*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Niederlassungsleiter

Datenbasis: 1.529 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.929 € 4.882 € 8.788 €
Baden-Württemberg 3.274 € 4.983 € 9.393 € Jobs Niederlassungsleiter
Bayern 3.071 € 4.995 € 8.927 € Jobs Niederlassungsleiter
Berlin 2.877 € 4.194 € 7.771 € Jobs Niederlassungsleiter
Brandenburg 3.166 € 4.865 € 8.732 € Jobs Niederlassungsleiter
Bremen 2.304 € 5.203 € 11.048 € Jobs Niederlassungsleiter
Hamburg 3.313 € 5.887 € 9.134 € Jobs Niederlassungsleiter
Hessen 3.115 € 4.882 € 8.965 € Jobs Niederlassungsleiter
Mecklenburg-Vorpommern 2.442 € 3.686 € 6.468 € Jobs Niederlassungsleiter
Niedersachsen 2.595 € 4.138 € 8.123 € Jobs Niederlassungsleiter
Nordrhein-Westfalen 3.046 € 4.980 € 8.659 € Jobs Niederlassungsleiter
Rheinland-Pfalz 2.903 € 5.175 € 9.355 € Jobs Niederlassungsleiter
Saarland 2.712 € 4.390 € 8.395 € Jobs Niederlassungsleiter
Sachsen 2.545 € 4.674 € 8.210 € Jobs Niederlassungsleiter
Sachsen-Anhalt 2.459 € 3.589 € 6.033 € Jobs Niederlassungsleiter
Schleswig-Holstein 2.857 € 5.110 € 15.363 € Jobs Niederlassungsleiter
Thüringen 2.645 € 5.013 € 10.406 € Jobs Niederlassungsleiter

Niederlassungsleiter / Niederlassungsleiterin:

1. Gehalt

Als Niederlassungsleiter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.882 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.529 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.929 € beginnen, Niederlassungsleiter in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 8.788 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 5.110 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.983 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Niederlassungsleiter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.369 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.974 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.758 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.224 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.371 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.395 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 4.394 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 5.021 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.518 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Niederlassungsleiter /-in wird, wer ein betriebswirtschaftliches Studium oder eine betriebswirtschaftliche Weiterbildung abschließt. Zudem kann eine Tätigkeit als Betriebswirt, Fachwirt oder Fachkaufmann den Zugang zu diesem Beruf bieten.

Die Ausbildung zum Betriebswirt dauert zwei Jahre. Der Unterricht findet an einer Fachschule in Vollzeit oder Teilzeit statt. Es ist auch möglich, die berufliche Weiterbildung über einen Fernlehrgang zu absolvieren. Zugangsvoraussetzungen für die Aufnahme sind eine mittlere Reife sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder Berufspraxis. Zudem sollte der Bewerber gute Vorkenntnisse in Mathematik und Wirtschaft besitzen und Interesse an kaufmännischen, verwaltenden und organisatorischen Tätigkeiten haben.

In der Ausbildung lernt der Teilnehmer die Zusammenhänge und Prozesse in einem Unternehmen zu erfassen, und unternehmerische Entscheidungen anzuwenden. Er befasst sich mit rechtlichen Regelungen, Rechnungswesen und mathematischen und statistischen Verfahren, um betriebliche Vorgänge zu strukturieren. Weiterhin erlernt er spezielle Software für die Organisation eines Unternehmens und beschäftigt sich mit Controlling und Personalplanung. Die Ausbildung ist kostenfrei.

Fächer in der Ausbildung zum/zur Betriebswirt /-in sind

  • Deutsch,
  • Englisch,
  • Politik,
  • Wirtschaft und Recht,
  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Rechnungswesen,
  • Volkswirtschaftslehre,
  • Wirtschaftsmathematik,
  • Datenverarbeitung ,
  • Berufs- und Arbeitspädagogik.

Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer staatlichen Prüfung. Diese ist schriftlich und fragt Bereiche der Betriebswirtschaft, des Rechnungswesens und der Finanzierung ab. In einigen Bundesländern muss der Teilnehmer zudem eine Facharbeit präsentieren. Personen, die bereits als Niederlassungsleiter /-in zuständig sind, können, um sich beruflich auf dem Laufenden zu halten, eine Weiterbildung in Management, Unternehmensführung, Kosten – und Leistungsrechnung, Rechnungswesen, Kalkulation, Controlling, Mitarbeiterführung oder Prozessmanagement durchlaufen. Die Lehrgänge werden von verschiedenen Bildungsinstitutionen angeboten und dauern mehrere Tage oder Wochen.

3. Studium

Der Beruf des/der Niederlassungsleiter /-in kann auch nach einem betriebswirtschaftlichen Studium mit Fachrichtung Business, Marketing oder Vertrieb ausgeübt werden. Das Studienfach ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften. Es gliedert sich in allgemeine und spezielle Betriebswirtschaftslehre. In Deutschland werden derzeit 460 betriebswirtschaftliche Bachelor-Studiengänge angeboten. Die Regelstudienzeit beträgt in der Regel sechs bis sieben Semester. Zulassungsvoraussetzungen sind eine abgeschlossene Hochschulreife oder Fachhochschulreife. Die meisten Studiengänge sind mit einem NC zulassungsbeschränkt. Zudem verlangen viele Universitäten von dem Studenten gute Englischkenntnisse.

Der Student befasst sich mit Produktion, Marketing, Personalwesen, Unternehmensführung und allen anderen Abteilungen eines Betriebs. Er lernt, wie sich mit speziellen Methoden die Umsätze steigern und Abläufe steuern lassen, wie Märkte funktionieren, wie Bilanzen erstellt werden und wie Kapital am besten verwaltet wird. Der Unternehmensalltag wird anhand von Fallstudien und praktischen Arbeiten analysiert. Zudem beleuchtet das Studium verschiedene Wirtschaftszweige. Aufgebaut ist das Studium in Modulen. Praktika und Auslandssemester sind in vielen betriebswirtschaftlichen Studiengängen Pflicht. In den höheren Studiensemestern kann der Student einen Schwerpunkt setzen.

Wichtige Fächer in einem Betriebswirtschaft-Studium sind

  • Grundlagen der Betriebswirtschaft,
  • Unternehmensführung und Marketing,
  • Investition und Finanzierung,
  • Produktion und Organisation,
  • Rechnungswesen,
  • Wirtschaftsinformatik,
  • Mikro- und Makroökonomie,
  • Mathematik und Statistik,
  • Recht und Wirtschaftspolitik,
  • Finanzwissenschaft,
  • Marketing und Management,
  • Unternehmensrechnung,
  • Wirtschaftspsychologie,
  • Kommunikationswissenschaft.

Abgeschlossen wird das Studium, wenn eine bestimmte Anzahl an Leistungspunkten erbracht ist und eine Bachelorarbeit geschrieben wurde. Nach dem Bachelor kann ein Masterstudium begonnen werden. Im Master setzt der Student weitere Schwerpunkte in Finanzen, Marketing, Logistik oder Unternehmensführung oder vertieft diese, um sich in einem Bereich zu spezialisieren.

Das Studium kann auch im dualen Studium absolviert werden. Der Student durchläuft dabei gleichzeitig eine betriebliche Ausbildung in einem Unternehmen. Das hat den Vorteil, dass die theoretischen Inhalte des Studiums sofort praktisch umgesetzt werden und der Student einen starken Praxisbezug erhält. Zudem bekommt er ein Ausbildungsgehalt, mit dem er sich das Studium finanzieren kann.

4. Tätigkeit

Niederlassungsleiter /-innen leiten eine Abteilung, eine Geschäftsstelle, eine Filiale, eine gemeinnützige Organisation oder einen Betrieb. Die Tätigkeit findet im Büro am Computer statt. Sie sorgen dafür, dass die Richtlinien und Ziele des Unternehmens umgesetzt und erreicht werden. Dazu planen und organisieren sie betriebliche Abläufe, steuern betriebliche Prozesse und übernehmen die Personalführung und Personalentwicklung. Zudem entwickeln sie Marketingstrategien, kümmern sich um die Bindung von Neukunden, betreuen den Kundenstamm, erstellen Angebote und übernehmen Aufgaben des Controllings. Zu den Tätigkeiten der Niederlassungsleiter /-innen gehört auch das Umsetzen von Projekten, die Qualitätsprüfung, die Kommunikation mit der Geschäftsführung und die Organisation von Arbeitsabläufen.

Die Berufsangehörigen finden in Dienstleistungs-, Produktions- und Handelsbetrieben verschiedener Branchen eine Anstellung. Sie arbeiten eigenverantwortlich und verantwortungsbewusst und müssen Führungsqualitäten besitzen. Dazu gehören Durchsetzungsvermögen, betriebswirtschaftliche Fachkenntnisse und Branchen Know-how. Ein guter Niederlassungsleiter /-in besitzt ein gutes Zahlenverständnis und kann Konflikte schnell und kompetent lösen. Stressresistenz ist eine wichtige Voraussetzung, da oft unter Zeitdruck gearbeitet werden muss.

Das Gehalt von Niederlassungsleitern richtet sich häufig, aber nicht nur, nach der Größe der Filiale, in der sie tätig sind. Das kann sich sowohl auf die Mitarbeiteranzahl, als auch auf die Umsatzstärke oder das Warenvolumen beziehen. Die Regel ist ein festes Gehalt, es sidn aber auch Ausnahmen davon z.B. in Form von Boni möglich. Das Einkommen entspricht dabei ungefähr einem Managergehalt der unteren Managementebenen.

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