Jobangebote für Fachkraft für Lagerwirtschaft (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Fachkraft für Lagerwirtschaft

Datenbasis: 1.739 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.726 € 2.424 € 3.613 €
Baden-Württemberg 1.738 € 2.621 € 3.702 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Bayern 1.759 € 2.441 € 3.708 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Berlin 1.626 € 2.243 € 3.200 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Brandenburg 1.529 € 1.860 € 2.558 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Bremen 1.936 € 2.427 € 2.982 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Hamburg 1.978 € 2.694 € 3.884 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Hessen 1.855 € 2.658 € 3.702 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Mecklenburg-Vorpommern 1.534 € 1.950 € 3.032 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Niedersachsen 1.808 € 2.363 € 3.157 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Nordrhein-Westfalen 1.774 € 2.441 € 3.782 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Rheinland-Pfalz 1.896 € 2.551 € 3.565 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Saarland 1.774 € 2.139 € 3.433 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Sachsen 1.519 € 1.695 € 2.355 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Sachsen-Anhalt 1.584 € 1.988 € 3.495 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Schleswig-Holstein 1.609 € 2.235 € 3.085 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft
Thüringen 1.636 € 1.935 € 3.029 € Jobs Fachkraft für Lagerwirtschaft

Fachkraft für Lagerwirtschaft:

1. Gehalt

Als Fachkraft für Lagerwirtschaft liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.424 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.739 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.726 € beginnen, Fachkräfte für Lagerwirtschaft in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.613 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.235 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.621 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Fachkraft für Lagerwirtschaft in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.221 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.333 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.441 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.517 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.548 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.573 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.329 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.575 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.592 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Fachkraft für Lagerwirtschaft kann werden, wer eine dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik oder alternativ zur Fachkraft für Logistik und Materialwirtschaft absolviert. Während der Lehre dreht sich alles um Güter. Diese müssen angenommen, kontrolliert, bearbeitet, transportiert, kommissioniert, verpackt und verladen werden. Dabei sind sowohl allgemeine Vorschriften zu befolgen als auch branchenspezifische.

Wer beispielsweise im Lager einer Chemiefabrik seine Ausbildung absolviert, wird spezielle Verpackungsformen kennenlernen und bei der Verladung darauf achten müssen, nötige Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. Zudem lernen Auszubildende zur Fachkraft für Lagerwirtschaft logistische Prozesse kennen, bekommen wichtige Bestandteile der Qualitätssicherung vermittelt und erfahren, wie Kennzahlen ermittelt und ausgewertet werden können.

Die meisten Auszubildenden haben einen mittleren Schulabschluss oder einen Mittel- bzw. Hauptschulabschluss. Besonders wichtig sind gute Kenntnisse in Mathematik, Deutsch und Englisch, denn gerade im Transportwesen ist eine Fachkraft für Lagerwirtschaft auch in Kontakt mit Fernfahrer /-innen, die nicht immer Deutschkenntnisse haben. Genauigkeit ist bei diesem Beruf das A und O, denn bei der Kontrolle der Ware muss ein waches Auge die Vollständigkeit der Lieferung und die entsprechende Qualität prüfen. Doch auch Praktiker sind gefragt, die mit Hubwagen und Gabelstapler rangieren können und entsprechende Beförderungszeichen an Lastkraftwagen anbringen.

Die gängigste Weiterbildung in diesem Bereich ist die zum /zur Logistikmeister /-in. Dabei werden die Kenntnisse und Fähigkeiten der Ausbildung noch einmal vertieft. Logistikkonzepte, Prozessoptimierung, Kostenwesen und Controlling, Qualitätsmanagement und Personalführung stehen bei dieser Weiterbildungsmaßnahme ebenso im Fokus wie die Überwachung der Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutzbestimmungen sowie der Mitarbeiter /-innen in Ausbildung. Während der Weiterbildungsmaßnahme die in Teilzeit, Vollzeit oder per Fernlehrgang absolviert werden kann, wird das rechtsbewusste und betriebswirtschaftliche Handeln geschult. Information, Kommunikation und Planung stehen dabei im Mittelpunkt. Zudem ist wichtig, dass die Zusammenarbeit im Betrieb nicht nur technisch gut funktioniert sondern auch im Team klappt.

Angeschlossen werden kann darüber hinaus noch eine Weiterbildung zum /zur technischen Betriebswirt /-in. Alternativ ist ein Studium im Bereich Logistik für diejenigen denkbar, die über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügen.

Details zum Gehalt in der Ausbildung als Fachlagerist/-in.

3. Studium

Wer eine duale Ausbildung zur Fachkraft für Lagerwirtschaft absolviert hat, kann sich über ein entsprechende Studium weiterqualifizieren, wenn er über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt oder diese durch Weiterbildungen erreicht hat. Nur zurück führt der Weg dann eher selten, das heißt, dass Fachkräfte für Lagerwirtschaft, die ein Studium absolvieren, wohl kaum mehr im Gabelstapler sitzen und Waren rangieren. Sie werden dann eher im kaufmännischen Bereich oder in einer leitenden Position eingesetzt.

Das Logistik- und Supply-Chain-Management-Studium gibt es in der grundständigen und in der weiterführenden Variante. Dabei stehen die folgenden Studienschwerpunkte auf dem Stundenplan:

  • Bachelorstudium: Managementtechniken, E-Business, Supply-Chain-Management, ERP, BWL, Logistik und Recht, Investition und Finanzierung, Personal und Marketing, Produktionslogistik, Rechnungslehre, Steuerlehre, Speditions- und Transportlogistik, Statistik, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsmathematik
  • Masterstudium: Business Process Management, International Logistics & Law, Internationales Management, Wissensmanagement, Logistik-Technologie, Consulting und Logistik-Management sowie mögliche Wahlmodule wie beispielsweise Corporate Finance, Management, Specific Consulting Concepts, Product Marketing

Eine Alternative zum klassischen Studium wird auch im Logistik-Bereich immer häufiger angeboten. Hierbei handelt es sich um das Duale Bachelorstudium. Darin werden die Inhalte des grundständigen Logistik-Studiums an der Dualen Hochschule vermittelt und mit praktischen Kenntnissen im Betrieb untermauert. Die Praxiskenntnisse sind allerdings eher kaufmännischer Natur und erinnern an eine Ausbildung zum /zur Kaufmann /-frau für Spedition und Logistikdienstleistung oder eine Ausbildung zum /zur Industriekaufmann /-frau.

Alternative Möglichkeiten sind

  • ein Studium der Verkehrsbetriebswirtschaft. Hierbei liegt der Fokus aber nicht mehr im logistischen Bereich, sondern wird mit Nahverkehr, Personenverkehr und Verkehrswirtschaft kombiniert.
  • ein Studium des Verkehrsingenieurwesens. Hierbei stehen Flugführung, Landverkehr, Straßenwesen, Regelungstechniken sowie Verkehrs- und Stadtplanung, Verkehrssicherheit, Verkehrstechnik und Verkehrswegebau auf dem Stundenplan.
  • ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens. Hierbei schwenkt der Fokus auf Elektrontechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsinformatik sowie Konstruktionstechnik. Auch steht BWL, Statistik, Mathematik und Physik auf dem Lehrplan.
4. Tätigkeit

Fachkräfte für Lagerwirtschaft arbeiten in der Lagerlogistik und sind dort in Lagerhallen, Fabrikhallen, Kühlhäusern aber auch im Freien und in Büros zu finden. Sie sind für den Warenlauf von A bis Z zuständig. Das heißt:

  • Sie bestellen Waren nach vorgegebenen Richtlinien. Umfang und Preis können hier von der jeweiligen Fachabteilung vorgegeben sein.
  • Sie nehmen Waren an und prüfen sie im Hinblick auf Vollständigkeit sowie auf die Unversehrtheit. Zudem müssen die physisch gelieferten Waren mit den Lieferpapieren übereinstimmen.
  • Sie transportieren Waren innerhalb des Unternehmens sowohl an Produktionslinien als auch zu speziellen Fachabteilungen oder fahren die Wagen an den Lagerort. Auch transportieren sie die Waren direkt zum Transporteur und beladen dabei den Lastkraftwagen.
  • Sie verpacken und versenden Waren. Darunter kann auch die Kommissionierung der Waren fallen. Sowohl beim Verpacken als auch bei der Zusammenstellung der Waren müssen spezielle Sicherheits- und Rechtsvorgaben beachtet werden.

Je nach Bundesland und Unternehmensbereich kann das Einstiegsgehalt sehr unterschiedlich ausfallen. Dabei kommt ein Stundenlohn von unter 10 Euro nicht selten vor.