Turnier oder eine Kanufahrt oder eine Unternehmung, die Geselligkeit verspricht (Restaurantbesuch oder besser noch ein Kochabend). Für die Förderung des Teamgeistes eignen sich ebenfalls Vertrauenspiele. Zum Beispiel lässt man sich mit verbundenen Augen durch einen Park führen.

4. Konflikte als Chance zur Weiterentwicklung ansehen

Konflikte werden oftmals als negativ angesehen. Dabei gehören Konflikte zum ganz normalen Miteinander dazu. Wichtig ist es, wie ein Team mit Konflikten umgeht. Wird das als Chance erkannt, um sich gemeinsam weiterzuentwickeln, kann ein Konflikt sogar Teamarbeit fördern. Dazu ist es jedoch notwendig, dass Kritik sachlich geübt wird und niemand persönlich angegriffen wird.

5. Kommunikationsfluss durch flache Hierarchie

Die Kommunikation verläuft um so besser, je flacher die Hierarchie ist. Deshalb lohnt sich noch einmal ein Blick auf die Rollen nach Belbin, denn anhand dieses Prinzips ist jedes Teammitglied gleich wichtig. Als echter Teamplayer schaut man auch nicht nur auf die eigenen Leistungen, sondern ebenfalls auf die der anderen Teammitglieder. Wird jeder Beitrag anerkannt und respektiert, funktioniert gleichzeitig auch die Kommunikation untereinander. Informationen werden weitergegeben, da alle gemeinsam das Gruppenziel erreichen möchten. Kommunikationsschwierigkeiten wurden ebenso von 97 Prozent der Befragten einer Studie der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH für das Scheitern von Teamwork genannt.

6. Das gemeinsame Ziel sollte klar sein

Echter Teamgeist ist nur möglich, wenn allen Teammitgliedern das gemeinsame Ziel klar ist. Was soll erreicht werden? Wie sieht das Ziel aus? Bestenfalls wird ein Slogan entworfen, der die Vision in wenigen Worten erfasst.

7. Die Einzigartigkeit des Teams zu schätzen wissen

Ein gutes Team hat für sich die Besonderheiten dieser Gruppe erkannt. Welche Merkmale zeichnen mein Team aus? Warum arbeite ich gerne in diesem Team? Es ist sehr nützlich, das einmal in der Gruppe herauszuarbeiten, um bewusst zu machen, dass dieses Team etwas Besonderes darstellt. Oftmals wird dann auch erkannt, dass Teamwork für jeden Einzelnen ebenfalls Persönlichkeitsentwicklung mit sich bringt.

8. Sozialer Austausch fördert das Zugehörigkeitsgefühl

Der Smalltalk im Pausenraum wird vielleicht als unwichtig betrachtet. In Wirklichkeit fördert er das Zugehörigkeitsgefühl und das wiederum sorgt für eine bessere Vertrauensbasis. In der Akademie-Studie 2002 wurde deutlich, dass besonders die Nähe und der Austausch zu Zufriedenheit führt. 62 Prozent der Befragten waren mit der Arbeit in ihrem Präsenz-Team zufrieden. Bei virtuellen Teams fehlen Nähe und der soziale Austausch. Von den Befragten, die in virtuellen Teams arbeiten, waren nur 44 Prozent mit ihrer Arbeit im Team zufrieden.

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