*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Ingenieure in der Instandhaltung

Datenbasis: 1.832 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 3.117 € 4.785 € 7.599 €
Baden-Württemberg 3.224 € 4.882 € 7.758 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Bayern 3.148 € 5.012 € 7.445 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Berlin 2.818 € 4.013 € 6.185 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Brandenburg 2.466 € 3.889 € 6.340 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Bremen 3.009 € 5.696 € 9.079 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Hamburg 3.490 € 5.118 € 7.080 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Hessen 3.222 € 4.757 € 7.464 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Mecklenburg-Vorpommern 2.598 € 4.316 € 6.956 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Niedersachsen 3.185 € 5.182 € 7.580 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Nordrhein-Westfalen 3.122 € 4.921 € 8.466 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Rheinland-Pfalz 3.058 € 4.945 € 7.535 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Saarland 3.706 € 5.085 € 7.764 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Sachsen 2.480 € 4.125 € 6.270 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Sachsen-Anhalt 2.562 € 3.888 € 5.964 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Schleswig-Holstein 3.418 € 4.850 € 5.722 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung
Thüringen 2.496 € 3.763 € 5.869 € Jobs Ingenieure in der Instandhaltung

Ingenieure in der Instandhaltung:

1. Gehalt

Als Ingenieur in der Instandhaltung liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.785 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.832 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 3.117 € beginnen, Ingenieure in der Instandhaltung in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 7.599 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.850 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.882 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Ingenieur in der Instandhaltung in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.802 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.180 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.836 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.027 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.213 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.588 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.638 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.769 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.172 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Wer Ingenieur werden möchte, muss ein Studium absolvieren. Daran führt kein Weg vorbei. Liegt aber keine Hochschulzugangsberechtigung vor, kann diese über eine Aus- und eine entsprechende Weiterbildung erworben werden. Die folgenden Ausbildungsberufe legen viel Wert auf das Thema Instandhaltung:

Mögliche Weiterbildungsberufe auf dem Weg zur Hochschulzugangsberechtigung sind in erster Linie Technikerberufe der Maschinentechnik mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Anlagentechnik, Automatisierungstechnik, Betriebstechnik, Entwicklungstechnik, Fertigungstechnik, Konstruktion, Mechatronik, Verfahrenstechnik, Zerspanungstechnik) oder die Weiterbildung zum /zur Industriemeister /-in.

3. Studium

Bereits bei den Ausbildungsmöglichkeiten haben sich verschiedene Branchen gezeigt. Diese sind auch bei den möglichen Studienfächern zu beobachten. Beim grundständigen Studium der Fahrzeugtechnik stehen beispielsweise die folgenden Themen auf dem Stundenplan:

  • Mechanik, Informatik, Konstruktion, Fertigung, Maschinenelemente, Mathematik, Mechanik, Physik
  • Elektrotechnik, Messtechnik, Fahrzeugelektrotechnik, Antriebssystemtechnik
  • CAD-Grundlagen, Festigkeitslehre, Thermodynamik und Strömungslage, wärmetechnische Grundlagen, Werkstoffe, Fertigung

Im Grundstudium der Produktionstechnik erwartet die Studenten ein ähnlicher Lehrplan:

  • Antriebselemente, Energielehre, Fabrikplanung, Fertigung, Messen /Steuern /Regeln
  • Informatik, Mathematik, Physik
  • Automatisierungstechnik, Elektrotechnik, Mechanik, Werkstoffkunde, Werkzeugmaschinen
  • Projektmanagement, Kommunikation

Neben dem eingangs erwähnten Studienabschluss brauchen Ingenieure vor allem eins: eine Branche, in der sie tätig sein wollen und auf die sie sich spezialisieren. Grundsätzlich gilt, dass das Studium der Produktionstechnik mehr Wahlmöglichkeiten hat, als das Studium der Fahrzeugtechnik, welches bereits eine spätere Branche impliziert. Alternativ kann natürlich auch das Studium des Ingenieurwesens absolviert werden. Dieses ist thematisch ebenso frei.

Um als Ingenieur in der Instandhaltung tätig zu sein, sind Kenntnisse der Technik und auch der Produktionsweise nötig, um abschätzen zu können, an welcher Stelle Wartung und Instandhaltung nötig wird und auch um Auskunft darüber zu geben, wie Produktionsweisen optimiert werden können, um den Instandhaltungsaufwand zu minimieren. Sinnvoll ist es nach dem grundständigen Studium ein weiterführendes Studium anzuschließen. Hier ist eine Spezialisierung möglich und sinnvoll.

4. Tätigkeit

Eine Stelle als Ingenieur für Instandhaltung findet man eher selten. Meist gehören die Aufgaben Inbetriebnahme und Wartung ebenfalls zum Tätigkeitsfeld. In diesen drei Aufgabengebieten bewältigen Ingenieure ganz unterschiedliche Aufgaben:

  • Inbetriebnahme: In der Regel steht eine neue Maschine nicht allein im Betrieb, sondern muss so ins Anlagen-Ensemble eingebaut werden, dass ein reibungsloses Zusammenspiel ermöglicht wird. Um Optimierungen und Tests durchführen zu können, müssen Ingenieure nicht nur ihre Maschine verstehen, sondern auch die bereits bestehenden Anlagen begreifen, um die Maschinen zusammenspielen zu lassen.
  • Wartung: Wer seine Maschinen und Anlagen regelmäßig wartet, kann größere Ausfälle und kostenintensive Reparaturen umgehen. Deswegen gilt es in regelmäßig wiederkehrenden Wartungsintervallen Verschleißteile zu tauschen und das Gerät zu warten, um die Funktionsfähigkeit aufrechtzuerhalten.
  • Instandhaltung: Kommt es trotz regelmäßiger Wartung zum Störfall, muss der Ingenieur schnell handeln, denn ein Produktionsausfall ist immer auch mit Kosten verbunden. Ziel ist es, die Anlage schnell wieder produktionsfähig zu machen.

Anstellung finden Ingenieure der Instandhaltung in einem Industriebetrieb. Dort sind sie oft für eine bestimmte Anlagengruppe zuständig. Alternativ arbeiten sie bei einem Industrieanlagenhersteller im Support und sind dann im Bedarfsfall vor Ort beim Kunden.