*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Filialleiter - Bank

Datenbasis: 530 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 3.601 € 5.362 € 7.969 €
Baden-Württemberg 3.369 € 5.287 € 7.974 € Jobs Filialleiter - Bank
Bayern 3.801 € 5.421 € 7.755 € Jobs Filialleiter - Bank
Berlin 5.081 € 6.140 € 9.699 € Jobs Filialleiter - Bank
Brandenburg 2.743 € 4.085 € 6.071 € Jobs Filialleiter - Bank
Bremen 4.927 € 5.909 € 8.251 € Jobs Filialleiter - Bank
Hamburg 3.276 € 5.915 € 11.283 € Jobs Filialleiter - Bank
Hessen 3.417 € 5.427 € 7.698 € Jobs Filialleiter - Bank
Mecklenburg-Vorpommern 2.647 € 3.942 € 5.859 € Jobs Filialleiter - Bank
Niedersachsen 3.339 € 4.855 € 7.484 € Jobs Filialleiter - Bank
Nordrhein-Westfalen 4.152 € 5.596 € 8.954 € Jobs Filialleiter - Bank
Rheinland-Pfalz 4.412 € 4.723 € 6.201 € Jobs Filialleiter - Bank
Saarland 3.424 € 5.099 € 7.578 € Jobs Filialleiter - Bank
Sachsen 2.770 € 4.124 € 6.129 € Jobs Filialleiter - Bank
Sachsen-Anhalt 3.260 € 3.755 € 5.540 € Jobs Filialleiter - Bank
Schleswig-Holstein 4.286 € 4.489 € 4.949 € Jobs Filialleiter - Bank
Thüringen 3.197 € 4.560 € 6.873 € Jobs Filialleiter - Bank

Filialleiter / Filialleiterin - Bank:

1. Gehalt

Als Filialleiter - Bank liegt das deutschlandweite Gehalt bei 5.362 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 530 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 3.601 € beginnen, Filialleiter in Banken in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 7.969 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.489 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 5.287 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Filialleiter - Bank in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 4.166 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.671 Euro brutto
  • 35 Jahre = 5.255 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.548 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.738 Euro brutto
  • 50 Jahre = 6.244 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 5.255 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.858 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.860 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Als Filialleiter bzw. Filialleiterin einer Bank trägt man die Verantwortung für eine komplette Filiale. Da dies ein hohes Maß an Fachwissen insbesondere im Bereich der Finanzdienstleistungen voraussetzt, ist zu Beginn der Karriere eine Ausbildung zum / zur Bankkaufmann /-kauffrau unerlässlich.

Bei dieser Ausbildung handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf im Kreditgewerbe, der in Form einer dualen Ausbildung im Kreditinstitut und in der Berufsschule absolviert wird. Theorie und Praxis greifen so nahtlos ineinander. Im Rahmen dieser Ausbildung erfolgt keine Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten. Wer ambitioniert ist und sich eine optimale Ausgangsposition für einen späteren Aufstieg sichern möchte, kann bereits während der Ausbildung Zusatzqualifikationen wie beispielsweise Fremdsprachenkenntnisse für kaufmännische Auszubildende oder einen Abschluss als Finanzassistent /-in erwerben.

Rein rechtlich ist keine Zugangsvoraussetzung für diesen Ausbildungsberuf vorgegeben. In der Praxis stellen die meisten Betriebe jedoch überwiegend Bewerber ein, die die Hochschulreife vorweisen können.

Die Ausbildungsinhalte setzen sich in der Regel wie folgt zusammen:

  • Planung und Durchführung von Beratungs- und Verkaufsgesprächen mit Kunden,
  • Bearbeitung von Kundenanfragen,
  • Auftragsbearbeitung im Bankwesen,
  • Gegenüberstellung von Kosten und Erlösen einer Kundenverbindung,
  • Kundeninformation über Zinsgutschriften und deren steuerliche Auswirkungen,
  • Wertanlageberatung, Chancen und Risiken der Wertanlagen,
  • Aufbereitung und Auswirkungen statistischer Daten,
  • Risiken bei Nutzung der Bankleistungen, Kundeninformation,
  • Aufgaben im Rahmen interner Revisionen und externer Prüfungen,
  • Prüfung der rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für Kreditaufnahmen,
  • Geschäftsvorgänge im internationalen Zahlungsverkehr.

Um im Laufe des späteren Karrierewegs eine Führungsposition zu erreichen, sind fachspezifische, weiter vertiefende Aus- und Weiterbildungen empfehlenswert. Hier ist es beispielsweise naheliegend, nach bestandener Abschlussprüfung die Prüfung als Bankfachwirt /-in abzulegen.

Charakterlich sollte man sich insbesondere durch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Eloquenz auszeichnen.

3. Studium

Um nach einigen Jahren der Berufserfahrung im Bankgewerbe als Filialleiter /-in einer Bank Karriere zu machen, ist ein an die Ausbildung anschließendes oder berufsbegleitendes Studium ein empfehlenswerter Weg. Naheliegend ist beispielsweise ein Studienabschluss in Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt Finance.

Nach den Umstrukturierungen des Studienwesens ist unter anderem auch ein Bachelor-Abschluss möglich. Der Bachelor of Arts Banking & Finance kann berufsbegleitend oder per Fernstudium über unzählige private Bildungseinrichtungen absolviert, oder in Vollzeit an verschiedenen (Fach-) Hochschulen belegt werden. Im Rahmen des meist sechssemestrigen Studiums werden die Studenten auf eine Führungsposition im Bereich der Finanzdienstleistungen vorbereitet.

Die Studieninhalte variieren je nach Ausbildungseinrichtung. Ein Vergleich über die jeweiligen Angebote und die individuellen Schwerpunktsetzungen der einzelnen Bildungseinrichtungen ist empfehlenswert. Das viersemestrige Grundstudium setzt in der Regel den Fokus auf Grundlagen der Betriebswirtschaft. Studieninhalte sind hier:

In den späteren Semestern erfolgt das vertiefende Studium mit der Möglichkeit, individuelle Interessen und Fachgebiete zu fokussieren. Mögliche Studienfächer sind hier:

  • Privatkundengeschäft
  • Firmenkundengeschäft
  • Rentabilitätsmanagement
  • Risikomanagement
  • Bankbilanzierung
  • Bankorganisation & -führung
  • Private Banking
  • Portfoliomanagement

Das Bachelor-Studium enthält grundsätzlich Pflicht- und Wahlmodule, die die größtmögliche Freiheit gewährleisten, einen eigenen Schwerpunkt zu setzen und zu vertiefen. Praxissemester in Finanzinstituten und Projekte runden das Qualifizierungsangebot ab. Renommierte Bildungseinrichtungen bieten zusätzlich die Möglichkeit, ein oder zwei Semester an einer Partnerschule im Ausland zu studieren. Da die meisten Kreditinstitute auch im internationalen Zahlungsverkehr tätig sind, ist dies ein nicht unwesentlicher Teil der Qualifizierung. Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere Fachenglisch, sind hier unerlässlich und sollten – falls nicht bereits vorhanden – in entsprechenden Weiterbildungen erworben werden.

Nach Abschluss des Bachelors steht es den Studierenden frei, im Rahmen eines weiterführenden Studiums in diesem Fachbereich auch den Masterabschluss zu erreichen.

4. Tätigkeit

Als Filialleiter /-in einer Bank müssen verschiedenste Aufgaben erfüllt und Ansprüche in Einklang gebracht werden. Die Verantwortung, die man trägt, ist sehr hoch, da -je nach Filialgröße und Mitarbeiteranzahl- viele Augen auf einen gerichtet sind. Die Führung der Mitarbeiter ist Hauptaufgabe in diesem Beruf. Möglicherweise arbeitet man parallel dazu auch noch im Vertrieb, berät also Kunden zu Bank-, Finanz- und Versicherungsprodukten.

Da Bankfilialleiter für sämtliche Vorgänge in der Filiale verantwortlich sind, fällt der Aufgabenbereich insgesamt entsprechend breit aus. Zum einen sind sie an der Definition der Ziele der Filiale beteiligt und mit der Umsetzung betraut. Wesentlicher Bestandteil dieser Position ist die Personalführung. So sind Berufsangehörige nicht nur für die Personalplanung verantwortlich, sondern steuern auch die Koordination der Arbeitsabläufe. Neben den Führungsaufgaben sind sie ebenso im operativen Tagesgeschäft zu sehen und beteiligen sich aktiv an der Kundengewinnung und –betreuung. Sie übernehmen die Organisation in der Betriebswirtschaft.

Nicht zuletzt sind Filialleiter in der Bank diejenigen, die die Filiale nach außen repräsentieren und über eine dementsprechende Außenwirkung verfügen müssen. Ein adäquates Auftreten, gutes Allgemeinwissen und entsprechend geschulte Ausdrucksfähigkeit gehören zu den Soft-Skills. Beschäftigungsfelder sind Kreditinstitute wie Banken und Direktbanken, Girozentralen, Sparkassen und Bausparkassen.

Der Verdienst, der Bankfilialleiter erwartet, richtet sich zum einen nach der Bank, in der sie arbeiten. Eine Privatbank zahlt i.d.R. ein höheres Gehalt als eine öffentlich-rechtliche Einrichtung wie beispielsweise die Sparkasse. Die Anzahl der unterstellten Mitarbeiter spielt ebenfalls eine Rolle. Je höher diese ist, desto eher steigt auch das Durchschnittsgehalt.

Wenn Filialleiter an Provisionen beteiligt werden, kann das Einkommen auch ein Stück weit selbst gesteuert werden; je nachdem wie viele Verträge man an die Kunden bringt, fällt das Einkommen höher oder niedriger aus.

Schon das Einstiegsgehalt ist attraktiv, dieses steigert sich mit den Dienstjahren, sodass man automatisch nach einer gewissen Zeit ein höheres Gehalt erhält, ohne das verhandeln zu müssen.

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