Jobangebote für Bankangestellte / Bänker (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Bankangestellte / Bänker

Datenbasis: 82 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.239 € 3.670 € 6.387 €
Baden-Württemberg 2.464 € 4.038 € 7.027 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Bayern 2.045 € 4.171 € 6.684 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Berlin 2.477 € 3.303 € 6.393 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Brandenburg 1.706 € 2.796 € 4.866 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Bremen 2.152 € 3.527 € 6.138 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Hamburg 2.113 € 3.464 € 6.028 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Hessen 2.446 € 4.522 € 6.170 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Mecklenburg-Vorpommern 1.646 € 2.698 € 4.695 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Niedersachsen 2.190 € 3.605 € 5.086 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Nordrhein-Westfalen 2.184 € 3.588 € 5.146 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Rheinland-Pfalz 2.202 € 3.609 € 6.281 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Saarland 2.129 € 3.490 € 6.074 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Sachsen 1.722 € 2.823 € 4.913 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Sachsen-Anhalt 1.687 € 2.766 € 4.814 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Schleswig-Holstein 1.727 € 2.831 € 4.927 € Jobs Bankangestellte / Bänker
Thüringen 1.750 € 2.868 € 4.991 € Jobs Bankangestellte / Bänker

Bankangestellte / Bänker:

1. Gehalt

Als Bankangestellter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.670 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 82 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.239 € beginnen, Bankangestellte in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.387 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.831 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.038 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Bankangestellter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.027 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.855 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.651 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.574 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.945 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.518 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.848 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.731 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.549 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum/zur Bankangestellten bzw. zum /zur Bankkaufmann /Bankkauffrau ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf in Deutschland, der mit einer Abschlussprüfung gemäß des Berufsbildungsgesetzes abgeschlossen wird. Ein/eine Bankangestellter /-e übernimmt in Banken und Finanzinstitutionen die Kundenberatung und den Verkauf. Die Ausbildung dauert verkürzt zwei und regulär bis drei Jahre und gliedert sich in eine einjährige Grundausbildung und eine zweijährige Fachausbildung. Bei der verkürzten Form wird der Lehrstoff nach der Zwischenprüfung geballt vermittelt, sodass die Abschlussprüfung 1 Jahr früher erfolgen kann.

Voraussetzung ist eine mittlere Reife, Schulabgänger mit Abitur oder Fachhochschulreife werden allerdings meist bevorzugt akzeptiert. Der Interessent sollte gut mit Zahlen umgehen können und eine kommunikative Persönlichkeit sein. Die Ausbildung zum/zur Bankangestellten kann an einer Berufsfachschule oder in einem Kreditinstitut absolviert werden. Auch Umschulungen zum/zur Bankangestellten sind möglich, wenn der Interessent einen kaufmännischen Abschluss besitzt und zum Beispiel als Bürokaufmann gearbeitet hat. Die Umschulung kann durch die Arbeitsagentur gefördert werden.

Für bereits ausgelernte Bankangestellte gibt es die Option, an Akademien und Weiterbildungseinrichtungen eine Fortbildung durchzuführen, die zum Bankfachwirt oder Betriebswirt für Finanzwesen qualifizieren. Zudem gibt es eine Vielzahl von Seminaren, bei denen der Teilnehmer seine Kompetenzen verbessern oder sich in einem Gebiet spezialisieren kann. Die Lehrgänge finden als Präsenzkurs oder im Fernstudium statt.

Die Weiterbildungen bilden den Grundstein für die Finanzkarriere:

  • Voraussetzungen sind neben einer abgeschlossenen Ausbildung zum Bankangestellten eine mehrjährige Berufspraxis von mindestens vier Jahren
  • In der Weiterbildung werden Inhalte zu Immobiliengeschäften und Privat- und Firmenkundengeschäften, Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Recht vermittelt.
  • Nach der erfolgreich abgelegten Abschlussprüfung bekommt der Teilnehmer den Titel „Geprüfter Bankfachwirt“
  • Mögliche Tätigkeitsfelder sind Banken, Börsen, Versicherungen und Steuerberatungsstellen

Viele große Banken bieten regelmäßig unternehmensinterne Weiterbildungen an. Die Fortbildung ist nicht nur ein Karrieresprungbrett, sie vermittelt auch umfassendes Fachwissen, das dabei hilft, seriöse Kundengespräche zu führen, denn die Finanzwelt ist schnelllebig und was heute gilt, ist morgen veraltet. Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, sollte der/die Bankangestellter /-e regelmäßig an Seminaren und Lehrgängen teilnehmen, um sein Verhandlungsgeschick zu schärfen. Weiterbildungen dieser Art können betriebswirtschaftliche Fortbildungen oder Softwareanwendungskurse sein.

3. Studium

Wer höhere Ziele hat und sich vom Bankangestellten schnell nach oben arbeiten möchte, dann bietet sich neben einer herkömmlichen Ausbildung die Möglichkeit an, ein duales Studium zu absolvieren. Das bankspezifische Studium mit Bachelor of Arts Abschluss erleichtert später einen Einstieg in die Stabsabteilungen oder Konzernsteuerung eines Kreditinstituts. Die Kooperation zwischen der Hochschule und der Bank verbindet eine akademische Ausbildung mit praktischer Arbeit.

Einige interessante Fakten zum dualen Studium:

  • Studienphase und Praxisphase wechseln sich ab
  • In der Praxisphase ist der Student bereits in das Tagesgeschäft eingebunden und übernimmt Aufträge und Termine
  • Es gibt keine Semesterferien, aber der Studierende bekommt das ganze Studium über ein monatliches Gehalt, mit dem er sich das Studium gleichzeitig finanzieren kann.
  • Der Studierende erhält am Ende zwei Abschlüsse (Bachelor und IHK-Bankangestellter)

Ein ähnliches Modell ist das Konzept Ausbildung - Studium. Der/die Bankangestellter /-e startet zunächst eine normale Ausbildung zum /zur Bankangestellten und durchläuft das erste Ausbildungsjahr. Danach kann zusätzlich ein betriebswirtschaftliches Studium aufgenommen werden, das ausbildungsbegleitend abends an zwei Wochentagen und jeden zweiten Samstag stattfindet. Das Studium geht über acht Semester, sodass Ausbildung und Studium gleichzeitig abgeschlossen werden.

In dem Studium lernt der Studierende alle Geschäftsbereiche der Bank kennen, befasst sich mit Konzepten im Bereich Risikomanagement, Corporate Finance und dem Kundengeschäft. Er bewertet Finanz- und Versicherungsprodukte und erstellt Methoden zum Controlling. Der Studiengang beinhaltet berufsspezifisches Englisch und der Studierende erhält die nötigen Managementfähigkeiten, die ihm den Berufseinstieg in einem internationalen Arbeitsumfeld ermöglichen. Zudem ist das Gehalt während der Ausbildung zum/zur Bankangestellten besser, wenn ein duales Studium absolviert wird. Alle großen Finanzinstitutionen bieten mittlerweile diese Studienmöglichkeiten an. Anschließend kann ein Business-Masterstudium durchlaufen werden, das für den Beruf des Personalleiters, Projektleiters oder Bankbereichsleiters vorbereitet.

Die Voraussetzungen für ein duales, bankwissenschaftliches Studium sind eine gute allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife mit einem Notendurchschnitt von unter 3.0.

4. Tätigkeit

Der Bankangestellter bzw. die Bankangestellte übernimmt in Banken, Sparkassen und anderen Kreditinstituten verschiedene Tätigkeiten und Funktionen auf allen Ebenen des Hauses sowie entsprechende Fachaufgaben. Auch bei Versicherungen, Unternehmensberatungen oder im Wertpapierhandel sind Beschäftigungen möglich. Eigenschaften, die ein guter Bankkaufmann oder eine gute Bankkauffrau haben sollte, sind ein sympathisches Auftreten, Einfühlungsvermögen, Verkaufstalent, Seriosität sowie analytische und rechnerische Fähigkeiten.

In der Regel erledigen Bankangestellte Routineaufgaben, wie das Betreuen und Beraten von Kunden, Kontoeröffnungen und das Erstellen von Kreditangeboten, die Annahme von Überweisungen und die Abwicklung von innerbetrieblichen Vorgängen. Das bedeutet, sie sind auch für die Buchung von Geschäftsvorgängen, die Ausführung von Bestandskontrollen und Bilanzrechnungen sowie für die Gewinn- Verlustrechnungen zuständig. Dabei haben sie direkten Kundenkontakt und arbeiten am Schalter und im Büro.

Auch als Anlageberater können sie agieren, zudem nehmen sie in der inneren Verwaltung Aufgaben des Personalwesens, der Buchführung und des Controllings wahr. Sie kennen alle Formulare, Anträge, Vordrucke und gesetzliche Vorschriften.