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Wie jede Einarbeitung eine Erfolgsstory wird

Für neue Mitarbeiter wird sich häufig zu wenig Zeit genommen, um sie ausführlich einzuarbeiten. Wurde jedoch viel Wert auf eine gute Einarbeitung gelegt, wird der Mitarbeiter schneller selbstverantwortlich arbeiten können. Zur Einarbeitung gehört nicht nur die Einführung in das Arbeitsgebiet, sondern ebenso die Integration in die Firmenkultur und in das Team. Für beides lohnt es sich, einen Mentor auszuwählen, der den neuen Mitarbeiter fachlich einarbeitet und in das Team einführt.

Bereits vor Arbeitsbeginn des neuen Mitarbeiters sollte der Arbeitsplatz vorbereitet werden. Zudem kann er zu Mitarbeiterbesprechungen oder Teamsitzungen eingeladen werden, sodass er schon vor dem ersten Arbeitstag einen Einblick in die Arbeit und das Team bekommt.

Integration ins Team und in die Unternehmungskultur

Für die Einarbeitung lohnt es sich, Zeit für die Organisation dieses Prozesses zu investieren. Gemeinsam mit dem Team sollte überlegt werden, was der neue Mitarbeiter wissen muss, um seinen Aufgaben gerecht werden zu können und welche Regeln er kennenlernen sollte. Dazu bietet es sich an, eine Checkliste aufzustellen und gleichzeitig einen Mentor auszuwählen.
Dieser Mentor steht dann dem neuen Mitarbeiter beratend und unterstützend zur Seite. Er wird ihn in das Team einführen, mit der Unternehmenskultur vertraut machen und in fachlich einarbeiten. Solche Mentor-Partnerschaften sollten über die Einarbeitungszeit hinausgehen und zusätzlich aus regelmäßigen Treffen zwischen Mentor und Mentee bestehen. Diese Mentorenrolle könnte auch ein bereits pensionierter Kollege übernehmen oder ein älterer Mitarbeiter, der in Altersteilzeit beschäftigt ist. Somit würde der jüngere neue Mitarbeiter von dem Wissensschatz und den Erfahrungen des Älteren profitieren.
Der neue Mitarbeiter sollte seinen Mentor bereits vor dem ersten Arbeitstag kennenlernen. Dies kann beispielsweise durch eine Einladung zum Kennenlerngespräch oder zu einer Hospitation geschehen.

Wie sollte nun der erste Arbeitstag aussehen?

Der neue Mitarbeiter wird vom Vorgesetzten und vom Mentor begrüßt. Nun werden ihm die Kolleginnen und Kollegen vorgestellt und im Anschluss sollte ein Rundgang durch die Abteilungen geplant sein. Die Einweisung in das Arbeitsgebiet übernehmen Mentor und Vorgesetzter. Damit sich der neue Mitarbeiter in das Team einfügen kann, stellt der Mentor eine Art Bindeglied dar.

Fachliche Einarbeitung

Die fachliche Einarbeitung ist – genauso wie die Integration ins Team – ein individueller Prozess, denn jeder Mensch hat sein eigenes Lerntempo. Darauf sollte sich unbedingt eingestellt werden. Für die fachliche Einarbeitung ist eigentlich der Vorgesetzte verantwortlich. Da er jedoch oftmals zu wenig Zeit für diese Aufgabe hat, kann er sie – zumindest zum Teil – an den Mentor übertragen. Das sollte allerdings bei der Wahl des Mentors bedacht werden, denn er muss die notwendigen fachlichen und sozialen Kompetenzen besitzen.
Beim Einarbeitungsprozess ist zudem regelmäßig Rücksprache mit dem Vorgesetzten zu halten. Das heißt, der Vorgesetzte erkundigt sich beim Mentor und beim einzuarbeitenden Mitarbeiter über den aktuellen Stand der Einführung.
Der neue Mitarbeiter wird bei der fachlichen Einarbeitung:

  • mit den Arbeitstechniken und Methoden vertraut gemacht
  • Informationen über die Zusammenhänge des Arbeitsbereiches erhalten
  • Fachwissen weitervermittelt bekommen
  • die wichtigen Abteilungen und Bereiche kennenlernen

Außerdem wird er durch „Learning by doing“ mit entsprechendem Feedback des Mentors oder des Vorgesetzten seine Fertigkeiten optimieren und Arbeitsabläufe kennenlernen können.

Einarbeitung neuer Mitarbeiter planen

Die Einführung in das Team sowie die fachliche Einarbeitung neuer Mitarbeiter sollte vorab gut organisiert sein:

  • Das gesamte Team sollte in den Prozess eingebunden werden. Dazu wird vorab besprochen werden, wer den neuen Mitarbeiter in den einzelnen Aufgabenbereichen einarbeiten kann. Die Aufgabenverteilung sollte den jeweiligen Fachgebieten der Teammitglieder entsprechen.
  • Für den Einarbeitungsprozess neuer Mitarbeiter sollte eine Checkliste erstellt werden. Diese wird im Team erarbeitet, denn dadurch wird gewährleistet, dass kein Aspekt vergessen wird. Diese Checkliste kann später erweitert werden, indem das Feedback oder auch Fragen des neuen Mitarbeiters einbezogen werden.
  • Auch wenn dem neuen Mitarbeiter ein Mentor an die Seite gestellt wird, sollte der direkte Vorgesetzte oder Chef stets als Ansprechpartner bereitstehen.

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